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	<title>malen-befreit.de &#187; Kindermund</title>
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	<description>Gut begleitet malen</description>
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		<title>Was fehlt dem Bild?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 05:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindermund]]></category>
		<category><![CDATA[mal dich frei]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Was fehlt dem Bild nur?</p>
<p>An diesem Dienstag kam der Zw&#246;lfj&#228;hrige schon richtig unleidlich ins Atelier. Er war so richtig mies drauf, nichts wollte ihm <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2009/11/18/was-fehlt-dem-bild/">Was fehlt dem Bild?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_882" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><!-- --><img class="size-full wp-image-882" title="was fehlt dem bild" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/11/waswirdsichaendern.jpg" alt="Was fehlt dem Bild nur?" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Was fehlt dem Bild nur?</p></div>
<p>An diesem Dienstag kam der Zw&#246;lfj&#228;hrige schon richtig unleidlich ins Atelier. Er war so richtig mies drauf, nichts wollte ihm gefallen. Ich wusste, dass er in einer sehr schwierigen Situation steckte und versuchte, ihm das Malen doch schmackhaft zu machen.</p>
<p>Zuerst konnte er sich kaum entscheiden, wie das Papier geh&#228;ngt werden soll, halbherzig lies er sich schlie&#223;lich auf das Querformat ein. Lustlos fing er an eine beliebige Farbe aufs Papier zu bringen, zun&#228;chst bogenf&#246;rmig. Mit dem n&#228;chsten Pinsel malte er dar&#252;ber, brachte eine Farbe nach der anderen &#252;bereinander auf. Der anf&#228;ngliche Bogen erweiterte sich zur liegenden Acht.</p>
<p>Die Farben vermischten sich zu einem gr&#252;nlich-br&#228;unlichen Grau. Immer schneller &#252;bermalte er immer wieder die gleichen Stellen.</p>
<p>Irgendwann beschloss er, es sei jetzt fertig.</p>
<p>Aber zufrieden war er mit seinem Bild nicht, &#252;berhaupt nicht.</p>
<p>Meine Anregung, es sich mit etwas Distanz anzuschauen nahm er an. Auf die Frage, ob ihm etwas dazu einfalle, ob er was darin erkennen k&#246;nne, was er weiter ausarbeiten k&#246;nnte, um vielleicht doch noch zufrieden mit dem Bild zu werden, entlockte ihm nur ein Kopfsch&#252;tteln.</p>
<p>Er betrachtete sein Bild eine ganze Weile aus der Entfernung, bevor er sich zu mir drehte und erkl&#228;rte: „Sabine, ich wei&#223; jetzt, was dem Bild fehlt!“</p>
<p>Daraufhin ging er zu seinem Bild und gab ihm einen Kuss. „Jetzt hab ich es gern!“</p>
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		<title>Das ist jetzt zwar nicht so geworden, wie ich es wollte&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 04:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindermund]]></category>
		<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
		<category><![CDATA[malen mit kindern]]></category>
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		<description><![CDATA["Das ist jetzt zwar nicht so geworden, wie ich es wollte, aber manchmal muss man das dann auch so lassen!“ Wie das Malen im Atelier sich auch auf das Verhalten auswirken kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- --><img class="alignleft size-full wp-image-563" title="nicht so wie ich wollte" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/nicht-so-wie-ich-wollte.jpg" alt="nicht so wie ich wollte" width="150" height="150" />&#8220;<em>Das ist jetzt zwar nicht so geworden, wie ich es wollte, aber manchmal muss man das dann auch so lassen!</em>“<br />
Mit dieser Aussage &#252;berraschte mich ein Siebenj&#228;hriger nach etwa 5 Wochen Malen im Atelier. Er hatte sich zu Beginn seiner Atelierbesuche ewig damit verweilt, aus Wei&#223; und Schwarz Graut&#246;ne zu mischen. Sie mussten immer wieder neu gemischt und &#252;bermalt werden, weil sie seinen Vorstellungen nicht entsprachen.<br />
Wenn er etwas auf sein Blatt geschrieben hat, dann hat er es zumeist durchgestrichen und neu geschrieben, weil ihm das Geschriebene nicht sch&#246;n genug war.<br />
Bettina Egger geht ja davon aus, dass sich die Malenden beim Malen so verhalten, wie im echten Leben.<br />
Bei diesem Jungen zumindest trifft das wohl sehr genau zu, denn auch bei den Hausaufgaben und in der Schule zeigte er dieses Verhalten. Oft wurde er mit den Arbeitsbl&#228;ttern nicht fertig, weil er wieder und wieder ausradiert hat, weil das nicht so geworden ist, wie er es wollte.<br />
„Aber manchmal muss man das auch so lassen!“ &#8211; Zu ihm direkt habe ich das so eigentlich nie gesagt.<br />
Das war eigentlich mein Thema mit einem anderen Jungen in dieser Gruppe. Regelm&#228;&#223;ig wollte er das Papier umgedreht haben, weil ihm sein Anfang nicht gefallen hat. Ihn hatte ich immer wieder ermutigt, aus dem missgl&#252;ckten Anfang doch noch etwas zu machen.<br />
Und doch hat es auch auf den Siebenj&#228;hrigen nachhaltig gewirkt.<br />
So nachhaltig, dass er es in sein Leben au&#223;erhalb des Atelier &#252;bertragen kann ? ! ?</p>
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