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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Termine im ersten Quartal 2011

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Malen für die Seele,begleitetes Malen

kleiner urlaub vom alltag

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Ästhetisches Empfinden…

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Bildgeburt

… ist ja eine recht subjektive Angelegenheit und Geschmacksfrage.

Erich Kästner bemerkte dazu in seiner unnachahmlichen Art und Weise:

“Der Eine isst gern Leberwurst, der andre grüne Seife!”

“Schönheit liegt im Auge des Betrachters” – auch das passt in diese Rubrik.

In meiner Arbeit werde ich mit den unterschiedlichsten Bildern konfrontiert und immer mal wieder werde ich gefragt “Gefällt es Dir?” oder “Findest Du es schön?”.

Diese Frage ist für mich ausgesprochen schwierig.

Zum Einen – das ist der ‘fachlich-theoretische’ Teil, ist es ein Ziel meiner Arbeit, meine Malenden von der Notwendigkeit der Bestätigung aus dem Außen wegzuführen. Sie sollen sich selbst Anerkennung und Achtung geben können. Gerade Kinder führen mit dieser Frage die Erwachsenen gern aufs Glatteis. Kommt die fast schon automatische Bestätigung “ja, das ist schön geworden”, dann verliert das vermeintliche Lob ganz schnell seinen Wert durch den inflationären Gebrauch. Und – ganz am Rande – Kinder merken es sehr genau, wenn reflexhaft und unaufrichtig gelobt wird.

Zum Anderen bin ich als Begleiterin, so in den Bildprozess integriert, dass ästhetisches Empfinden für diese Bilder gar keine Rolle spielt, gar nicht aufkommt. Selbst wenn ich das wollte und versuche – ich kann die Bilder, die ich begleitet habe, nicht unter ästhetischen Gesichtspunkten beurteilen.

Das Bild ist für mich untrennbar mit seiner Entstehung verbunden.

Wenn ich das Bild ansehe, dann sehe ich ganz automatisch auch das Mädchen, das in stiller Konzentration ganz versunken, mit leuchtenden Wangen malt. Ich sehe den Mann, der staunend wie ein kleines Kind vor seinem Werk steht – “das habe ich geschaffen?!?”. Ich sehe die Frau, die mit ihrem Bild wahre Kämpfe ausgefochten hat, weil das Bild werden wollte, was es werden muss. Ich sehe den kleinen Jungen, der die Lava aus dem Vulkan schleudern lässt und dabei selbst die Energie eines Vulkans verbreitet.

Ich gebe die Frage normalerweise an meine Malenden zurück – “Findest Du es schön?” “Bist Du zufrieden damit?”.

Oder ich schildere meinen Eindruck über den Malprozess. “Das hat Dir richtig Spaß gemacht.” “Das war ganz schön harte Arbeit.”

Und hier und heute – so ganz unter uns – beantworte ich diese Frage mal:

“Ja, ich finde jedes Bild, das in meiner Begleitung entsteht, anrührend und berührend. Es ist jedes Mal wieder schön, eine ‘Bildgeburt’ erleben zu dürfen. “

Kann ich bei Dir auch ohne Gruppe malen?

Manchmal gibt es Themen, die möchte man nicht vor einer Gruppe aufs Papier bringen. Auch wenn meine Gruppen ohnehin sehr klein sind (zur Zeit maximal 3 Personen), verstehe ich das vollkommen.

Einzeltermine sind daher nach Absprache möglich.

Auch Kinder in besonderen Situationen können auf Wunsch einzeln malen.

Grundsätzlich entsteht aber durch die Gruppe eine ganz besondere Atmosphäre, so dass es schon sinnvoll und wünschenswert ist, zumindest einen Teil der Zeit im befruchtenden Rahmen einer Gruppe zu malen. Wann was sinnvoll ist, sprechen wir am Besten gemeinsam ab.

Wenn Du mich vor dem Malen erst einmal kennenlernen möchtest, lade ich Dich zu einem etwa halbstündigen, kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch ein.

