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Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.
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 Was mich mein altes Haus lehrt: Mach’s dir einfach!
Ein paar Steine und ein Brett drüber gibt auch eine Bank. Wenn die ersten Sonnenstrahlen an genau dieses Plätzchen fallen, schmeckt der Kaffee oder Tee dort genauso gut, wie auf einem luxuriösen Thron.
Es braucht nicht immer viel Aufwand, um ein Ergebnis zu erzielen, das genau den vorgesehenen Zweck erfüllt.
Diese ‘Bank’ entstand, weil genau an dieser Stelle die ersten Sonnenstrahlen am Vormittag in meinen Garten fallen. Um dann ein Viertelstündchen dort zu verweilen, Sonne zu genießen und die Seele baumeln zu lassen, reicht das Brett auf den Steinen völlig. Es war eine Lösung, die ganz schnell aus vorhandenem Material gemacht war.
Und doch hat es lange gedauert, auf diese so simple Idee zu kommen.
Wieviele Sonnenplätze entstehen gar nicht erst, weil in unseren Köpfen so viele Vorstellungen davon rumspuken, wie solche Plätze auszusehen haben?
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Und noch eine Buchempfehlung:
Werkstatt Natur: 101 Ideen zum Spielen, Gestalten und Werken in und mit der Natur von Fiona Danks und Jo Schofield
Manchmal steht man als Erwachsener ja auf dem Schlauch, hat das tollste Material direkt vor der Nase und braucht doch noch eine kleine Anregung, was man damit alles machen kann. Auch in diesem Buch sind viele schöne und hilfreiche Ideen, was man mit Kindern in der freien Natur aus dem gegebenen Material machen kann.
Es gibt ein paar Überschneidungen mit der Sinneswerkstatt Landart, trotzdem sind beide Bücher absolut empfehlenswert für alle, die mit Kindern draußen mehr machen wollen als nur den gesitteten Sonntagsspaziergang.
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 fördert die Mundmotorik Wenn das Wetter schon schön, aber noch nicht oder nicht mehr zum Baden geeignet ist, bietet es sich an, mit Kindern andere Beschäftigungen in der Natur zu suchen.
Ich gebs zu – mir macht das Pusteblumenpusten heute noch Spaß!
Und wenn dann alle Pusteblumen verpustet sind, finden sich in der “Sinneswerkstatt Landart” viele Anregungen, wie mit vorgefundenem Naturmaterial Kunstwerke erstellt werden können und dabei die Sinne geschult werden.
Gerade wenn Kinder einen kleinen Impuls brauchen, um dann ihre eigenen Ideen weiterzuentwickeln, finden sich in diesem Buch viele gelungene Beispiele für kleine und große Projekte in der Natur.
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Gerade die Vorweihnachtszeit sollte dazu einladen, zur Besinnlichkeit. Sich besinnen – dafür braucht es Ruhe und Konzentration auf sich selbst. Unsere Realität sieht leider oft anders aus:
Hier muss noch ein Geschenk besorgt, da noch Weihnachtsgrüße verschickt werden. Dies und das muss noch vor Jahresende fertig werden, hier eine Weihnachtsfeier, dort eine Veranstaltung…
 Nur ein paar Minuten
Statt gemütlicher Stunden macht sich Hektik und Stress breit. Gerade dann ist es umso wichtiger, kleine Inseln der Ruhe in den Alltag einzubauen – nicht nur zur Weihnachtszeit.
Be-Sinnlichkeit – lädt dazu ein, die sinnliche Wahrnehmung zu beachten.
Riechen – der Duft von Tannenzweigen, Zimt, Äpfeln und Orangen.
Fühlen – die weiche Decke auf dem Sofa, der kuschelige Schal, der nicht nur den Hals, sondern auch die Seele wärmt. Aber auch der kalte, nasse Schnee und das Kribbeln der Haut, wenn man aus der Kälte ins warme Haus kommt.
Schmecken – feine Gewürze im Adventstee, die milde Bitterkeit von Walnüssen und die süße Säure der Mandarinen.
Und dann einfach mal innehalten, sich auf sich besinnen und diese kleine Auszeit vom Alltag genießen, ganz bewusst.
Wie sieht Ihre kleine Auszeit vom Alltag aus?
Bildquelle: Wikicommons
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 Burnoutprävention
Das Begleitete Malen dient der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung.
Seine Wirkung geht dadurch weit über die rein entspannende Wirkung des Malens selbst hinaus.
Wer im Rahmen von Persönlichkeitsentwicklung lernt, sich in gesundem Maß abzugrenzen, Perfektionismus abzulegen und gut auf sich selbst zu achten, der verhindert Stress und Burnout schon im Vorfeld.
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Mit angewidertem Blick schaut das Mädchen auf den Specksteinstaub, der sich auf dem nassen Tuch zu Matsch verwandelt.
Die meisten Kinder matschen gern und tun sich damit instinktiv etwas Gutes. Matsch fördert die Wahrnehmung, bietet er doch Sinnesreize in Hülle und Fülle.
