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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Das Müttermantra

Es ist alles nur eine Phase.

Es geht alles vorbei.

ommm!


Anwendbar von den Dreimonatskoliken bis zu den wildesten Pubertätsproblemen.

Es ist alles nur eine Phase.

Es geht alles vorbei.

ommm!

Gelassenheit

Gelassenheit – ein Gefühl, von dem wir gar nicht genug bekommen können in unseren hektischen Zeiten.

Eigentlich ist das für die Klopfakkupressur EFT gedacht, aber auch als Affirmationen können diese Texte ganz sicher dienlich sein:

Mein eigener Weg

“Ich kann meinen eigenen Weg haben”

Das ist doch selbstverständlich, dass ich meinen eigenen Weg gehe, oder etwa nicht? Wer soll mir schon was vorschreiben, ich bin doch erwachsen und weiß was ich will.

Oder vielleicht doch nicht so ganz? Wie oft denken wir, “das steht mir im Weg, ich würde so gern dies und das tun ABER….”

Es gibt tausend Gründe, den eigenen Weg nicht zu gehen.

Fangen wir damit an, ob ich denn meinen eigenen Weg wirklich erkenne. Im günstigsten Fall habe ich ein klares Ziel vor Augen. Was ist Dein Ziel? Kannst Du es klar formulieren oder ist es eher diffus? Wenn kein Ziel erkennbar ist, ist jeder Weg irgendwie richtig und doch irgendwie falsch.

Also Schritt 1 – das Ziel definieren, so klar wie möglich.

Wenn das Ziel feststeht, führt dorthin nun nicht unbedingt ein gerader Weg.

Der Weg windet sich, hat Abzweigungen und Kreuzungen. An jeder Weggabelung müssen wir uns wieder die Frage stellen, ob uns dieser Weg zum Ziel führt, oder hinter der nächsten oder übernächsten Kurve weg davon. Und wenn er uns wegführt, wann erkennen wir das?

Und wie verhalten wir uns in so einem Fall? Eigentlich ist doch der Weg, den wir gerade laufen, ganz angenehm. Nicht zu steil, ein schöner Ausblick, ganz bequem zu gehen. Ist es nun ein Umweg? Oder ein Irrweg? Komme ich darauf meinem Ziel näher oder entferne ich mich ganz unbemerkt davon? Innehalten – ist das Ziel überhaupt noch mein Ziel? Oder muss ich das neu definieren?

Und eigentlich würde ich ja jetzt am liebsten quer durchs Gelände rennen – darf ich das denn? Was kann da nicht alles passieren? Soll ich nicht lieber auf den breiten, ausgetrampelten Pfaden blieben, auf denen schon so viele vor mir gegangen sind? Kann ich auf diesem breiten Weg einfach so umkehren und nach der für mich passenden Abzweigung suchen? Jetzt bin ich doch schon so weit gelaufen, auch wenn es von meinem eigentlichen Ziel wegführt?

Ich kann meinen eigenen Weg haben.

Im Zickzackkurs, unbequem, voller Umwege und doch – meiner!

Was ist nun die Wahrheit?

“Ich kann anderen ihre Wahrheit lassen”

Das ist wieder eine dieser Affirmationen, die zum Stirnrunzeln reizen.  Wahrheit, das ist doch etwas Eindeutiges, entweder etwas ist wahr oder eben nicht. Was soll das also, anderen ihre Wahrheit zu lassen?

Jeder nimmt die Welt unterschiedlich wahr, lass Dir mal von mehreren Personen die gleiche, banale Gegebenheit erzählen. Die Versionen können sich beträchtlich unterscheiden.

Nicht nur, dass manche Aussagen widersprüchlich sind, beim Einen fehlt etwas völlig, das beim Anderen im Mittelpunkt seiner Schilderung steht.

Wer hat nun Recht?

Aus seiner Sicht jeder, denn jeder schildert genau das, was er wahrgenommen hat.

Und jede Wahrnehmung ist subjektiv.

Ist es nun falsch, wenn Hans von den roten Schuhen der Frau erzählt und Peter von den langen blonden Haaren? Wer von beiden hat Recht? Hat sie nun rote Schuhe oder lange blonde Haare?

Oder sind vielleicht doch beides Qualitäten derselben Frau, die von verschiedenen Betrachtern unterschiedlich stark wahrgenommen werden?

Zugegeben, das Beispiel ist banal – und doch lässt es sich auch auf komplexere Sachverhalte übertragen.

