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	<title>malen-befreit.de &#187; Veränderung</title>
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	<description>Gut begleitet malen</description>
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		<title>Rauhnachtgedanken</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 08:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Verstehen kann man das Leben r&#252;ckw&#228;rts; leben mu&#223; man es aber vorw&#228;rts.</p>
<p>(S&#246;ren Kierkegaard)</p>
<p>Gerade die Zeit zwischen den Jahren schreit geradezu danach, Bilanz zu ziehen und <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/12/28/rauhnachtgedanken/">Rauhnachtgedanken</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Verstehen kann man das Leben r&#252;ckw&#228;rts; leben mu&#223; man es aber vorw&#228;rts.</p>
<p>(S&#246;ren Kierkegaard)</p></blockquote>
<p>Gerade die Zeit zwischen den Jahren schreit geradezu danach, Bilanz zu ziehen und neue Ziele zu definieren.</p>
<p>Der Blick nach hinten &#8211; solange er nicht zum Erstarren und zur R&#252;ckw&#228;rtsgewandheit verf&#252;hrt &#8211; kann ein wertvoller Helfer sein.</p>
<p>Wie ist es dazu gekommen, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist?</p>
<p>Was waren Fehler? Was waren entscheidende Wendepunkte? Was hat mich weitergebracht und was zum Stillstand?</p>
<p>Im Nachhinein erkl&#228;rt sich Vieles. R&#228;tselhaftes wird pl&#246;tzlich ganz klar und offensichtlich. Manche Ver&#228;nderungen und Entwicklungen lassen sich weit zur&#252;ckverfolgen, ihre Anf&#228;nge liegen Jahre und Jahrzehnte zur&#252;ck.</p>
<p>Gibt es Muster, die sich durch mein Leben ziehen?</p>
<p>Ein <a href="http://www.zenkreis.de/zen/weisheit/das_loch_in_der_strasse.htm" target="_blank">Loch in der Stra&#223;e</a>, in das ich immer und immer wieder hineinfalle? Oder vielleicht inzwischen kenne und eine andere Stra&#223;e nehmen kann?</p>
<p>Der Blick nach hinten gibt Raum f&#252;r Trauer und Melancholie &#8211; Gef&#252;hle, die nicht unbedingt angesagt, beliebt sind. Und doch gelebt werden wollen, ja m&#252;ssen, wenn sie sich nicht aufstauen und ansammeln sollen, und wie ein Klo&#223; im Magen liegen bleiben und anfangen uns zu zerfressen. Oder sich wie eine dicke Decke &#252;ber unsere Seele zu legen, die uns erstickt anstatt uns zu w&#228;rmen.</p>
<p>Der Blick nach hinten gibt aber auch Raum f&#252;r Zufriedenheit und Stolz. Er zeigt, dass eine Entscheidung, die vielleicht sehr schwer zu f&#228;llen war, die Richtige gewesen ist. Er kann zeigen, dass sich Anstrengungen gelohnt haben. Und er kann zeigen, was gut f&#252;r mich war, wovon ich in Zukunft mehr m&#246;chte.</p>
<p>Wie werde ich meine Ziele f&#252;r die Zukunft ausrichten, was ist mir f&#252;r die n&#228;chste Zeit wichtig?</p>
<p>Und manchmal bef&#246;rdert so ein Blick nach hinten auch etwas zu Tage, das zum Schmunzeln verf&#252;hrt. Beim Umr&#228;umen fiel mir dieser Tage ein alter Zeichenblock in die H&#228;nde. Die &#228;ltesten Zeichnungen darin sind &#252;ber zwanzig Jahre alt. Und was finde ich bei denen?</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2483" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/12/schnecke1.jpg"><!-- --><img class="size-medium wp-image-2483" title="schnecke" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/12/schnecke1-300x225.jpg" alt="bleistiftzeichnung schneckenhaus" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Thema verfolgt mich schon l&#228;ngere Zeit</p></div>
<p style="text-align: center;">(Bleistiftzeichnung ca. 1990)</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2474" class="wp-caption aligncenter" style="width: 100px"><a href="http://malen-befreit.de/2010/12/23/total-im-stress-voll-unter-strom/"><!-- --><img class="size-thumbnail wp-image-2474  " title="schnecke" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/12/schnecke-150x150.jpg" alt="schnecke aus speckstein,specksteinskulptur" width="90" height="90" /></a><p class="wp-caption-text">Speckstein 2010</p></div>
<p>(Klick aufs Bild erz&#228;hlt die Geschichte dazu)</p>
<p>Doch zur&#252;ck zur Zukunft, ich habe in diesen Rauhn&#228;chten einen ausgiebigeren Blick zur&#252;ck gewagt, Bilanz gezogen, Trauer und Melancholie zugelassen und mich an meinen Erfolgen und Fortschritten gefreut.</p>
<p>Und bin jetzt dabei meine Ziele und Themen f&#252;r 2011 zu finden &#8211; habt Ihr Eure schon?</p>
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		<title>Du darfst Dir nehmen, so viel Du brauchst&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 07:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Nimm&#39; Dir ruhig!</p>
