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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Offener Speckstein-Workshop für Groß und Klein

Wir gestalten kleine Schmuckstücke oder Handschmeichler.

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Was sich wohl in diesen Steinen verbirgt?

Entdecken auch Sie, was sich in diesem faszinierenden Material versteckt!

Jeder Stein hat einen ganz einzigartigen Charakter, der sich bei der Bearbeitung mit Raspeln und Feilen langsam zeigt.

Die Gelegenheit dazu gibt es beim Workshop

am: Freitag, 23.7.2010

ab: 18:00 Uhr

zum Schnupperpreis von 5 Euro.

Wir arbeiten im (überdachten) Freien. Der Stein wird weitgehend staubfrei bearbeitet, zweckmässige Kleidung ist aber dennoch empfohlen.

Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung, deshalb gleich anmelden.

PS: dieses Angebot ist auch mobil möglich, für Kindergeburtstage, Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Firmen und Institutionen.

Ist das schon Mobbing?

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Ist das schon Mobbing?

Mobbing

Mobbing – der Begriff ist in aller Munde, doch bei Nachfrage zeigt sich, dass vielfach Unklarheit besteht, was genau eigentlich Mobbing ist.

Wo verlaufen die Grenzen zu normalen Streitigkeiten oder Konflikten?

Nehmen wir zunächst einen ganz ‘normalen’ Konflikt. Dieser entsteht spontan aus einer Situation heraus und wird zwischen den Kontrahenten offen ausgetragen. Er bezieht sich ganz unmittelbar auf ein Thema und kann kurzfristig geklärt werden. Wie ein reinigendes Gewitter wirkt er, wenn er konstruktiv ausgetragen wird. Fehlt die erforderliche Streitkultur, kann er sich durchaus auch über eine längere Zeit hinziehen und immer wieder aufflackern. Oft steht ein Konflikt am Anfang einer Mobbinggeschichte.

Mobbing sind subtile, absichtsvolle Handlungen, die darauf abzielen, den Kontrahenten zu vernichten und seine Seele anzugreifen. Es geht dabei schon lange nicht mehr um ‘die Sache’, sondern gegen die Person. Mobbing zieht sich immer über einen längeren Zeitraum. Der Gesetzgeber spricht von mindestens einem Vorfall pro Woche über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten.

Mobbing tritt bevorzugt überall dort auf, wo der Kontakt nicht ohne weiteres abgebrochen werden kann, speziell am Arbeitsplatz und in der Schule.

Wie wird gemobbt?

Mobbing hat viele Gesichter.

Gerade dadurch, dass es subtil und verdeckt von statten geht, wirken die Einzelvorfälle manchmal fast banal, das Opfer wird als überempfindlich angesehen.

Die Klassiker sind Ausgrenzen, Schweigen, nicht mehr Grüßen, Verleumdungen und Gerüchte in Umlauf bringen. Weiterlesen Ist das schon Mobbing?

Treppe in die Dunkelheit – Nachlese der Lesung

Schon mehrfach war das Buch “Treppe in die Dunkelheit” des Speyerer Autors Steffen Flügler hier in meinem Blog Thema. Am Montag hatte ich die Gelegenheit bei der Autorenlesung im Jugendtreff Großniedesheim dabei zu sein.

Im Anschluss an die gut besuchte Lesung ergaben sich in der Fragerunde ein paar ganz interessante Aspekte zur Abhängigkeit.

Die schwierig, wenn nicht unmöglich zu beantwortende Frage “wer hätte es verhindern können?” zeigt, dass es eigentlich schon zu spät ist, wenn Jugendliche im Konsum drinstecken.  Dann greift der Mechanismus von Selbstbetrug und Verharmlosung (“Bei mir ist das ganz anders”), die Jugendlichen sind kaum noch erreichbar. Prävention muss ganz früh ansetzen und schon Kindern Erfolgserlebnisse und gute Gefühle durch eigenes Tun vermitteln.

“Woher kam das Geld, um die Sucht zu finanzieren?” – “Es findet sich immer ein Weg” war Flüglers Antwort. Entweder wird im sozialen Umfeld Geld geliehen, das Netzwerk der Co-Abhängigen ausgenutzt oder, wenn diese Quellen versiegen, über ‘Geschäftchen’ dafür gesorgt, dass der notwendige Nachschub irgendwie finanziert werden kann. Auch Diebstahl gehörte zu den Beschaffungswegen und der im Vortrag erwähnte Gefängnisaufenthalt wurde auf Nachfrage näher geschildert und so der Irrglauben, dass Gefängnis bedeutet, keine Drogen erhalten zu können, ausgeräumt. Im Gegenteil, einige Mitinsassen haben dort erst mit Heroinkonsum begonnen.

