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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Mit Kindern xyz malen

herbstbilder, kinder malen herbst

ganz eindeutig Herbst!

Immer wieder landen über die Suchmaschinen solche Anfragen hier auf der Seite. Ob nun mit Kindern Feuer, Herbst, Tiere oder was auch immer gemalt werden soll, die Unsicherheit bei Erwachsenen ist anscheinend doch recht groß.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Wenn schon ein Thema vorgegeben wird (aus welchen Gründen auch immer), dann lasst die Kinder das doch so malen, wie sie es wollen und können. Die Ergebnisse sind oftmals ganz verblüffend und immer wieder begeisternd. Kinder finden ihren Weg, das zum Ausdruck zu bringen, was sie fasziniert und beschäftigt (hier kann es mit vorgegebenen Themen immer mal zu Schwierigkeiten kommen).

Auf den beiden Bildern oben ist es ganz deutlich zu erkennen, die jungen Maler hatten einen Altersunterschied von fast zwei Jahren und entsprechend unterschiedlich ist auch die ihnen zur Verfügung stehende Formensprache. Aber im rechten Bild (des jüngeren Kindes) ist trotzdem ganz klar zu erkennen, wie der Herbstwind das Laub aufwirbelt und herumbläst. Oder etwa nicht?

Wenn wir Erwachsene es dabei schaffen, eigene ästhetische Maßstäbe beiseite zu legen und uns auf die kindliche Erlebnis- und Ausdruckswelt einlassen können, dann ist das eine echte Bereicherung der eigenen Sichtweise.

Und für die betroffenen Kinder eine hervorragende Förder- und Entwicklungsmöglichkeit. :-)

Zum Weltfrauentag – Powerfrauen

Es ist schon ein paar Jahre alt, das Buch, das ich heute vorstellen möchte und ich muss gestehen, ich habe es auch nur mitbestellt, um auf den Mindestbestellwert bei einem Second-Hand-Anbieter zu kommen. Doch als es dann da war, wurde ich angenehm überrascht.

Powerfrauen – die neuen Vierzigjährigen von Regine Schneider

In Protokollen lässt die Autorin Frauen über ihre Erfahrung mit der Zeit um den 40. Geburtstag herum berichten. Die Geschichte, die in diesen Protokollen erzählt werden, erscheinen mir nach wie vor aktuell. Ob nun die Autorin selbst, die ihren runden Geburtstag erzwungenermaßen alleine verbringt, weil der Lebensgefährte gegen alle Versprechungen im Vorfeld doch nicht pünktlich von der Dienstreise zurückkehrt, oder eine Wirtin, die sich bewusst für das Alleinleben entscheidet, in allen Protokollen stehen Frauen im Mittelpunkt, die anfangen ihr Leben in die eigene Hand nehmen.
Ob nun nach langer Familienzeit, wegen einer jüngeren Frau vom Partner verlassen oder krank geworden durch ein unangemessenes, eingeengtes Leben, die Lebensmitte wird von ihnen als Chance begriffen und genutzt.
Ergänzt werden die Geschichten durch Interviews mit Psychologen und Hintergrundinformationen.
Das Buch kommt völlig ohne erhobenen Zeigefinger aus und liefert keine Anleitungen, wie diese Veränderungen durchzuführen sind. Es sind Anekdoten zum Mut machen und sich wiederfinden.

Powerfrauen


 
Powerfrauen – die neuen Vierzigjährigen / Frauen ab 40 bei Amazon bestellen

 

Macht Ganztagsschule die Frauenquote überflüssig?

Dieser Artikel sollte eigentlich nur ein Kommentar zu “5 Gründe, warum ich als Führungskräftetrainer für die Frauenquote bin.” auf dem Persönlichkeitsblog werden. Schnell merkte ich jedoch, das meine Anmerkungen dazu etwas umfangreicher werden würden und eigentlich sehr gut auch hierher passen.

Chapeau!

“Chapeau, Herr Kopp-Wichmann.”