&#8220;Du darfst Dir nehmen, so viel Du brauchst&#8221;, &#8220;Nimm Dir genug Farbe&#8230;&#8221;, &#8220;Du darfst Dir ruhig noch Farbe nehmen&#8221;&#8230;
<p>Manchmal wiederhole ich diesen <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/11/02/du-darfst-dir-nehmen-so-viel-du-brauchst/">Du darfst Dir nehmen, so viel Du brauchst&#8230;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2369" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/11/farben1.jpg"><!-- --><img class="size-thumbnail wp-image-2369" title="farben1" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/11/farben1-150x150.jpg" alt="farben,malen,bed&#252;rfnisse" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Nimm&#39; Dir ruhig!</p></div>
<h3><em>&#8220;Du darfst Dir nehmen, so viel Du brauchst&#8221;, &#8220;Nimm Dir genug Farbe&#8230;&#8221;, &#8220;Du darfst Dir ruhig noch Farbe nehmen&#8221;&#8230;</em></h3>
<p>Manchmal wiederhole ich diesen Satz im Atelier wie ein Plappergei. <img src='http://malen-befreit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Wann das ist?</h3>
<p>Nun, immer dann, wenn ich mit Menschen male, bei denen ich das Gef&#252;hl habe, dass sie zu denen geh&#246;ren, die sich nicht genug von dem holen, was sie brauchen. Und dabei meine ich jetzt keineswegs nur die Farbe f&#252;r ihr Bild.</p>
<p>Menschen, die zur&#252;ckhaltend sind, eigene W&#252;nsche und Bed&#252;rfnisse nicht anmelden und sie sich nicht erf&#252;llen.</p>
<p>Das k&#246;nnen kleine Menschen sein oder Gro&#223;e, denen diese &#8216;Erlaubnis&#8217; gut tut, auch wenn sie anfangs vielleicht noch etwas verlegen darauf reagieren. Lieber qu&#228;len sie sich und versuchen auch noch das letzte Restchen an Farbe aus dem Pinsel rauszuqu&#228;len.</p>
<p>Ich phantasiere mal und stelle mir vor, dass es Menschen sein k&#246;nnen, denen immer wieder gepredigt wird <em>&#8220;Sei sparsam! Das ist teuer! Verschwende nichts!</em>&#8221; usw.</p>
<p>Oft ziehen diese Menschen in Gruppen den K&#252;rzeren, geben sich mit dem zufrieden, was &#252;brigbleibt. Leben gegen ihre Bed&#252;rfnisse und halten unangenehme Situationen sehr lange aus.</p>
<p>Wenn ich zur&#252;ckdenke, glaube ich, dass ich &#8211; wie sicher ganz viele -  in meiner Kindheit auch nie oder nur sehr selten geh&#246;rt habe<em> &#8220;Nimm&#8217; Dir so viel Du brauchst!&#8221;</em>.</p>
<p>Sich nehmen, was man braucht &#8211; damit soll nun nicht dem blanke Egoismus das Wort geredet werden. Sondern dem sorgsamen Umgang mit sich selbst und den eigenen Bed&#252;rfnissen. Diese wahrnehmen und im sozial vertretbaren Rahmen erf&#252;llen.</p>
<h2>Nimm&#8217; Dir noch ein bisschen &#8211; ganz egal, was Du gerade brauchst!</h2>
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		<title>Feng Shui gegen das Ger&#252;mpel des Alltags</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/10/16/feng-shui-gegen-das-geruempel-des-alltags/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 10:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p></p>
<p>Ein, wenn nicht gar der Klassiker zum Thema &#8220;Loslassen&#8221;:</p>
<p>Karen Kingstons &#8220;Feng Shui gegen das Ger&#252;mpel des Alltags &#8221;</p>
<p>Wer hier viel Feng Shui erwartet, k&#246;nnte entt&#228;uscht <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/10/16/feng-shui-gegen-das-geruempel-des-alltags/">Feng Shui gegen das Ger&#252;mpel des Alltags</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=daskreativeha-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3499625849&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Ein, wenn nicht gar <strong>der </strong>Klassiker zum Thema &#8220;Loslassen&#8221;:</p>
<p>Karen Kingstons &#8220;Feng Shui gegen das Ger&#252;mpel des Alltags &#8221;</p>
<p>Wer hier viel Feng Shui erwartet, k&#246;nnte entt&#228;uscht werden, denn auch wenn Karen Kingston als international bekannte Expertin auf diesem Gebiet gilt, dreht sich dieses Buch doch sehr viel mehr um das Ger&#252;mpel.</p>
<p>Welche Arten davon gibt es &#252;berhaupt?</p>
<p>Kingston unterscheidet in:</p>
<ul>
<blockquote>
<li>Dinge, die man nicht gebraucht oder liebt</li>
<li>Dinge, die unordentlich und schlecht organisiert sind</li>
<li>zu viele Dinge auf zu engem Raum</li>
<li>alles, was nicht zu Ende gebracht wurde</li>
</blockquote>
</ul>