Flügler sieht die Tendenz, dass immer jüngere Jugendliche immer hochprozentigeren Alkohol zu sich nehmen mit großer Besorgnis und prophezeit ein starkes Ansteigen der Problematik. “Damals war ich als 12-jähriger noch eine absolute Ausnahme, heute sind ganze Gruppen von Kindern in den Parks zu beobachten.” Auch das “Vorglühen” vor Partys oder Festen ist ein relativ neues Phänomen, von anwesenden Jugendlichen als relativ normal und harmlos betrachtet, die Erwachsenen lässt es eher ratlos zurück. Ein Patentrezept dagegen gibt es nicht.

Die Antwort auf die Publikumsfrage “Hat man dann noch Werte?” zeigt, dass in der Sucht der größte Teil der ethischen Werte auf der Strecke bleibt, Lügen, Betrügen und Ausnutzen alltäglich werden.

Als Nachwirkungen und Folgen werden neben körperlichen Problemen mit Magen und Leber auch die psychischen Auswirkungen deutlich. Das Trauma des kalten Entzugs wirkt sich noch immer mit Alpträumen aus, ist aber auch so stark im Bewusstsein, dass es einen möglichen Rückfall verhindert.

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Das Müttermantra

Es ist alles nur eine Phase.

Es geht alles vorbei.

ommm!


Anwendbar von den Dreimonatskoliken bis zu den wildesten Pubertätsproblemen.

Es ist alles nur eine Phase.

Es geht alles vorbei.

ommm!

Die Hexen sind los!

Heute Abend werden sie wieder durch die Lande ziehen und hoffentlich allerlei harmlosen und lustigen Schabernack anstellen – bitte keine Sachbeschädigung und Gefährdungen!!!

Ich will diese Gelegenheit nutzen und ein paar Tonkartonmasken vorstellen, die bei uns im Rahmen einer Geburtstagsparty entstanden sind – Anlass dafür war allerdings Halloween, da die Walpurgisnacht zeitlich ziemlich weit  von den Geburtstagen entfernt ist.

Die Maskenbildner waren damals 12 bis 13 Jahre alt, vorgegeben war lediglich eine Gesichtsgrundform mit den Augenausschnitten. Als Material war Tonkarton in unterschiedlichen Farben, Gummiband zum Antackern und ein dicker schwarzer Filzstift nötig – großer Spaß für kleines Geld.

Die Hexen sind los!

Allen Hexen und Hexern wünsche ich heute Abend viel Spaß!

Aber bitte denkt dran – witzige und coole Aktionen machen allen Spaß – Schmierereien auf Häusern und Autos nicht!

Und ausgehobene Gully-Deckel sind kein Spaß, sondern unter Umständen lebensgefährlich!!!

(c) Fotos: Nadja Feickert

Eine Schlange ist eine Schlange ist eine Schlange

Da mein Kollege Raimund im Schwangerschaftserlebnisblog gerade dieses Tier in Verbindung mit Träumen ins Spiel gebracht hat, möchte ich diesen Artikel aus meinem alten Blog gern hierher übernehmen, weil er – meiner Meinung nach – sehr schön aufzeigt, was das Begleitete Malen ausmacht.

Schon dreimal durfte ich Schlangenbilder begleiten. Und gerade an diesen drei Bildern lässt sich sehr schön aufzeigen, wie sich Metaphern und Symbole unterscheiden.

Betrachten wir die Schlange zunächst symbolisch, so fällt uns dazu die Vertreibung aus dem Paradies und der Äskulapstab ein. Auf der einen Seite ein hinterhältigen, boshaftes Wesen, das den Menschen in Versuchung führt, auf der anderen Seite heilende Kräfte. Darüber hinaus gilt die Schlange auch als Symbol des Lebens, der Wiedergeburt, Auferstehung, Weisheit und einiger anderer Begriffe.

Soweit die allgemein assoziierten Begriffe zur Schlange. Darüber hinaus ist die Schlange eines der Tiere, die gemeinhin nicht unbedingt als Sympathieträger gelten, von Aversion bis hin zu ausgeprägten Phobien reicht das Spektrum der Ablehnung.

