Auch in der Kunstgeschichte gibt es zahllose Beispiele von Künstlern, die sich die Täuschbarkeit der Wahrnehmung zu Nutze machten.
Salvador Dali hat das Gesicht der Mae West (kann als surrealistisches Lippensofa benutzt werden) oder auch den Sklavenmarkt am Strand (mit unsichtbarer Büste Voltaires) gemalt, um nur zwei Beispiele zu nennen.
M.C. Eschers Werk beruht zu einem großen Teil auf diesen Efekten, man denke nur an seine zeichnenden Hände oder an seine Kacheln. Auf der Fraktalwelt gibt es zu den Kacheln eine ausführliche Erläuterung, inklusive Anleitung, wie man selbst solche Werke erstellen kann.
Doch auch schon vor längerer Zeit gab es Künstler, die die Welt auf den Kopf stellten, wie Arcimboldo mit seinem Gemüsegärtner beweist, den man so oder so betrachten kann.
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