<p>Wie das Ger&#252;mpel das Leben beeinflusst und warum die Leute den Krempel &#252;berhaupt aufheben, sind weitere Fragen, denen sie sich widmet. Neben dem, mittlerweile ja in allen Varianten durchgespielten Gedankengang, dass das Festhalten an Altem verhindert, dass Neues den Weg findet, setzt Kingston dabei durchaus auch auf die Hintergr&#252;nde, die zu diesem Festhalten f&#252;hren.</p>
<p>An Beispielen f&#252;hrt sie aus, wie nach dem Loslassen ganz andere Bed&#252;rfnisse zum Vorschein kamen. Ob es nun die Zeitschriftensammlung ist, die darauf wartet, sortiert und gelesen zu werden, und damit die eigentlich gew&#252;nschte Urlaubsreise verhindert oder eine Sammlung von alten Postkarten auf dem Dachboden das eigentliche Bed&#252;rfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten und Beziehungen verdeckt &#8211; in ihren Beispielen steckt hinter dem Ger&#252;mpel eine ganz andere Ebene.</p>
<p>Sie l&#228;dt damit zum Nachdenken &#252;ber das eigene Ger&#252;mpel ein &#8211; denn in den seltensten F&#228;lle wird sich das im Buch Geschilderte direkt &#252;bertragen lassen. Sie sensibilisiert f&#252;r das Erkennen von &#8220;Ger&#252;mpel&#8221; und kann so durchaus dazu motivieren, das Thema anzugehen und auszumisten.</p>
<p>Wie das am geschicktesten angepackt wird, erkl&#228;rt sie ebenfalls ausf&#252;hrlich, ob es nun den Kleiderschrank (vielleicht sogar mit <a href="http://www.farben-reich.com/">Farbberatung</a>), den Schreibtisch, die Rumpelkammer oder den Keller betrifft.</p>
<p>Allerdings habe ich pers&#246;nlich so meine Schwierigkeiten damit, wenn es zu  &#8220;esoterisch&#8221; wird,  wenn beispielsweise das Entfernen zerbrochener Spiegel aus der  Wohlstandszone des B&#252;ros, f&#252;r neue Auftr&#228;ge aus heiterem Himmel,  respektive den gelben Seiten sorgt, dann melden sich bei mir sofort Zweifel.</p>
<p>Nichtsdestotrotz finde ich das Buch recht brauchbar als Anregung, um ein Grundverst&#228;ndnis zu erlangen.</p>
<p>Allerdings &#8211; und darin unterscheidet sich dieser Ratgeber nicht von vielen anderen &#8211; mit dem Lesen allein ist es ja nicht getan. Ich muss gestehen, ich lese gern Ratgeberb&#252;cher, aber das Umsetzen des Gelesenen f&#228;llt mir dann noch immer schwer oder gelingt gar nicht. Aus diesem Buch habe ich aber doch einiges mitgenommen, das Loslassen f&#228;llt mir leichter und immer mal wieder ertappe ich mich schmunzelnd beim Horten.</p>
<p>Doch wie so oft ist es eine Mischung aus ganz vielen Faktoren, die schlie&#223;lich eine Ver&#228;nderung bewirken. Was das Thema Ger&#252;mpel angeht, war bei mir ganz sicher mit ein Faktor das Ausr&#228;umen von Wohnungen alter Menschen, bei dem ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie alle ihre Marotten hatten und &#8220;Nester&#8221; mit ziemlich unsinnigen Gegenst&#228;nden angesammelt haben &#8211; Kronkorken, Br&#246;tchent&#252;ten (fein s&#228;uberlich glattgestrichen und gefaltet), Geschenkschleifen und Sardinendosen&#246;ffner zum Beispiel. Das w&#252;rde ich meinen Nachkommen dann doch gern ersparen&#8230;</p>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie mit Ger&#252;mpel und Loslassen gemacht?</p>
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		<title>Loslassen &#8211; reine Kopfsache?</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/09/30/loslassen-reine-kopfsache/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 09:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Da mir das Thema &#8220;Loslassen&#8221; in den letzten Tagen mehrfach begegnet ist, hab ich gerade gezielt danach gesucht und bin &#252;ber eine Darstellung gestolpert, die <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/09/30/loslassen-reine-kopfsache/">Loslassen &#8211; reine Kopfsache?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da mir das Thema &#8220;Loslassen&#8221; in den letzten Tagen mehrfach begegnet ist, hab ich gerade gezielt danach gesucht und bin &#252;ber eine Darstellung gestolpert, die mich doch sehr skeptisch gemacht hat:</p>
<blockquote><p>Loslassen k&#246;nnen ist eine reine „Kopf-Sache“.</p></blockquote>
<p>hei&#223;t es <a href="http://www.psychotipps.com/loslassen.html">da</a>.</p>
<p>Ganz ehrlich &#8211; mich macht sowas sehr nachdenklich. Reine Kopfsache?</p>
<p><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/09/baum4.jpg"><!-- --><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2301" title="baum4" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/09/baum4-150x150.jpg" alt="baum,bl&#228;tter,himmel" width="150" height="150" /></a>Einfach nur mit den Gedanken beschlie&#223;en, &#8220;jetzt lasse ich los&#8221; und schon klappt das? Ein paar unterst&#252;tzende Methoden dazugegeben und sp&#228;testens dann aber?</p>
