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Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.
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 ganz eindeutig Herbst!
Immer wieder landen über die Suchmaschinen solche Anfragen hier auf der Seite. Ob nun mit Kindern Feuer, Herbst, Tiere oder was auch immer gemalt werden soll, die Unsicherheit bei Erwachsenen ist anscheinend doch recht groß.
Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Wenn schon ein Thema vorgegeben wird (aus welchen Gründen auch immer), dann lasst die Kinder das doch so malen, wie sie es wollen und können. Die Ergebnisse sind oftmals ganz verblüffend und immer wieder begeisternd. Kinder finden ihren Weg, das zum Ausdruck zu bringen, was sie fasziniert und beschäftigt (hier kann es mit vorgegebenen Themen immer mal zu Schwierigkeiten kommen).
Auf den beiden Bildern oben ist es ganz deutlich zu erkennen, die jungen Maler hatten einen Altersunterschied von fast zwei Jahren und entsprechend unterschiedlich ist auch die ihnen zur Verfügung stehende Formensprache. Aber im rechten Bild (des jüngeren Kindes) ist trotzdem ganz klar zu erkennen, wie der Herbstwind das Laub aufwirbelt und herumbläst. Oder etwa nicht?
Wenn wir Erwachsene es dabei schaffen, eigene ästhetische Maßstäbe beiseite zu legen und uns auf die kindliche Erlebnis- und Ausdruckswelt einlassen können, dann ist das eine echte Bereicherung der eigenen Sichtweise.
Und für die betroffenen Kinder eine hervorragende Förder- und Entwicklungsmöglichkeit.
 kleben nicht nur im Mund und an den Fingern
Ein ganz einfach, preiswert und schnell herzustellender Kleber ist das. Und der allergrößte Vorteil – gerade für die ganz Kleinen – er ist darüber hinaus noch absolut ungiftig.
Man nehme fünf bis sechs Gummibärchen und erwärme sie. Entweder bei ganz niedriger Wattzahl in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Wenn sie gerade anfangen flüssig zu werden, kommt etwa die gleiche Menge Wasser dazu. Gut verrühren und abkühlen lassen. In einem Schraubglas oder einer verschließbaren Kunststoffdose hält sich dieser Kleber einige Tage.
Er wird mit einem Borstenpinsel auf das Papier aufgetragen und ist wirklich hervorragend geeignet, um Papier auf Pappe oder Papier zu kleben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Klebstoffen, wellt sich das aufgeklebte Papier dabei nicht, bzw. es trocknet glatt auf.
Ich habe ihn auch schon verwendet, um Packpapier auf Styropor aufzukleben, auch das hat ausgezeichnet funktioniert.
Probier’s mal aus und berichte von Deinen Erfahrungen damit!
Und wenn wir schon bei den Terminen sind – hier schon mal in der Übersicht mein Programm für die Osterferien 2011.
Total geheim
Workshop für Kinder von 5-12 Jahren
18.4.2011 14:00 – 15:30 Uhr
Speckstein-Anhänger
Workshop für Kinder von 5-12 Jahren
19.4.2011 14:00 – 15:30 Uhr
Wunschkugeln aus Ton
Workshop für Kinder von 5-12 Jahren
20.4.2011 14:00 – 15:30 Uhr
Manga zeichnen
Workshop für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
21.4.2011 14:00 – 15:30 Uhr
Speckstein-(Ge-)fühlsteine
Workshop für Kinder von 5-12 Jahren
26.4.2011 14:00 – 15:30 Uhr
Spiegel
Workshop für Kinder von 5-12 Jahren
27.4.2011 14:00 – 15:30 Uhr
Leinwand
Workshop für Kinder von 5-12 Jahren
28.4.2011 14:00 – 15:30 Uhr
Jeder Workshop kostet 13,50€
Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung, deshalb gleich anmelden bei:
Sabine Feickert (Kunsttherapeutin)
Tel. 06238 / 1027
mail:Anmelde-Mail
 Nicht mehr total geheim!
 Kinder malen für Kinder
Davon erfahren und aktiv unterstützen, das war für mich in diesem Fall eins. Artists for Freedom ist ein Zusammenschluss von Künstlern, die mit inzwischen vielen Kunst-Projekten Hilfe für versklavte und verkaufte Kinder in durchschaubaren Hilfsprojekten ermöglichen, mit dem Gedanken:
„Den Kindern eine Kindheit geben! Und dieses auf der ganzen Welt“
Mehr über das Gesamtprojekt gibt es auf der Artists for Freedom Homepage zu erfahren (Klick)
Ich möchte hier auf die Veranstaltung in Ludwigshafen hinweisen, die am 12.3.2011 eröffnet wird und am 13.3.2011 ab 11:00 Uhr ein ganz spezielles Event für Kinder anbietet: AFF-Kids – Kinder malen für Kinder
Wir sehen uns dort?
