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Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.
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 farbige Farb-Spuren
Viele Eltern aber auch Erzieherinnen machen sich Sorgen, wenn (speziell kleine) Kinder bevorzugt zu schwarz und braun greifen. In unserem Kulturkreis wird diesen Farben traditionelle eine eher negative Bedeutung zugemessen. Schwarz gilt als die Farbe der Trauer und auch dunkelbraun wird mit Ähnlichem assoziiert.
Gerade kleine Kinder haben diese Deutung der Farben noch nicht verinnerlicht und viele greifen sehr gern zu den ganz dunklen Farben. Warum?
Schwarz auf weißem Papier gibt den größtmöglichen Kontrast. Mit keiner anderen Farbe sieht man so gut, was man gemalt hat, die Spuren sind in schwarz am deutlichsten.
Was für ein tolles Gefühl – ich hinterlasse deutlich sichtbare Spuren!!!
Wenn wir es schaffen, uns von unserem ‘Erwachsenenweltbild’ zu lösen und Farbe schwarz wertfrei zu betrachten, dann können wir das erkennen und annehmen. In anderen Kulturen, wie beispielsweise in Indien, gilt weiß als Farbe der Trauer.
Kinderbilder müssen nicht knallbunt sein – zumeist werden sie es ab einem gewissen Alter (so etwa späte Kindergartenzeit und Grundschulzeit).
Oft kehrt das Schwarz dann in der Pubertät wieder zurück, in Form von grafischen Elementen und sehr reduzierten, plakativen Darstellungen.
Doch auch hier gilt: kein Grund zur Besorgnis.
In der ‘nicht Fisch nicht Fleisch’ Phase ist das zunächst ganz normal und altersentsprechend und wenn keine sonstigen Auffälligkeiten vorliegen kein Alarmsignal sondern eher das Ausdruck des Lebensgefühls “Wie soll ich mich für Farben entscheiden, wenn ich doch selbst so gar nicht weiß wer und was ich bin?”. Gern spiegelt sich das auch in der Kleidung wieder und drückt hier oft auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung aus.
Gönnen wir den kleinen und größeren Kindern ihre Schwarz-Weiß-Malerei!
 Nimm' Dir ruhig!
“Du darfst Dir nehmen, so viel Du brauchst”, “Nimm Dir genug Farbe…”, “Du darfst Dir ruhig noch Farbe nehmen”…
Manchmal wiederhole ich diesen Satz im Atelier wie ein Plappergei.
Wann das ist?
Nun, immer dann, wenn ich mit Menschen male, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie zu denen gehören, die sich nicht genug von dem holen, was sie brauchen. Und dabei meine ich jetzt keineswegs nur die Farbe für ihr Bild.
Menschen, die zurückhaltend sind, eigene Wünsche und Bedürfnisse nicht anmelden und sie sich nicht erfüllen.
Das können kleine Menschen sein oder Große, denen diese ‘Erlaubnis’ gut tut, auch wenn sie anfangs vielleicht noch etwas verlegen darauf reagieren. Lieber quälen sie sich und versuchen auch noch das letzte Restchen an Farbe aus dem Pinsel rauszuquälen.
Ich phantasiere mal und stelle mir vor, dass es Menschen sein können, denen immer wieder gepredigt wird “Sei sparsam! Das ist teuer! Verschwende nichts!” usw.
Oft ziehen diese Menschen in Gruppen den Kürzeren, geben sich mit dem zufrieden, was übrigbleibt. Leben gegen ihre Bedürfnisse und halten unangenehme Situationen sehr lange aus.
Wenn ich zurückdenke, glaube ich, dass ich – wie sicher ganz viele - in meiner Kindheit auch nie oder nur sehr selten gehört habe “Nimm’ Dir so viel Du brauchst!”.
Sich nehmen, was man braucht – damit soll nun nicht dem blanke Egoismus das Wort geredet werden. Sondern dem sorgsamen Umgang mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen. Diese wahrnehmen und im sozial vertretbaren Rahmen erfüllen.
Nimm’ Dir noch ein bisschen – ganz egal, was Du gerade brauchst!
 Wer bringt die Geschenke?
