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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Termine 2. Quartal 2012

Artists For Freedom bei der Langen Nacht der Museen in Ludwigshafen

Art Meets Rock

Neben dem wöchentlichen offenen Malatelier und der offenen Specksteinwerkstatt, gibt es im zweiten Quartal auch wieder ein Event mit den Artists For Freedom.

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen biete ich Malen für Kinder und ‘rAFF dich AuFF – werd’ kreAtivFF‘ an, bei dem Jugendliche zeigen können, was sie sich von ihrer Stadt wünschen.

Nähere Informationen zu den Angeboten in meinen Räumlichkeiten gibt es hier. Schulen, Kindergärten und anderen Institutionen biete ich gern individuelle Angebote vor Ort.

Die ersten kreativen Kindergeburtstage stehen schon in meinem Kalender, weitere freie Termine dafür erfahren Sie unter Tel 06238/1027 oder per Mail.

Termine für das dritte Quartal 2011

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Begleitetes Malen ist Burnoutprävention – warum eigentlich?

Entspannung und Malen, Burnoutprävention

Burnoutprävention

Das Begleitete Malen dient der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung.

Seine Wirkung geht dadurch weit über die rein entspannende Wirkung des Malens selbst hinaus.

Wer im Rahmen von Persönlichkeitsentwicklung lernt, sich in gesundem Maß abzugrenzen, Perfektionismus abzulegen und gut auf sich selbst zu achten, der verhindert Stress und Burnout schon im Vorfeld.

Samstagsmalen am 11.6.2011

Als kleiner Urlaub vom Alltag oder um ein konkretes Anliegen zu bearbeiten,gibt es am

Samstag 11.6.11   von 11:00-15:30 Uhr

die Gelegenheit, sich malend auf sich selbst zu besinnen.

Das Bild als Mittel zum Zweck

Mit Farbe und Papier werden Themen an die Oberfläche gebracht, die mit Worten nur sehr schwer greifbar sind. Jedes Bild trägt eine Geschichte in sich, die ihren Sinn manchmal unmittelbar, manchmal aber auch erst nach einer Nacht oder längerer Zeit offenbart.

Die Bilder klären das, was in unserem Unterbewusstsein ganz oben schwimmt. Die Bilder werden nicht erklärt oder gedeutet, sie erklären sich der Malenden selbst und helfen so, ein Stück Klarheit über die eigene Situation zu gewinnen. Meine Begleitung besteht aus kleinen Fragen oder Anregungen, sowie erforderlichenfalls technischer Unterstützung und gibt genau so viel Impuls von außen wie nötig ist, um klarer zu sehen.

Über die rein entspannende Wirkung des Malens hinaus wirken die Bilder stressabbauend, persönlichkeitsstärkend und  befreiend.

Das Bild ist Mittel zum Zweck. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

50 Euro inklusive Material und kleinem Imbiss

Anmeldung unter 06238/1027 oder per Mail an info@malen-befreit.de

Wenn Kinder Häuser ohne Türen malen…

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Wenn Kinder malen

Gerade erreichte mich eine Mail, in der eine Mutter nachfragt, was es bedeutet, wenn Kinder Häuser ohne Türen malen. Ihr Sohn hat in der Schule so gemalt und wurde daraufhin wohl von der Lehrerin zurechtgewiesen, das sei nicht schön. Er möchte seine Bilder nun auch nicht der Mutter zeigen und ist fest davon überzeugt, dass er nicht malen könne, weil da keine Türen drauf wären.

* AUTSCH *

Was es bedeutet, wenn das Haus ohne Tür gemalt wird, kann das Kind am besten selbst erklären. Häufig kommt von Kindern dann die Erklärung, dass die Tür auf der anderen Seite des Hauses ist – so banal.

Solange ein Kind nicht in seinem Verhalten ganz deutliche Besonderheiten aufweist, sind Häuser ohne Türen vollkommen harmlos – wenn Besonderheiten im Verhalten vorliegen, dann sollten diese nicht an Häusern ohne Türen festgemacht werden.

Natürlich legt die Küchentischpsychologie den Schluss nahe, dass ein solches Kind verschlossen ist, andere nicht an sich heranlassen will, etc. Das lässt sich aber nur am Gesamteindruck beurteilen und sollte es tatsächlich so sein, ist es ganz sicher nicht hilfreich, einem solchen Kind dann eine negative Wertung (nicht schön) mitzugeben.