Eigentlich wollte ich zu Ihrem Artikel über die Frauenquote nur obigen Satz als Kommentar schreiben, denn insgesamt gehe ich mit Ihren Ausführungen weitgehend konform.

Die Diskussion in den Kommentaren und Diskussionen zu dem Thema, die ich an anderer Stelle verfolge, haben mich dann aber dazu bewogen, doch etwas ausführlicher auf einen Punkt einzugehen, der mir dabei am Herzen liegt und der meines Erachtens oft nur am Rand betrachtet wird.

Die Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Form der Kitas und Ganztagsschulen werden häufig als das Allheilmittel betrachtet und verkauft. “Nachdem wir die nun haben, wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Selbstregulation greift und die Frauen zum Sturm auf die Vorstandsetagen blasen”, so klingt das häufig.
Aus meiner ganz praktischen Erfahrung sieht das jedoch sehr anders aus.

In den Kitas hat sich in den letzten Jahren da tatsächlich Einiges getan, waren vor gut zehn Jahren noch die ‘altbackenen’ Öffnungszeiten (zum Beispiel 7:30 bis 12:00 und 14:00 bis 16:00 Uhr) gängig, so ist inzwischen durchgehende Betreuung so ziemlich an der Tagesordnung. Doch selbst das kann für eine herkömmliche Vollzeitstelle noch sehr knapp werden, wenn noch Fahrzeiten dazukommen und dann womöglich auch noch die gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten eingehalten werden. Doch die Kindergartenzeit lässt sich noch relativ gut managen, zur Not (wenn keine allzeit bereite Oma vorhanden) mit Abholgemeinschaften auf Gegenseitigkeit und ähnlichen Konstrukten. Mütter können ja gut organisieren und managen, die wuppen das schon. ;)

Beginnt dann aber die Schulzeit, dann geht das große Haareraufen los. Die verlockend klingenden Ganztagsangebote beinhalten in der praktischen Umsetzung doch noch ganz entscheidende Tücken. Die optimistische, jedoch leider irrige Annahme, die Kinder kämen aus der Schule und hätten dann sowas wie Feierabend hielt bei mir nur sehr kurze Zeit, sehr schnell wurde ich eines Besseren belehrt:

Schulschluß um 16 Uhr bedeutet in der Praxis, dass dann die staatliche Obhut endet – zumindest von Montag bis Donnerstag – denn freitags endet die Ganztagsschule zum herkömmlichen Schulschluß mittags zwischen 12 und 13 Uhr, je nach Klassenstufe. Das heißt ganz praktisch oft aber nur, dass es anschließend zu Hause weitergeht mit den Hausaufgaben, die während der offiziellen Schulzeit nicht geschafft wurden, Vokabeln lernen, auf Klassenarbeiten und Hausaufgabenüberprüfungen vorbereiten, Referate erstellen usw.

Je nach Länge des Schulwegs kommt ein Kind dann vielleicht erst gegen 17 Uhr daheim an und darf dann noch weitere ein bis zwei Stunden für die Schule arbeiten, gerne mit Unterstützung eines Elternteils, weil die Hausaufgaben nicht fertig wurden, da das Thema nicht verstanden war und der Oberstufenschüler oder die Mutter, die die schulische Hausaufgabenbetreuung übernimmt, das auch nicht erklären konnte. Oder das Kind mit dem nicht so ausgeprägten Arbeitseifer meinte mal wieder, die Hausaufgabenbetreuer austricksen zu müssen und nur einen Teil zu erledigen, was dann der Lehrkraft am nächsten Tag auffiel und der Rest somit nachzuholen war.

Nach zwei Jahren mit beiden Kindern in Ganztagsschule habe ich sie ziemlich entnervt davon abgemeldet (und meinen IT-Job gleich mit). Damit war dann auch gleich das nächste größere Problem vom Tisch – die zwölf Wochen Schulferien, die kein normaler Arbeitnehmer als Urlaub bekommt, von Brückentagen, abifrei, Lehrerfortbildungen und Konferenzen (verbunden mit Unterrichtsausfall) gar nicht zu sprechen.
Nun will ich aber gar nicht nur blindwütig auf die Schulen schimpfen, die diese Missstände sehr wohl sehen und durchaus auch Ideen hätten, daran etwas zu verändern, wenn sie denn nur so könnten wie sie wollten. Können sie aber nicht, denn Schulen sind in Deutschland zum überwiegenden Teil in öffentlicher Trägerschaft.