Auch das kleinste Kind hat ja mittlerweile schon kapiert, dass nur die Kinder Geschenke vom Christkind oder dem Weihnachtsmann bekommen.
Damit Mama, Papa, Oma und Opa nicht so traurig sein müssen, weil sie nichts kriegen, bekommen Kinder die Gelegenheit in mehreren Workshops in der Vorweihnachtszeit kreative Geschenke zu gestalten. Was genau das sein wird, kann ich hier natürlich nicht verraten, doch soviel sei ausgeplaudert:
Weiterlesen Kreative Weihnachtsgeschenke
Ich hatte es im gestrigen Artikel schon angedeutet – Mobbing macht krank – und zwar ernsthaft krank!
Wie macht Mobbing krank?
 Mobbing macht krank!
Es geht dabei weit über den bloßen Verlust an Lebensqualität hinaus.
Oftmals fängt es mit Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und gereizter, aggressiver Stimmung an. Die Konzentrationsprobleme können sich mit fortschreitendem Mobbing auswachsen zu Gedächtnisstörungen. Bei Kindern und Jugendlichen wirkt sich das dann entsprechend auf die schulischen Leistungen aus und Erwachsene arbeiten mit verminderter Leistungsfähigkeit. Wie viele Kinder, die unter AD(H)S-Verdacht stehen, wohl gemobbte Kinder sind?
Schlaflosigkeit gesellt sich gern hinzu, seien es nun Einschlafschwierigkeiten, wenn die Vorfälle in den Gedanken kreisen oder auch Durchschlafschwierigkeiten, unter Umständen in Folge von Alpträumen. Wer nicht ausreichend schlafen kann, wird übersensibel und gereizt, bietet dann vielleicht auch durch sein Verhalten neue Angriffsflächen für die Mobber.
Selbstzweifel und Selbstunsicherheit gesellen sich auch bei eigentlich selbstbewussten Personen dazu. Das Ganze kann als Steigerung in eine depressive Verstimmung, bis hin zur tiefsten Depression münden. Im Extremfall steigert sich das in Suizidgedanken oder -handlung. Im anderen Extrem entwickelt sich Verfolgungswahn und ein Verlust des Realitätsbezugs.
Mit fortschreitendem Mobbing reagiert der Körper
Doch auch der Körper reagiert auf diese enorme psychische Belastung – mit Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, Schweißausbrüchen und Kreislaufproblemen. Tinnitus kann eine Folge von Mobbing sein – Herz, Magen und Galle können reagieren. Eine erhöhte Infektanfälligkeit sorgt für weitere mögliche Belastungen.
Fehlzeiten in Schule und am Arbeitsplatz mit den entsprechenden persönlichen und wirtschaftlichen Folgen sind vorprogrammiert. Eine Diagnose kann sich langwierig gestalten, denn oft wird der Zusammenhang zwischen den Kopfschmerzen und den fiesen Kollegen nicht gesehen, bzw der Arzt erfährt gar nichts von der Situation am Arbeitsplatz oder in der Schule.
Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar dazu!
Wie sieht das typische Mobbingopfer aus?
 Mobbing - es kann jeden treffen!
Klein, rappeldürr oder reichlich pummelig, schüchtern und ständig stammelnd oder errötend, am Besten noch hinter einer glasbausteindicken Brille hervorschielend – so stellen sich viele das typische Mobbingopfer vor.
Auch auf eigentlich sehr informativen Websites wird ein solches Bild gezeichnet.
Diese Darstellung finde ich ausgesprochen gefährlich, denn das ‘typische’ Mobbingopfer gibt es nicht. Es kann grundsätzlich jeden treffen!!!
Vorsicht vor Verallgemeinerungen!
Die pauschale Aussage, dass Opfer immer körperlich unterlegen sind, öffnen kleinen, schmächtigen Mobbern Tür und Tor, denn wenn eine Situation eskaliert, ist es ein Leichtes, darauf hinzuweisen “Ich bin ja der Kleine, ich kann gar kein Täter sein!”. Weiterlesen Mobbingopfer kann jeder werden
 Ist das schon Mobbing?
Mobbing
Mobbing – der Begriff ist in aller Munde, doch bei Nachfrage zeigt sich, dass vielfach Unklarheit besteht, was genau eigentlich Mobbing ist.
