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	<title>malen-befreit.de &#187; Trauer</title>
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		<title>Kann eine Rose traurig sein?</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 05:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
		<category><![CDATA[bettina egger]]></category>
		<category><![CDATA[kunsttherapie]]></category>
		<category><![CDATA[seele]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Irgendjemand fand in den letzten Tagen &#252;ber die Google Suche &#8220;traurige rose malen&#8221; hierher und bietet mir willkommenen Anlass, dar&#252;ber zu schreiben, wie Gef&#252;hle in <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/02/27/kann-eine-rose-traurig-sein/">Kann eine Rose traurig sein?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendjemand fand in den letzten Tagen &#252;ber die Google Suche &#8220;traurige rose malen&#8221; hierher und bietet mir willkommenen Anlass, dar&#252;ber zu schreiben, wie <strong>Gef&#252;hle in Bildern ausgedr&#252;ckt </strong>werden k&#246;nnen.</p>
<p>Eine traurige Rose &#8211; da kann sich jeder etwas darunter vorstellen, sie l&#228;sst die Bl&#252;tenbl&#228;tter h&#228;ngen, ist welk und dahinter steckt die Geschichte einer <strong>ungl&#252;cklichen Liebe</strong>.</p>
<p>Die <strong>traurige Rose </strong>- das ist ein <strong>Symbol</strong>, allgemeinverst&#228;ndlich, genauso wie das <strong>gebrochene Herz</strong>.</p>
<p><strong>Bettina Egger </strong>sagt sinngem&#228;&#223;, dass solche Bilder pure Illustrationen sind, die nichts im Innersten bewegen und ber&#252;hren. Im begleiteten Malen ist daher eine Rose eine Rose und eine welke Rose eine welke Rose. Entscheidend f&#252;r das Bild ist die Geschichte, die darin steckt.</p>
<p>Wenn ein <strong>Bild wirksam </strong>sein soll, dann muss es eine <strong>enge Verbindung </strong>zum Malenden haben, seine ganz <strong>eigene Geschichte </strong>erz&#228;hlen. Zumindest im begleiteten Malen nach Bettina Egger. Es gibt <strong>kunsttherapeutische </strong>Richtungen, die auch mit <strong>symbolischer Darstellung </strong>arbeiten und damit auch sicher ihre Erfolge erzielen.</p>
<p>Das <strong>begleitete Malen </strong>hat jedoch das Ziel, dass der Malende mit seinem Bild in einer <strong>starken Verbindung </strong>steht und nicht nur seinen Seelenzustand illustriert. Deshalb kann im begleiteten Malen niemals die Rose traurig sein &#8211; h&#246;chstens derjenige, der sie gemalt hat.</p>
<p>Wann darf ich Dir dabei helfen, Deine eigene Traurigkeit in Bilder umzusetzen und zu &#252;berwinden?</p>
<p>Such Dir gleich jetzt einen <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">Termin </a>aus und melde dich an!<br />
Hier geht&#8217;s zum <a href="mailto:info@malen-befreit.de?subject=Anmeldung">Anmelde-Mail</a>!</p>
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		<title>Der Ver&#228;nderungsturbo Teil 1: Wer kann etwas &#228;ndern?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 05:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich kann es &#228;ndern
<p>Es klingt zwar selbstverst&#228;ndlich, aber wenn wir die Ver&#228;nderungsbremsen betrachten, zeigt sich schnell, dass es das nicht ist. Ich und nur ich <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/01/18/der-veraenderungsturbo-teil-1-wer-kann-etwas-aendern/">Der Ver&#228;nderungsturbo Teil 1: Wer kann etwas &#228;ndern?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ich kann es &#228;ndern</h2>