Alle drei Schlangenbilder, die unter meiner Begleitung entstanden sind, erzählen ganz eigene Schlangengeschichten. Allen drei Bildern ist lediglich gemeinsam, dass sie aus einer Spur entstanden sind. Keiner der Malenden hatte den Vorsatz eine Schlange zu malen.

Das erste Bild malte eine Frau (Mitte 40). Sie stockte kurz, als sie die braune Schlange in der Spur entdeckte. Nachdem sie die Schlange akzeptiert hatte, ging sie sehr liebevoll und detailliert an die Umsetzung. Die Schlange bekam ein Muster und eine Umgebung, die ihr möglichst gut tun sollte. Ein warmer Stein, Gras und Moos in der Umgebung wurden ihr achtsam beigefügt. Das Interesse galt auch der Frage, welche Art von Schlange es ist und welche Bedürfnisse sie hat. Auf Nachfrage erzählte die Malende, dass sie in ihrem Garten immer wieder Schlangen hat und sich jedesmal sorgt, eine verletzen zu können, wenn sie die Wiese mäht. Das Stocken beim Erkennen der Spur erklärte sie damit, dass sie das Thema als profan empfand. Angst vor Schlangen empfindet sie nicht.

Das zweite Schlangenbild malte ein Elfjähriger. Er erkannte sofort mit Begeisterung die hellgrüne Schlange in der Spur und erklärte gleich, das sei eine Giftschlange, die seinen (ungeliebten) Lehrer ins Bein beißt. Er malte zügig die Schlange und umgab sie mit Erde und Steinen. Der Versuch, der Schlange einen Giftzahn zu malen, ging jedoch im ersten Anlauf schief, der Zahn wollte partout nicht gelingen. Bei der nächsten Maleinheit ließ sich der Giftzahn dann schon leichter malen und wurde zusätzlich mit einem hellgrünen Gifttropfen versehen. Er blieb zunächst auch dabei, dass diese Schlange beißt, malte jedoch erst nach Klärung überhaupt ein Bein aufs Bild. Dieses Bein war jedoch ein ganzes Stück von der Schlange entfernt. Wir klärten, warum die Schlange zubeißen will – sie war getreten worden. Das wurde mit einer dunklen Spur in der Erde verdeutlicht, die von der Schlange zum Fuß verläuft. Das Treten war nicht mit böser Absicht erfolgt, sondern weil die Schlange nicht gesehen worden war. Im weiteren Gespräch wurde auch deutlich, dass sich die abgebildete Schlange zunächst aufbäumt und droht, bevor sie beißt. Auf meine Frage, ob er der Schlange vielleicht noch etwas aufs Bild dazugeben möchte, eine Art Geschenk, kam sofort der Vorschlag, ihr eine Rüstung zu geben, damit sie besser geschützt ist.

Das dritte Schlangenbild wurde schließlich von einer Fünfzehnjährigen gemalt. Sie war beim Erkennen der roten Schlange in der Spur deutlich erschrocken und verunsichert. Mit der roten Schlange assoziierte sie Aggression, die sie ganz stark ablehnte und nicht zu Papier bringen wollte. Beim Malen suchte und fand sie eine Lösung, um die aggressive Komponente im Bild auszuschließen. Sie lies die Schlange die Sonne genießen, um so die aufrechte Haltung ihrer Schlange zu rechtfertigen. Damit fand sie einen Weg für sich, um ihr Bild akzeptieren zu können und damit zufrieden zu sein. Auch als sich die Sonne beim weiteren Malen in den Mond verwandelte und damit eigentlich das Sonne genießen gar nicht mehr abgebildet war, war das Bild für sie so stimmig.

Auch wenn in den Bildern durchaus überschneidende Komponenten zu finden sind, so erzählt doch jedes einzelne eine ganz eigene Geschichte, die in den Details nur die Malenden kennen.

Hilfe! Pubertät! – Hurra! Pubertät!

“Hilfe! Pubertät!”

So titelte der Spiegel diese Woche.  Und berichtete über das Leiden an der langen Jugendzeit, die damit einhergehenden Schwierigkeiten und Auswüchse. Modellprojekte werden vorgestellt, in denen Jugendliche über die Alpen wandern oder 7. und 8. Klassen einer Montessorischule ein verfallenes Feriengelände der Stasi renovieren.

