Herzlich Willkommen auf meiner Homepage!

Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.
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 Art Meets Rock
Neben dem wöchentlichen offenen Malatelier und der offenen Specksteinwerkstatt, gibt es im zweiten Quartal auch wieder ein Event mit den Artists For Freedom.
Im Rahmen der Langen Nacht der Museen biete ich Malen für Kinder und ‘rAFF dich AuFF – werd’ kreAtivFF‘ an, bei dem Jugendliche zeigen können, was sie sich von ihrer Stadt wünschen.
Nähere Informationen zu den Angeboten in meinen Räumlichkeiten gibt es hier. Schulen, Kindergärten und anderen Institutionen biete ich gern individuelle Angebote vor Ort.
Die ersten kreativen Kindergeburtstage stehen schon in meinem Kalender, weitere freie Termine dafür erfahren Sie unter Tel 06238/1027 oder per Mail.
 An die Pinsel, fertig, los
Ich hab es hier ja schon angekündigt, jetzt ist es spruchreif – das offene Atelier am Mittwoch.
Hier darf jeden Mittwoch nach Herzenslust und ganz ohne Leistungsdruck oder künstlerischen Anspruch gemalt, gezeichnet, gedruckt und gespachtelt werden.
Leuchtende Temperafarben – für die Erwachsenen auch Öl oder Acryl – Aquarell, Stifte oder Kreiden – jeder kann hier die verschiedensten Techniken ausprobieren. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf künstlerischen Aspekten sondern dem Entdecken der Kreativität, die in jedem schlummert. Mit Farben, Formen und unterschiedlichsten Materialien spielen, das ist hier im geschützten Raum möglich, die Bilder werden nicht gewertet oder interpretiert.
Es sind keine Vorkenntnisse oder besonderen Begabungen erforderlich!
Farben, Pinsel und Papier stelle ich zur Verfügung, Leinwände können bei mir gekauft werden.
Kinder dürfen sich von 16:00 bis 17:00 Uhr für 5 Euro im offenen Atelier ausleben, Erwachsene von 19:00 bis 21:0Uhr für 12 Euro.
 Jetzt wird's kreativ!
Ok, noch haben die Sommerferien ja gar nicht angefangen, aber bevor jetzt alle in den Urlaub verschwinden, möchte ich an dieser Stelle schon darauf hinweisen:
In der letzten Ferienwoche gibt es einen völlig neuen Kurs für Schulkinder. Um wieder in den geregelten Tagesrhythmus zu kommen, beginnen die Kurse morgens um neun Uhr, so bleibt auch noch Zeit, um noch andere Aktivitäten zu planen.
Neben jeder Menge Raum für Kreativität, wird es auch kleine Entspannungseinheiten geben.
Kinder – Kreativwoche
Freust Du Dich schon auf die Schule? Oder dürften die Ferien noch länger sein?
Wenn Du 6 Jahre oder älter bist, kannst Du Dich bei mir in der letzten Ferienwoche ganz langsam und gemütlich auf die Schulzeit einstellen. Jeden Tag von 9 Uhr bis 10:30 Uhr treffen wir uns zum Entspannen und Basteln.
Mit einer kleinen Fantasiereise oder ein bisschen Kinderyoga machen wir uns erstmal ganz locker und entspannt.
Danach darfst Du nach Herzenslust basteln, malen, kleben und kneten. Es gibt keine Noten und wenn mal was nicht ganz so wird, wie Du es Dir vorstellst, schauen wir zusammen, woran das liegt und wie Du es ändern kannst. Total ohne Stress!
Wenn das Wetter gut ist, arbeiten wir im Freien mit Naturmaterialien, aber auch mit Kleber, Farben und Ton. Zieh deshalb bitte bequeme Kleidung an, die auch mal einen Fleck abkriegen darf.
Du brauchst eine Isomatte oder Decke für die Entspannungseinheiten.
Termine:
1. bis 5. August 2011
jeweils 9:00 bis 10:30 Uhr
Preis:
75 Euro für 5 mal 90 Minuten, inklusive Material
Es können höchstens 8 Kinder ab 6 Jahren teilnehmen. Das genaue Programm legen wir von Tag zu Tag fest.