Wo verlaufen die Grenzen zu normalen Streitigkeiten oder Konflikten?
Nehmen wir zunächst einen ganz ‘normalen’ Konflikt. Dieser entsteht spontan aus einer Situation heraus und wird zwischen den Kontrahenten offen ausgetragen. Er bezieht sich ganz unmittelbar auf ein Thema und kann kurzfristig geklärt werden. Wie ein reinigendes Gewitter wirkt er, wenn er konstruktiv ausgetragen wird. Fehlt die erforderliche Streitkultur, kann er sich durchaus auch über eine längere Zeit hinziehen und immer wieder aufflackern. Oft steht ein Konflikt am Anfang einer Mobbinggeschichte.
Mobbing sind subtile, absichtsvolle Handlungen, die darauf abzielen, den Kontrahenten zu vernichten und seine Seele anzugreifen. Es geht dabei schon lange nicht mehr um ‘die Sache’, sondern gegen die Person. Mobbing zieht sich immer über einen längeren Zeitraum. Der Gesetzgeber spricht von mindestens einem Vorfall pro Woche über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten.
Mobbing tritt bevorzugt überall dort auf, wo der Kontakt nicht ohne weiteres abgebrochen werden kann, speziell am Arbeitsplatz und in der Schule.
Wie wird gemobbt?
Mobbing hat viele Gesichter.
Gerade dadurch, dass es subtil und verdeckt von statten geht, wirken die Einzelvorfälle manchmal fast banal, das Opfer wird als überempfindlich angesehen.
Die Klassiker sind Ausgrenzen, Schweigen, nicht mehr Grüßen, Verleumdungen und Gerüchte in Umlauf bringen. Weiterlesen Ist das schon Mobbing?
Das, was ich hier in der Überschrift so flapsig ausdrücke, ist ein häufig zu beobachtendes Phänomen. Ganz besonders bei Jugendlichen ist die Ausprägung oft extrem.
Vollmundig wird angekündigt, ein Riesenmeisterwerk zu produzieren. Wichtigtuerisch werden die Farben und Pinsel inspiziert, große Sprüche geklopft. Wenn es dann ans Tun geht, verstummt der Akteur zusehends.
Nach langem Überlegen wird zaghaft angefangen, etwas aufs Papier zu bringen. Recht lieblos und huddelig wird das Entstehen des Werks weiter verbal begleitet. Und schnell ist das Bild fertig, der Malende damit mehr als unzufrieden.
Es wird bemängelt, dass die rechte Inspiration fehlte, die Farben ungeeignet sind, es einfach nicht so geworden sei, wie es werden sollte und ganz schnell ein neues Blatt verlangt, um darauf dann aber das wirkliche Meisterwerk zu gestalten.
Ich gehe davon aus, dass sich dieses Verhalten nicht nur beim Malen zeigt. Es gibt mir einige ganz konkrete Ansatzpunkte in der Arbeit mit solchen Menschen.
Die Frustrationstoleranz dieser Malenden ist zumeist sehr niedrig. Beim Malen kann sie schrittchenweise erhöht werden.
“Was gefällt Dir an dem Bild?”
“Welche Stelle ist gut gelungen?”
“Wo kannst Du was ändern, um doch noch zufrieden damit zu werden?”
“Was fehlt dem Bild?”
Dabei ergeben sich manchmal auch ganz ungewöhnliche Ansätze, auf die letzte Frage habe ich auch schon eine ganz überraschende Antwort erhalten. Doch mit Geduld und einer hohen Frustrationstoleranz meinerseits lassen sich Veränderungen bewerkstelligen, die sich auch wieder in den Alltag auswirken sollten.
Im Idealfall kommt dann der Tag, an dem der Malende auf die Frage “Bist Du zufrieden mit Deinem Bild?” mit einem klaren “Ja” antwortet. Und den Weg dahin durch Durchhaltevermögen, Reduzieren überzogener Ansprüche an sich selbst und konzentrierte Arbeit gefunden hat.
Dann ist ein echtes Meisterwerk gelungen!
Es ist alles nur eine Phase.
Es geht alles vorbei.
ommm!