<p>Es klingt zwar selbstverst&#228;ndlich, aber wenn wir die <strong>Ver&#228;nderungsbremsen </strong>betrachten, zeigt sich schnell, dass es das nicht ist. Ich und <strong>nur ich kann mein Verhalten &#228;ndern</strong>. Damit erzwinge ich eine &#196;nderung auch bei meinen Mitmenschen. Ihr Verhalten kann ich nur und ausschlie&#223;lich auf diesem Weg beeinflussen.</p>
<p><strong>H&#246;r also auf, Deine Energie darauf zu verschwenden, wie sich der Rest der Welt verhalten m&#252;sste, damit es Dir besser geht und konzentriere Dich auf das, was Du daf&#252;r tun kannst.</strong></p>
<p>Aber was kann ich denn tun, wenn die Lehrer langweiligen Unterricht machen?</p>
<p>Du kannst Dich selbst mit dem Thema besch&#228;ftigen und interessante Aspekte daran suchen. Dann wird auch der Unterricht interessanter.</p>
<p>Aber was kann ich denn tun, wenn die Kollegen sich fies verhalten?</p>
<p>Du kannst ihnen Grenzen setzen – ich gebe zu, das ist nicht einfach, wenn man es nie gelernt hat.</p>
<p>Aber was kann ich tun, in einer Situation, die einfach nicht l&#246;sbar ist?</p>
<p>Du kannst Deine Sicht darauf ver&#228;ndern, auch das ist nicht leicht.</p>
<p><strong>Und wenn ich es selbst nicht kann?</strong></p>
<p>Dann kannst Du Dir Hilfe dabei holen. Hilfe, die Dir dabei hilft, es selbst zu tun. Manchmal gen&#252;gt eine Anregung von au&#223;en und hilft dabei, eine neue Sichtweise zu gewinnen. In anderen F&#228;llen kann eine l&#228;ngerfristige Unterst&#252;tzung durch einen <strong>Coach</strong>, einen <strong>Psychologen </strong>oder nat&#252;rlich durch <strong>therapeutisches Malen </strong>hilfreich sein.</p>
<h2>Und wie finde ich Hilfe f&#252;r mein Problem?</h2>
<p><a href="http://www.kindergartenpaedagogik.de/26.html">Hier </a>ist eine umfangreiche Auflistung von <strong>Hilfsangeboten im Bereich Familie und Soziales.</strong> Die genauen Stellen findest Du, wenn Du dann nach dem Angebot und Deinem Wohnort suchst.</p>
<p>Spezielle Angebote f&#252;r <strong>Schwangere </strong>gibt es beispielsweise bei der <a href=" http://www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de/beratungs-und-hilfsangebote.html">Bundesstiftung f&#252;r Mutter und Kind</a>.</p>
<p>Wenn Du Unterst&#252;tzung bei der Pflege oder Versorgung <strong>dementer Angeh&#246;riger</strong> brauchst, sind neben den &#246;rtlichen Beratungs- und Koordinierungsstellen oder den Pflegediensten auch <a href="http://www.alzheimerforum.de/aai/AAI_Sitemap.html#Hilfsangebote">die Alzheimer Gesellschaft</a> ein m&#246;glicher Anlaufpunkt.</p>
<p><strong>Mobbingopfer </strong>finden <a href="http://www.mobbing-web.de/index.html ">hier </a>jede Menge Informationen, &#252;berwiegend zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz, speziell zum Thema Mobbing in der Schule gibt es auch diesen <a href="http://www.schueler-gegen-mobbing.de/">Anlaufpunkt </a>.</p>
<p>Bei <strong>Depressionen </strong>gibt es eine Liste an <a href="https://www.depression-hilfe.de/content/emergency/default.aspx ">Anlaufstellen </a>und hier wird zuoberst die Telefonseelsorge mit den bundesweiten Rufnummern aufgef&#252;hrt, die aber auch f&#252;r alle anderen Probleme ein guter erster Ansprechpartner ist:<br />
Tel: 0800 &#8211; 111 0 111 (24 Std/Tag, geb&#252;hrenfrei, evangelisch)<br />
Tel: 0800 &#8211; 111 0 222 (24 Std/Tag, geb&#252;hrenfrei, katholisch)<br />