 Wenn Kinder malen
Gerade erreichte mich eine Mail, in der eine Mutter nachfragt, was es bedeutet, wenn Kinder Häuser ohne Türen malen. Ihr Sohn hat in der Schule so gemalt und wurde daraufhin wohl von der Lehrerin zurechtgewiesen, das sei nicht schön. Er möchte seine Bilder nun auch nicht der Mutter zeigen und ist fest davon überzeugt, dass er nicht malen könne, weil da keine Türen drauf wären.
* AUTSCH *
Was es bedeutet, wenn das Haus ohne Tür gemalt wird, kann das Kind am besten selbst erklären. Häufig kommt von Kindern dann die Erklärung, dass die Tür auf der anderen Seite des Hauses ist – so banal.
Solange ein Kind nicht in seinem Verhalten ganz deutliche Besonderheiten aufweist, sind Häuser ohne Türen vollkommen harmlos – wenn Besonderheiten im Verhalten vorliegen, dann sollten diese nicht an Häusern ohne Türen festgemacht werden.
Natürlich legt die Küchentischpsychologie den Schluss nahe, dass ein solches Kind verschlossen ist, andere nicht an sich heranlassen will, etc. Das lässt sich aber nur am Gesamteindruck beurteilen und sollte es tatsächlich so sein, ist es ganz sicher nicht hilfreich, einem solchen Kind dann eine negative Wertung (nicht schön) mitzugeben.
Wenn ein gemaltes Haus keine Tür hat, dann kann das ein Gesprächseinstieg sein. Durch die einfache Nachfrage “Hat das Haus keine Tür?” wird dem Kind die Gelegenheit gegeben, seine Geschichte zu dem Bild zu erzählen. Und anhand dieser Geschichte kann dann abgeschätzt werden, ob dieses Kind vielleicht wirklich Schwierigkeiten in irgendeiner Form hat oder ganz einfach die (türlose) Seite des Hauses gemalt hat, an der die schönen Blumen blühen oder die Hundehütte steht. Weil diesem Kind das vielleicht in dem Moment ganz einfach wichtiger war. Oder möglicherweise hat es keine Tür gemalt, weil es nicht wusste, wie es die Tür malen soll, war verunsichert und hat sie weggelassen.
Ich kann diesem Kind nur wünschen, dass es dadurch nicht jetzt schon die Freude am Malen völlig verloren hat und würde dringend empfehlen, diesem Kind eine Möglichkeit zu schaffen, so zu malen wie es kann und will.
Ohne Wertung oder Beurteilung!
Gute Frage, die da jemand an Google gestellt hat und auf die hier bisher noch keine vernünftige Antwort zu finden ist. Das wird jetzt aber sofort nachgeholt, denn diese Frage hat wirklich ihre Berechtigung.
Beim begleiteten Malen malen Kinder mit weichen Haarpinseln und den schon mehrfach erwähnten Flüssigfarben (von Lascaux).
Das schult zum Einen die Feinmotorik, denn es ist gar nicht so einfach, den Pinsel in der richtigen Distanz zum Papier zu bewegen.
Der andere Grund ist, dass Kinder beim Malen mit den Händen ganz automatisch ins ‘Matschen’ verfallen. Die Farbe auf den Fingern verführt so dazu, dass dabei nach Herzenslust geschmiert und vermatscht wird. Dabei bleibt dann aber ein ganz wesentlicher Aspekt des begleiteten Malens, nämlich das Gestalten, auf der Strecke.
Urformen, Körper-Ego und alle weiteren Aspekte der kindlichen Malentwicklung werden aber nur beim Gestalten der Bilder gefördert, deshalb malen die Kinder im Malraum mit Pinseln.
Wenn ich aber merke, dass ein Kind Frust, Wut, Unruhe oder Aggressionen in sich trägt, dann darf es durchaus auch mal ein Bild mit den Händen malen. Damit es besser rutscht, darf dann das Papier eingekleistert werden. Dabei kommen oft auch die Fingernägel zum Einsatz und dürfen bleibende Spuren auf den Farbschichten hinterlassen.