Und doch gibt es Kinder, die nicht gern matschen, schon im Kleinstkindalter angewidert das Gesicht verziehen.
Schön ist es, wenn es – vielleicht auch mit Hilfe anderer Kinder – gelingt, die Begeisterung doch noch zu wecken.
Schade ist es, wenn dieses ‘Igitt’ Folge einer übertriebenen Reinlichkeitsvorstellung der Eltern ist. “Mach Dich nicht schmutzig, wie siehst Du jetzt aus, das schöne Kleid….”
Matschen ist eine überaus sinnliche Erfahrung, schön und entwicklungsfördernd. Matschen schult die Sensorik. Es verhilft zu ‘Fingerspitzengefühl’ im wahrsten Sinne des Wortes.
Oft braucht es gar nicht lange und auch die Kinder, die nicht gern matschen, finden doch Freude daran… Erwachsene brauchen dazu meist etwas oder sehr viel länger. Dabei wäre diese sinnliche Erfahrung gerade für viele Erwachsene überaus hilfreich und angebracht. Fühlen steht in engem Zusammenhang mit den Gefühlen – nicht nur sprachlich.
Und das Mädchen? War so fasziniert von der Schönheit ihrer Specksteine, dass das “Igitt” ganz schnell gar kein Thema mehr war und sie eine Stunde lang mit Begeisterung bei der Sache war. Trotz Matsch….
 Rosa Speckstein - ganz mädchenhaft
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 Noch ziemlich grün und belaubt
Ich geb’s zu, eigentlich war es die reine, kindliche Freude, die mich gestern Nachmittag nach draußen getrieben hat.
Um unsere alte Dorfkirche herum stehen sie und spenden im Sommer Schatten für alle die sich dort im Park aufhalten. Ob nach dem Kirchenbesuch oder einfach mal so, sie verbreiten eine angenehme, ruhige und etwas besinnliche Atmosphäre.
Das Licht fällt sanft durch die Laubkronen und lässt die Alltagshektik in den Hintergrund treten.
Und jetzt bereiten sie (inneren) Kindern noch eine ganz besondere Freude.
Ausgebeulte Hosentaschen und nur noch einmal bücken, aber dort liegt ja noch so eine wunderschöne…
Sie schmeicheln der Hand und fühlen sich einfach gut an:
 so schön glatt und glänzend
Und da mich gerade das Fühlen so beschäftigt, kamen natürlich gleich wieder viele Ideen in meinen Kopf.
Die Kastanien lassen sich ja nicht nur einfach so aufsammeln, bei dieser Gelegenheit lohnt es sich schon ein bisschen genauer hinzuschauen und hinzufühlen. Die dunklen, glänzenden Stellen fühlen sich so ebenmässig, glatt und ein wenig kalt an. Die helleren Stellen sind samtiger, manchmal sogar ein wenig klebrig. Und die genaue Form unterscheidet sich von Kastanie zu Kastanie, auch wenn sie auf den ersten Blick doch so gleich aussehen.
 Sie mögen Gesellschaft
Wer schafft es, sich mit geschlossenen Augen eine Kastanie zu nehmen, sie so genau zu befühlen und erkunden, dass er sie anschließend aus einer Gruppe wieder herausfindet? Entweder durch Schauen und/oder durch Fühlen.
Das Ganze lässt sich natürlich auch variieren und mit Steinen, Eicheln, Haselnüssen etc. durchführen.
Aber gerade die Kastanien haben für mich ihren ganz besonderen Reiz.
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Wut ist ein sehr starkes Gefühl, eins, das uns abschreckt, verängstigt.
Und doch ist Wut auch ein sehr wichtiges Gefühl.
Wut kann es uns ermöglichen, Grenzen zu setzen - bis hierher und keinen Schritt weiter, eben ist genug!!!
Dieser positive Aspekt der Wut wird im Allgemeinen nicht gesehen – zu groß ist der Schaden, den unkontrollierte Wut anrichten kann.
Wer kennt ihn nicht, den Wüterich, der mit hochrotem Kopf, aufgeblasenen Backen und geballten Fäusten da steht.
Nein – der passt nicht in unser Selbstkonzept vom vernünftigen, friedlichen Menschen. Den wollen wir nicht in uns tragen.
So wird die Wut unterdrückt. Weil wir uns nicht trauen “vor Wut zu schnauben”, haben wir die “Wut im Bauch”.
Ab dem Kleinkindalter wird uns beigebracht, diese Wut zu unterdrücken, zumeist sehr erfolgreich
Würden wir stattdessen lernen, diese Wut bewusst wahrzunehmen und positiv einzusetzen, wäre unser Leben sicher viel leichter. Doch es ist nie zu spät, auch im Erwachsenenalter ist es noch möglich, mit diesen Gefühlen wieder in Kontakt zu kommen und sie konstruktiv zu äußern.
Wenn sie wahrgenommen und geäußert werden darf, dann kann uns die Wut helfen, rechtzeitig Grenzen zu setzen und nicht erst dann, wenn eigentlich schon alles zu spät ist.