Anwendbar von den Dreimonatskoliken bis zu den wildesten Pubertätsproblemen.
Es ist alles nur eine Phase.
Es geht alles vorbei.
ommm!
Da mein Kollege Raimund im Schwangerschaftserlebnisblog gerade dieses Tier in Verbindung mit Träumen ins Spiel gebracht hat, möchte ich diesen Artikel aus meinem alten Blog gern hierher übernehmen, weil er – meiner Meinung nach – sehr schön aufzeigt, was das Begleitete Malen ausmacht.
Schon dreimal durfte ich Schlangenbilder begleiten. Und gerade an diesen drei Bildern lässt sich sehr schön aufzeigen, wie sich Metaphern und Symbole unterscheiden.
Betrachten wir die Schlange zunächst symbolisch, so fällt uns dazu die Vertreibung aus dem Paradies und der Äskulapstab ein. Auf der einen Seite ein hinterhältigen, boshaftes Wesen, das den Menschen in Versuchung führt, auf der anderen Seite heilende Kräfte. Darüber hinaus gilt die Schlange auch als Symbol des Lebens, der Wiedergeburt, Auferstehung, Weisheit und einiger anderer Begriffe.
Soweit die allgemein assoziierten Begriffe zur Schlange. Darüber hinaus ist die Schlange eines der Tiere, die gemeinhin nicht unbedingt als Sympathieträger gelten, von Aversion bis hin zu ausgeprägten Phobien reicht das Spektrum der Ablehnung.
Alle drei Schlangenbilder, die unter meiner Begleitung entstanden sind, erzählen ganz eigene Schlangengeschichten. Allen drei Bildern ist lediglich gemeinsam, dass sie aus einer Spur entstanden sind. Keiner der Malenden hatte den Vorsatz eine Schlange zu malen.
Das erste Bild malte eine Frau (Mitte 40). Sie stockte kurz, als sie die braune Schlange in der Spur entdeckte. Nachdem sie die Schlange akzeptiert hatte, ging sie sehr liebevoll und detailliert an die Umsetzung. Die Schlange bekam ein Muster und eine Umgebung, die ihr möglichst gut tun sollte. Ein warmer Stein, Gras und Moos in der Umgebung wurden ihr achtsam beigefügt. Das Interesse galt auch der Frage, welche Art von Schlange es ist und welche Bedürfnisse sie hat. Auf Nachfrage erzählte die Malende, dass sie in ihrem Garten immer wieder Schlangen hat und sich jedesmal sorgt, eine verletzen zu können, wenn sie die Wiese mäht. Das Stocken beim Erkennen der Spur erklärte sie damit, dass sie das Thema als profan empfand. Angst vor Schlangen empfindet sie nicht.
Das zweite Schlangenbild malte ein Elfjähriger. Er erkannte sofort mit Begeisterung die hellgrüne Schlange in der Spur und erklärte gleich, das sei eine Giftschlange, die seinen (ungeliebten) Lehrer ins Bein beißt. Er malte zügig die Schlange und umgab sie mit Erde und Steinen. Der Versuch, der Schlange einen Giftzahn zu malen, ging jedoch im ersten Anlauf schief, der Zahn wollte partout nicht gelingen. Bei der nächsten Maleinheit ließ sich der Giftzahn dann schon leichter malen und wurde zusätzlich mit einem hellgrünen Gifttropfen versehen. Er blieb zunächst auch dabei, dass diese Schlange beißt, malte jedoch erst nach Klärung überhaupt ein Bein aufs Bild. Dieses Bein war jedoch ein ganzes Stück von der Schlange entfernt. Wir klärten, warum die Schlange zubeißen will – sie war getreten worden. Das wurde mit einer dunklen Spur in der Erde verdeutlicht, die von der Schlange zum Fuß verläuft. Das Treten war nicht mit böser Absicht erfolgt, sondern weil die Schlange nicht gesehen worden war. Im weiteren Gespräch wurde auch deutlich, dass sich die abgebildete Schlange zunächst aufbäumt und droht, bevor sie beißt. Auf meine Frage, ob er der Schlange vielleicht noch etwas aufs Bild dazugeben möchte, eine Art Geschenk, kam sofort der Vorschlag, ihr eine Rüstung zu geben, damit sie besser geschützt ist.