Ungefähr so sehen diese Bilder dann aus:
 Mit den Händen gemalt
Sie haben durchaus ihren Reiz und auch ihre Berechtigung (lassen sich auch prima zu Hause malen), sind aber nicht der eigentliche Sinn des begleiteten Malens!
Infoabend zur kindlichen Malentwicklung
 Wenn Kinder malen
Alle Kinder weltweit durchlaufen, unabhängig von kulturellen Einflüssen, beim Malen eine einheitliche Entwicklung.Um etwa zwei bis drei Jahre zeitversetzt wird dabei die bisherige psychische Entwicklung noch einmal widergespiegelt und durchlaufen.
Sogenannte Urformen bilden eine universelle Formensprache, die psychische Prozesse und Befindlichkeiten aufzeigen. Auch die Wahrnehmung findet ihren Ausdruck im Kinderbild. Dürfen Kinder möglichst oft und lange frei malen, so schulen und entwickeln sie damit ihre Wahrnehmungsfähigkeiten auf ganzer Linie.
In welchen Schritten diese Entwicklung verläuft und wie sie auch zu Hause gefördert werden kann, aber auch mögliche Anzeichen für Entwicklungsschwierigkeiten und -verzögerungen, sind die Hauptthemen meines Informationsabends.
Hierzu lade ich interessierte Eltern, Erzieher, Lehrer, Künstler und alle, die aus anderen Gründen gern mehr darüber erfahren möchten, recht herzlich ein.
Es bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen, gerne können Sie Bilder Ihrer Kinder mitbringen.
Der Infoabend findet statt am:
Mittwoch 15.6.11 19:00-21:00 Uhr
in meinem Malraum in der
Karolinenstr. 6
67259 Heuchelheim
Unkostenbeitrag für Kopien und Getränke: 3 Euro
Voranmeldung unter 06238/1027 oder per Mail an info@malen-befreit.de
 farbige Farb-Spuren
Viele Eltern aber auch Erzieherinnen machen sich Sorgen, wenn (speziell kleine) Kinder bevorzugt zu schwarz und braun greifen. In unserem Kulturkreis wird diesen Farben traditionelle eine eher negative Bedeutung zugemessen. Schwarz gilt als die Farbe der Trauer und auch dunkelbraun wird mit Ähnlichem assoziiert.
Gerade kleine Kinder haben diese Deutung der Farben noch nicht verinnerlicht und viele greifen sehr gern zu den ganz dunklen Farben. Warum?
Schwarz auf weißem Papier gibt den größtmöglichen Kontrast. Mit keiner anderen Farbe sieht man so gut, was man gemalt hat, die Spuren sind in schwarz am deutlichsten.
Was für ein tolles Gefühl – ich hinterlasse deutlich sichtbare Spuren!!!
Wenn wir es schaffen, uns von unserem ‘Erwachsenenweltbild’ zu lösen und Farbe schwarz wertfrei zu betrachten, dann können wir das erkennen und annehmen. In anderen Kulturen, wie beispielsweise in Indien, gilt weiß als Farbe der Trauer.
Kinderbilder müssen nicht knallbunt sein – zumeist werden sie es ab einem gewissen Alter (so etwa späte Kindergartenzeit und Grundschulzeit).
Oft kehrt das Schwarz dann in der Pubertät wieder zurück, in Form von grafischen Elementen und sehr reduzierten, plakativen Darstellungen.
Doch auch hier gilt: kein Grund zur Besorgnis.
In der ‘nicht Fisch nicht Fleisch’ Phase ist das zunächst ganz normal und altersentsprechend und wenn keine sonstigen Auffälligkeiten vorliegen kein Alarmsignal sondern eher das Ausdruck des Lebensgefühls “Wie soll ich mich für Farben entscheiden, wenn ich doch selbst so gar nicht weiß wer und was ich bin?”. Gern spiegelt sich das auch in der Kleidung wieder und drückt hier oft auch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung aus.
Gönnen wir den kleinen und größeren Kindern ihre Schwarz-Weiß-Malerei!
 Kinder malen für Kinder
Ich habe es ja schon angekündigt, dass ich dabei sein werde, mittlerweile sind die ersten beiden Veranstaltungen gerade zu Ende gegangen.
