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 Entspannung und Malen
Entspannungstechniken sind ein anerkanntes und wirksames Mittel, um Stress – genauer gesagt den negativen Stress (Disstress) zu reduzieren. Zuviel davon beeinträchtigt die Lebensqualität und führt auf längere Sicht direkt in den Burnout.
Nun bringt die heutige Arbeitswelt ein hohes Maß an Stress auslösenden Faktoren mit sich, denen auch Sie aktiv entgegen steuern können.
Beispielsweise durch die oben schon angesprochenen Entspannungstechniken, die Ihnen helfen, in hektischen Momenten ruhig zu bleiben.
Doch Sie können noch mehr tun, zum Beispiel lernen, sich wirksam abzugrenzen. Dafür eignen sich gerade die kreativen Techniken hervorragend – jedes begleitete Bild ist immer auch ein Stück Burnout-Prävention, da durch die gegenständliche Malweise auf dem Papier klare Grenzen gezogen werden. Doch auch andere typische Verhaltensmuster (Perfektionismus, um nur ein Beispiel zu nennen) werden sichtbar und können auf dem sicheren Terrain von Papier und Farbe durch gesündere Verhaltensweisen ersetzt werden.
Diese übertragen sich schrittweise in den Alltag und sorgen so für eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Weiterlesen Entspannung und Malen – im Doppelpack gegen den Burnout
Wir gestalten kleine Schmuckstücke oder Handschmeichler.
 Was sich wohl in diesen Steinen verbirgt?
Entdecken auch Sie, was sich in diesem faszinierenden Material versteckt!
Jeder Stein hat einen ganz einzigartigen Charakter, der sich bei der Bearbeitung mit Raspeln und Feilen langsam zeigt.
Die Gelegenheit dazu gibt es beim Workshop
am: Freitag, 23.7.2010
ab: 18:00 Uhr
zum Schnupperpreis von 5 Euro.
Wir arbeiten im (überdachten) Freien. Der Stein wird weitgehend staubfrei bearbeitet, zweckmässige Kleidung ist aber dennoch empfohlen.
Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung, deshalb gleich anmelden.
PS: dieses Angebot ist auch mobil möglich, für Kindergeburtstage, Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Firmen und Institutionen.
Wie schon vorangekündigt stehen nun endlich die genauen Termine für das Malen in der neuen Praxis von Nicole Borheier:
Am Dienstag, 06. Juli 2010, von 19.00 – 21.00 Uhr, sowie Di, 13. Juli | Di, 20. Juli | Di, 27. Juli werde ich dort an vier Abenden begleitetes Malen als “Schnupperangebot” für insgesamt 70 Euro (zuzüglich 15 Euro für Material) anbieten.
Im wunderschönen Ambiente des alten Herrnsheimer Schloss gibt es dann die Möglichkeit an diesen vier Abenden die Seele baumeln zu lassen, innere Bilder aufs Papier zu bringen und so zu sich selbst zu finden.
Jeder Abend wird ein kleiner Urlaub für die Seele!
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es geht nicht um das fertige Bild, sondern darum das Bild zu malen.
Mehr über das begleitete Malen erfahren.
Wo ist das Herrnsheimer Schloss?
Wie kann ich mich dafür anmelden?
Die Anmeldungen für diese Veranstaltung bitte ausschließlich über Nicole Borheier.
Für Fragen stehe ich selbstverständlich gern zur Verfügung, Tel. 06238-1027 oder per Mail.
Ich freu’ mich drauf!
 An die Pinsel, fertig, los
Ganz besonders freue ich mich darauf, schon mal ankündigen zu dürfen, dass es im Juli in der neuen Praxis von Nicole Borheier, im Herrnsheimer Schloss (Worms), eine Reihe von Mal-Terminen geben wird und zwar dienstags abends.
Näheres dazu folgt in Kürze.
In der nächsten Woche starte ich dann eine schon lang geplante Artikelserie zum Thema Mobbing, das ich in den unterschiedlichsten Aspekten ausleuchten möchte. Ob am Arbeitsplatz oder in der Schule – es kann jeden treffen!
Mehr dazu ab Montag.
So selten ist das gar nicht und sie tritt auch nicht nur bei Menschen auf, die sich generell mit sozialen Kontakten schwer tun: Die Angst oder Unsicherheit mit Unbekannten am Telefon zu kommunizieren.