Die wichtigsten Daten nochmal in Kürze:
13.3.2011 ab 11 Uhr
Luitpoldhafen, Lagerhalle III
Lagerhausstraße 22
67061 Ludwigshafen
Eintritt frei!
Setze auch Du ein Zeichen!
die weiteren Ideen und Ausführung stammt von mir.
 So sieht er original aus Ikea aus
Ganz nett – den gibt es auch in verschiedenen Farben, zum Weiterbearbeiten ist er aber in Naturholz optimal.
Der erste Schritt ist dann die Grundierung in weiß. Dadurch werden die folgenden Farben leuchtend.
 Weiße Grundierung eröffnet ungeahnte Möglichkeiten
Jetzt lässt er sich ganz individuell gestalten – mit Farben, Materialien, als Collage – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Für Kinderzimmer hatte ich diese Idee:
 Geh ganz nah dran und die Katze kriegt (d)ein Gesicht
So wird ein einfacher Spiegel von Ikea zum ganz individuellen Stück. Das können Kinder auch nach ihren eigenen Vorstellungen und Ideen umsetzen, zum Beispiel bei einem Kreativworkshop.
Und Kinder haben dafür noch viel tollere Ideen!
Versprichst Du mir, nichts weiterzuverraten?
Ganz großes Indianerehrenwort???
Na gut, dann – aber nur dann – darfst Du mal ganz kurz schauen.
 Klicken zum Vergrößern
Diese Bilder sind bei einer kreative Weihnachtsgeschenke Sonderaktion entstanden.
Drei Enkel und eine Enkelin im Alter zwischen 6 und 15 Jahren haben für Oma und Opa gemalt. Auf kleine Leinwände (Format 13×18). Vom ältesten Enkel kam der Vorschlag die vier Jahreszeiten zu malen – jeder Eine. Praktischerweise liegen die Geburtstage der Vier in unterschiedlichen Jahreszeiten, so dass die Aufteilung ganz schnell festgelegt war und alle Vier ganz eifrig bei der Sache waren.
Die Idee fand ich ganz klasse ( hätte glatt von mir sein können), denn bei diesem Thema hat jedes Bild seinen ganz eigenen Charme und jedes Kind kann nach seinen Möglichkeiten malen und trotzdem gibt es auch ein stimmiges Gesamtbild. Aber natürlich wären auch andere Themen denkbar gewesen oder auch die ganz freie Wahl – jeder malt das, was er will.
Schön fand ich dabei auch, dass jedes Kind einen eigenen Beitrag leistet und das Ganze dabei doch mehr ist, als die Summe seiner Teile.
Eine solche Aktion ist sicher auch eine schöne Idee für einen runden Geburtstag, Muttertag oder andere Anlässe.
Und wer sich das daheim nicht antun mag nicht über geeignete Räumlichkeiten oder die erforderliche Materialausstattung verfügt, kann gern einen Termin dafür mit mir vereinbaren.
Ein Anruf (06238-1027) oder eine kurze Mail genügt.
 Bildgeburt
… ist ja eine recht subjektive Angelegenheit und Geschmacksfrage.
Erich Kästner bemerkte dazu in seiner unnachahmlichen Art und Weise:
“Der Eine isst gern Leberwurst, der andre grüne Seife!”
“Schönheit liegt im Auge des Betrachters” – auch das passt in diese Rubrik.
In meiner Arbeit werde ich mit den unterschiedlichsten Bildern konfrontiert und immer mal wieder werde ich gefragt “Gefällt es Dir?” oder “Findest Du es schön?”.
Diese Frage ist für mich ausgesprochen schwierig.
Zum Einen – das ist der ‘fachlich-theoretische’ Teil, ist es ein Ziel meiner Arbeit, meine Malenden von der Notwendigkeit der Bestätigung aus dem Außen wegzuführen. Sie sollen sich selbst Anerkennung und Achtung geben können. Gerade Kinder führen mit dieser Frage die Erwachsenen gern aufs Glatteis. Kommt die fast schon automatische Bestätigung “ja, das ist schön geworden”, dann verliert das vermeintliche Lob ganz schnell seinen Wert durch den inflationären Gebrauch. Und – ganz am Rande – Kinder merken es sehr genau, wenn reflexhaft und unaufrichtig gelobt wird.
