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	<title>malen-befreit.de &#187; experimentierfreude</title>
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		<title>Ver&#228;nderungsturbo Teil 3: Wenn der Nutzen gro&#223; genug ist</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 05:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ich – bekennender Haushalts- und B&#252;rokratiemuffel und Supermarkthasser, erstelle schon seit Jahren jede Woche einen Essensplan.</p>
<p>Wie das zusammenpasst? </p>
<p>Nun – sehr genervt vom ewigen &#8220;Was <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/01/20/veraenderungsturbo-teil-3-wenn-der-nutzen-gross-genug-ist/">Ver&#228;nderungsturbo Teil 3: Wenn der Nutzen gro&#223; genug ist</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich – bekennender Haushalts- und B&#252;rokratiemuffel und Supermarkthasser, erstelle schon seit Jahren jede Woche einen <strong>Essensplan</strong>.</p>
<p><strong>Wie das zusammenpasst? </strong></p>
<p>Nun – sehr genervt vom ewigen <em>&#8220;Was sollen wir heute essen?&#8221; &#8220;Fischst&#228;bchen mit Pommes!&#8221;</em>, dem Absuchen der Vorr&#228;te nach irgendwelchen passenden Kombinationen und hektischem, kurzfristigem Einkaufen fehlender Zutaten wurde ich irgendwo im Web auf diese Idee aufmerksam.</p>
<p>Einmal die Woche planen, dabei gleich den Einkaufszettel schreiben, ein Wocheneinkauf und dann Ruhe vor dem Thema haben – das klang verlockend. Doch gleich meldeten sich die <strong>Zweifel </strong>an.</p>
<p><em>&#8220;Was, wenn wir dann gar keine Lust auf das Geplante haben? Wenn unvorhergeseheneTermine zwischenrein kommen? Ist das nicht viel zu viel B&#252;rokratie?&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Naja, wenigstens mal ausprobieren&#8221;</em> meinte die <strong>Experimentierfreude</strong>. Also gut, beim ersten Mal war es richtig schwierig, &#252;berhaupt so viele verschiedene Essen f&#252;r eine ganze Woche zu finden. Die Familie dazu gerufen und befragt, was sie gern mal wieder essen m&#246;chten. Alle Vorschl&#228;ge notiert und den gr&#246;&#223;ten Teil f&#252;r den Plan verworfen, weil viel zu aufwendig – ein Essen f&#252;r ein Wochenende mit genug Zeit zum Kochen.</p>
<p>Nach einer l&#228;ngeren Planerei stand er schlie&#223;lich – unser <strong>allererster Essensplan</strong>. Den Einkaufszettel daf&#252;r zu schreiben war dann ein Klacks und nach dem ersten Einkauf mit diesem &#8216;geplanten&#8217; Zettel machte sich ein <strong>wohliges Gef&#252;hl der Sorglosigkeit</strong> breit. <em>&#8220;Das mache ich n&#228;chste Woche wieder so!&#8221;</em> Der Plantag nahte und der <strong>innere Schweinehund</strong> – oder wie auch immer diese Stimme bezeichnet werden soll, jaulte ganz leise vor sich hin: <em>&#8220;Pfuib&#228;higitt – schon wieder Papierkram und das auch noch freiwillig, das muss doch echt nicht sein&#8221;</em>. Aber die <strong>Euphorie </strong>&#252;ber die bequeme Kocherei der letzten Woche war lauter und st&#228;rker: <em>&#8220;&#196;tschib&#228;b&#228;tschi – keinen Kopf mehr zerbrechen m&#252;ssen, alles im Haus haben und keine Maulerei der Kinder mehr, weil jetzt jeder schwarz auf wei&#223; sieht, wann es wieder sein Lieblingsessen gibt!&#8221;</em></p>
<p>Das klingt jetzt so <strong>supereinfach </strong>und eigentlich war es das auch.</p>
<p>Mit der Zeit zeigten sich <strong>positive Nebeneffekte</strong> – dem Haushaltsbudget tat es sehr gut.</p>
<p>Auf Dauer entwickelt sich so auch ein wunderbares Archiv, wenn mir die Ideen fehlen, dann bl&#228;ttere ich einfach im Kalender zur&#252;ck und sehe dann gleich ein Essen, das wir auch mal wieder machen k&#246;nnten. Gelegentlich gewinnt der alte Schlamper doch auch mal wieder &#220;berhand f&#252;r ein paar Tage, doch sp&#228;testens nach dem dritten Mal <em>&#8220;Fischst&#228;bchen mit Pommes!&#8221;</em> wird der Kalender wieder mit dem Essensplan bereichert.</p>
<p>Wenn die Zeit zum Kochen doch knapper wird als vorhergesehen, dann findet sich immer irgendeine Tauschm&#246;glichkeit und falls tats&#228;chlich mal so viele Reste bleiben, dass es f&#252;r eine ganze Mahlzeit reicht, dann wird der Rest des Plans geschoben oder getauscht.</p>
<p>Und weil es mir <strong>das Leben wirklich erleichtert</strong>, komme ich nach jeder Schlamperphase auch gern wieder darauf zur&#252;ck. Weil f&#252;r mich der Nutzen so gro&#223; ist, dass er alle Gegenstimmen schnell verstummen l&#228;sst.</p>
<p>Das hei&#223;t nun nicht, dass Ihr jetzt alle anfangen m&#252;sst Essenspl&#228;ne zu schreiben &#8211; aber vielleicht gibt es irgendetwas ganz anders, das Euch so n&#252;tzlich wird, dass Ihr gar nicht mehr aufh&#246;ren wollt, wenn Ihr mal damit angefangen habt.</p>
<p>PS: Gerade meldet sich die <strong>Experimentierfreude </strong>zu Wort und meint: <em>&#8220;Wenn Ihr auch sowas gefunden habt, dann sagt es mir doch bitte!&#8221;</em></p>
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