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	<title>malen-befreit.de &#187; Helen Bachmann</title>
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		<title>Ich male, was ich wei&#223;</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 05:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das Alter etwa zwischen dem sechsten und dem elften Lebensjahr, die mittlere Kindheit oder auch Latenzzeit genannt, ist eine Zeitspanne, in der das Kind einerseits <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/02/19/ich-male-was-ich-weiss/">Ich male, was ich wei&#223;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Alter etwa zwischen dem sechsten und dem elften Lebensjahr, die <strong>mittlere Kindheit</strong> oder auch Latenzzeit genannt, ist eine Zeitspanne, in der das Kind einerseits den <strong>Anschluss an die Erwachsenenwelt</strong> sucht, andererseits aber auch anf&#228;ngt, sich ihrem Einfluss und ihrer Aufmerksamkeit zu entziehen.</p>
<p>Die <strong>Gleichaltrigen </strong>werden zunehmend wichtiger und zum Ma&#223;stab f&#252;r das Verhalten und die Werte. <strong>Gemeinsame Spiele und Rituale</strong> gewinnen an Wert, die <strong>Gruppe </strong>gewinnt an <strong>Bedeutung</strong>. Der eigene Weg wird gesucht und die Versuche, sich die Welt zu erkl&#228;ren und einen Platz darin zu finden tritt in den Vordergrund.</p>
<p>Auch beim <strong>Malen </strong>spiegelt sich diese <strong>Entwicklung </strong>wieder. <strong>Helen Bachmann </strong>zeigt in ihrem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3608919155?ie=UTF8&#038;tag=daskreativeha-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3608919155">Die Spur zum Horizont: Malen als Selbstausdruck von der Latenz bis zur Adoleszenz</a><!-- --><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=daskreativeha-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3608919155" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> einige Grundmotive auf, die in der Latenzzeit immer wieder auftreten.</p>
<p><strong>Grundformen </strong>werden in immer neuen Varianten in Bilder umgesetzt. So kann beispielsweise der Bogen als Regenbogen, Haarreif oder auch bogenf&#246;rmiges Tor auftreten.<br />
<div id="attachment_1488" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/02/Latenz_Grundformen.jpg"><!-- --><img src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/02/Latenz_Grundformen-300x85.jpg" alt="" title="Latenz_Grundformen" width="300" height="85" class="size-medium wp-image-1488" /></a><p class="wp-caption-text">Grundformen, die in den Bildern der gr&#246;&#223;eren Kinder immer wieder auftreten</p></div><br />
Das erinnert an die <a href="http://malen-befreit.de/2009/10/07/urformen-vom-kritzelknaeuel-ins-zentrum/">Urformen</a>, unterscheidet sich von diesen aber dadurch, dass hier nicht mehr die Form als solche im Mittelpunkt steht, sondern in immer neuen Anl&#228;ssen umgesetzt wird. Die Bildkomposition wird beispielsweise immer wieder vom Bogen beherrscht, dieser nimmt dabei aber ganz unterschiedliche Erscheinungen an.</p>
<p>Weitere wichtige Grundmotive in diesem Alter sind die <strong>Elemente </strong>Feuer, Erde, Wasser und Luft. Sie werden als sich ausdehnende R&#228;ume gemalt. <em>&#8220;Da kommt ein Feuer und das brennt immer doller und jetzt brennt es &#252;berall&#8221;</em>. Es geht gern auch noch spielerisch zu dabei – <em>&#8220;Tat&#252;tata – jetzt kommt die Feuerwehr und spritzt Wasser auf das Feuer&#8230;.&#252;berall, bis das Feuer gel&#246;scht ist&#8221;.</em> Beim Malen kann es dann durchaus passieren, dass so eine ganze Geschichte &#252;bereinander auf ein Blatt gemalt wird – wie gut, wenn dann die Farben so gut decken, dass das Feuer wirklich ganz mit Wasser gel&#246;scht (&#252;bermalt) werden kann.</p>
<p>Auch rhythmische Bewegungen finden ihren Weg in die Bilder, da wird gestrichelt und gepunktet – gern auch von den entsprechenden Bewegungen und Ger&#228;uschen begleitet. Ganze Geschichten werden erz&#228;hlt, gern auch &#252;ber mehrere Bl&#228;tter Papier hinweg.</p>
<p>Eines weiteres dieser Hauptmotive ist dabei der Weg, der in der kindlichen Malerei erstmals auftritt und uns noch eine Weile begleiten wird.<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=daskreativeha-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3608919155&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Unkreative Pubert&#228;t? Jugendliche malen anders</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 05:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Wie Jugendliche malen</p>
<p>Irgendwann in der Pubert&#228;t machen sich die Ver&#228;nderungen auch auf den Bildern bemerkbar. Jugendliche malen dann sehr symbolhaft, ob nun Herzen oder <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2009/11/22/unkreative-pubertaet-jugendliche-malen-anders/">Unkreative Pubert&#228;t? Jugendliche malen anders</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_908" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><!-- --><img class="size-medium wp-image-908" title="25_DSCI5545" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/11/25_DSCI5545-225x300.jpg" alt="Wie Jugendliche malen" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wie Jugendliche malen</p></div>
<p>Irgendwann in der Pubert&#228;t machen sich die Ver&#228;nderungen auch auf den Bildern bemerkbar. Jugendliche malen dann sehr symbolhaft, ob nun Herzen oder Peacezeichen. Schwarz wird gern verwendet, das Ganze erinnert mehr oder weniger stark an Popart.</p>
<p>Eigentlich verwundert mich das nicht. Eine Zeit, in der ich selbst nicht wei&#223;, wer oder was ich nun wirklich bin oder werden will, verleitet dazu, sich an scheinbar Unverf&#228;nglichem festzuhalten. <em>Ich muss nichts genauer definieren, kann das auch gar nicht, weil ich doch selbst ratlos bin.</em> Das entspricht so in etwa dem Lebensgef&#252;hl dieser Altersklasse.</p>
<p>Helen Bachmann widmet in ihrem Buch &#8220;Die Spur zum Horizont&#8221; den Jugendlichen recht viel Raum. Sie beschreibt die Jugendzeit als eine Suche nach dem Horizont, bei der das Ziel (der Horizont) immer sichtbar ist und doch bei jeden Schritt, den wir darauf zu machen, weiter in die Ferne r&#252;ckt. Auffallend oft wird auch in den Bildern der Horizont ein Thema der Darstellung.  Man denke nur an Sonnenunterg&#228;nge, ob nun &#252;ber einer Landschaft oder dem Meer. Auch Bilder, auf denen Wege bis an den Horizont f&#252;hren, gibt es oft.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer Motive, die ganz typisch in der Jugendzeit auftreten, wie zum Beispiel Pferde (speziell bei M&#228;dchen) und Inseln.</p>
<p>Das mag den Eindruck erwecken, die Jugendlichen sind unkreativ. Soll man sie nun nicht mehr frei malen lassen? Ihnen Vorgaben geben, weil sie ja ohnehin keine eigenen kreativen Leistungen erbringen?</p>
<p>Mit Schaudern denke ich an meinen Kunstunterricht in der Mittelstufe zur&#252;ck, bei einer Lehrerin, die das genau so sah und uns sehr strikte Themenvorgaben machte. Als Heranwachsende habe ich es gehasst und aus heutiger Sicht kann ich es nicht bef&#252;rworten.</p>
<p>Auch die Jugendlichen brauchen M&#246;glichkeiten sich auszudr&#252;cken, ein St&#252;ckchen Individualit&#228;t in ihren Bildern zu entwickeln. <strong>Eine Chance, sich zu suchen und zu finden.</strong></p>
<p>Ganz ausf&#252;hrliche Informationen dazu gibt es in:<br />
<iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=daskreativeha-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3608919155&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Urformen &#8211; von der Achse zur gerichteten Tastfigur</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2009/10/08/urformenvon-der-achse-zur-gerichteten-tastfigur/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 04:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein typisches Beispiel f&#252;r Interpretationen von Kinderbildern ist die unorientierte Tastfigur. Zu verlockend ist es aber auch, darin eine Sonne zu sehen.[...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-small;">Die Achse </span><span style="font-size: x-small;">stellt d</span><span style="font-size: x-small;">ie n&#228;chste Stufe der kindlichen Malentwicklung dar. Sie entwickelt die Wahrnehmung der Strukturen im Innern weiter. Nun entwickelt </span><span style="font-size: x-small;"> das Kind e</span><span style="font-size: x-small;">in Gef&#252;hl f&#252;r Symmetrie und Seitigkeit. Es beginnt das zu vergleichen, was es von au&#223;en wahrnimmt, mit dem, was es von innen kennt. In dieser Zeit f&#228;ngt es an die Umwelt kennen zu lernen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: x-small;"> </span></p>