Zum Anderen bin ich als Begleiterin, so in den Bildprozess integriert, dass ästhetisches Empfinden für diese Bilder gar keine Rolle spielt, gar nicht aufkommt. Selbst wenn ich das wollte und versuche – ich kann die Bilder, die ich begleitet habe, nicht unter ästhetischen Gesichtspunkten beurteilen.
Das Bild ist für mich untrennbar mit seiner Entstehung verbunden.
Wenn ich das Bild ansehe, dann sehe ich ganz automatisch auch das Mädchen, das in stiller Konzentration ganz versunken, mit leuchtenden Wangen malt. Ich sehe den Mann, der staunend wie ein kleines Kind vor seinem Werk steht – “das habe ich geschaffen?!?”. Ich sehe die Frau, die mit ihrem Bild wahre Kämpfe ausgefochten hat, weil das Bild werden wollte, was es werden muss. Ich sehe den kleinen Jungen, der die Lava aus dem Vulkan schleudern lässt und dabei selbst die Energie eines Vulkans verbreitet.
Ich gebe die Frage normalerweise an meine Malenden zurück – “Findest Du es schön?” “Bist Du zufrieden damit?”.
Oder ich schildere meinen Eindruck über den Malprozess. “Das hat Dir richtig Spaß gemacht.” “Das war ganz schön harte Arbeit.”
Und hier und heute – so ganz unter uns – beantworte ich diese Frage mal:
“Ja, ich finde jedes Bild, das in meiner Begleitung entsteht, anrührend und berührend. Es ist jedes Mal wieder schön, eine ‘Bildgeburt’ erleben zu dürfen. “
“Ich mal jetzt einen Bus mit Sommerreifen!” verkündet der Eine.
Der Andere guckt skeptisch auf das Blatt – “Das sind Winterreifen!!! Sommerreifen sehen doch ganz anders aus.”
Und bevor die schönste Fachsimpelei losgeht, ermahne ich beide, sich um das eigene Bild zu kümmern – innerlich aber sowas von breit grinsend
Es leben die Geschlechterklischees…
 Nimm' Dir ruhig!
“Du darfst Dir nehmen, so viel Du brauchst”, “Nimm Dir genug Farbe…”, “Du darfst Dir ruhig noch Farbe nehmen”…
Manchmal wiederhole ich diesen Satz im Atelier wie ein Plappergei.
Wann das ist?
Nun, immer dann, wenn ich mit Menschen male, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie zu denen gehören, die sich nicht genug von dem holen, was sie brauchen. Und dabei meine ich jetzt keineswegs nur die Farbe für ihr Bild.
Menschen, die zurückhaltend sind, eigene Wünsche und Bedürfnisse nicht anmelden und sie sich nicht erfüllen.
Das können kleine Menschen sein oder Große, denen diese ‘Erlaubnis’ gut tut, auch wenn sie anfangs vielleicht noch etwas verlegen darauf reagieren. Lieber quälen sie sich und versuchen auch noch das letzte Restchen an Farbe aus dem Pinsel rauszuquälen.
Ich phantasiere mal und stelle mir vor, dass es Menschen sein können, denen immer wieder gepredigt wird “Sei sparsam! Das ist teuer! Verschwende nichts!” usw.
Oft ziehen diese Menschen in Gruppen den Kürzeren, geben sich mit dem zufrieden, was übrigbleibt. Leben gegen ihre Bedürfnisse und halten unangenehme Situationen sehr lange aus.
Wenn ich zurückdenke, glaube ich, dass ich – wie sicher ganz viele - in meiner Kindheit auch nie oder nur sehr selten gehört habe “Nimm’ Dir so viel Du brauchst!”.
Sich nehmen, was man braucht – damit soll nun nicht dem blanke Egoismus das Wort geredet werden. Sondern dem sorgsamen Umgang mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen. Diese wahrnehmen und im sozial vertretbaren Rahmen erfüllen.
Nimm’ Dir noch ein bisschen – ganz egal, was Du gerade brauchst!
 Wer bringt die Geschenke?
Auch das kleinste Kind hat ja mittlerweile schon kapiert, dass nur die Kinder Geschenke vom Christkind oder dem Weihnachtsmann bekommen.
Damit Mama, Papa, Oma und Opa nicht so traurig sein müssen, weil sie nichts kriegen, bekommen Kinder die Gelegenheit in mehreren Workshops in der Vorweihnachtszeit kreative Geschenke zu gestalten. Was genau das sein wird, kann ich hier natürlich nicht verraten, doch soviel sei ausgeplaudert:
Weiterlesen Kreative Weihnachtsgeschenke
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Helft Nicky! Bitte mitmachen und weitersagen!
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