Du kannst mir bei solchen Fragen oder Terminwünschen gern eine Mail schicken, ich rufe dann umgehend zurück.

Heute schon Glück gehabt?

Da lacht Dir das Glück (Bildquelle Wiki Commons)

Nein?

Na, dann wartet hier Deine Chance auf Dich.

Ja?

Fein, Glück kann man gar nicht genug haben, spiel gleich mit!

Ich drück Dir die Daumen!!!

Neues Jahr – neues Glück! Gutscheine zu gewinnen!

Zu gewinnen gibt es:

1 Gutschein im Wert von 25 Euro
1 Gutschein im Wert von 50 Euro
1 Gutschein im Wert von 70 Euro

Alle Gutscheine sind auf das ganze Programm anwendbar. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.

Du möchtest an der Verlosung teilnehmen?

Dann schicke mir eine Mail mit Angabe Deines Vornamens und Wohnortes (mit PLZ) an gewinnspiel@malen-befreit.de.

Der Einsendeschluß ist der 15. Januar 2010.

Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt. Die Mailadressen werden ausschließlich für die Verlosung verwendet, nicht darüber hinaus gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.

Ich wünsche Dir viel Glück bei der Teilnahme!

Was erkennst Du in den Bildern?

Diese Frage liegt oft unausgesprochen im Raum. Da ist die (verständliche) Angst, ich verrate beim Malen etwas über mich, was ich vielleicht gar nicht will und die Fachfrau sieht das dann. Es gibt kunsttherapeutische Richtungen, die dies so handhaben und tiefenpsychologisch orientiert Symbole deuten.

Im begleiteten Malen läuft das anders. Entscheidend ist die Geschichte, die im Bild steckt.

Nur Du als Malender kennst die Geschichte.

Als “Bilderhebamme” sorge ich dafür, das das Bild werden darf, was es werden will. Ich weise Dich auf Unstimmigkeiten in der Darstellung hin. Ich erkenne auf Dauer, wenn Du längere Zeit bei mir malst, Verhaltensmuster und kann Dich anregen, vielleicht ein neues Verhalten auszuprobieren.  Ich sehe es, wenn Du ausweichst und kann Dich darauf hinweisen oder fragen, was da hingehört.  Vielleicht erkenne ich zusammengehörige Bilder.  Manchmal sind psychologische Grundbefindlichkeiten erkennbar.

Aber niemals stellt Dich eins Deiner Bilder bloß und verrät mir Deine tiefsten Geheimnisse.

Ich schaue nicht drauf und erkenne an irgendwelchen geheimnisvollen Symbolen, dass Du abgetrieben hast, Deinen Vater verachtest oder in Deiner Ehe unglücklich bist.

Unkreative Pubertät? Jugendliche malen anders

Wie Jugendliche malen

Wie Jugendliche malen

Irgendwann in der Pubertät machen sich die Veränderungen auch auf den Bildern bemerkbar. Jugendliche malen dann sehr symbolhaft, ob nun Herzen oder Peacezeichen. Schwarz wird gern verwendet, das Ganze erinnert mehr oder weniger stark an Popart.

Eigentlich verwundert mich das nicht. Eine Zeit, in der ich selbst nicht weiß, wer oder was ich nun wirklich bin oder werden will, verleitet dazu, sich an scheinbar Unverfänglichem festzuhalten. Ich muss nichts genauer definieren, kann das auch gar nicht, weil ich doch selbst ratlos bin. Das entspricht so in etwa dem Lebensgefühl dieser Altersklasse.

Helen Bachmann widmet in ihrem Buch “Die Spur zum Horizont” den Jugendlichen recht viel Raum. Sie beschreibt die Jugendzeit als eine Suche nach dem Horizont, bei der das Ziel (der Horizont) immer sichtbar ist und doch bei jeden Schritt, den wir darauf zu machen, weiter in die Ferne rückt. Auffallend oft wird auch in den Bildern der Horizont ein Thema der Darstellung.  Man denke nur an Sonnenuntergänge, ob nun über einer Landschaft oder dem Meer. Auch Bilder, auf denen Wege bis an den Horizont führen, gibt es oft.

