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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Termine im zweiten Quartal 2011

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Rapp, rapp – märchenhafte Persönlichkeitsentwicklung

Es war einmal vor langer langer Zeit ein Schreiberling mit dem schönen Namen Hans Christian Andersen. Geboren vor über zweihundert Jahren, schrieb dieser Mann eine umfangreiche Sammlung an Märchen.

Ob zu dieser Zeit das Wort “Persönlichkeitsentwicklung” überhaupt schon erfunden war, bezweifle ich.

Dass ein Teil seiner Märchen aber eigentlich genau davon erzählen, fiel mir dieser Tage auf.

Nehmen wir nur mal – rapp, rapp – das hässliche Entlein.

Im Nest einer Ente liegt ein größeres Ei, aus dem ein graues, “hässliches” Küken schlüpft. Eines, das so ganz anders ist als die anderen Entenküken. Es wird – heute würde man sagen gemobbt – verspottet und gehänselt. Es läuft davon, irrt umher, erfährt weitere Ablehnung und versteckt sich. Die stolzen Schwäne sieht es von weitem und bewundert und beneidet sie. Noch einen ganzen langen Winter erfährt es Not, Spott und Elend. Im Originaltext heißt es, nachdem das hässliche Entlein im Wasser sein Spiegelbild erblickt hat:

Es schadet nichts, in einem Entenhofe geboren zu sein, wenn man nur in einem Schwanenei gelegen hat.

Es fühlte sich ordentlich erfreut über all’ die Not und die Drangsal, welche es erduldet; nun erkannte es erst sein Glück an all’ der Herrlichkeit, die es begrüßte.

Wer das Märchen gern im Original nachlesen möchte und sich eigene Gedanken dazu machen mag, findet es hier auf zeno.org.

Wem der Text zu lang und altertümlich ist, kann sich auch auf Youtube die Zeichentrickverfilmung anschauen:

Das hässliche Entlein

Was nun das Entlein genau zu seiner Entwicklung zum Schwan getan hat, darüber verrät Andersen nicht viel.

Aber was zu tun ist, das wissen die Entlein, die zum Schwan werden wollen, in ihrem tiefsten Inneren selbst.

Hast Du Deinen Schwan schon entdeckt?

Schwangerschaft und Geburt…

…sind im Malatelier immer wieder auftauchende Themen.

Einerseits kann das die Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Ereignissen sein. Gerade für Schwangere bietet sich das begleitete Malen an, als eine Möglichkeit, sich mit dem, was da auf sie zukommt, auseinanderzusetzen.

Eigentlich geht es sogar schon beim Kinderwunsch los, auch der ist in vielen Bildern ein Thema – ob nun gerade aktuell vorhanden, als offene Frage oder als nicht bewältigte Vergangenheit.

Die begleiteten Bilder verhalten sich dabei ähnlich wie Träume – nicht immer muss das gemalte Bild einer Schwangeren auch tatsächlich im Zusammenhang mit einer körperlichen Schwangerschaft stehen. Entscheidend ist auch hier wieder die Geschichte hinter dem Bild, die nur die Malende kennt. Schwangerschaft kann beispielsweise für eine Veränderung im Leben stehen. Sie kann ein Thema vertreten, das die Malende gerade auf psychischer Ebene sehr stark beschäftigt und vielleicht kurz vor der Niederkunft steht.

Und umgekehrt können Schwangere ihre Ängste und Unsicherheiten über ganz andere Bilder ausdrücken – Bilder, die nicht offensichtlich mit dem Thema Schwangerschaft zu tun haben. Natürlich hat auch nicht jedes Bild, das während einer Schwangerschaft gemalt wird, unbedingt diese auch zum Thema. Wie bei allen anderen Bildern auch, ist die damit verbundene Geschichte entscheidend.

Und doch helfen alle diese Bilder, Klarheit über sich selbst zu gewinnen, mit sich und dem Umfeld ins Reine zu kommen. Zu Ruhe und Gelassenheit zu finden. Und davon kann eine (werdende) Mutter überhaupt nicht genug haben.

Affirmationen machen stark: “Aus eigener Kraft”

Weil es schön zu meinem gestrigen Artikel passt, wollte ich Euch dieses Video nicht vorenthalten. Einige der darin enthaltenen Affirmationen werde ich in der nächsten Woche etwas genauer beleuchten.
Eine schöne Erklärung dazu, was Affirmationen sind und wie sie wirken können, habe ich auf Zeit zu Leben gefunden.

Nicht nur zur Weihnachtszeit – Geschenkgutschein

Natürlich biete ich auch Geschenkgutscheine für Maleinheiten an. Die können entweder zu den regulären Terminen eingelöst werden (nach Voranmeldung) oder auch zu vereinbarten Sonderterminen. Ein sehr persönliches Geschenk für eine liebe Freundin, die Ehefrau oder Lebensgefährtin, Kinder und Jugendliche oder die liebe Mutter oder Oma.

Eigentlich ist es für alle Menschen geeignet, die ihre Kreativität wiederentdecken und ausleben möchten.

Es ist möglich, an Wochenenden ganz individuelle Workshops für zusammengehörende Personengruppen abzuhalten. Diese gestalte ich ganz nach den Begebenheiten und teilnehmenden Personen. Über das begleitete Malen im Atelier hinaus, sind dann auch weiterführende Übungen möglich, wie zum Beispiel Phantasiereisen oder Wahrnehmungsübungen.

Auch das gemeinsame Gestalten eines Bildes ist hier machbar – für Paare, Familien, kleine Projektgruppen oder auch gute Freundinnen.

Du möchtest mehr darüber wissen? Schick mir einfach eine Mail, ich rufe auch gern zurück.

Was erkennst Du in den Bildern?

Diese Frage liegt oft unausgesprochen im Raum. Da ist die (verständliche) Angst, ich verrate beim Malen etwas über mich, was ich vielleicht gar nicht will und die Fachfrau sieht das dann. Es gibt kunsttherapeutische Richtungen, die dies so handhaben und tiefenpsychologisch orientiert Symbole deuten.

Im begleiteten Malen läuft das anders. Entscheidend ist die Geschichte, die im Bild steckt.

Nur Du als Malender kennst die Geschichte.

Als “Bilderhebamme” sorge ich dafür, das das Bild werden darf, was es werden will. Ich weise Dich auf Unstimmigkeiten in der Darstellung hin. Ich erkenne auf Dauer, wenn Du längere Zeit bei mir malst, Verhaltensmuster und kann Dich anregen, vielleicht ein neues Verhalten auszuprobieren.  Ich sehe es, wenn Du ausweichst und kann Dich darauf hinweisen oder fragen, was da hingehört.  Vielleicht erkenne ich zusammengehörige Bilder.  Manchmal sind psychologische Grundbefindlichkeiten erkennbar.

Aber niemals stellt Dich eins Deiner Bilder bloß und verrät mir Deine tiefsten Geheimnisse.

Ich schaue nicht drauf und erkenne an irgendwelchen geheimnisvollen Symbolen, dass Du abgetrieben hast, Deinen Vater verachtest oder in Deiner Ehe unglücklich bist.

Wie sehen depressive Bilder aus?

Man glaubt ja zu wissen, wie sich Depression in Bildern äußert. Dunkel gehalten, eine bedrohliche, düstere Atmosphäre verströmend, ein Mensch in einer Sackgasse oder in einer tiefen, ausweglosen Grube. In der aktuellen Spiegel-Titelgeschichte zum Tod Robert Enkes ist ein solches, exemplarisches Bild abgedruckt.

Das kann sein – es kann so zum Ausdruck kommen. Es kann aber auch ganz anders zum Ausdruck kommen.

Entscheidend ist immer die Geschichte hinter den Bildern. Und die ist ganz individuell – nur der oder die Malende kennt die Geschichte.

So können auch Bilder, die auf den ersten Blick fast fröhlich-heiter anmuten, eine ganz andere Geschichte erzählen. Gerade vor kurzem hatte ich einen solchen Fall im Atelier, ein Kind, am Beginn der Pubertät. Es malte einen Leuchtturm. Um den Turm herum stiegen bunte Ballons in den leuchtend blauen Himmel. Ein ‘schönes Bild’, ein buntes Kinderbild.

Und auf die Frage nach der Geschichte zu diesem Bild kam eine ganz leise und traurige Antwort……..”Fly, fly away…”

Was fehlt dem Bild?

Was fehlt dem Bild nur?

Was fehlt dem Bild nur?

An diesem Dienstag kam der Zwölfjährige schon richtig unleidlich ins Atelier. Er war so richtig mies drauf, nichts wollte ihm gefallen. Ich wusste, dass er in einer sehr schwierigen Situation steckte und versuchte, ihm das Malen doch schmackhaft zu machen.

Zuerst konnte er sich kaum entscheiden, wie das Papier gehängt werden soll, halbherzig lies er sich schließlich auf das Querformat ein. Lustlos fing er an eine beliebige Farbe aufs Papier zu bringen, zunächst bogenförmig. Mit dem nächsten Pinsel malte er darüber, brachte eine Farbe nach der anderen übereinander auf. Der anfängliche Bogen erweiterte sich zur liegenden Acht.

Die Farben vermischten sich zu einem grünlich-bräunlichen Grau. Immer schneller übermalte er immer wieder die gleichen Stellen.

Irgendwann beschloss er, es sei jetzt fertig.

Aber zufrieden war er mit seinem Bild nicht, überhaupt nicht.

Meine Anregung, es sich mit etwas Distanz anzuschauen nahm er an. Auf die Frage, ob ihm etwas dazu einfalle, ob er was darin erkennen könne, was er weiter ausarbeiten könnte, um vielleicht doch noch zufrieden mit dem Bild zu werden, entlockte ihm nur ein Kopfschütteln.

Er betrachtete sein Bild eine ganze Weile aus der Entfernung, bevor er sich zu mir drehte und erklärte: „Sabine, ich weiß jetzt, was dem Bild fehlt!“

Daraufhin ging er zu seinem Bild und gab ihm einen Kuss. „Jetzt hab ich es gern!“

Sonderaktion in der Vorweihnachtszeit – Mein Mittwoch

Gerade in der Vorweihnachtszeit bleibt die Besinnlichkeit oft auf der Strecke. Hier muss noch was vorbereitet werden, dort noch gebacken, da ein Geschenk gebastelt, dazwischen drängen sich an den Wochenenden die Weihnachtsfeiern und das Haus will auch noch auf Hochglanz gebracht werden. Gerade unter solchen Umständen ist es wichtig, kleine Inseln der Ruhe in den stressigen Alltag einzubauen.

Warum nicht beim Malen?

Mein Mittwoch

- Innehalten -

- Kraft tanken -

- zu mir finden -

Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit fehlt uns oft die Gelegenheit zur Ruhe zu kom­men. Mit Farbe und Papier besinnen wir uns auf unsere inneren Bilder und finden unsere Balan­ce wieder.

Für Erwachsene

Mittwoch 9:00 bis 11:00 Uhr
oder
Mittwoch 18:00 bis 20:00 Uhr
am 25.11., 2.12., 9.12., 16.12, 23.12.2009
Sonderpreis: nur 15 Euro pro Termin

Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Ver­fügung steht, ist vorherige Anmeldung unbe­dingt erforderlich.

Es grüßt Dich herzlich

Sabine Feickert

Sabine Feickert
Karolinenstr. 6
67259 Heuchelheim
Tel. 06238 / 1027
mail: info@malen-befreit.de
www.malen-befreit.de

Bildergespräch – wie beeindruckend.

Wenn jemand eine Weile regelmässig begleitet gemalt hat, findet ein “Bildergespräch” statt. Dazu werden alle bereits gemalten Bilder im Atelier aufgehängt.

In einem Einzeltermin werden dann die Bilder gemeinsam von der Malenden und der Malleiterin betrachtet und besprochen.

Der Eintritt ins Atelier ist wirklich beeindruckend, alle Wände hängen voll mit meinen Bildern. Wie alte Bekannte oder auch fast Fremde hängen sie da. Manche wecken beim Betrachten eine Flut an Emotionen, andere sind noch immer rätselhaft. Und einige sind dabei, an die ich mich gar nicht mehr richtig erinnern kann.

Im Gespräch wird nach Verbindungen gesucht, manchmal haben Bilder, die zeitlich voneinander entfernt, entstanden sind, einen gemeinsamen Hintergrund. Manchmal gibt es ganze Bilderserien, die fortlaufend ein Thema behandeln.

Andere verschliessen sich auch jetzt noch und wollen ihre Bedeutung (noch) nicht preisgeben.

Spannend ist das!

Aufschlussreich!

Hilfreich!

Und beeindruckend bunt!