Das dritte Schlangenbild wurde schließlich von einer Fünfzehnjährigen gemalt. Sie war beim Erkennen der roten Schlange in der Spur deutlich erschrocken und verunsichert. Mit der roten Schlange assoziierte sie Aggression, die sie ganz stark ablehnte und nicht zu Papier bringen wollte. Beim Malen suchte und fand sie eine Lösung, um die aggressive Komponente im Bild auszuschließen. Sie lies die Schlange die Sonne genießen, um so die aufrechte Haltung ihrer Schlange zu rechtfertigen. Damit fand sie einen Weg für sich, um ihr Bild akzeptieren zu können und damit zufrieden zu sein. Auch als sich die Sonne beim weiteren Malen in den Mond verwandelte und damit eigentlich das Sonne genießen gar nicht mehr abgebildet war, war das Bild für sie so stimmig.
Auch wenn in den Bildern durchaus überschneidende Komponenten zu finden sind, so erzählt doch jedes einzelne eine ganz eigene Geschichte, die in den Details nur die Malenden kennen.
Die Aschewolke ging ja in den letzten Tagen ständig durch alle Nachrichten, die wirtschaftlichen Folgen und die damit verbundenen politischen Fragen sind anderswo ausgiebig diskutiert.
Wo also ist der Zusammenhang mit Weihnachten und der Pubertät?
Zunächst zu letzterem Thema – wir hatten Besuch von italienischen, genauer sizilianischen Austauschschülern. Sie landeten letzten Dienstag ziemlich planmäßig auf Frankfurt/Hahn, kamen dann von dort mit dem Bus zur Schule unserer Kinder. Noch vor der Aschewolke.
Die Woche Aufenthalt hier verging wie im Flug – doch jener, nämlich der nach Hause, war gecancelt worden.
Natürlich waren sie hier gut untergebracht, hätten bei Bedarf auch noch länger bleiben können. Und trotzdem, wenn ich versuche mich in die Eltern in Italien hineinzuversetzen, dann wird mir mulmig. Ist es unter normalen Umständen für mich kein Problem, wenn meine Kinder in einer Gruppe verreisen, so wäre mir schon ziemlich unwohl, wenn dann so ein unvorhersehbarer Fall eintritt.
Die Rückreise unserer Gäste wurde umorganisiert, sie konnten am vorgesehenen Reisetag mit einem Bus starten, der sie zur Fähre nach Genua brachte. Dort ging es dann mit dem Schiff weiter und nach 30 Stunden waren sie wohlbehalten in der Heimat angekommen.
Alles gut gegangen – und doch wurde mir dabei wieder bewusst, was die Pubertät der Kinder so mit sich bringt. Das Loslassen, auch unter erschwerten Bedingungen und ungewöhnlichen Umständen.
Und damit wäre jetzt auch der Bogen zu Weihnachten geschlagen, denn zu diesem Anlass hatte Roland Kopp-Wichmann in seinem Blog einen Artikel verfasst, der sich mit genau diesem Thema beschäftigt, wenn auch aus der anderen Perspektive. Wie sich noch Erwachsene damit schwer tun, sich von ihren Eltern zu lösen. Und wie notwendig diese Ablösung und das Loslassen doch ist – für beide Seiten.
Die meisten von uns stecken in der einen oder anderen oder gar beiden Rollen zugleich in dieser Situation. Die Kinder werden groß und die Herkunftsfamilie beschäftigt und fordert doch immer noch.
Das Ablösen und das Loslassen sind Prozesse der Persönlichkeitsentwicklung.
Sie sind ganz sicher nicht einfach und manchmal ist Unterstützung dabei hilfreich. Gespräche, Schreiben oder natürlich das Begleitete Malen können hier wertvolle Unterstützung sein.
Probier’s doch mal aus und vereinbare gleich jetzt einen Termin zum Schnuppermalen.
Wie geht es Dir mit der Pubertät Deiner Kinder? Fällt Dir die Ablösung von den eigenen Eltern in manchen Punkten schwer? Berichte doch in einem Kommentar von Deinen Erfahrungen!
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Helft Nicky! Bitte mitmachen und weitersagen!
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