Selbstregulatorische Kräfte und Anpassung an die Lebensrealität sind in diesem Bereich vollkommen illusorisch. Schulen dürfen nur einen kleinen Teil ihrer Mitarbeiter (sprich Lehrer) selbst auswählen und den großen Rest bekommen sie zugewiesen. Wenn bei Lehrern, die sich Dinge geleistet haben, die in der freien Wirtschaft schon beim ersten Anlass ein Grund zur fristlosen Kündigung wären, nur sehr, sehr viele Aktionen und Anstrengungen von Schülern, Eltern, Schulelternbeirat und Schulleitung dazu führen, dass der betreffende Lehrer schliesslich die Schule verlässt – und im Nachbarort weiterunterrichten darf, dann fehlt mir der Glaube daran, dass hier so ohne weiteres eine Anpassung an die gesellschaftlichen Realitäten stattfinden wird.

(Kleine Randbemerkung – meine Hochachtung gilt allen Lehrern, die in diesem kranken System engagiert und motiviert unterrichten.)

Wenn in den Kommentaren zum Persönlichkeitsblog-Artikel angemerkt wird, Planwirtschaft funktioniere nicht, so muss ich fragen, was denn dieses Schulsystem von den Abläufen her anderes ist? Im Bereich der Kindertagesstätten sieht es nur wenig rosiger aus. Mit den Möglichkeiten der Kinderbetreuung steht und fällt jedoch noch immer der berufliche Aufstieg oder Fall von Müttern.

Nun kann – meiner Meinung nach – der alleinige Segen auch nicht nur in einer verbesserten Struktur der Kinderbetreuung liegen, sondern parallel dazu muss das Umdenken und Umgestalten in der Wirtschaft und in den Köpfen der Familienväter stattfinden.

Vielleicht lässt eine Frauenquote ja gerade in den Bereichen mit sehr geringem Frauenanteil den Männern, die hier nun unter noch höherem Konkurrenzdruck (wie von Markus in seinem Kommentar angemerkt) stehen, den Spielraum ihre Einstellungen und ihr Denken zu reflektieren und gegebenenfalls einen Teil ihrer Energien statt in wenig erfolgversprechende Karrierebestrebungen partnerschaftlich im familiären Bereich einzubringen.

Und vielleicht kann es dann tatsächlich möglich werden, Beruf, Karriere, Kinder und Partnerschaft unter einen Hut zu bringen, auch wenn keine allzeit bereiten Omas zur Verfügung stehen.

Wenn es für jeden Elternteil möglich ist, die Arbeitszeiten familientauglich zu gestalten, ein krankes Kind auch beim Papa Vorrang vor dem Meeting haben darf und die qualifizierten und kompetenten Frauen ihren Fähigkeiten entsprechend in der Wirtschaft eingesetzt sind, dann darf die Quote gerne wieder vom Tisch.

Solange aber noch immer junge, intelligente und kompetente Frauen sich hier bei mir ihren Frust von der Seele malen, weil sie aufgerieben werden zwischen Kindergarten- und Grundschul-Bring- und Holdienste-, um ihre Beziehung fürchten und augenscheinlich mit ihrer ganzen Situation als “Nur-Hausfrau” (selten blöder Ausdruck) unglücklich sind, muss sich ganz viel ändern, wenn’s sein muss, auch mit Quote!

Pssst!

Versprichst Du mir, nichts weiterzuverraten?

Ganz großes Indianerehrenwort???

Na gut, dann – aber nur dann – darfst Du mal ganz kurz schauen.

kreative kinderarbeiten, kinder malen für oma und opa

Klicken zum Vergrößern

Diese Bilder sind bei einer kreative Weihnachtsgeschenke Sonderaktion entstanden.