Schon auf der gestrigen Vernissage bestätigte sich mein Eindruck, dass sich hier Menschen treffen, die nicht lange reden, sondern machen. Im November 2010 fing es mit der Idee und einem ersten Treffen an – im März 2011 war die ehemalige Lagerhalle soweit hergerichtet, dass das Artists For Freedom Event starten konnte. Enorm was in dieser kurzen Zeit geleistet wurde!
Madamfo Ghana Initiatorin Bettina Landgrafe war anwesend und berichtete über die Arbeit vor Ort. In Fischerdörfern in Ghana werden noch immer Kindersklaven auf den Schiffen eingesetzt. Diese Kinder werden von ihren Eltern verkauft, um das Überleben der Familie zu sichern und arbeiten bis zu 14 Stunden am Tag unbezahlt auf Fischerbooten. Durch ganz gezielte, für die Belange vor Ort passende Hilfe, wird gegen den Kinderhandel angegangen, in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen. Madamfo (Freundschaft) Ghana ist ein Projekt, bei dem die Hilfe eine wirkliche Hilfe zur Selbsthilfe ist und ganz direkt vor Ort ankommt.
Ein weiteres von Artists For Freedom unterstütztes Projekt ist Solwodi, ein Verein, der sich für Frauen einsetzt, die Opfer von Zwangsprostitution geworden sind und auch in Deutschland mittlerweile mehrere Beratungsstellen unterhält, in denen betroffenen Frauen aus ihrer Situation herausgeholfen wird.
Heute war nun das erste Event, ein Rockfrühstück mit AFF-Kids-Event. Alle Beteiligten haben sich dafür ehrenamtlich engagiert und sich über den regen Zuspruch gefreut.
Aber nun zum Malen mit den Kindern:
In 4 Stunden waren etwa 20 Kinder bei uns im Malbereich. Anfangs noch ein wenig zögerlich ließen sie sich sehr schnell auf das Malen ein und waren voller Begeisterung und Konzentration bei der Sache. Obwohl ein ständiges Kommen und Gehen war, war doch jedes Kind ganz bei seinem Bild. Ich staunte wieder mal, dass sie die Anordnung der Farben und Pinsel sehr schnell verstanden und akzeptierten. Jede Farbe hat zwei Pinsel und einen eigenen Wassernapf. Die Pinsel werden nur ausgewaschen, wenn eine andere Farbe drankommt, ansonsten bleiben die Farben durch die eigenen Pinsel sauber. Kinder wissen das sehr zu schätzen und achten dann akribisch darauf, die Farben sauber zu halten.
Und genauso erstaunlich ist die immer wieder entstehende Atmosphäre, auch in improvisierten Umgebungen mit Kindern, die sich vorher oft völlig fremd waren. Wertschätzung, Respekt und eine konzentrierte Ruhe prägten das Event. Auch die Allerkleinsten, die in diesem Fall etwa drei Jahre alt waren, konnten sich schon ausdauernd verweilen und begeistern. Und auch größere, bis ins Teeniealter fanden noch ihr Vergnügen.
Die meisten Kinder waren einverstanden damit, dass ihre Bilder ausgestellt werden; wer das nicht wollte, durfte sein Bild auch mit nach Hause nehmen. Und wer sich nicht entscheiden konnte, malte ganz einfach mehrere Werke und ließ zumindest eins davon zum Ausstellen da.
Für mich war es eine interessante und bereichernde Erfahrung innerhalb von vier Stunden mit so vielen völlig verschiedenen Kindern arbeiten zu dürfen und auch wenn in diesem Rahmen wenig Möglichkeit bleibt, auf Einzelne einzugehen, so waren ihre Besonderheiten doch sehr gut und schnell zu erkennen. In der Art wie sie an die Sache herangehen zeigt sich viel von ihrem Wesen.
Allen gemeinsam war eine große Begeisterungsfähigkeit und Aufgeschlossenheit, das Flair der gesamten Veranstaltung spiegelte sich in den malenden Kindern wieder.
Ich freue mich auf’s nächste Mal!
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Helft Nicky! Bitte mitmachen und weitersagen!
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