Tel: 0800 &#8211; 111 0 333 (f&#252;r Kinder und Jugendliche, geb&#252;hrenfrei, Mo-Fr 14:00 &#8211; 19:00)<br />
Tel: 0800 &#8211; 111 0 550 (f&#252;r Eltern, geb&#252;hrenfrei, Mo/Mi: 9:00 &#8211; 11:00 Uhr, Di/Do: 17:00 &#8211; 19:00)<br />
Zur <strong>Onlinesucht </strong>gibt es mittlerweile auch eine ganze Reihe an <a href="http://www.onlinesucht.de/hilfsangebote-word.htm">Hilfsangeboten. </a></p>
<p>Bei der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche Aufkl&#228;rung gibt es eine <a href="http://www.bzga.de/?id=Seite48">Suchm&#246;glichkeit nach Drogenberatungsstellen</a> und eine Seite, die sich speziell an <a href="http://www.drugcom.de/?uid=79273588faf34541b8042dfee8697c0a&amp;id=start">Jugendliche </a>richtet.</p>
<p><strong>Messies </strong>(desorganisierte Menschen) finden hier eine <a href="http://www.messie-syndrom.de/">Anlaufstelle. </a></p>
<p>M&#246;glichkeiten, wenn Du allein nicht weiterkommst, gibt es also jede Menge, in Anspruch nehmen musst Du sie selbst.</p>
<p>Und das bedeutet in der Regel auch, zumindest dort anzurufen oder hinzumailen.</p>
<p>Wenn Du f&#252;r Dein Problem keinen Anlaufpunkt findest, dann mail mich an, ich helfe bei der Suche.</p>
<p>Doch es gibt auch eine ganze Reihe von <strong>Ver&#228;nderungen, die wir allein schaffen k&#246;nnen</strong>, mehr dazu gibt es in den n&#228;chsten Tagen.</p>
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		<title>Alt werden wollen Alle &#8211; alt sein will Niemand</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 05:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>So formulierte das vor etwa 15 Jahren meine Gro&#223;mutter. Sie war damals mit fast neunzig Jahren schon eine sehr alte und durchaus auch weise Frau. <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2009/12/29/alt-werden-wollen-alle-alt-sein-will-niemand/">Alt werden wollen Alle &#8211; alt sein will Niemand</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So formulierte das vor etwa 15 Jahren meine Gro&#223;mutter. Sie war damals mit fast neunzig Jahren schon eine sehr alte und durchaus auch weise Frau. Sie nahm einen Trend vorweg, der sich in den folgenden Jahren immer st&#228;rker auswuchs. <strong>&#8220;Alt&#8221;</strong> allein schon dieser Begriff wurde in den letzten Jahren mehr und mehr durch politisch korrektere Redewendungen ersetzt. Aus den <strong>Altenheimen </strong>wurden <strong>Seniorenresidenzen</strong>, aus den wirklich alten Menschen wurden &#8220;<strong>Hochbetagte</strong>&#8220;, die zunehmend mit <strong>Demenz </strong>zu k&#228;mpfen haben.</p>
<p>Daneben hielt die <strong>Generation der &#8220;Best-Agers&#8221;</strong> Einzug. Menschen, die recht fr&#252;h den beruflichen <strong>Vorruhestand</strong> antreten und noch viele Jahre auf (hoffentlich) k&#246;rperlich und geistig hohem Niveau zu leben haben. Gerade f&#252;r diese Gruppe bringt der Vorruhestand oft auch eine eher schwer zu verarbeitende <strong>Ver&#228;nderung </strong>mit sich. Nicht alle gehen mit Begeisterung aus dem Arbeitsleben, manche f&#252;hlen sich aufs Abstellgleis abgeschoben und h&#228;tten eigentlich gern noch ein paar Jahre weitergearbeitet. F&#252;r sie ist es an der Zeit, ihr Leben neu zu definieren und mit neuen Inhalten zu f&#252;llen. Auch hier kann das begleitete Malen eine wertvolle Hilfe sein, den neuen Lebensabschnitt mit Sinn zu erf&#252;llen.</p>
