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Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.
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 Steffen Flügler In seinem zweiten Buch „Der Anti-Streber“ beschreibt Steffen Flügler drei Tage im Leben eines Schulversagers. Als 14jähriger verbringt er seine Zeit statt im Klassensaal auf der Straße, in schlechter Gesellschaft mit Alkohol und Schlägereien. Er klaut und lügt.
Dass dahinter sehr viel mehr steckt als nur „kein Bock auf Schule“ wird beim Lesen schnell klar. Einmal in Gang gesetzt, ist die Spirale aus Schule schwänzen, schlechte Noten, Ängste und Ausweichverhalten nicht mehr zu bremsen.
Die Frage „was hätte helfen können?“ zieht sich durch das ganze Buch. Dass es keine einfachen Rezepte gibt, zeigt sich immer wieder. Und doch hilft dieses Buch, das Geflecht an Ursachen zu erkennen.
Genau wie die „Treppe in die Dunkelheit“ ist „Der Anti-Streber“ fesselnd und packend geschrieben. Beim ersten Lesen versinkt man in der Geschichte. Ein zweites Lesen lohnt sich, zumindest für denjenigen, der die Hintergründe, die zu solchem Verhalten führen, verstehen will.
Einige Fragen dazu wird der Autor hier in den nächsten Tagen beantworten, dafür schon jetzt recht herzlichen Dank!
 Art Meets Rock
Neben dem wöchentlichen offenen Malatelier und der offenen Specksteinwerkstatt, gibt es im zweiten Quartal auch wieder ein Event mit den Artists For Freedom.
Im Rahmen der Langen Nacht der Museen biete ich Malen für Kinder und ‘rAFF dich AuFF – werd’ kreAtivFF‘ an, bei dem Jugendliche zeigen können, was sie sich von ihrer Stadt wünschen.
Nähere Informationen zu den Angeboten in meinen Räumlichkeiten gibt es hier. Schulen, Kindergärten und anderen Institutionen biete ich gern individuelle Angebote vor Ort.
Die ersten kreativen Kindergeburtstage stehen schon in meinem Kalender, weitere freie Termine dafür erfahren Sie unter Tel 06238/1027 oder per Mail.
 unbearbeiteter Speckstein
Es fasziniert mich immer wieder, wie aus einem rohen Stein ganz langsam eine Skulptur entsteht. Stück für Stück enthüllt der Stein sein Wesen lässt sich formen und führt dabei doch auch den Entstehungsprozess.
 grob bearbeiteter Speckstein
Hier handelt es sich um einen recht weichen, seifigen grünen Stein. Er ist leicht im Sinne von mit wenig Kraftaufwand zu bearbeiten, bröselt aber ganz gern mal vor sich hin. Immer wieder muss dann das ursprüngliche ‘Konzept’ geändert werden, weil der Stein ganz andere Pläne hat.
 grob ausgearbeiteter Stein
Man kann schon ungefähr erkennen, wie es werden soll. Doch bis zum endgültigen Ergebnis ist es noch ein gutes Stück Arbeit. Die groben Formen werden fein ausgearbeitet. Dabei macht die Steinstruktur immer wieder Änderungen nötig. Und sogar beim Feinschliff brechen noch Stückchen aus und verlangen erneutes Nacharbeiten – Naturmaterial mit eigenem Willen.
 Fertig!
Nach vielen Arbeitsstunden ist es schließlich vollbracht – so sieht die fertige Skulptur aus. Feingeschliffen, poliert und geölt in voller Schönheit. Schweiß, Schwielen und Ärger sind schnell vergessen, das Erlebnis belohnt für die Mühe.
 
“Treppe in die Dunkelheit: Eine Suchtgeschichte” jetzt bei Amazon bestellen
Alles, was es dazu zu sagen gäbe, habe ich im Prinzip schon hier geschrieben. Deshalb an dieser Stelle nur den Hinweis, dass es jetzt auch als E-Book bei Amazon erhältlich ist.
Specksteinkurs für Kinder ab 6 Jahren
 Herz aus Stein?
Hast Du schon einmal ein Tier aus einem Stein herausgearbeitet? Nein?
Und Du kannst Dir auch gar nicht vorstellen, wie das gehen soll?
Würdest es aber gern einmal machen?
Dann bist Du in meinem Specksteinkurs für Kinder genau richtig!
Specksteine sind ziemlich weiche Steine. Die lassen sich mit Raspeln und Feilen so formen, wie Du es willst.
Aus einem Speckstein kannst Du ein Tier, ein Schiff oder einen Anhänger für eine Kette machen. Oder gleich einen ganzen Zoo, jede Woche ein anderesTier. Oder Deine ganz eigenen Ideen.
Der nächste Specksteinkurs für Kinder beginnt am:
Dienstag 9. August 2011
16:30 bis 17:30 Uhr
5 x 60 Minuten 50 Euro
Maximal 6 Teilnehmer
Weitere Termine sind nach Absprache möglich.
Specksteinworkshop als Kindergeburtstag? Na klar, Anruf genügt!
Anmeldung unter 06238/1027 oder per Mail an info@malen-befreit.de
Gestresste Kinder – ein Phänomen unserer Zeit?
Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann war ich da sicher auch so manches Mal gestresst. “Wird es Ärger geben, weil die Jeans so schlammverkrustet sind, dass sie von allein stehen? Mist, schon wieder zu spät, auf dem Nachhauseweg gab es aber auch so viel Interessantes zu gucken…”
Später dann gesellte sich Stress wegen der Schule und so manchen Mitschülern dazu – nicht die angesagten Klamotten an? “Looser!!!”