<div id="attachment_526" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><span><!-- --><img class="size-medium wp-image-526" title="Achse" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/Achse-300x220.jpg" alt="Die Achse, auf dem Umriss oder im Inneren des K&#246;rpers" width="300" height="220" /></span><p class="wp-caption-text">Die Achse, auf dem Umriss oder im Inneren des K&#246;rpers</p></div>
<p>Im Anschlu&#223; daran entdeckt das Kind mit dem Urkreuz die Orientierung seiner Innenwelt. Damit wird die Grundlage f&#252;r die Orientierung im Raum geschaffen. Ein Gef&#252;hl f&#252;r senkrecht – waagrecht, oben – unten, rechts – links entsteht. Das Urkreuz steht aufrecht im Raum. Diese Entwicklungsphase ist der Beginn des zielgerichteten Handelns.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_527" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><!-- --><img class="size-medium wp-image-527" title="urkreuz" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/urkreuz-300x220.jpg" alt="Das Urkreuz" width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Das Urkreuz</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit den Pulspunkten wird es lebhaft. Sie dr&#252;cken Bewegung und Leben aus. In der K&#246;rperwahrnehmung findet das Leben Ausdruck im Herzschlag, Puls und Atem.<br />
Pulspunkte werden rhythmisch und mit Ger&#228;usch gemalt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_528" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><!-- --><img class="size-medium wp-image-528" title="pulspunkte" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/pulspunkte-300x220.jpg" alt="Pock, pock, pock - Pulspunkte" width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Pock, pock, pock - Pulspunkte</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein typisches Beispiel f&#252;r Interpretationen von Kinderbildern ist die unorientierte Tastfigur. Zu verlockend ist es aber auch, darin eine Sonne zu sehen. Sie zeigt aber ganz allgemein auf, wie das Kind mit den ersten Schritten anf&#228;ngt, sich die Umwelt zu erobern. Es geht weg, kommt zur&#252;ck, um sich gleich darauf wieder zu entfernen. Die unorientierte Tastfigur zeigt uns dieses Lebensgef&#252;hl des Kindes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_490" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><!-- --><img class="size-medium wp-image-490" title="unorientierte tastfigur" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/unorientierte-tastfigur-300x220.jpg" alt="Eine der Urformen, die unorientierte Tastfigur" width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Eine der Urformen, die unorientierte Tastfigur</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Kind f&#228;ngt nun an, sich im Raum zu orientieren. Es stellt nun fest, dass seine W&#252;nsche nicht immer denen der Mutter entsprechen. Es beginnt die Mutter eindeutig der Umwelt zu zurechnen und entwickelt und &#228;u&#223;ert den eigenen Willen. Ausdruck dieser Befindlichkeit ist die gerichtete Tastfigur.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_529" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><!-- --><img class="size-medium wp-image-529" title="gerichtete tastfigur" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/gerichtete-tastfigur-300x220.jpg" alt="Die gerichtete Tastfigur" width="300" height="220" /><p class="wp-caption-text">Die gerichtete Tastfigur</p></div>
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		<title>Die Malentwicklung der Kinder &#8211; Urformen &#252;berall gleich</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2009/10/06/die-malentwicklung-der-kinder-urformen-ueberall-gleich/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 04:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[malen mit kindern]]></category>
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		<category><![CDATA[arno stern]]></category>
		<category><![CDATA[bettina egger]]></category>
		<category><![CDATA[Helen Bachmann]]></category>
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		<description><![CDATA[&#220;berall auf der Welt l&#228;uft die Malentwicklung der Kinder in einer gleichen Reihenfolge ab. Ganz egal ob Inuit oder Tuareg, gibt man Kindern ein M&#246;glichkeit zu malen, werden sie &#252;berall auf der Welt bei den gleichen Urformen landen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;berall auf der Welt l&#228;uft die Malentwicklung der Kinder in einer gleichen Reihenfolge ab. Ganz egal ob Inuit oder Tuareg, gibt man Kindern ein M&#246;glichkeit zu malen, werden sie &#252;berall auf der Welt bei den gleichen Urformen landen.</p>
<p>Arno Stern bereiste Mitte der 60ger, Anfang der 70ger Jahre L&#228;nder, die damals noch weitgehend unbeeinflu&#223;t von der Zivilisation waren (Guatemala und Papua-Neuguinea, Afghanistan und Peru, &#196;thiopien und Niger). Er lies Kinder malen, die noch nie zuvor Farbe und Papier hatten. Und er stellte fest, dass diese Kinder die gleichen Grundstrukturen malten, wie die Kinder in Paris. Wer mehr &#252;ber Arno Sterns Hintergrund und seine Forschungsreisen erfahren m&#246;chte, findet in diesem <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=57223356">Spiegel-Artikel </a>Informationen dazu.</p>
<p>Das was in dem Artikel als Erstfiguren bezeichnet wird, wird von Helen Bachmann und Bettina Egger als &#8220;Urformen&#8221; weiteruntersucht. Helen Bachmann wagt es, die Verbindung herzustellen, zwischen den Urformen und der kindlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Individuation">Individuation</a>. Sie entdeckt dabei Parallelen zwischen den ungelenkten Bewegungen des Neugeborenen und den Kritzelkn&#228;ueln, der ersten Urform, die aufs Papier gebracht wird. In ihrem Buch</p>
<p style="text-align: center;">
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=daskreativeha-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3608954015&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0">></iframe></p>
<p style="text-align: left;">beschreibt sie diese Urformen und die Entsprechungen in der Entwicklung ausf&#252;hrlichst.</p>
<p style="text-align: left;">Einen kurzgefassten &#220;berblick dar&#252;ber welche Urformen es gibt werde ich hier in den n&#228;chsten Tagen ver&#246;ffentlichen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es ist wichtig, den Weg zu gehen, bevor man am Ziel ankommt.</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 04:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
		<category><![CDATA[buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Helen Bachmann]]></category>
		<category><![CDATA[malleiterin]]></category>
		<category><![CDATA[malprozess]]></category>
		<category><![CDATA[veränderungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder, die im begleiteten Malen entstehen, entwickeln eine Eigendynamik. Sie d&#252;rfen, ja sollen sich erst beim Malprozess entwickeln.[...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wichtig, den Weg zu gehen, bevor man am Ziel ankommt.</p>
<p>(Helen Bachmann in &#8220;Die Spur zum Horizont&#8221;)</p>
<div id="attachment_482" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><!-- --><img class="size-medium wp-image-482" title="Der Weg" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/Der-Weg-225x300.jpg" alt="Es ist wichtig den Weg zu gehen" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Es ist wichtig den Weg zu gehen</p></div>
<p>Was bedeutet das f&#252;r die Arbeit am Bild?</p>
<p>Betrachten wir den Malvorgang als den Weg, das Bild als das Ziel. Im k&#252;nstlerischen Malen habe ich ein fertiges Bild im Kopf, noch bevor ich zum Pinsel greife. Manchmal entwickelt es sich auch hier beim Malen weiter und in andere Richtungen, aber im Allgemeinen steht das Ziel fest.</p>
<p>Bilder, die im begleiteten Malen entstehen, entwickeln eine Eigendynamik. Sie d&#252;rfen, ja sollen sich erst beim Malprozess entwickeln. Deshalb wird das Bild auch nicht konstruiert oder vorgemalt, es soll rausd&#252;rfen, was aufs Papier will. Wenn die Malende gut im Kontakt mit ihrem Bild ist, kommen Themen an die Oberfl&#228;che, die ganz dicht unter der Bewusstseinsgrenze liegen.</p>
<p>In diesem Weg, im Malprozess, liegt die eigentliche Arbeit an der Pers&#246;nlichkeit. Beim Malen kannst Du Dich selbst wahrnehmen und erfahren. Ist das f&#252;r mich so stimmig? Oftmals werden dabei Bilder, die eigentlich &#8216;richtig&#8217; sind, als unstimmig empfunden und umgekehrt. Die Malbegleiterin macht auf solche Unstimmigkeiten aufmerksam und hinterfragt sie. Sie erkennt Vermeidungsverhalten und typische Verhaltensmuster. Am Bild kann jederzeit ver&#228;ndert  und nachgesp&#252;rt werden, wie sich diese Ver&#228;nderung anf&#252;hlt.</p>
<p>Dabei ist es unglaublich, wie schwer es fallen kann, eine Ver&#228;nderung zu malen, die eigentlich ganz logisch und schl&#252;ssig ist. Und wenn sie dann gemalt ist, f&#252;hlt sich das sehr gut und stimmig an. Aber allein, w&#228;re die Malende nie auf die Idee gekommen, das so zu malen.</p>
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