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Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.
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 Wenn Kinder malen
Gerade erreichte mich eine Mail, in der eine Mutter nachfragt, was es bedeutet, wenn Kinder Häuser ohne Türen malen. Ihr Sohn hat in der Schule so gemalt und wurde daraufhin wohl von der Lehrerin zurechtgewiesen, das sei nicht schön. Er möchte seine Bilder nun auch nicht der Mutter zeigen und ist fest davon überzeugt, dass er nicht malen könne, weil da keine Türen drauf wären.
* AUTSCH *
Was es bedeutet, wenn das Haus ohne Tür gemalt wird, kann das Kind am besten selbst erklären. Häufig kommt von Kindern dann die Erklärung, dass die Tür auf der anderen Seite des Hauses ist – so banal.
Solange ein Kind nicht in seinem Verhalten ganz deutliche Besonderheiten aufweist, sind Häuser ohne Türen vollkommen harmlos – wenn Besonderheiten im Verhalten vorliegen, dann sollten diese nicht an Häusern ohne Türen festgemacht werden.
Natürlich legt die Küchentischpsychologie den Schluss nahe, dass ein solches Kind verschlossen ist, andere nicht an sich heranlassen will, etc. Das lässt sich aber nur am Gesamteindruck beurteilen und sollte es tatsächlich so sein, ist es ganz sicher nicht hilfreich, einem solchen Kind dann eine negative Wertung (nicht schön) mitzugeben.
Wenn ein gemaltes Haus keine Tür hat, dann kann das ein Gesprächseinstieg sein. Durch die einfache Nachfrage “Hat das Haus keine Tür?” wird dem Kind die Gelegenheit gegeben, seine Geschichte zu dem Bild zu erzählen. Und anhand dieser Geschichte kann dann abgeschätzt werden, ob dieses Kind vielleicht wirklich Schwierigkeiten in irgendeiner Form hat oder ganz einfach die (türlose) Seite des Hauses gemalt hat, an der die schönen Blumen blühen oder die Hundehütte steht. Weil diesem Kind das vielleicht in dem Moment ganz einfach wichtiger war. Oder möglicherweise hat es keine Tür gemalt, weil es nicht wusste, wie es die Tür malen soll, war verunsichert und hat sie weggelassen.
Ich kann diesem Kind nur wünschen, dass es dadurch nicht jetzt schon die Freude am Malen völlig verloren hat und würde dringend empfehlen, diesem Kind eine Möglichkeit zu schaffen, so zu malen wie es kann und will.
Ohne Wertung oder Beurteilung!
Gute Frage, die da jemand an Google gestellt hat und auf die hier bisher noch keine vernünftige Antwort zu finden ist. Das wird jetzt aber sofort nachgeholt, denn diese Frage hat wirklich ihre Berechtigung.
Beim begleiteten Malen malen Kinder mit weichen Haarpinseln und den schon mehrfach erwähnten Flüssigfarben (von Lascaux).
Das schult zum Einen die Feinmotorik, denn es ist gar nicht so einfach, den Pinsel in der richtigen Distanz zum Papier zu bewegen.
Der andere Grund ist, dass Kinder beim Malen mit den Händen ganz automatisch ins ‘Matschen’ verfallen. Die Farbe auf den Fingern verführt so dazu, dass dabei nach Herzenslust geschmiert und vermatscht wird. Dabei bleibt dann aber ein ganz wesentlicher Aspekt des begleiteten Malens, nämlich das Gestalten, auf der Strecke.
Urformen, Körper-Ego und alle weiteren Aspekte der kindlichen Malentwicklung werden aber nur beim Gestalten der Bilder gefördert, deshalb malen die Kinder im Malraum mit Pinseln.
Wenn ich aber merke, dass ein Kind Frust, Wut, Unruhe oder Aggressionen in sich trägt, dann darf es durchaus auch mal ein Bild mit den Händen malen. Damit es besser rutscht, darf dann das Papier eingekleistert werden. Dabei kommen oft auch die Fingernägel zum Einsatz und dürfen bleibende Spuren auf den Farbschichten hinterlassen.
Ungefähr so sehen diese Bilder dann aus:
 Mit den Händen gemalt
Sie haben durchaus ihren Reiz und auch ihre Berechtigung (lassen sich auch prima zu Hause malen), sind aber nicht der eigentliche Sinn des begleiteten Malens!