Bei uns steht am Sonntag die Konfirmation unserer Tochter an – in der Generation meiner Großeltern und teilweise auch noch meiner Eltern war das der Eintritt ins Erwerbsleben.  Daran ist bei unserer Tochter noch lange nicht zu denken – noch mindestens vier Schuljahre stehen ihr bevor.

Und doch ist das Erwachsenwerden durchaus erkennbar – nicht nur äußerlich, sondern auch im Verhalten und Denken. Sowohl bei ihr, als auch beim jüngeren Bruder, der auch schon mitten in dem Veränderungsprozess steckt.

Als Mutter werde ich da durchaus hinterfragt und auf die Probe gestellt – immer und immer wieder. Gleichzeitig laufen unsere Gespräche aber auch immer mehr auf einer erwachsenen Ebene ab. Ich werde immer weniger ‘gebraucht’ und bin doch noch stärker gefordert, wenn es brennt.

Ein bisschen ist das wie beim Laufen lernen – “Ich kann’s allein – plumps – doch noch nicht so richtig!”. Und so wie das Kleinkind immer wieder getröstet werden muss, bis das Laufen schließlich klappt, brauchen auch die Pubertierenden immer wieder den Rückhalt und Anlaufpunkt bei den Eltern, ganz egal, womit sie gerade gestolpert oder gestrauchelt sind.

Ich finde das manchmal extrem anstrengend und belastend. Und brauche dann auch meine Auszeiten und eigenen Interessen.

Auch für die Paarbeziehung bringt es Knackpunkte mit – so schnell wie es nötig wäre, ist manchmal eine Abstimmung über eine gemeinsame Linie gar nicht möglich.

Aber auf der anderen Seite finde ich die Situation mit diesen beiden ‘fast erwachsenen’, jungen Menschen auch bereichernd und inspirierend. Wenn sie ihre Ansichten vertreten und argumentieren können, ergeben sich hochspannende Gespräche und Situationen. Immer wieder werde ich zum Nachdenken angeregt – über mich selbst, meine Werte und Erfahrungen und meinen Umgang mit anderen Menschen.

Und meistens kann ich mich über jeden Tag freuen, den meine Kinder wieder ein Stück reifer, selbständiger und älter geworden sind.

Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht? Was hat die Pubertät Eurer Kinder Euch gebracht – an Schwierigkeiten und Erfahrungen?

Deutschland auf Platz 5!

Gerade geht es wieder durch die Medien, Deutschland ist international auf Platz 5 – was den Alkoholkonsum angeht.

Das wirklich erschreckende dabei ist für mich gar nicht die Gesamtmenge (fast 10 Liter reiner Alkohol pro Person), sondern die Zunahme der Extremfälle, der “Komasäufer” bei Kindern und Jugendlichen und neuerdings auch Senioren, die neben Alkohol auch verstärkt medikamentenabhängig werden.

Der Kölner Stadtanzeiger hat gestern Abend einen ziemlich ausführlichen Artikel zum aktuellen Suchtjahrbuch der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen) online gestellt.

Sehr lesenswert ist auch ein Artikel aus dem Oktober 2009, der sich mit dem Problem der Alkoholabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt – leider wohl eines der Themen, das uns in den nächsten Jahren weiterbeschäftigen wird – Trinken bis der Arzt kommt.

Der gleichnamige Dokumentationsfilm – zum immer wieder anschauen:

Um tiefer in die Materie einzusteigen, empfehle ich auch hier wieder “Treppe in die Dunkelheit” von Steffen Flügler – nach meiner Meinung das Buch zu diesem Thema, das jeder, der mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, gelesen haben sollte. Um sich nicht irgendwann vorwerfen zu müssen:

„Wir haben es nicht gesehen, einfach nicht gesehen. Nicht sehen wollen.“

Schon gesehen?

Weiterlesen Schon gesehen?

Frohe Ostern!

Ich wünsche Euch ein frohes, sonniges (hallo Petrus, bitte mal herhören!) und wunderschönes Osterfest!

Heute Nachmittag gab es hier noch einen ganz spontanen Mini-Workshop – Teenies bemalen Ostereier. Einige Ergebnisse möchte ich Euch gern zeigen, den Riesenspaß der Akteure müsst Ihr Euch selbst vorstellen.

Eigentlich sollten nur die beiden weißen Eier mit speziellen Filzstiften bemalt werden, weil sie beim Kochen gesprungen waren – aber der Spaß an der Sache wurde dann so groß, dass auch ein paar Gefärbte herhalten mussten.