Drei Enkel und eine Enkelin im Alter zwischen 6 und 15 Jahren haben für Oma und Opa gemalt. Auf kleine Leinwände (Format 13×18). Vom ältesten Enkel kam der Vorschlag die vier Jahreszeiten zu malen – jeder Eine. Praktischerweise liegen die Geburtstage der Vier in unterschiedlichen Jahreszeiten, so dass die Aufteilung ganz schnell festgelegt war und alle Vier ganz eifrig bei der Sache waren.

Die Idee fand ich ganz klasse ( ;) hätte glatt von mir sein können), denn bei diesem Thema hat jedes Bild seinen ganz eigenen Charme und jedes Kind kann nach seinen Möglichkeiten malen und trotzdem gibt es auch ein stimmiges Gesamtbild. Aber natürlich wären auch andere Themen denkbar gewesen oder auch die ganz freie Wahl – jeder malt das, was er will.

Schön fand ich dabei auch, dass jedes Kind einen eigenen Beitrag leistet und das Ganze dabei doch mehr ist, als die Summe seiner Teile.

Eine solche Aktion ist sicher auch eine schöne Idee für einen runden Geburtstag, Muttertag oder andere Anlässe.

Und wer sich das daheim nicht antun mag nicht über geeignete Räumlichkeiten oder die erforderliche Materialausstattung verfügt, kann gern einen Termin dafür mit mir vereinbaren.

Ein Anruf  (06238-1027) oder eine kurze Mail genügt.

Kreative Weihnachtsgeschenke

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Wer bringt die Geschenke?

Auch das kleinste Kind hat ja mittlerweile schon kapiert, dass nur die Kinder Geschenke vom Christkind oder dem Weihnachtsmann bekommen.

Damit Mama, Papa, Oma und Opa nicht so traurig sein müssen, weil sie nichts kriegen, bekommen Kinder die Gelegenheit in mehreren Workshops in der Vorweihnachtszeit kreative Geschenke zu gestalten. Was genau das sein wird, kann ich hier natürlich nicht verraten, doch soviel sei ausgeplaudert:

Weiterlesen Kreative Weihnachtsgeschenke

Lesung “Treppe in die Dunkelheit” in FT am 11.11.10

Am Donnerstag, 11.11.10 um 18:00 Uhr findet eine Lesung, Vortrag und Fragerunde zum Thema Sucht von Steffen Flügler, Autor des hier schon mehrfach erwähnten und noch immer empfehlenswerten Buches “Treppe in die Dunkelheit” im Kunsthaus in Frankenthal statt.

Nähere Infos zur Lesung gibt es hier.

Wer an diesem Termin nicht kann oder zu weit weg wohnt und das Buch noch nicht kennen sollte oder es an Freunde, Mama, Papa, Opa oder Oma verschenken möchte, kann es gleich hier bei Amazon bestellen.

Offener Speckstein-Workshop für Groß und Klein

Wir gestalten kleine Schmuckstücke oder Handschmeichler.

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Was sich wohl in diesen Steinen verbirgt?

Entdecken auch Sie, was sich in diesem faszinierenden Material versteckt!

Jeder Stein hat einen ganz einzigartigen Charakter, der sich bei der Bearbeitung mit Raspeln und Feilen langsam zeigt.

Die Gelegenheit dazu gibt es beim Workshop

am: Freitag, 23.7.2010

ab: 18:00 Uhr

zum Schnupperpreis von 5 Euro.

Wir arbeiten im (überdachten) Freien. Der Stein wird weitgehend staubfrei bearbeitet, zweckmässige Kleidung ist aber dennoch empfohlen.

Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung, deshalb gleich anmelden.

PS: dieses Angebot ist auch mobil möglich, für Kindergeburtstage, Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Firmen und Institutionen.

Der internationale Tag der Pflegenden

“Internationaler Tag der Pflegenden” widmet sich chronisch Kranken

so titeln die Yahoo Nachrichten. Weiter wird ausgeführt, dass

…die Zahl chronisch Kranker weltweit stark ansteigt: Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen sowie Krebs sind die häufigsten Todesursachen und zeichnen für geschätzte 35 Millionen Tote jährlich verantwortlich.

Ich grüble nun, ob ich den Sinn dieses Tages falsch verstanden habe, oder ob sich hier das Nightingale-”Syndrom” mal wieder in Perfektion zeigt?

Der Tag der Pflegenden – darunter hätte ich mir eigentlich vorgestellt, ein Tag, an dem die enormen Leistungen, die Menschen als Pflegende, ob nun beruflich oder im familiären Bereich, vollbringen, gewürdigt werden.

Statt dessen wird ein Teil der Pflegebedürftigen in den Blickpunkt gerückt. So sinnvoll und berechtigt es nun sicherlich auch ist, auf die chronisch Kranken mit Herzproblemen, Diabetes, etc hinzuweisen – wo bleibt der Blick auf die Pflegenden?

Werden die erst beachtet – oder schlimmer noch, beachteten die sich erst dann selbst – wenn sie in Folge der dauernden Überlastung selbst chronisch krank geworden sind?

Nicht von ungefähr sind die Pflegeberufe ganz weit oben auf der Liste der burnoutgefährdeten Personen.

Liebe Pflegende, an dieser Stelle möchte ich Euch meine ausdrückliche Anerkennung aussprechen.

Und bitte – passt auf Euch auf!!!

Das Müttermantra

Es ist alles nur eine Phase.

Es geht alles vorbei.

ommm!


Anwendbar von den Dreimonatskoliken bis zu den wildesten Pubertätsproblemen.

Es ist alles nur eine Phase.

Es geht alles vorbei.

ommm!

Ein Sohn macht sich Gedanken über seinen alternden Vater

Verkehrte Welt

So in etwa könnte man das Thema dieses Buches beschreiben.

Wobei – so wirklich alt ist der Vater Jakob des Ich-Erzählers in Björn Kerns Buch “Das erotische Talent meines Vaters” mit Ende sechzig eigentlich noch gar nicht.

Doch in den Augen seines Filius verhält er sich ausgesprochen merkwürdig, rätselhaft und sonderbar. Nach der Trennung von seiner künstlerisch ambitionierten Frau Iris vor zwei Jahren lebt der Vater allein in der Designervilla am Bodensee, hält dort das von ihr verhängte Putzverbot strikt ein und zelebriert seine neue Freiheit.

Besucht, oder auch bedrängt wird er dabei von zwei Frauen – Alma, die Geld dafür erhält, dass sie nichts tut und die aufdringliche alte Freundin der Familie Karen. Jakob fühlt sich von der Damenwelt verfolgt und versucht – erfolglos – diese auszusperren. Immer wieder gesellt sich auch der Dottore Saporito, genannt Dotto, dazu und bekocht die Anwesenden mit “kleinen Schweinereien” und anderen kulinarischen Genüssen.

Die abendlichen Kochorgien mit reichlich Öl verführen den eher biederen und bürgerlichen Sohn zur nächtlichen Missachtung des Putzverbotes und zu allerlei Überlegungen über das Leben seines unkonventionellen Vaters.

Amüsant und augenzwinkernd schildert Kern, wie sich das Verhältnis von Fürsorge und Verantwortung umkehrt und der Sohn sich um seinen unkonventionellen Vater sorgt. Er zielt auf die 68er Generation, die sich auch im beginnenden Alter nicht so verhält, wie “es sich gehört” und ganz andere Wertvorstellungen hat als ihre bürgerlichen Kinder.

Das Buch regt zum Nachdenken an – über die eigenen Wertvorstellungen, über den Rollentausch zwischen Kindern und Eltern und darüber, wie sehr uns die Herkunftsfamilie doch ein Leben lang beschäftigt und prägt.

Das erotische Talent meines Vaters bei Amazon bestellen.