<p>Gar nicht so selten treffen auch diese beiden Gruppen aufeinander, die<strong> hochbetagten Eltern </strong>werden zunehmend <strong>pflegebed&#252;rftiger </strong>und stellen eine neue Anforderung dar. Diese Situation kann zu einer gro&#223;en Belastung werden, auch dann, wenn die Pflege nicht im Haushalt erfolgt. Begleitetes Malen kann helfen, die dabei aufkommenden, oft erschreckend intensiven, <strong>Gef&#252;hle </strong>zu verarbeiten.</p>
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		<title>Bilder auf dieser Website</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 05:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Gelegentlich finden sich hier Bilder, die aus dem begleiteten Malen stammen. Dabei handelt es sich in der Regel um Bilder, die ich gemalt und f&#252;r <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2009/11/21/bilder-auf-dieser-website/">Bilder auf dieser Website</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gelegentlich finden sich hier Bilder, die aus dem begleiteten Malen stammen. Dabei handelt es sich in der Regel um Bilder, die ich gemalt und f&#252;r die Ver&#246;ffentlichung ausgew&#228;hlt habe. Klientenbilder stelle ich nicht ein, es sei denn, ich erhalte eine ausdr&#252;ckliche Freigabe daf&#252;r.</p>
<p>Nat&#252;rlich w&#228;re es im ein oder anderen Fall interessant mehr zu schreiben und auch die zugeh&#246;rigen Bilder zu zeigen. Da aber das, was im Atelier passiert, auch im Atelier bleiben muss, bitte ich um Verst&#228;ndnis f&#252;r mein Vorgehen.</p>
<p>Einzelne Fallschilderungen werden von mir soweit reduziert und anonymisiert, dass kein R&#252;ckschlu&#223; auf die betroffenen Personen m&#246;glich ist.</p>
<p>Das alles gilt auch und ganz besonders f&#252;r die Bilder, die Kinder bei mir malen. Denn gerade Kinder sehe ich als ganz besonders sch&#252;tzenswerte Wesen an. Im Normalfall w&#228;hlen die Kinder nach einer gewissen Anzahl von Maleinheiten die Bilder aus, die sie mit nach Hause nehmen und ihren Eltern zeigen m&#246;chten.</p>
<p>Sollte mir jedoch beim Malen etwas wirklich Gravierendes auffallen, seien es nun Hinweise auf Entwicklungsverz&#246;gerungen, starke &#196;ngste oder andere Themen, so suche ich das Gespr&#228;ch mit den Eltern. Einer Zusammenarbeit mit &#196;rzten, Psychologen oder anderen Therapeuten (beispielsweise Ergotherapeuten, Logop&#228;den&#8230;)  stehe ich aufgeschlossen gegen&#252;ber, das Malen stellt keinen Ersatz f&#252;r andere Therapien dar, sondern eine sinnvolle Erg&#228;nzung.</p>
<p>H&#228;ufig kommen Kinder zum Malen, die aus den unterschiedlichsten Gr&#252;nden bereits therapeutisch behandelt wurden. Vorinformationen dazu sind f&#252;r mich wertvolle Hinweise, die mir helfen k&#246;nnen, noch besser auf die einzelnen Kinder einzugehen. Ganz egal ob ADS/ADHS, Sprachprobleme, Entwicklungsverz&#246;gerungen, Mobbing, Trauererlebnisse &#8211; all das sind wichtige Faktoren im Gesamtbild.</p>
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		<title>Frau Traurigkeit und Herr Sehnsucht</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 04:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trauer]]></category>
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		<category><![CDATA[novemberblues]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Traurigkeit und Herr Sehnsucht, gerade im November besuchen uns diese Gef&#252;hle h&#228;ufig. Und was w&#228;re wenn, wir sie als gute Freunde empfangen und bewirten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Traurigkeit und Herr Sehnsucht, gerade im November besuchen uns diese Gef&#252;hle h&#228;ufig. Und was w&#228;re wenn, wir sie als gute Freunde empfangen und bewirten.</p>
<p>Kerzenlicht, leise Musik, eine sch&#246;ne Tasse Tee und dann ein gem&#252;tliches Schw&#228;tzchen halten mit den beiden.</p>
<p>Wir lassen die Alltagsgesch&#228;ftigkeit f&#252;r eine Weile vor der T&#252;r stehen und widmen ein wenig unserer Zeit unserem Besuchern. Lauschen, was sie uns zu erz&#228;hlen haben. Ach Frau Traurigkeit denkt noch immer an den lieben Gro&#223;vater zur&#252;ck und muss jetzt weinen, weil er ihr so sehr fehlt. Herr Sehnsucht erz&#228;hlt von seinem Liebeskummer und davon, wie weh es getan hat und was noch immer schmerzt. Frau Traurigkeit muss an die alte Tante denken, wie schlimm war das doch, als sie die letzten Jahre so abgebaut hat. Und Herr Sehnsucht erinnert an die geliebte Katze, die so pl&#246;tzlich verschwunden war.</p>
<p>Sie erz&#228;hlen und erz&#228;hlen, die Beiden. So viel f&#228;llt ihnen und uns dazu wieder ein, Schmerz und Trauer. Und doch tut es gut, dem Erlebten und Vermissten Raum zu geben. Die Tr&#228;nen laufen zu lassen und das Herz zu befreien.<br />
Und dann – nach einiger Zeit – ist alles erz&#228;hlt. Es f&#228;llt ihnen nichts mehr ein. Frau Traurigkeit und Herr Sehnsucht bedanken sich freundlich f&#252;r den Tee und die gemeinsame  Zeit, sagen &#8220;Auf Wiedersehen, bis zum n&#228;chsten Mal&#8221;  und verlassen ganz leise das Haus.</p>
<p>Vor der T&#252;r treffen sie die Alltagsgesch&#228;ftigkeit und bitten diese, doch noch ein wenig zu warten&#8230;.</p>
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		<title>Wenn Kinder trauern</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 04:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch Kinder m&#252;ssen trauern d&#252;rfen. Ob nun ein geliebter Mensch oder "nur" ein geliebtes Tier gestorben ist, Kinder empfinden dabei ein sehr starkes Gef&#252;hl der Trauer. Egal wie sie dieses Gef&#252;hl &#228;u&#223;ern, ihre Trauer braucht Raum. Ob sie dabei nun in Tr&#228;nen ausbrechen, schreien, verzweifeln oder in sich reinfressen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Kinder m&#252;ssen trauern d&#252;rfen. Ob nun ein geliebter Mensch oder &#8220;nur&#8221; ein geliebtes Tier gestorben ist, Kinder empfinden dabei ein sehr starkes Gef&#252;hl der Trauer. Egal wie sie dieses Gef&#252;hl &#228;u&#223;ern, ihre Trauer braucht Raum. Ob sie dabei nun in Tr&#228;nen ausbrechen, schreien, verzweifeln oder in sich reinfressen, genau wie Erwachsene m&#252;ssen sie die Trauer ausleben d&#252;rfen.</p>
<p>Gerade bei Kindern ist die Trauer noch viel extremer als bei Erwachsenen und sollte sich auch so &#228;u&#223;ern d&#252;rfen. Ein gut gemeintes Ablenken schadet hier, auch wenn vielleicht der Eindruck entsteht, nun sei alles wieder gut. Oft ist es das erste Mal, dass Kinder mit diesem Gef&#252;hl konfrontiert werden, die Welt ger&#228;t f&#252;r sie aus den Angeln, nichts ist mehr so wie es war. Werden solche Gef&#252;hle unterdr&#252;ckt, so nagen sie unter der Oberfl&#228;che weiter, k&#246;nnen sich im Extremfall auch in k&#246;rperlichen Symptomen &#228;u&#223;ern. Bettn&#228;ssen bei bereits trockenen Kindern kann zum Beispiel ein solches Symptom sein.</p>