Es gibt dafür viele mögliche Gründe und Ursachen und noch vielfältigere Auswirkungen. Was beim Einen dazu führt, alle Termine im persönlichen Kontakt wahrzunehmen, “löst” die Andere vielleicht per Mail, während ein Dritter gleich gar keine Kontakte mehr aufnimmt, zumindest nicht solche, die ein Telefonat erfordern.
Warum ich hier darüber schreibe?
Nun, zum einen ist es mir gerade gestern wieder mal begegnet. Eine Frau, eigentlich sehr offen und aufgeschlossen, erwähnte im (direkten) Gespräch, dass es für sie ein Thema ist.
Zum anderen ist das ein sehr schönes und konkretes Beispiel für ein Anliegen, das mit einem Metaphernbild ganz schnell und einfach aufgelöst werden kann.
Kennst Du diese Angst auch? Was hilft Dir dann oder wie vermeidest Du diese Situation?
Könnt Ihr gut und genug schlafen?
Dass ausreichender Schlaf wichtig ist, um leistungsfähig und gut gelaunt in den Tag zu gehen, ist recht naheliegend und wohl auch allseits bekannt. Dass zu wenig Schlaf sogar einen frühen Tod nach sich ziehen kann, war gestern in den Yahoo Nachrichten zu lesen.
Erhöhtes Diabetes-Risiko, verstärkte Neigung zu Depressionen – wer wenig schläft, spielt mit seiner Gesundheit. Wer regelmäßig die „ideale Schlafzeit“ von sechs bis acht Stunden unterschreitet, hat eine 12 Prozent höhere Chance, innerhalb der nächsten 25 Jahre zu sterben.
…
Denn die Folgen fehlenden Schlafs sind immens: Eine deregulierte Freisetzung von Wachstumshormonen beschleunigt das Altern, verlangsamt die Wundheilung, erhöht den Blutdruck und schadet dem Immunsystem, fasst Werner Stingl in der „Ärzte Zeitung“ zusammen. „In unserer modernen Gesellschaft kann man einen generellen Rückgang der Schlafzeit beobachten. Das gilt vor allem für Vollzeitbeschäftigte, die regelmäßig Überstunden einlegen sowie Schichtarbeiter“, so Cappuccio im „Sleep Journal“.
Also weniger Überstunden schieben, rechtzeitig in die Heia und ihr werdet steinalt, ließe sich daraus jetzt folgern.
Doch für manche Menschen ist das nicht so einfach. Die ganze Palette der Schlafstörungen, ihrer möglichen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten sind auf dieser Website sehr anschaulich dargestellt.
Allein acht verschiedene Hauptursachen für Schlafstörungen machen die Betreiber aus:
1. Primäre Schlafstörungen (ohne körperliche/psychiatrische Ursache)
2. Schlafstörungen aufgrund von anderen körperlichen Erkrankungen
3. Schlafstörungen aufgrund von psychischen/psychiatrischen Erkrankungen
4. Schlafstörungen aufgrund von Umwelteinflüssen (z.B. Lärm)
5. Schlafstörungen aufgrund von Medikamenten/Drogen/Alkohol
6. Schlafstörungen aufgrund von psychischen Belastungen
7. Schlafstörungen aufgrund von Verhaltensgewohnheiten
8. Vererbung/Genetik als Einflussfaktor bei Schlafstörungen
Darunter sind eine ganze Reihe von Ursachen, die auf jeden Fall in ärztliche Behandlung gehören und nicht auf eigene Faust behandelt werden sollten. Im Teufelskreis der Schlafstörungen wird aufgezeigt, wie sich diese verselbständigen können.
So weit muss es aber nicht unbedingt kommen. Gerade die Gedanken und Befürchtungen, die eine entscheidende Rolle für das ‘nicht schlafen können’ spielen, lassen sich beispielsweise mit dem begleiteten Malen sehr gut entschärfen.
Entweder, indem belastende Themen durch das Malen aufgearbeitet werden, oder wenn der Wunsch nach erholsamem, gutem Schlaf als konkretes Anliegen in einer Metapher gemalt wird. Dann kann schon ein Bild für dauerhaft guten Schlaf sorgen.
Alles neu macht der Mai,
macht die Seele frisch und frei
so textete schon vor fast 200 Jahren Herman Adam von Kamp.
Für Kurzentschlossene bietet sich jetzt, im Mai 2010, die Gelegenheit bei einem Malsamstag am 15.5.2010 diesen
 Das kreative Häuschen
alten Sinnspruch in die Tat umzusetzen.