<p>Ich zweifle &#8211; habe selbst erlebt, dass das mit vielen Problemen durchaus geht, mit anderen aber ganz hartn&#228;ckig nicht.</p>
<p>Manche Themen konnte ich nicht mit dem Kopf und meinem Verhalten l&#246;sen.</p>
<p>Eine viel tiefgreifendere Ver&#228;nderung war notwendig, um das Thema wirklich be-<strong>greifen</strong> zu k&#246;nnen.</p>
<p>Mir ein <strong>Bild</strong> zu machen.</p>
<p>Blockaden zu l&#246;sen.</p>
<p>Ich selbst habe viele meiner Themen <strong>begleitet gemalt</strong> und pl&#246;tzlich ging das, was Jahre hartn&#228;ckig &#252;berdauert hat, ganz einfach. Andere Themen habe ich auf anderen Wegen gel&#246;st. Menschen in meinem engen Umfeld habe durch kreatives Schreiben ganz erstaunliche Erfolge erzielt. Oder durch Klopfen, oder oder oder&#8230;</p>
<p>&#8220;Loslassen&#8221; sollten wir vielleicht den Glauben an die eine, einzig richtige Methode. An die einfachen, universell funktionierenden M&#246;glichkeiten. So unterschiedlich wie die Menschen sind, sind auch ihre Themen.</p>
<p>Aber einen Versuch ist es immer wert, auch wenn ein Thema vielleicht bisher unl&#246;sbar erschien.</p>
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		<item>
		<title>Merkst Du es, wenn Du Dir das Leben unn&#246;tig schwer machst?</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/09/22/merkst-du-es-wenn-du-dir-das-leben-unnoetig-schwer-machst/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 07:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Gerade bei der Arbeit mit Speckstein wird es oft offensichtlich &#8211; da macht sich jemand gerade das Leben unn&#246;tig schwer.</p>
<p class="wp-caption-text">So geht&#39;s leichter!</p>
<p>Werkzeuge f&#252;r jeden <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/09/22/merkst-du-es-wenn-du-dir-das-leben-unnoetig-schwer-machst/">Merkst Du es, wenn Du Dir das Leben unn&#246;tig schwer machst?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bei der Arbeit mit Speckstein wird es oft offensichtlich &#8211; <em>da macht sich jemand gerade das Leben unn&#246;tig schwer.</em></p>
<div id="attachment_2245" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/09/saege.jpg"><!-- --><img class="size-thumbnail wp-image-2245" title="saege" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/09/saege-150x150.jpg" alt="s&#228;ge,speckstein,das richtige werkzeug verwenden" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">So geht&#39;s leichter!</p></div>
<p>Werkzeuge f&#252;r jeden Zweck stehen zur Verf&#252;gung. Raspeln f&#252;r die grobe Form, Feilen f&#252;r die Feinarbeiten, Schleifschw&#228;mme zum Gl&#228;tten und f&#252;r ganz grobe Ver&#228;nderungen auch eine S&#228;ge. Ich erkl&#228;re die Abl&#228;ufe und Funktion der Werkzeuge &#8211; eigentlich sollte alles klar sein.</p>
<p>Und doch gibt es immer wieder Kinder und Erwachsene, die versuchen mit der Feile einen gro&#223;en Brocken wegzukriegen, die die Raspel quer f&#252;hren oder mit der Kante des Werkzeugs arbeiten. Sie schuften und schaffen und doch geht es nicht voran.</p>
<p>Wenn man von au&#223;en draufschaut, wird es offensichtlich &#8211; hier qu&#228;lt sich jemand. Und die Frage &#8220;merkt der das denn nicht???&#8221; schleicht sich ganz automatisch ins Gehirn.  Beim Beobachten und Nachfragen zeigt sich dann oft, dass sich das auch durch das Alltagsleben der Betreffenden durchzieht. Am Stein wird es offensichtlich, doch in vielen anderen Bereichen l&#228;uft es &#228;hnlich.</p>
<p>Bei der Arbeit mit Speckstein l&#228;sst sich ein Bewusstsein daf&#252;r schaffen, zu erkennen &#8211; <em>eben tue ich mir unn&#246;tig schwer</em>. <strong>Innehalten und &#252;berlegen</strong>, wie oder mit welchem Werkzeug es besser gehen k&#246;nnte, kann hier ganz gezielt gef&#246;rdert werden.</p>
<p>Denn da liegt oft die Ursache f&#252;r dieses unn&#246;tige Qu&#228;len, <em>anstatt zu &#252;berlegen, wie es besser gehen k&#246;nnte, wird mit dem Bekannten, Bew&#228;hrten geklotzt und geschuftet</em>.  Oder, um mit Laotse zu sprechen:</p>
<blockquote><p>G&#246;nne dir einen Augenblick der Ruhe<br />
und du begreifst,<br />
wie        n&#228;rrisch du herumgehastet bist.</p>
<p>Laotse</p></blockquote>
<p>Und abseits der Steine &#8211; wie oft qu&#228;len wir uns da mit den falschen Werkzeugen, dem falschen Herangehen? Ob nun im Beruf die Briefe mit der Tabellenkalkulation geschrieben werden, weil es noch keine Schulung f&#252;r die Textverarbeitung gab (nicht lachen, ist wirklich vorgekommen!) oder im Haushalt die Unterhosen geb&#252;gelt werden, weil man das so macht &#8211; Beispiele f&#252;r unn&#246;tige, selbstauferlegte und nicht erkannte Qualen gibt es sicher jede Menge.</p>