Wut lässt sich auch kreativ erarbeiten – Ton ist dafür ein ideales Material. In meinen Kinderworkshops biete ich spielerisches Arbeiten mit Ton an – dabei hat auch die Wut einen Raum.
Und wenn ich beim Malen bemerke, dass eins der Kinder Wut in sich trägt, dann darf es ein Bild mit den Händen malen. Der direkte Kontakt mit den Farben und dem Papier lässt dieses Gefühl viel stärker zum Vorschein kommen. Gern kommen dabei dann auch die Fingernägel zum Einsatz, mit denen in die aufgetragene Farbschicht geritzt werden kann. Da werden die Fingernägel im Kopf des Kindes auch gern mal zu Katzentatzen, die dem Papier einen Hieb versetzen.
Das wirkt so befreiend und hinterlässt nur ein bisschen Farbe unter den Fingernägeln als Folge.
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Wieder eine Google Suchanfrage – eigentlich dachte ich, die Antwort darauf wäre ganz einfach und logisch. Nämlich JA, JA und nochmal JA.
Wer malt, der kommt immer wieder an den Punkt, an dem er feststellt, dass er eigentlich gar nicht genau weiß, wie etwas aussieht. Oder er malt es und bemerkt irgendwie noch, dass das falsch aussieht, kann aber gar nicht so genau festmachen, warum.
Wie ist das zum Beispiel mit dem Meer?
Wenn da Wellen sind, das Meer in Bewegung ist, wie sieht das dann genau im Gesamteindruck aus? Vielleicht weiß ich noch in etwa, wie die bewegten Wellen aussehen und kann es sogar noch auf Papier bringen. Aber dass zum Horizont hin das Meer ruhiger aussieht, bis es am Horizont schließlich eine ganz gerade Linie bildet, das ist in meinem Kopf nicht unbedingt drin.
 Wie sieht ein bewegtes Meer aus?
Und – jede Wette – wenn Du das nächste Mal das Meer siehst (oder ein Foto davon), dann wirst Du sehr genau darauf achten, wie das nun eigentlich genau aussieht mit den Wellen und dem Horizont.
Da Dir solche Situationen beim Malen häufig unterkommen, wird auf Dauer die visuelle Wahrnehmung gefördert, Du lernst in der Natur genau hinzuschauen, nicht nur am Meer.
Beim begleiteten Malen wird ohne Vorlage gemalt. (In Ausnahmefällen kann in Büchern nachgeschaut werden.) So wird als Nebeneffekt ganz automatisch die Wahrnehmung geschult.
Das möchtest Du auch ausprobieren? Dann such’ Dir doch einen Termin aus und melde Dich gleich an!
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 Müssen Kinder malen?
Zumindest für uns Erwachsene mag das so gelten. Tatsächlich bewegen wir uns normalerweise äußerst selten auf allen Vieren vorwärts und wenn wir es doch mal tun, dann beschweren sich schon nach kürzester Zeit die Knie – meine zumindest. Krabbeln ist für uns also tatsächlich nicht (mehr) so wichtig.
Daraus nun zu schlußfolgern, dass auch Kinder das nicht brauchen, wäre fatal und ist mittlerweile auch glücklicherweise in den Köpfen der meisten Eltern und so ziemlich aller Kinderärzte angekommen. Beim Krabbeln lernen Kleinkinder ganz viel – weit mehr als nur sich von einer Zimmerecke zur anderen zu bewegen. Muskulatur und Motorik wird geschult. Das ist ganz offensichtlich einleuchtend. Weniger offensichtlich ist das, was im Gehirn dabei passiert. Jede Körperseite wird von einer Hirnhälfte gesteuert. Müssen nun – wie beim Krabbeln Überkreuzbewegungen ausgeführt werden, trägt dies wesentlich zur Vernetzung, dem Zusammenspiel, der beiden Hirnhälften bei.
Das Zusammenspiel der Hirnhälften ist ganz wichtig beim späteren Lesen- und Schreiben-Lernen, für das soziale Verhalten und die psychische Stabilität.
Je schlechter die beiden Hirnhälften zusammenarbeiten, umso größer wird die Gefahr, dass sich später auch in anderen Bereichen Schwierigkeiten aufzeigen.
Und das Malen? Nun, hier ist es sehr ähnlich.
Dass das Malen gerade für kleine Kinder ein immens wichtiges Ausdrucksmittel ist, das leuchtet noch gut ein. Kinder, die noch nicht Schreiben können, finden im Malen eine Möglichkeit, bleibende Spuren zu hinterlassen. Das ist die offensichtliche Ebene, die den Kindern auch zugestanden wird, im Kindergarten und bis ins Grundschulalter hinein. Doch auch beim Malen entwickelt sich das Gehirn, bzw die Zusammenarbeit der Hirnhälften weiter.
Das Malen der Kinder kann wertvolle Hinweise darauf geben, wie die Wahrnehmung entwickelt ist, durch häufiges freies Malen kann die Entwicklung der Wahrnehmung und die Zusammenarbeit der Hirnhälften gefördert werden.
Und das nicht nur im Kindergarten sondern auch als Erwachsener bis ins hohe Alter hinein.
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