Von 10:00 bis 17:00 Uhr gebe ich auch Dir die Gelegenheit, Dir in meinem kreativen Häuschen Ballast von der Seele zu malen und ungesunde Verhaltensmuster zu entrümpeln.
Im Preis von 70 Euro sind ein Mittagsimbiss und Getränke enthalten.
Im Rahmen dieser Workshops können auch konkrete Anliegen bearbeitet werden. Für solche Fälle bitte ich bei der Anmeldung um einen Hinweis, damit wir Zeit für die notwendige Vorbesprechung einplanen können.
Anmeldungen sind ab sofort möglich, entweder per Mail oder telefonisch (06238) 1027.
Ich freue mich auf Dich!
Es kann schleichend kommen oder schlagartig. Es kann lang dauern oder nur eine kurze Zeit. Relativ unproblematisch vonstatten gehen oder belastend und zermürbend werden.
Wenn die eigenen Eltern oder Schwiegereltern in die Hilfsbedürftigkeit kommen, dann kehrt sich das gewohnte Verhältnis um. Nun müssen die (hoffentlich erwachsenen) Kinder Verantwortung und Fürsorge übernehmen.
Losgelöst von der Frage, ob man mit 74 Jahren nochmal Vater werden soll und der daraus folgenden Diskussion, die mich zu diesem Artikel angeregt hat, bleiben verschiedene Grundthemen, die mit dieser Konstellation verbunden sind.
Der Rollenwechsel ist für beide Seiten schwierig.
Für die Eltern ist der Verlust von Fähigkeiten und Autonomie ganz sicher nicht leicht zu verkraften.
„Ich dachte, ich kann arbeiten und aktiv sein, bis ich einmal tot umfalle. So lange nutzlos rumzuliegen, das wäre mir nie in den Sinn gekommen“, klagt ein bettlägriger 79-Jähriger.
So zitiert der Focus in einer Artikelserie zu diesem Thema die Seite der betroffenen Elterngeneration. Doch der Fall der Aktivität bis zum Ende ist eher die Ausnahme. Zunehmende Pflegebedürftigkeit, sowohl die Anzahl, als auch die Dauer betreffend sind die Regel.
Für die Kinder bedeutet das eine zunehmende, sich oft über Jahre oder Jahrzehnte hinziehende Belastung. Zusätzlich zu Beruf, eigener Familie (womöglich noch mit Kleinkindern), fordern die Eltern Unterstützung und Aufmerksamkeit.
Im optimalen Fall stehen genügend finanzielle Mittel und vor allem eine rechtzeitige Einsicht der Elterngeneration zur Verfügung, um einen rechtzeitigen Umzug in eine – wie auch immer aussehende – Senioreneinrichtung zu realisieren.
Dann bleibt der Kindergeneration ‘nur noch’ die Belastung, mit Verfall der elterlichen Fähigkeiten, Krankheit und zuletzt dem Tod umzugehen – eigentlich hart genug.
In vielen Fällen jedoch sind die Senioren weder vorbereitet, noch einsichtig. Aus dem eigenen Erleben und Umfeld kenne ich eher die Fälle, in denen die Annahme jeglicher externer Hilfeleistung verwehrt wird, keinerlei realistische Einsicht in die eigene Situation vorhanden ist und mit rationalen Argumenten nichts erreicht werden kann. Dann werden die Eltern wie Kinder – und zwar wie zweijährige Trotzköpfe, Windelpakete inklusive. Und dennoch können sie nicht wie solche behandelt werden, weder vom moralischen Standpunkt aus, noch vom Rechtlichen.
Den häufig erteilten Ratschlag, sich in die alten Menschen hinein zu versetzen empfinde ich nicht unbedingt als hilfreich. Natürlich kann ich mich in den Verlust der Eigenständigkeit hinein fühlen und kann auch nachvollziehen, dass es schwer fällt, den eigenen Haushalt aufzulösen. Aber spätestens dann, wenn die mangelnde Einsichtsfähigkeit aufgrund einer Erkrankung wie Demenz dazu führt, dass andere gefährdet werden, ist für mich das Ende der Empathie erreicht und die Notwendigkeit auch unpopuläres Handeln, wenn nötig auch gegen den Willen des Betroffenen zu etablieren.
Wenn der Vater noch Auto fährt, obwohl er von den Reaktionen her dazu nicht mehr fähig ist, dann finde ich es grob fahrlässig, ihn weiterhin fahren zu lassen. Und wenn die Mutter noch selbst kochen will, dann ist für mich spätestens dann Ende der Fahnenstange, wenn sie sich bei aufgedrehtem Gashahn, laufendem Wasserhahn und offenstehendem Kühlschrank aus der Wohnung aussperrt.
Spätestens dann muss das Verantwortungsgefühl siegen und eine Lösung gefunden werden. Notfalls auch gegen den erklärten Willen der Betroffenen.
Ganz anschaulich und eindrucksvoll wird diese Situation in der gelungenen Verfilmung des Buches Wohin mit Vater?: Ein Sohn verzweifelt am Pflegesystem aufgezeigt. Die äußeren Schwierigkeiten und die teilweise noch immer fehlenden legalen Möglichkeiten treiben den Sohn zur osteuropäischen, illegal beschäftigten Pflegekraft. Das kann ganz sicher nicht das Patentrezept sein, ist in der Realität jedoch eine verbreitete (Not-)Lösung.
Politik und Gesellschaft sind gefragt. Aber auch jeder Einzelne. Die Elterngeneration sollte sich frühzeitig Gedanken für den “worst-case” machen. Und die Kindergeneration soll und muss sich jede nur denkbare Unterstützung einholen.
Sei es nun Pflegedienst, NachbarschaftshelferInnen, Beratungs- und Koordinierungsstellen oder Krankenpflegeverein.
Und über dem Ganzen nicht vergessen, auch auf sich selbst zu achten, die eigenen Grenzen und Freiräume achten und sich dafür gegebenenfalls Unterstützung zu suchen.
Welche Erfahrungen habt Ihr in dieser Situation gemacht? Was oder wer hat geholfen?
Schreibt doch Eure Ansicht in einem Kommentar!
Da mein Kollege Raimund im Schwangerschaftserlebnisblog gerade dieses Tier in Verbindung mit Träumen ins Spiel gebracht hat, möchte ich diesen Artikel aus meinem alten Blog gern hierher übernehmen, weil er – meiner Meinung nach – sehr schön aufzeigt, was das Begleitete Malen ausmacht.
Schon dreimal durfte ich Schlangenbilder begleiten. Und gerade an diesen drei Bildern lässt sich sehr schön aufzeigen, wie sich Metaphern und Symbole unterscheiden.
Betrachten wir die Schlange zunächst symbolisch, so fällt uns dazu die Vertreibung aus dem Paradies und der Äskulapstab ein. Auf der einen Seite ein hinterhältigen, boshaftes Wesen, das den Menschen in Versuchung führt, auf der anderen Seite heilende Kräfte. Darüber hinaus gilt die Schlange auch als Symbol des Lebens, der Wiedergeburt, Auferstehung, Weisheit und einiger anderer Begriffe.
Soweit die allgemein assoziierten Begriffe zur Schlange. Darüber hinaus ist die Schlange eines der Tiere, die gemeinhin nicht unbedingt als Sympathieträger gelten, von Aversion bis hin zu ausgeprägten Phobien reicht das Spektrum der Ablehnung.
Alle drei Schlangenbilder, die unter meiner Begleitung entstanden sind, erzählen ganz eigene Schlangengeschichten. Allen drei Bildern ist lediglich gemeinsam, dass sie aus einer Spur entstanden sind. Keiner der Malenden hatte den Vorsatz eine Schlange zu malen.
Das erste Bild malte eine Frau (Mitte 40). Sie stockte kurz, als sie die braune Schlange in der Spur entdeckte. Nachdem sie die Schlange akzeptiert hatte, ging sie sehr liebevoll und detailliert an die Umsetzung. Die Schlange bekam ein Muster und eine Umgebung, die ihr möglichst gut tun sollte. Ein warmer Stein, Gras und Moos in der Umgebung wurden ihr achtsam beigefügt. Das Interesse galt auch der Frage, welche Art von Schlange es ist und welche Bedürfnisse sie hat. Auf Nachfrage erzählte die Malende, dass sie in ihrem Garten immer wieder Schlangen hat und sich jedesmal sorgt, eine verletzen zu können, wenn sie die Wiese mäht. Das Stocken beim Erkennen der Spur erklärte sie damit, dass sie das Thema als profan empfand. Angst vor Schlangen empfindet sie nicht.
Das zweite Schlangenbild malte ein Elfjähriger. Er erkannte sofort mit Begeisterung die hellgrüne Schlange in der Spur und erklärte gleich, das sei eine Giftschlange, die seinen (ungeliebten) Lehrer ins Bein beißt. Er malte zügig die Schlange und umgab sie mit Erde und Steinen. Der Versuch, der Schlange einen Giftzahn zu malen, ging jedoch im ersten Anlauf schief, der Zahn wollte partout nicht gelingen. Bei der nächsten Maleinheit ließ sich der Giftzahn dann schon leichter malen und wurde zusätzlich mit einem hellgrünen Gifttropfen versehen. Er blieb zunächst auch dabei, dass diese Schlange beißt, malte jedoch erst nach Klärung überhaupt ein Bein aufs Bild. Dieses Bein war jedoch ein ganzes Stück von der Schlange entfernt. Wir klärten, warum die Schlange zubeißen will – sie war getreten worden. Das wurde mit einer dunklen Spur in der Erde verdeutlicht, die von der Schlange zum Fuß verläuft. Das Treten war nicht mit böser Absicht erfolgt, sondern weil die Schlange nicht gesehen worden war. Im weiteren Gespräch wurde auch deutlich, dass sich die abgebildete Schlange zunächst aufbäumt und droht, bevor sie beißt. Auf meine Frage, ob er der Schlange vielleicht noch etwas aufs Bild dazugeben möchte, eine Art Geschenk, kam sofort der Vorschlag, ihr eine Rüstung zu geben, damit sie besser geschützt ist.
Das dritte Schlangenbild wurde schließlich von einer Fünfzehnjährigen gemalt. Sie war beim Erkennen der roten Schlange in der Spur deutlich erschrocken und verunsichert. Mit der roten Schlange assoziierte sie Aggression, die sie ganz stark ablehnte und nicht zu Papier bringen wollte. Beim Malen suchte und fand sie eine Lösung, um die aggressive Komponente im Bild auszuschließen. Sie lies die Schlange die Sonne genießen, um so die aufrechte Haltung ihrer Schlange zu rechtfertigen. Damit fand sie einen Weg für sich, um ihr Bild akzeptieren zu können und damit zufrieden zu sein. Auch als sich die Sonne beim weiteren Malen in den Mond verwandelte und damit eigentlich das Sonne genießen gar nicht mehr abgebildet war, war das Bild für sie so stimmig.
Auch wenn in den Bildern durchaus überschneidende Komponenten zu finden sind, so erzählt doch jedes einzelne eine ganz eigene Geschichte, die in den Details nur die Malenden kennen.
Frühjahrsputz für die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entrümpeln – 15. und letzter Teil
Dieses Verhaltensmuster gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. “Ich würd’ ja gerne…aber ich trau mich nicht” oder “Ich würd’ ja gerne….aber dies und das hindert mich daran” und nicht zuletzt “Ich würd’ ja gerne…aber ich krieg’s nicht auf die Reihe.” sind nur ein paar davon.
Allen gemeinsam ist, dass aus den unterschiedlichsten Gründen ein Ziel nicht verwirklicht wird, ja oft gar nicht als solches wirklich ernsthaft betrachtet wird. Luftschlösser bauen kann eine sehr kreative und nette Beschäftigung sein, wenn allerdings handfeste Alltagsnotwendigkeiten in die Wolken gehoben werden, dann kann das schnell kritisch werden.
Dahinter steckt in der Regel die Annahme, nicht Herr über das eigene Leben zu sein. Viele beeinflussende Faktoren verhindern, dass eigene Wege gegangen werden.
“Wer etwas will sucht Wege. Wer etwas nicht will sucht Gründe. “
Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?
Auch vor dem leeren Blatt zeigt sich das Verhaltensmuster in genau dieser Form – “Ich würd’ ja gern einen Mensch malen, aber das kann ich nicht!” ist eine oft gehörte Aussage. “Was hindert Dich, es zu versuchen?” eine häufige Antwort. Die Hinderungsgründe sind häufig fehlendes Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten – im geschützten Malraum können solche Ängste langsam und schrittweise über einen längeren Zeitraum abgebaut werden.
Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster verändert werden?
Wenn Du dieses Verhaltensmuster von Dir kennst und es gern verändern würdest, dann lausche doch mal in Dich rein. Warum würdest Du es gern verändern? Schränkt es Dich ein? Machst Du Dich selbst unnötig klein und traust Dir nichts zu? Möchtest Du Deine echten Ziele herausfinden aus der Vielfalt an Möglichkeiten? Dich auf den Weg machen?
Dann such Dir einen Termin aus und melde Dich an!
Oder gibt es doch zu viele Gründe, die Dich hindern? Welche sind das? Schreib’ mir doch einen Kommentar dazu, wenn Du magst.
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