<p>Wenn Euch auch so ein typisches Verhalten einf&#228;llt, d&#252;rft Ihr es gern in einem Kommentar schildern. Wann und wie (oder bei wem)  ist es Euch aufgefallen?</p>
<h3>Merkst Du es, wenn Du Dir das Leben unn&#246;tig schwer machst?</h3>
<p>Hast Du schon das Gef&#252;hl daf&#252;r entwickelt, dass so manches vielleicht einfacher gehen k&#246;nnte? Oder schon einen Ansto&#223; von Au&#223;en dazu bekommen?</p>
<p>Denn zumeist ist es doch so, dass es von Au&#223;en betrachtet offensichtlich ist, wenn sich jemand schwer tut, wenn das Werkzeug in der eigenen Hand liegt, f&#228;llt es aber &#252;berhaupt nicht auf, dass es auch leichter ginge.</p>
<p>Lust auf einen Impuls von Au&#223;en? Den gibt es zum Beispiel in der <a href="http://malen-befreit.de/2010/09/15/offene-specksteinwerkstatt-jeden-dienstag-von-1800-2000-uhr/">Specksteinwerkstatt</a>, jeden Dienstag!</p>
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		<title>Gro&#223;e Klappe &#8211; nix dahinter?</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/05/15/grosse-klappe-nix-dahinter/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 10:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das, was ich hier in der &#220;berschrift so flapsig ausdr&#252;cke, ist ein h&#228;ufig zu beobachtendes Ph&#228;nomen. Ganz besonders bei Jugendlichen ist die Auspr&#228;gung oft extrem.</p>
<p>Vollmundig <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/05/15/grosse-klappe-nix-dahinter/">Gro&#223;e Klappe &#8211; nix dahinter?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das, was ich hier in der &#220;berschrift so flapsig ausdr&#252;cke, ist ein h&#228;ufig zu beobachtendes Ph&#228;nomen. Ganz besonders bei Jugendlichen ist die Auspr&#228;gung oft extrem.</p>
<p>Vollmundig wird angek&#252;ndigt, ein Riesenmeisterwerk zu produzieren. Wichtigtuerisch werden die Farben und Pinsel inspiziert, gro&#223;e Spr&#252;che geklopft. Wenn es dann ans Tun geht, verstummt der Akteur zusehends.</p>
<p>Nach langem &#220;berlegen wird zaghaft angefangen, etwas aufs Papier zu bringen. Recht lieblos und huddelig wird das Entstehen des Werks weiter verbal begleitet. Und schnell ist das Bild fertig, der Malende damit mehr als unzufrieden.</p>
<p>Es wird bem&#228;ngelt, dass die rechte Inspiration fehlte, die Farben ungeeignet sind, es einfach nicht so geworden sei, wie es werden sollte und ganz schnell ein neues Blatt verlangt, um darauf dann aber das wirkliche Meisterwerk zu gestalten.</p>
<p>Ich gehe davon aus, dass sich dieses Verhalten nicht nur beim Malen zeigt. Es gibt mir einige ganz konkrete Ansatzpunkte in der Arbeit mit solchen Menschen.</p>
<p>Die <a href="http://www.zeitzuleben.de/p/4507/Haben-Sie-Frustrationstoleranz.html">Frustrationstoleranz dieser Malenden </a>ist zumeist sehr niedrig. Beim Malen kann sie schrittchenweise erh&#246;ht werden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8220;Was gef&#228;llt Dir an dem Bild?&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Welche Stelle ist gut gelungen?&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Wo kannst Du was &#228;ndern, um doch noch zufrieden damit zu werden?&#8221;</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Was fehlt dem Bild?&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Dabei ergeben sich manchmal auch ganz ungew&#246;hnliche Ans&#228;tze, auf die letzte Frage habe ich auch schon eine ganz <a href="http://malen-befreit.de/2009/11/18/was-fehlt-dem-bild/">&#252;berraschende Antwort</a> erhalten. Doch mit Geduld und einer hohen Frustrationstoleranz meinerseits <img src='http://malen-befreit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  lassen sich Ver&#228;nderungen bewerkstelligen, die sich auch wieder in den Alltag auswirken sollten.</p>
<p>Im Idealfall kommt dann der Tag, an dem der Malende auf die Frage &#8220;Bist Du zufrieden mit Deinem Bild?&#8221; mit einem klaren &#8220;Ja&#8221; antwortet. Und den Weg dahin durch Durchhalteverm&#246;gen, Reduzieren &#252;berzogener Anspr&#252;che an sich selbst und konzentrierte Arbeit gefunden hat.</p>