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe weiterer Motive, die ganz typisch in der Jugendzeit auftreten, wie zum Beispiel Pferde (speziell bei Mädchen) und Inseln.

Das mag den Eindruck erwecken, die Jugendlichen sind unkreativ. Soll man sie nun nicht mehr frei malen lassen? Ihnen Vorgaben geben, weil sie ja ohnehin keine eigenen kreativen Leistungen erbringen?

Mit Schaudern denke ich an meinen Kunstunterricht in der Mittelstufe zurück, bei einer Lehrerin, die das genau so sah und uns sehr strikte Themenvorgaben machte. Als Heranwachsende habe ich es gehasst und aus heutiger Sicht kann ich es nicht befürworten.

Auch die Jugendlichen brauchen Möglichkeiten sich auszudrücken, ein Stückchen Individualität in ihren Bildern zu entwickeln. Eine Chance, sich zu suchen und zu finden.

Ganz ausführliche Informationen dazu gibt es in:

Malen heißt sehen lernen

Immer wieder, komme ich beim Malen an den Punkt, da stimmt irgendwas nicht auf dem Bild.

Aber was?

Ich kann es gar nicht genau lokalisieren, aber irgendetwas ist falsch, kann so nicht sein, verdirbt den Gesamteindruck.

Wie hilfreich ist dann eine Malbegleiterin, die als Außenstehende einen klareren Blick hat oder auch mal Modell steht, aber die ist ja nicht immer verfügbar.

Und wenn ich die Ursache dann gefunden habe, geht die Sucherei und Grübelei los.

“Wie muss das denn richtig aussehen? Mein Gedächtnis versagt, noch nie habe ich so genau darauf geachtet, wie denn nun ein Fuß aussieht, wenn jemand so in halber Schrittstellung auf einen zukommt. Auch die Logik und das Figurenkonstruieren hilft mir hier nicht weiter, alles was ich mache, sieht einfach nur falsch aus. 10 Bücher weiter dann die Erkenntnis, dass es wohl vielen anderen genauso geht, denn in dieser Haltung werden bei erstaunlich vielen Bildern, die Füße einfach außerhalb des Bildes gelassen. Auch eine Möglichkeit…
…warum eigentlich nicht?

Und nächstes Mal guck ich ganz genau, ganz sicher! ;)

Ich schule beim Malen meine visuelle Wahrnehmung, nicht nur während des Malens selbst, das überträgt sich auch in den Alltag.

Genauer schauen, bewusster wahrnehmen, einen Anblick verinnerlichen.

Ich versuche die anderen Sinne zu aktivieren, wie fühlt sich der Rücken eines springenden Delfins an? Die Bewegung der Hand überträgt sich auf das Papier und ermöglicht es manchmal, eine Form, die rein visuell nicht vor meinem inneren Auge auftaucht, doch noch zu erkennen.

Und immer wieder begegnen mir kleine Wunder, die ich noch nie zuvor richtig wahrgenommen habe – wie sehen eigentlich die Beine eines Marienkäfers aus? Wie lang ist der Hals einer Giraffe denn nun? Wie verfärbt sich eigentlich so ein Herbstblatt?

Ich sehe die Welt mit anderen Augen…

Schnupper-Malen

farbspuren3Jetzt hast du schon so viel hier gelesen und möchtest das eigentlich gern mal selbst ausprobieren?

Du schreckst aber davor zurück, Dich gleich auf 5 oder gar 10 Termine einzulassen?

Das ist gar kein Problem, mail mich einfach an und wir finden einen Termin, an dem Du zum Malen  kommen kannst, ohne Dich gleich für längere Zeit festzulegen.

Das Schnuppermalen umfasst eine volle Maleinheit und wird, wenn möglich, in die normalen Maltermine integriert. Es kostet für Erwachsene 25 Euro, für Kinder und Jugendliche 9 Euro und für kleine Kinder (4 bis 5 Jahre) 5 Euro.

Gerne beantworte ich Deine Fragen in einem kostenlosen Kennenlerngespräch.

Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen.