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	<title>malen-befreit.de &#187; grenzen setzen</title>
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	<description>Gut begleitet malen</description>
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		<title>&#8220;Grenzenlose Gutm&#252;tigkeit&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 05:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 4
<p>Gutm&#252;tigkeit wird oft ausgenutzt. Wer keine Grenzen absteckt, strahlt dies schon nach au&#223;en aus und <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/15/grenzenlose-gutmuetigkeit/">&#8220;Grenzenlose Gutm&#252;tigkeit&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 4</h2>
<p><strong>Gutm&#252;tigkeit </strong>wird oft ausgenutzt. Wer keine <strong>Grenzen </strong>absteckt, strahlt dies schon nach au&#223;en aus und zieht dann in der Regel die Zeitgenossen an, die diese Gutm&#252;tigkeit weidlich zu ihrem Vorteil nutzen.</p>
<p><strong><em>Der Gutm&#252;tige bleibt auf Dauer auf der Strecke.</em></strong></p>
<p>Gerade <strong>Frauen </strong>f&#228;llt es aufgrund der <strong>traditionellen Rollenerziehung </strong>oft sehr schwer, <strong>Grenzverletzungen</strong> abzuwehren. Doch zunehmend wird es auch f&#252;r <strong>M&#228;nner </strong>zum <strong>Problem</strong>, gerade im <strong>Arbeitsleben </strong>nimmt der <strong>Druck</strong> zu und die <strong>Forderungen </strong>werden immer gr&#246;&#223;er.</p>
<p><strong>Grenzen setzen </strong>wird da immer wichtiger, um nicht zum <strong>allzeit verf&#252;gbaren Menschenmaterial </strong>zu werden. E-Mails am Wochenende und Abends bearbeiten, &#220;berstunden in unbegrenzter Zahl zu leisten, Urlaube zu streichen und kurzfristig anberaumte Gesch&#228;ftsreisen jederzeit anzutreten, das sind nur einige Ausw&#252;chse.</p>
<p>Im Unterschied zum <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/12/du-hast-nen-sprachfehler/">&#8220;Nicht-nein-sagen-k&#246;nnen&#8221;-Sprachfehler</a> neigt der grenzenlos Gutm&#252;tige auch zum <strong>vorauseilenden Gehorsam</strong>. Es wird nicht die Aufforderung, Mails am Wochenende zu bearbeiten abgewartet, sondern schon das Eintreffen der elektronischen Post als Indiz f&#252;r eine solche Erwartung betrachtet.</p>
<p>Gerade auch im <strong>sozialen </strong>und <strong>medizinischen Bereich </strong>ist es weit verbreitet und kann sich dort besonders fatal auswirken, wenn das <strong>Abgrenzen </strong>nicht funktioniert. Wer tagaus, tagein  mit schwer kranken Menschen oder schlimmen Schicksalen zu tun hat, muss die <strong>F&#228;higkeit </strong>entwickeln, sich davon <strong>innerlich abzugrenzen</strong>.</p>
<p>Und auch in der Familie ist es fast schon an der Tagesordnung, dass Grenzen &#252;berschritten werden, die Anliegen, speziell der M&#252;tter, &#252;bergangen werden.</p>
<h2>Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?</h2>
<p>Beim <strong>begleiteten Malen </strong>wird dieses Problem ganz offensichtlich – wer es im Leben nicht schafft, klare Grenzen zu ziehen, tut dies auch auf dem Papier nicht.</p>
<p>Wenn Bilder auff&#228;llig von <strong>Farbverl&#228;ufen </strong>und <strong>verwischenden Konturen </strong>gepr&#228;gt sind, dann ist dies ein Indiz daf&#252;r, dass der Malende Probleme damit haben k&#246;nnte, sich abzugrenzen. Auf dem Papier l&#228;sst sich das abgrenzen sehr gut ein&#252;ben – das hier erlernte, <strong>neue Verhalten </strong>wirkt dann auf den <strong>Alltag </strong>zur&#252;ck.</p>
<h2>Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster ver&#228;ndert werden?</h2>
<p>Immer dann, wenn Du selbst anf&#228;ngst darunter zu leiden, dass Dich das Schicksal anderer schwer mit nimmt, solltest Du dar&#252;ber nachdenken, wie Du Dich besser abgrenzen kannst, um <strong>Dich selbst zu sch&#252;tzen</strong>. Das bedeutet ja nicht, vollkommen kaltschn&#228;uzig und emotionslos zu werden.</p>
<p>Auch wenn Du das Gef&#252;hl hast, mit Deinen <strong>Anliegen zu kurz zu kommen</strong>, vor lauter unausgesprochener Forderungen an Dich, ist die bessere Abgrenzung dringend n&#246;tig.</p>
<p>Gerade dieses Verhaltensmuster macht in starker Auspr&#228;gung sehr anf&#228;llig f&#252;r <strong>Burnout </strong>und <strong>Depression</strong>.</p>
<p><em><strong>Das willst Du nicht? </strong></em></p>
<p>Dann schaufle Dir ein Pl&#228;tzchen in Deinem <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">Terminkalender </a>frei und melde dich gleich an!</p>
<p>Einfach nur ein <a href="mailto:info@malen-befreit.de?subject=Anmeldung">Anmelde-Mail</a> schreiben, der Rest geht wie von selbst.</p>
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		<title>Mut zur Wut</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 05:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
		<category><![CDATA[mal dich frei]]></category>
		<category><![CDATA[malen mit kindern]]></category>
		<category><![CDATA[wahrnehmung]]></category>
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		<category><![CDATA[wut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wut ist ein sehr starkes Gef&#252;hl, eins, das uns abschreckt, ver&#228;ngstigt.</p>
<p>Und doch ist Wut auch ein sehr wichtiges Gef&#252;hl.</p>
<p>Wut kann es uns erm&#246;glichen, Grenzen zu <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/06/mut-zur-wut/">Mut zur Wut</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wut </strong>ist ein sehr starkes <strong>Gef&#252;hl</strong>, eins, das uns abschreckt, ver&#228;ngstigt.</p>
<p>Und doch ist Wut auch ein sehr <strong>wichtiges </strong>Gef&#252;hl.</p>
<p>Wut kann es uns erm&#246;glichen, <strong>Grenzen </strong>zu <strong>setzen </strong>- bis hierher und keinen Schritt weiter, eben ist genug!!!</p>
<p>Dieser <strong>positive Aspekt </strong>der Wut wird im Allgemeinen nicht gesehen &#8211; zu gro&#223; ist der <strong>Schaden</strong>, den <strong>unkontrollierte Wut </strong>anrichten kann.</p>
<p>Wer kennt ihn nicht, den W&#252;terich, der mit hochrotem Kopf, aufgeblasenen Backen und geballten F&#228;usten da steht.<br />
Nein &#8211; der passt nicht in unser <strong>Selbstkonzept </strong>vom vern&#252;nftigen, friedlichen Menschen. Den wollen wir nicht in uns tragen.</p>
<p>So wird die Wut unterdr&#252;ckt. Weil wir uns nicht trauen <em>&#8220;vor Wut zu schnauben&#8221;</em>, haben wir die <em>&#8220;Wut im Bauch&#8221;</em>.</p>
<p>Ab dem <strong>Kleinkindalter </strong>wird uns beigebracht, diese Wut zu unterdr&#252;cken, zumeist sehr erfolgreich<br />
W&#252;rden wir stattdessen lernen, diese <strong>Wut bewusst wahrzunehmen </strong>und <strong>positiv einzusetzen</strong>, w&#228;re unser Leben sicher viel leichter. Doch es ist nie zu sp&#228;t, auch im Erwachsenenalter ist es noch m&#246;glich, mit diesen <strong>Gef&#252;hlen </strong>wieder in <strong>Kontakt </strong>zu kommen und sie <strong>konstruktiv </strong>zu &#228;u&#223;ern.</p>
<p>Wenn sie wahrgenommen und ge&#228;u&#223;ert werden darf, dann kann uns die Wut helfen, rechtzeitig Grenzen zu setzen und nicht erst dann, wenn eigentlich schon alles zu sp&#228;t ist.</p>
<p>Wut l&#228;sst sich auch <strong>kreativ </strong>erarbeiten &#8211; <strong>Ton </strong>ist daf&#252;r ein ideales Material. In meinen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/01/osterferien-extratermine-fuer-kinder-und-jugendliche/">Kinderworkshops </a>biete ich <strong>spielerisches Arbeiten mit Ton </strong>an &#8211; dabei hat auch die Wut einen Raum.</p>
<p>Und wenn ich beim Malen bemerke, dass eins der Kinder Wut in sich tr&#228;gt, dann darf es ein Bild mit den H&#228;nden malen. Der <strong>direkte Kontakt </strong>mit den <strong>Farben </strong>und dem <strong>Papier </strong>l&#228;sst dieses Gef&#252;hl viel st&#228;rker zum Vorschein kommen. Gern kommen dabei dann auch die Fingern&#228;gel zum Einsatz, mit denen in die aufgetragene Farbschicht geritzt werden kann. Da werden die Fingern&#228;gel im Kopf des Kindes auch gern mal zu Katzentatzen, die dem Papier einen Hieb versetzen.</p>
<p>Das wirkt so <strong>befreiend </strong>und hinterl&#228;sst nur ein bisschen Farbe unter den Fingern&#228;geln als Folge.</p>
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