<p>Dann ist ein echtes Meisterwerk gelungen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Angst mit fremden Menschen zu telefonieren</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/05/11/angst-mit-fremden-menschen-zu-telefonieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 06:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>So selten ist das gar nicht und sie tritt auch nicht nur bei Menschen auf, die sich generell mit sozialen Kontakten schwer tun: Die Angst <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/05/11/angst-mit-fremden-menschen-zu-telefonieren/">Angst mit fremden Menschen zu telefonieren</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jungfrauentagebuch.blogspot.com/2010/04/die-angst-vorm-telefonieren.html">So selten ist das gar nicht</a> und sie tritt auch nicht nur bei Menschen auf, die sich generell mit sozialen Kontakten schwer tun: Die Angst oder Unsicherheit mit Unbekannten am Telefon zu kommunizieren.</p>
<p>Es gibt daf&#252;r viele m&#246;gliche Gr&#252;nde und Ursachen und noch vielf&#228;ltigere Auswirkungen. Was beim Einen dazu f&#252;hrt, alle Termine im pers&#246;nlichen Kontakt wahrzunehmen, &#8220;l&#246;st&#8221; die Andere vielleicht per Mail, w&#228;hrend ein Dritter gleich gar keine Kontakte mehr aufnimmt, zumindest nicht solche, die ein Telefonat erfordern.</p>
<p>Warum ich hier dar&#252;ber schreibe?</p>
<p>Nun, zum einen ist es mir gerade gestern wieder mal begegnet. Eine Frau, eigentlich  sehr offen und aufgeschlossen, erw&#228;hnte im (direkten) Gespr&#228;ch, dass es  f&#252;r sie ein Thema ist.</p>
<p>Zum anderen ist das ein sehr sch&#246;nes und konkretes Beispiel f&#252;r ein Anliegen, das  mit einem Metaphernbild ganz schnell und einfach aufgel&#246;st werden kann.</p>
<p>Kennst Du diese Angst auch? Was hilft Dir dann oder wie vermeidest Du diese Situation?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rapp, rapp &#8211; m&#228;rchenhafte Pers&#246;nlichkeitsentwicklung</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/05/04/rapp-rapp-maerchenhafte-persoenlichkeitsentwicklung/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[märchen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es war einmal vor langer langer Zeit ein Schreiberling mit dem sch&#246;nen Namen Hans Christian Andersen. Geboren vor &#252;ber zweihundert Jahren, schrieb dieser Mann eine <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/05/04/rapp-rapp-maerchenhafte-persoenlichkeitsentwicklung/">Rapp, rapp &#8211; m&#228;rchenhafte Pers&#246;nlichkeitsentwicklung</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal vor langer langer Zeit ein Schreiberling mit dem sch&#246;nen Namen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christian_Andersen">Hans Christian Andersen</a>. Geboren vor &#252;ber zweihundert Jahren, schrieb dieser Mann eine umfangreiche Sammlung an M&#228;rchen.</p>
<p>Ob zu dieser Zeit das Wort &#8220;Pers&#246;nlichkeitsentwicklung&#8221; &#252;berhaupt schon erfunden war, bezweifle ich.</p>
<p>Dass ein Teil seiner M&#228;rchen aber eigentlich genau davon erz&#228;hlen, fiel mir dieser Tage auf.</p>
<p>Nehmen wir nur mal &#8211; <em>rapp, rapp</em> &#8211; das h&#228;ssliche Entlein.</p>
<p>Im Nest einer Ente liegt ein gr&#246;&#223;eres Ei, aus dem ein graues, &#8220;h&#228;ssliches&#8221; K&#252;ken schl&#252;pft. Eines, das so ganz anders ist als die anderen Entenk&#252;ken. Es wird &#8211; heute w&#252;rde man sagen gemobbt &#8211; verspottet und geh&#228;nselt. Es l&#228;uft davon, irrt umher, erf&#228;hrt weitere Ablehnung und versteckt sich. Die stolzen Schw&#228;ne sieht es von weitem und bewundert und beneidet sie. Noch einen ganzen langen Winter erf&#228;hrt es Not, Spott und Elend. Im Originaltext hei&#223;t es, nachdem das h&#228;ssliche Entlein im Wasser sein Spiegelbild erblickt hat:</p>
<blockquote><p>Es schadet nichts, in einem Entenhofe geboren zu  sein, wenn man nur in einem Schwanenei gelegen hat.</p>
<p>Es f&#252;hlte sich ordentlich erfreut &#252;ber all&#8217; die  Not und die Drangsal, welche es erduldet; nun erkannte es erst sein  Gl&#252;ck an all&#8217; der Herrlichkeit, die es begr&#252;&#223;te.</p></blockquote>
<p>Wer das M&#228;rchen gern im Original nachlesen m&#246;chte und sich eigene Gedanken dazu machen mag, findet es <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Andersen,+Hans+Christian/M%C3%A4rchensammlung/M%C3%A4rchen/Das+h%C3%A4%C3%9Fliche+junge+Entlein">hier auf zeno.org</a>.</p>
<p>Wem der Text zu lang und altert&#252;mlich ist, kann sich auch auf Youtube die Zeichentrickverfilmung anschauen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=THmHFHBWQZc&amp;feature=related">Das h&#228;ssliche Entlein</a></p>
<p>Was nun das Entlein genau zu seiner Entwicklung zum Schwan getan hat, dar&#252;ber verr&#228;t Andersen nicht viel.</p>