Infoabend zur kindlichen Malentwicklung
 Wenn Kinder malen
Alle Kinder weltweit durchlaufen, unabhängig von kulturellen Einflüssen, beim Malen eine einheitliche Entwicklung.Um etwa zwei bis drei Jahre zeitversetzt wird dabei die bisherige psychische Entwicklung noch einmal widergespiegelt und durchlaufen.
Sogenannte Urformen bilden eine universelle Formensprache, die psychische Prozesse und Befindlichkeiten aufzeigen. Auch die Wahrnehmung findet ihren Ausdruck im Kinderbild. Dürfen Kinder möglichst oft und lange frei malen, so schulen und entwickeln sie damit ihre Wahrnehmungsfähigkeiten auf ganzer Linie.
In welchen Schritten diese Entwicklung verläuft und wie sie auch zu Hause gefördert werden kann, aber auch mögliche Anzeichen für Entwicklungsschwierigkeiten und -verzögerungen, sind die Hauptthemen meines Informationsabends.
Hierzu lade ich interessierte Eltern, Erzieher, Lehrer, Künstler und alle, die aus anderen Gründen gern mehr darüber erfahren möchten, recht herzlich ein.
Es bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen, gerne können Sie Bilder Ihrer Kinder mitbringen.
Der Infoabend findet statt am:
Mittwoch 15.6.11 19:00-21:00 Uhr
in meinem Malraum in der
Karolinenstr. 6
67259 Heuchelheim
Unkostenbeitrag für Kopien und Getränke: 3 Euro
Voranmeldung unter 06238/1027 oder per Mail an info@malen-befreit.de
 ganz eindeutig Herbst!
Immer wieder landen über die Suchmaschinen solche Anfragen hier auf der Seite. Ob nun mit Kindern Feuer, Herbst, Tiere oder was auch immer gemalt werden soll, die Unsicherheit bei Erwachsenen ist anscheinend doch recht groß.
Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Wenn schon ein Thema vorgegeben wird (aus welchen Gründen auch immer), dann lasst die Kinder das doch so malen, wie sie es wollen und können. Die Ergebnisse sind oftmals ganz verblüffend und immer wieder begeisternd. Kinder finden ihren Weg, das zum Ausdruck zu bringen, was sie fasziniert und beschäftigt (hier kann es mit vorgegebenen Themen immer mal zu Schwierigkeiten kommen).
Auf den beiden Bildern oben ist es ganz deutlich zu erkennen, die jungen Maler hatten einen Altersunterschied von fast zwei Jahren und entsprechend unterschiedlich ist auch die ihnen zur Verfügung stehende Formensprache. Aber im rechten Bild (des jüngeren Kindes) ist trotzdem ganz klar zu erkennen, wie der Herbstwind das Laub aufwirbelt und herumbläst. Oder etwa nicht?
Wenn wir Erwachsene es dabei schaffen, eigene ästhetische Maßstäbe beiseite zu legen und uns auf die kindliche Erlebnis- und Ausdruckswelt einlassen können, dann ist das eine echte Bereicherung der eigenen Sichtweise.
Und für die betroffenen Kinder eine hervorragende Förder- und Entwicklungsmöglichkeit.
 kleben nicht nur im Mund und an den Fingern
Ein ganz einfach, preiswert und schnell herzustellender Kleber ist das. Und der allergrößte Vorteil – gerade für die ganz Kleinen – er ist darüber hinaus noch absolut ungiftig.
Man nehme fünf bis sechs Gummibärchen und erwärme sie. Entweder bei ganz niedriger Wattzahl in der Mikrowelle oder im Wasserbad. Wenn sie gerade anfangen flüssig zu werden, kommt etwa die gleiche Menge Wasser dazu. Gut verrühren und abkühlen lassen. In einem Schraubglas oder einer verschließbaren Kunststoffdose hält sich dieser Kleber einige Tage.
Er wird mit einem Borstenpinsel auf das Papier aufgetragen und ist wirklich hervorragend geeignet, um Papier auf Pappe oder Papier zu kleben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Klebstoffen, wellt sich das aufgeklebte Papier dabei nicht, bzw. es trocknet glatt auf.