<p>Manche Kinder zeigen ihre Trauer nach au&#223;en nicht oder nur wenig. Gerade wenn Eltern selbst auch trauern, wollen die Kinder ihre Eltern nicht zus&#228;tzlich belasten und versuchen, alles mit sich selbst aus zu machen. Diesen Kindern sollte auf jeden Fall eine M&#246;glichkeit gegeben werden, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen, bei Vertrauenspersonen au&#223;erhalb des Elternhauses.</p>
<p>Ein Beispiel aus der Fachliteratur f&#228;llt mir dazu ein, im &#8220;<a href="http://malen-befreit.de/buchtipps/">Ereignis Kunsttherapie</a>&#8221; schildert <em>Marie-Thérèse de Tscharner</em> einen Fall aus ihrem Atelier. Ein siebenj&#228;hriger Junge, der sich in den letzten zwei Jahren zu einem traurigen und unlustigen Kind ver&#228;ndert hat, verarbeitet im Atelier die Trauer und die Schuldgef&#252;hle zum Tod seines Hundes. Der Hund wurde von einem Auto &#252;berfahren, der Junge machte sich Vorw&#252;rfe, weil er die Leine nicht halten konnte.  Beim Malen kann er seiner Trauer Ausdruck geben und mit dem letzten Bild einer Reihe, dem verstorbenen Hund einen Platz im Hundehimmel und seinem Herzen malen.</p>
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		<title>Der Trauer Raum geben</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 04:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
		<category><![CDATA[malatelier]]></category>
		<category><![CDATA[schwierige situationen]]></category>
		<category><![CDATA[seelische gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Malraum, mit seiner Geborgenheit, bietet auch der Trauer Raum. Ob nun bewusste Trauerarbeit geleistet wird, oder im ganz normalen begleiteten Malen die Trauer an die Oberfl&#228;che kommt, Bilder helfen dabei, dieses Gef&#252;hl anzunehmen und die Situation zu verarbeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gef&#252;hl der Trauer hat wahrscheinlich jeder von uns schon in irgendeiner Form erlebt. Und nicht wenige d&#252;rften auch Aussagen wie &#8216;nun muss aber mal gut sein&#8217; oder &#8216;das Leben geht weiter&#8217; geh&#246;rt haben. Doch jeder verarbeitet Trauer anders. Gerade in unserem Kulturkreis wird Trauer gern unterdr&#252;ckt, schon nach kurzer Zeit als &#8216;ungeh&#246;rig&#8217; empfunden. Noch vor einigen Jahrzehnten war auch hier das Trauerjahr ganz selbstverst&#228;ndlich, mittlerweile soll m&#246;glichst schnell wieder alles gut sein.</p>
<p>Aber Gef&#252;hle lassen sich nicht einfach abschalten. Auch wenn sie unterdr&#252;ckt werden, g&#228;ren sie dicht unter der Oberfl&#228;che weiter, lassen uns ein St&#252;ck Lebenslust verlieren oder &#228;u&#223;ern sich in k&#246;rperlichen Symptomen.</p>
<p>Der Malraum, mit seiner Geborgenheit, bietet auch der Trauer Raum. Ob nun bewusste Trauerarbeit geleistet wird, oder im ganz normalen begleiteten Malen die unverarbeitete Trauer an die Oberfl&#228;che kommt, Bilder helfen dabei, dieses Gef&#252;hl anzunehmen und die Situation zu verarbeiten.</p>
<p>Ein paar meiner eigenen Erfahrungen damit habe ich <a href="http://das.kreative.haeuschen.over-blog.de/article-26967105.html">hier </a>und <a href="http://das.kreative.haeuschen.over-blog.de/article-29107012.html">hier </a>beschrieben.</p>
<p>Auch diese Bilder sind wieder so unterschiedlich wie die Malenden selbst. Doch eines ist allen gemeinsam &#8211; wenn sie aufs Papier d&#252;rfen, sind sie heilsam und hilfreich.</p>
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