Wenn ein gemaltes Haus keine Tür hat, dann kann das ein Gesprächseinstieg sein. Durch die einfache Nachfrage “Hat das Haus keine Tür?” wird dem Kind die Gelegenheit gegeben, seine Geschichte zu dem Bild zu erzählen. Und anhand dieser Geschichte kann dann abgeschätzt werden, ob dieses Kind vielleicht wirklich Schwierigkeiten in irgendeiner Form hat oder ganz einfach die (türlose) Seite des Hauses gemalt hat, an der die schönen Blumen blühen oder die Hundehütte steht. Weil diesem Kind das vielleicht in dem Moment ganz einfach wichtiger war. Oder möglicherweise hat es keine Tür gemalt, weil es nicht wusste, wie es die Tür malen soll, war verunsichert und hat sie weggelassen.

Ich kann diesem Kind nur wünschen, dass es dadurch nicht jetzt schon die Freude am Malen völlig verloren hat und würde dringend empfehlen, diesem Kind eine Möglichkeit zu schaffen, so zu malen wie es kann und will.

Ohne Wertung oder Beurteilung!

begleitetes malen warum kinder mit pinsel?

Gute Frage, die da jemand an Google gestellt hat und auf die hier bisher noch keine vernünftige Antwort zu finden ist. Das wird jetzt aber sofort nachgeholt, denn diese Frage hat wirklich ihre Berechtigung.

Beim begleiteten Malen malen Kinder mit weichen Haarpinseln und den schon mehrfach erwähnten Flüssigfarben (von Lascaux).

Das schult zum Einen die Feinmotorik, denn es ist gar nicht so einfach, den Pinsel in der richtigen Distanz zum Papier zu bewegen.

Der andere Grund ist, dass Kinder beim Malen mit den Händen ganz automatisch ins ‘Matschen’ verfallen. Die Farbe auf den Fingern verführt so dazu, dass dabei nach Herzenslust geschmiert und vermatscht wird. Dabei bleibt dann aber ein ganz wesentlicher Aspekt des begleiteten Malens, nämlich das Gestalten, auf der Strecke.

Urformen, Körper-Ego und alle weiteren Aspekte der kindlichen Malentwicklung werden aber nur beim Gestalten der Bilder gefördert, deshalb malen die Kinder im Malraum mit Pinseln.

Wenn ich aber merke, dass ein Kind Frust, Wut, Unruhe oder Aggressionen in sich trägt, dann darf es durchaus auch mal ein Bild mit den Händen malen. Damit es besser rutscht, darf dann das Papier eingekleistert werden. Dabei kommen oft auch die Fingernägel zum Einsatz und dürfen bleibende Spuren auf den Farbschichten hinterlassen.

Ungefähr so sehen diese Bilder dann aus:

mit fingern gemalt

Mit den Händen gemalt

Sie haben durchaus ihren Reiz und auch ihre Berechtigung (lassen sich auch prima zu Hause malen), sind aber nicht der eigentliche Sinn des begleiteten Malens!

Elternfragen zum Malen der Kinder – Einladung zum Infoabend

Infoabend zur kindlichen Malentwicklung

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Wenn Kinder malen

Alle Kinder weltweit durchlaufen, unabhängig von kulturellen Einflüssen, beim Malen eine einheitliche Entwicklung.Um etwa zwei bis drei Jahre zeitversetzt wird dabei die bisherige psychische Entwicklung noch einmal widergespiegelt und durchlaufen.

Sogenannte Urformen bilden eine universelle Formensprache, die psychische Prozesse und Befindlichkeiten aufzeigen. Auch die Wahrnehmung findet ihren Ausdruck im Kinderbild. Dürfen Kinder möglichst oft und lange frei malen, so schulen und entwickeln sie damit ihre Wahrnehmungsfähigkeiten auf ganzer Linie.

In welchen Schritten diese Entwicklung verläuft und wie sie auch zu Hause gefördert werden kann, aber auch mögliche Anzeichen für Entwicklungsschwierigkeiten und -verzögerungen, sind die Hauptthemen meines Informationsabends.

Hierzu lade ich interessierte Eltern, Erzieher, Lehrer, Künstler und alle, die aus anderen Gründen gern mehr darüber erfahren möchten, recht herzlich ein.

Es bleibt ausreichend Zeit für Ihre Fragen, gerne können Sie Bilder Ihrer Kinder mitbringen.