Ich habe ihn auch schon verwendet, um Packpapier auf Styropor aufzukleben, auch das hat ausgezeichnet funktioniert.
Probier’s mal aus und berichte von Deinen Erfahrungen damit!
Versprichst Du mir, nichts weiterzuverraten?
Ganz großes Indianerehrenwort???
Na gut, dann – aber nur dann – darfst Du mal ganz kurz schauen.
 Klicken zum Vergrößern
Diese Bilder sind bei einer kreative Weihnachtsgeschenke Sonderaktion entstanden.
Drei Enkel und eine Enkelin im Alter zwischen 6 und 15 Jahren haben für Oma und Opa gemalt. Auf kleine Leinwände (Format 13×18). Vom ältesten Enkel kam der Vorschlag die vier Jahreszeiten zu malen – jeder Eine. Praktischerweise liegen die Geburtstage der Vier in unterschiedlichen Jahreszeiten, so dass die Aufteilung ganz schnell festgelegt war und alle Vier ganz eifrig bei der Sache waren.
Die Idee fand ich ganz klasse ( hätte glatt von mir sein können), denn bei diesem Thema hat jedes Bild seinen ganz eigenen Charme und jedes Kind kann nach seinen Möglichkeiten malen und trotzdem gibt es auch ein stimmiges Gesamtbild. Aber natürlich wären auch andere Themen denkbar gewesen oder auch die ganz freie Wahl – jeder malt das, was er will.
Schön fand ich dabei auch, dass jedes Kind einen eigenen Beitrag leistet und das Ganze dabei doch mehr ist, als die Summe seiner Teile.
Eine solche Aktion ist sicher auch eine schöne Idee für einen runden Geburtstag, Muttertag oder andere Anlässe.
Und wer sich das daheim nicht antun mag nicht über geeignete Räumlichkeiten oder die erforderliche Materialausstattung verfügt, kann gern einen Termin dafür mit mir vereinbaren.
Ein Anruf (06238-1027) oder eine kurze Mail genügt.
Nachdem ich mir so meine Gedanken über den Verlust von Phantasie und Kreativität gemacht habe, möchte ich hier ein nettes Buch vorstellen:
Sabine Bohlmann: Ideenreich – mit Kindern kreativ sein
Die Schauspielerin und Autorin Sabine Bohlmann lädt ein zu einer Reise ins Ideenreich:
Von Pappenheim über Kunsthausen, durch Holzhausen und Geröllingen führt der Weg an Müllhalden vorbei bis nach Stofflingen. Es ist keine schnelle Reise, sondern ein gemütlicher, genussvoller Weg mit langen, kreativen Pausen an den einzelnen Stationen.
In Pappenheim werden Autos und Züge aus großen Pappkartons gebaut, ein Windelkarton verwandelt sich in ein Parkdeck für das Kinderzimmer. Kaufladen, Bauchladen, Bänke und Sammelsurium-Regale, Murmelbahn und sogar Barbies rosa Himmelbett entstehen.
In Kunsthausen wird gemalt, gezeichnet, gedruckt nach Herzenslust und – zu meiner großen Freude – mit gutem, hochwertigem Material. Riesenbilder und Daumenkinos, Lesezeichen und Skulpturen werden kreiert.
Holzhausen steht im Zeichen alter Bretter, die sich in allerlei Nützlichkeiten und Schönheiten mit praktischer Funktion verwandeln und als Garderoben, Schlüsselbretter und Tafel zu neuem Leben erwachen.
Auch die allseits geliebten Steine erfahren hier eine weitergehende Verwendung als Puzzle oder Adventskalender. Auf den Müllhalden werden alte Stühle mal ganz anders renoviert und unendlich viele Verwendungszwecke für Tapetenbücher vorgestellt.
Taschen, Turnbeutel und verschiedene Bücher sind nur eine kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten, die Stoffhausen bietet.
Allen Reisezielen gemein ist, dass die Wegbeschreibungen recht grob gehalten sind, wer genaueste Angaben für die Computernavigation braucht, wird damit wahrscheinlich nicht so recht glücklich werden und sollte vielleicht lieber auf die herkömmlichen Bastelbücher mit Schnittmusterbogen und Bezugsquellenangaben zurückgreifen.
Wer sich jedoch gern mit einer groben Karte auf den Weg macht und mit Eigeninitiative und offenen Augen durch die Landschaft streift, dabei auch bereit ist, vom Weg abzukommen, weil ein lohnenswertes Ziel lockt, das gar nicht im Reiseführer drinsteht, der wird diese Buch lieben. Als eine Inspirationsquelle für die eigene Reise durch das ganz eigene Ideenreich.
Diesen “Reiseführer” bei Amazon bestellen:Ideenreich: Mit Kindern kreativ sein
Heute Abend werden sie wieder durch die Lande ziehen und hoffentlich allerlei harmlosen und lustigen Schabernack anstellen – bitte keine Sachbeschädigung und Gefährdungen!!!
Ich will diese Gelegenheit nutzen und ein paar Tonkartonmasken vorstellen, die bei uns im Rahmen einer Geburtstagsparty entstanden sind – Anlass dafür war allerdings Halloween, da die Walpurgisnacht zeitlich ziemlich weit von den Geburtstagen entfernt ist.
Die Maskenbildner waren damals 12 bis 13 Jahre alt, vorgegeben war lediglich eine Gesichtsgrundform mit den Augenausschnitten. Als Material war Tonkarton in unterschiedlichen Farben, Gummiband zum Antackern und ein dicker schwarzer Filzstift nötig – großer Spaß für kleines Geld.
 Die Hexen sind los!
Allen Hexen und Hexern wünsche ich heute Abend viel Spaß!
Aber bitte denkt dran – witzige und coole Aktionen machen allen Spaß – Schmierereien auf Häusern und Autos nicht!
Und ausgehobene Gully-Deckel sind kein Spaß, sondern unter Umständen lebensgefährlich!!!
(c) Fotos: Nadja Feickert
Ich wünsche Euch ein frohes, sonniges (hallo Petrus, bitte mal herhören!) und wunderschönes Osterfest!
Heute Nachmittag gab es hier noch einen ganz spontanen Mini-Workshop – Teenies bemalen Ostereier. Einige Ergebnisse möchte ich Euch gern zeigen, den Riesenspaß der Akteure müsst Ihr Euch selbst vorstellen.
 Eigentlich sollten nur die beiden weißen Eier mit speziellen Filzstiften bemalt werden, weil sie beim Kochen gesprungen waren – aber der Spaß an der Sache wurde dann so groß, dass auch ein paar Gefärbte herhalten mussten.
 Flüssigfarben lassen sich vielfältig variieren
Ich habe mich ja schon mehrfach dafür ausgesprochen, Kindern Flüssigfarben (Tempera oder Gouache) zur Verfügung zu stellen. Mit diesen kann man – so wie die Farben aus der Flasche kommen, entweder mit Pinseln oder mit den Fingern malen.
Um ein besonderes Gefühl beim Malen mit den Fingern und interessante Effekte auf dem fertigen Bild zu erzeilen, kann mit diesen Farben auch sehr einfach variiert werden.
Vermischt man diese Farben mit dünn angerührtem Tapetenkleister zu Kleisterfarben, so werden sie dünnflüssig und herrlich glitschig. Die Farben trocknen transparent auf.
Mit Sägemehl oder kleingebröselten Cornflakes vermischt, ergeben sich interessante Struktureffekte, sowohl beim Malen als auch auf dem fertigen Bild.
Grobkörniges Salz unter die Farben gerührt, ergibt ebenfalls eine interessante Struktur, darüberhinaus verändern sich die Farben beim Trocknen aber weiter und erzeugen ganz spannende Farbeffekte.
Wenn demnächst die Ostereier gefärbt werden, dann bietet es sich an, mit der übrigen Farblösung Puddingfarben herzustellen. Das Rezept dafür gibt es auf den Kindergarten-Workshop Seiten, ich habe statt dem Wasser die Ostereierflüssigkeit verwendet und konnte so auf zusätzliche Abtönfarbe verzichten.
Die Puddingfarben ergeben eine herrliche Pampe und wird am besten auf Karton aufgetragen, die Innenseiten von Cornflakeskartons eignen sich dafür ganz hervorragend. In diese Pampe können mit den Fingern oder Werkzeugen Strukturen geritzt werden.
Die Umgebung sollte gut abgedeckt werden und dann viel Spaß beim Malen!
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Helft Nicky! Bitte mitmachen und weitersagen!
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