<p>Aber was zu tun ist, das wissen die Entlein, die zum Schwan werden wollen, in ihrem tiefsten Inneren selbst.</p>
<p>Hast Du Deinen Schwan schon entdeckt?</p>
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		<title>Wenn es so es nicht weitergeht</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/04/27/wenn-es-so-es-nicht-weitergeht/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 07:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[beziehungen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Zum gestrigen Thema &#8220;Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8221; habe ich einen hochinteressanten Beitrag in der ZDF Mediathek gefunden:</p>
<p>So geht es nicht weiter</p>
<p>In verschiedenen Konstellationen wird <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/27/wenn-es-so-es-nicht-weitergeht/">Wenn es so es nicht weitergeht</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum gestrigen Thema <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/26/wenn-die-eltern-aelter-werden/">&#8220;Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8221;</a> habe ich einen hochinteressanten Beitrag in der ZDF Mediathek gefunden:</p>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/989144/So-geht-es-nicht-weiter...#/beitrag/video/989144/So-geht-es-nicht-weiter...">So geht es nicht weiter</a></p>
<p>In verschiedenen Konstellationen wird aufgezeigt, wie sich f&#252;r Familien die Situation darstellt und welche L&#246;sungen gefunden werden. Vor allem aber wird ein kleiner Einblick in die Zeit bis zu diesen L&#246;sungen gegeben. Wie unterschiedlich die Beteiligten reagieren.</p>
<p>Und ich kann versichern, die sammelw&#252;tige kleine Dame, die sich stur in ihren Sessel setzt und das Mitkommen verweigert ist kein &#252;berspitzter Einzelfall, das geht noch weitaus drastischer &#8211; bis hin zum &#8216;auf-den-Boden-werfen-und-mit-den-F&#252;&#223;en-um-sich-treten&#8217;.</p>
<p>Allen, die in irgendeiner Form gerade in dieser Situation stecken, w&#252;nsche ich viel Kraft und gute Nerven &#8211; passt auf Euch auf!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8230;</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/04/26/wenn-die-eltern-aelter-werden/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 10:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Es kann schleichend kommen oder schlagartig. Es kann lang dauern oder nur eine kurze Zeit. Relativ unproblematisch vonstatten gehen oder belastend und zerm&#252;rbend werden.</p>
<p>Wenn die <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/26/wenn-die-eltern-aelter-werden/">Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8230;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann schleichend kommen oder schlagartig. Es kann lang dauern oder nur eine kurze Zeit. Relativ unproblematisch vonstatten gehen oder belastend und zerm&#252;rbend werden.</p>
<p>Wenn die eigenen Eltern oder Schwiegereltern in die <strong>Hilfsbed&#252;rftigkeit </strong>kommen, dann kehrt sich das gewohnte Verh&#228;ltnis um. Nun m&#252;ssen die (hoffentlich erwachsenen) Kinder <strong>Verantwortung </strong>und <strong>F&#252;rsorge </strong>&#252;bernehmen.</p>
<p>Losgel&#246;st von der Frage, ob man <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2740/soll-man-mit-74-jahren-noch-mal-vater-werden">mit 74 Jahren nochmal Vater werden soll</a> und der daraus folgenden Diskussion, die mich zu diesem Artikel angeregt hat, bleiben verschiedene Grundthemen, die mit dieser Konstellation verbunden sind.</p>
<p>Der <strong>Rollenwechsel </strong>ist f&#252;r beide Seiten schwierig.</p>
<p>F&#252;r die Eltern ist der <strong>Verlust von F&#228;higkeiten und Autonomie </strong>ganz sicher nicht leicht zu verkraften.</p>
<blockquote><p>„Ich dachte, ich kann arbeiten und aktiv sein, bis ich  einmal tot umfalle. So lange nutzlos rumzuliegen, das w&#228;re mir nie in  den Sinn gekommen“, klagt ein bettl&#228;griger 79-J&#228;hriger.</p></blockquote>
<p>So zitiert der <a href="http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/reha-pflege/altwerden/mentale-vorbereitung_aid_26415.html">Focus in einer Artikelserie zu diesem Thema</a> die Seite der betroffenen Elterngeneration. Doch der Fall der Aktivit&#228;t bis zum Ende ist eher die Ausnahme. Zunehmende <strong>Pflegebed&#252;rftigkeit</strong>, sowohl die Anzahl, als auch die Dauer betreffend sind die Regel.</p>