Der Infoabend findet statt am:

Mittwoch 15.6.11 19:00-21:00 Uhr

in meinem Malraum in der

Karolinenstr. 6

67259 Heuchelheim

Unkostenbeitrag für Kopien und Getränke: 3 Euro

 

Voranmeldung unter 06238/1027 oder per Mail an info@malen-befreit.de

Ganz frische Eindrücke vom Artists For Freedom Event in LU

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Kinder malen für Kinder

Ich habe es ja schon angekündigt, dass ich dabei sein werde, mittlerweile sind die ersten beiden Veranstaltungen gerade zu Ende gegangen.

Schon auf der gestrigen Vernissage bestätigte sich mein Eindruck, dass sich hier Menschen treffen, die nicht lange reden, sondern machen. Im November 2010 fing es mit der Idee und einem ersten Treffen an – im März 2011 war die ehemalige Lagerhalle soweit hergerichtet, dass das Artists For Freedom Event starten konnte. Enorm was in dieser kurzen Zeit geleistet wurde!

Madamfo Ghana Initiatorin Bettina Landgrafe war anwesend und berichtete über die Arbeit vor Ort. In Fischerdörfern in Ghana werden noch immer Kindersklaven auf den Schiffen eingesetzt. Diese Kinder werden von ihren Eltern verkauft, um das Überleben der Familie zu sichern und arbeiten bis zu 14 Stunden am Tag unbezahlt auf Fischerbooten. Durch ganz gezielte, für die Belange vor Ort passende Hilfe, wird gegen den Kinderhandel angegangen, in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen. Madamfo (Freundschaft) Ghana ist ein Projekt, bei dem die Hilfe eine wirkliche Hilfe zur Selbsthilfe ist und ganz direkt vor Ort ankommt.

Ein weiteres von Artists For Freedom unterstütztes Projekt ist Solwodi, ein Verein, der sich für Frauen einsetzt, die Opfer von Zwangsprostitution geworden sind und auch in Deutschland mittlerweile mehrere Beratungsstellen unterhält, in denen betroffenen Frauen aus ihrer Situation herausgeholfen wird.

Heute war nun das erste Event, ein Rockfrühstück mit AFF-Kids-Event. Alle Beteiligten haben sich dafür ehrenamtlich engagiert und sich über den regen Zuspruch gefreut.

Aber nun zum Malen mit den Kindern:

In 4 Stunden waren etwa 20 Kinder bei uns im Malbereich. Anfangs noch ein wenig zögerlich ließen sie sich sehr schnell auf das Malen ein und waren voller Begeisterung und Konzentration bei der Sache. Obwohl ein ständiges Kommen und Gehen war, war doch jedes Kind ganz bei seinem Bild. Ich staunte wieder mal, dass sie die Anordnung der Farben und Pinsel sehr schnell verstanden und akzeptierten. Jede Farbe hat zwei Pinsel und einen eigenen Wassernapf.  Die Pinsel werden nur ausgewaschen, wenn eine andere Farbe drankommt, ansonsten bleiben die Farben durch die eigenen Pinsel sauber. Kinder wissen das sehr zu schätzen und achten dann akribisch darauf, die Farben sauber zu halten.

Und genauso erstaunlich ist die immer wieder entstehende Atmosphäre, auch in improvisierten Umgebungen mit Kindern, die sich vorher oft völlig fremd waren. Wertschätzung, Respekt und eine konzentrierte Ruhe prägten das Event. Auch die Allerkleinsten, die in diesem Fall etwa drei Jahre alt waren, konnten sich schon ausdauernd verweilen und begeistern. Und auch größere, bis ins Teeniealter fanden noch ihr Vergnügen.

Die meisten Kinder waren einverstanden damit, dass ihre Bilder ausgestellt werden; wer das nicht wollte, durfte sein Bild auch mit nach Hause nehmen. Und wer sich nicht entscheiden konnte, malte ganz einfach mehrere Werke und ließ zumindest eins davon zum Ausstellen da.

Für mich war es eine interessante und bereichernde Erfahrung innerhalb von vier Stunden mit so vielen völlig verschiedenen Kindern arbeiten zu dürfen und auch wenn in diesem Rahmen wenig Möglichkeit bleibt, auf Einzelne einzugehen, so waren ihre Besonderheiten doch sehr gut und schnell zu erkennen. In der Art wie sie an die Sache herangehen zeigt sich viel von ihrem Wesen.

Allen gemeinsam war eine große Begeisterungsfähigkeit und Aufgeschlossenheit, das Flair der gesamten Veranstaltung spiegelte sich in den malenden Kindern wieder.

Ich freue mich auf’s nächste Mal! :-)

Termine im zweiten Quartal 2011

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Termine im ersten Quartal 2011

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