Wie soll es nur weitergehen

Es ist in Ordnung, nicht zu wissen, wie es weitergeht

Wieder so eine schwierige Geschichte. Da befindest Du Dich in einer schier ausweglosen Situation und sollst das dann in Ordnung finden.

Und doch steckt in dieser Aussage ein wahrer Kern. Es gibt Themen, die reifen müssen. Sie brauchen die Zeit der Orientierungslosigkeit, um den Weg zu zeigen. Gerade schwerwiegende Situationen sind nicht ohne weiteres zu lösen, Patentrezepte fehlen. Und so manches Mal gibt es keinen Ausweg im Sinne zweier Alternativen – entweder so oder so – geht in diesen Fällen nicht. Das sind Probleme, die sich nur durch eine veränderte eigene Sichtweise für den Einzelnen lösen lassen. Die Lösungen können nicht von außen aufgezeigt werden, sondern müssen durch eigenes, oft schmerzvolles Erleben gefunden werden. Das braucht Zeit – Zeit, in der Du nicht weisst, wie es weitergehen wird.

So ziemlich jeder Mensch gerät im Laufe seines Lebens auch in solche Situationen. Und weiß dann nicht, wie es weitergeht. Irgendwann findet sich der Weg…hab Geduld und Zuversicht.

Wie gehe ich mit Veränderungen um?

Ich heiße Veränderung willkommen

heißt es bei den Affirmationen. Gut, 500€ im Monat mehr auf dem Konto ist eine Veränderung, die sicherlich so ziemlich jeder willkommen heißen würde. ;-)

Aber wie gehen wir mit anderen Veränderungen um?

Der Zahn der Zeit nagt auch an uns, vielleicht sind schon die ersten Fältchen oder Falten sichtbar, die Haare werden grau oder weniger, ein paar Pfunde gesellen sich auf Hüften und Oberschenkeln dazu. Können wir diese Veränderungen akzeptieren? Wollen wir das? Sind wir vielleicht sogar stolz darauf oder unternehmen wir Anstrengungen dagegen?

Wie sieht es mit anderen Themen aus?

Kinder kommen in die Familie – geplant oder auch nicht. Eltern werden ist eine gravierende Veränderung, die das Leben ganz schön auf den Kopf stellen kann. Und kaum hat man sich an das Tohuwabohu gewöhnt, sind sie auch schon groß, fangen an eigene Wege zu gehen. Kann ich diese Veränderung auch willkommen heißen, oder hinterlässt sie in mir eine Leere?

Im Beruf verändert sich die Welt, die Zeiten, in denen man eine Lehre gemacht und in diesem Beruf, in dieser Firma bis zur Rente gearbeitet hat, sind weitgehend vorbei. Flexibilität wird verlangt, ständige Weiterbildung als ein Muss angesehen. Freut mich das, weil ich immer wieder Neues lernen kann und will oder bin ich damit überfordert und wünsche mir mehr Kontinuität?

Partnerschaften haben nicht mehr unbedingt den gleichen Wert wie früher, die Bereitschaft sich zu trennen wächst, Patchworkfamilien und Alleinerziehende sind mittlerweile Selbstverständlichkeiten.

Bei all diesen und sicherlich noch viel mehr Faktoren (Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise zum Beispiel), stellt sich die Frage, ob diese Veränderungen immer willkommen sind.

Und dennoch heißt es in der Affirmation “Ich heiße Veränderungen willkommen” – was soll ich davon halten?

Veränderungen können solche sein, die ich selbst aktiv beiführe, in der Regel dann gewünscht. Darüber brauchen wir eigentlich gar nicht weiter reden. Veränderungen, die von anderer Seite in mein Leben kommen, kann ich nur bedingt oder gar nicht beeinflußen. Es hilft mir auch nicht wirklich weiter, mich dagegen zu wehren, damit kann ich sie nicht (oder vielleicht für eine kurze Zeit) aufhalten.

Wenn ich sie willkommen heiße, kann ich versuchen, sie zum Positiven zu nutzen und als Zeichen einer Weiterentwicklung zu betrachten.

Die Fältchen zeigen, dass ich über Lebenserfahrung verfüge.

Die Trennung beendet eine unglückliche Partnerschaft und erlaubt es, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Vielleicht öffnet sie auch den Weg in eine neue Partnerschaft.

Wo eine Tür zugeht, geht eine Neue auf.

Vielleicht nicht sofort…