<p>F&#252;r die Kinder bedeutet das eine zunehmende, sich oft &#252;ber Jahre oder Jahrzehnte hinziehende Belastung. Zus&#228;tzlich zu Beruf, eigener Familie (wom&#246;glich noch mit Kleinkindern), fordern die Eltern Unterst&#252;tzung und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Im <a href="http://www.welt.de/print-welt/article704467/Wenn_Eltern_gebrechlich_werden.html">optimalen Fall</a> stehen gen&#252;gend finanzielle Mittel und vor allem eine rechtzeitige Einsicht der Elterngeneration zur Verf&#252;gung, um einen rechtzeitigen Umzug in eine &#8211; wie auch immer aussehende  &#8211; Senioreneinrichtung zu realisieren.</p>
<p>Dann bleibt der Kindergeneration <em>&#8216;nur noch&#8217;</em> die Belastung, mit Verfall der elterlichen F&#228;higkeiten, Krankheit und zuletzt dem Tod umzugehen &#8211; eigentlich hart genug.</p>
<p>In vielen F&#228;llen jedoch sind die Senioren weder vorbereitet, noch einsichtig. Aus dem eigenen Erleben und Umfeld kenne ich eher die F&#228;lle, in denen die Annahme jeglicher externer Hilfeleistung verwehrt wird, keinerlei realistische Einsicht in die eigene Situation vorhanden ist und mit rationalen Argumenten nichts erreicht werden kann. Dann werden die Eltern wie Kinder &#8211; und zwar wie zweij&#228;hrige Trotzk&#246;pfe, Windelpakete inklusive. Und dennoch k&#246;nnen sie nicht wie solche behandelt werden, weder vom moralischen Standpunkt aus, noch vom Rechtlichen.</p>
<p>Den h&#228;ufig erteilten Ratschlag, <a href="http://www.neue-oz.de/_bazillus/psychologie/_contents/rollenwechsel.html">sich in die alten Menschen hinein zu versetzen</a> empfinde ich nicht unbedingt als hilfreich. Nat&#252;rlich kann ich mich in den <strong>Verlust der Eigenst&#228;ndigkeit </strong>hinein f&#252;hlen und kann auch nachvollziehen, dass es schwer f&#228;llt, den eigenen Haushalt aufzul&#246;sen. Aber sp&#228;testens dann, wenn die <strong>mangelnde Einsichtsf&#228;higkeit </strong>aufgrund einer Erkrankung wie <strong>Demenz </strong>dazu f&#252;hrt, dass andere gef&#228;hrdet werden, ist f&#252;r mich das Ende der Empathie erreicht und die Notwendigkeit auch unpopul&#228;res Handeln, wenn n&#246;tig auch gegen den Willen des Betroffenen zu etablieren.</p>
<p>Wenn der Vater noch Auto f&#228;hrt, obwohl er von den Reaktionen her dazu nicht mehr f&#228;hig ist, dann finde ich es grob fahrl&#228;ssig, ihn weiterhin fahren zu lassen. Und wenn die Mutter noch selbst kochen will, dann ist f&#252;r mich sp&#228;testens dann Ende der Fahnenstange, wenn sie sich bei aufgedrehtem Gashahn, laufendem Wasserhahn und offenstehendem K&#252;hlschrank aus der Wohnung aussperrt.</p>
<p>Sp&#228;testens dann muss das <strong>Verantwortungsgef&#252;hl </strong>siegen und eine L&#246;sung gefunden werden. Notfalls auch gegen den erkl&#228;rten Willen der Betroffenen.</p>
<p><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/04/wohin-mit-vater.jpg"><!-- --><img class="alignleft size-full wp-image-1832" title="wohin mit vater" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/04/wohin-mit-vater.jpg" alt="" width="106" height="160" /></a>Ganz anschaulich und eindrucksvoll wird diese Situation in der gelungenen Verfilmung des Buches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596175305?ie=UTF8&amp;tag=daskreativeha-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596175305">Wohin mit Vater?: Ein Sohn verzweifelt am Pflegesystem</a><!-- --><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=daskreativeha-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3596175305" border="0" alt="" width="1" height="1" /> aufgezeigt. Die &#228;u&#223;eren Schwierigkeiten und die teilweise noch immer fehlenden legalen M&#246;glichkeiten treiben den Sohn zur osteurop&#228;ischen, illegal besch&#228;ftigten Pflegekraft. Das kann ganz sicher nicht das Patentrezept sein, ist in der Realit&#228;t jedoch eine verbreitete (Not-)L&#246;sung.</p>
<p>Politik und Gesellschaft sind gefragt. Aber auch jeder Einzelne. Die Elterngeneration sollte sich fr&#252;hzeitig Gedanken f&#252;r den &#8220;worst-case&#8221; machen. Und die Kindergeneration soll und muss sich jede nur denkbare Unterst&#252;tzung einholen.</p>
<p>Sei es nun Pflegedienst, NachbarschaftshelferInnen, Beratungs- und Koordinierungsstellen oder Krankenpflegeverein.</p>
<p>Und &#252;ber dem Ganzen nicht vergessen, auch <strong>auf sich selbst zu achten</strong>, die <strong>eigenen Grenzen und Freir&#228;ume achten </strong>und sich daf&#252;r gegebenenfalls <strong>Unterst&#252;tzung </strong>zu suchen.</p>
<p>Welche Erfahrungen habt Ihr in dieser Situation gemacht? Was oder wer hat geholfen?</p>
<p><em>Schreibt doch Eure Ansicht in einem Kommentar!</em></p>
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