Und doch hielt sich mein Stress so Alles in Allem ziemlich in Grenzen.
Inzwischen klagen jedoch immer Kinder und Jugendliche über Stress und Konzentrationsprobleme. Ihre Leistungsfähigkeit ist beeinträchtigt, es fällt ihnen immer schwerer, den Anforderungen in Schule und Elternhaus gerecht zu werden.
Die Ursachen sind meist vielfältig:
- Reizüberflutung in unserer modernen Medien- und Konsumgesellschaft
- hohe schulische Anforderungen
- Veränderungen in den familiären Strukturen
- fehlende Rückzugs- und Bewegungsmöglichkeiten
tragen mit dazu bei, dass zunehmend auch die Jüngsten schon unter Stress stehen.
Neben so offensichtlichen Symptomen wie Konzentrationsschwäche oder Leistungsabfall, Unruhe, Zappeln und Schusseligkeit kann sich der Stress auch in Schlafstörungen, Einnässen, Ängsten und Mutlosigkeit niederschlagen.
Körperliche Symptome wie Hautausschläge, Bauch- und Kopfschmerzen oder erhöhte Krankheitsanfälligkeit können stressbedingt sein. (Hier sollten aber zuvor unbedingt organische Ursachen vom Arzt ausgeschlossen sein!)
Mich hat dieser Umstand dazu bewogen, neue Angebote für Kinder, die die Kreativitätsförderung mit Elementen von Entspannung und Konzentrationstraining verbinden, aufzunehmen. Ab dem dritten Quartal 2011 wird es Kurse geben, die speziell auf diese Problematik zugeschnitten sind.
Für eine entspannte Kindheit!

Bildquelle: Wiki Commons
 Wenn Kinder malen
Gerade erreichte mich eine Mail, in der eine Mutter nachfragt, was es bedeutet, wenn Kinder Häuser ohne Türen malen. Ihr Sohn hat in der Schule so gemalt und wurde daraufhin wohl von der Lehrerin zurechtgewiesen, das sei nicht schön. Er möchte seine Bilder nun auch nicht der Mutter zeigen und ist fest davon überzeugt, dass er nicht malen könne, weil da keine Türen drauf wären.
* AUTSCH *
Was es bedeutet, wenn das Haus ohne Tür gemalt wird, kann das Kind am besten selbst erklären. Häufig kommt von Kindern dann die Erklärung, dass die Tür auf der anderen Seite des Hauses ist – so banal.
Solange ein Kind nicht in seinem Verhalten ganz deutliche Besonderheiten aufweist, sind Häuser ohne Türen vollkommen harmlos – wenn Besonderheiten im Verhalten vorliegen, dann sollten diese nicht an Häusern ohne Türen festgemacht werden.
Natürlich legt die Küchentischpsychologie den Schluss nahe, dass ein solches Kind verschlossen ist, andere nicht an sich heranlassen will, etc. Das lässt sich aber nur am Gesamteindruck beurteilen und sollte es tatsächlich so sein, ist es ganz sicher nicht hilfreich, einem solchen Kind dann eine negative Wertung (nicht schön) mitzugeben.
Wenn ein gemaltes Haus keine Tür hat, dann kann das ein Gesprächseinstieg sein. Durch die einfache Nachfrage “Hat das Haus keine Tür?” wird dem Kind die Gelegenheit gegeben, seine Geschichte zu dem Bild zu erzählen. Und anhand dieser Geschichte kann dann abgeschätzt werden, ob dieses Kind vielleicht wirklich Schwierigkeiten in irgendeiner Form hat oder ganz einfach die (türlose) Seite des Hauses gemalt hat, an der die schönen Blumen blühen oder die Hundehütte steht. Weil diesem Kind das vielleicht in dem Moment ganz einfach wichtiger war. Oder möglicherweise hat es keine Tür gemalt, weil es nicht wusste, wie es die Tür malen soll, war verunsichert und hat sie weggelassen.
Ich kann diesem Kind nur wünschen, dass es dadurch nicht jetzt schon die Freude am Malen völlig verloren hat und würde dringend empfehlen, diesem Kind eine Möglichkeit zu schaffen, so zu malen wie es kann und will.
Ohne Wertung oder Beurteilung!
Nicht Fisch nicht Fleisch!
Warum alles so machen, wie es die Alten tun?
PPPPPPP RRRRRRRR OOOOOOOOOOO VVVVVVVVV OOOOOOOOO KKKKK AAAAAA TTTTTTTT IIIIIIIIII OOOOO NNN!!!
Warum immer ich?
Die ganze Welt hat sich gegen mich verschworen!
Das ist soooo gemein!!!
Ich liebe das Leben und keiner kann mir was!!!!
Wie soll ich in dieser Welt meinen Platz finden???
Alles Sch***!!!
Ihr seid alle so doof!!!
Ich gehe meine eigenen Wege, mache alles besser oder wenigstens anders!!!
Kennt Ihr das? Entweder, weil Ihr selbst gerade mittendrin steckt oder von der anderen Seite betrachtet, als Eltern, die mit genau dieser Haltung tagtäglich konfrontiert werden?
Anstrengend ist das – für alle Beteiligten.
Aber auch spannend und bereichernd, wenn man sich als Eltern (oder andere Bezugsperson) drauf einlassen kann. Das Hinterfragen zulässt und sich selbst und die Umgebung immer wieder überdenkt. Bereit ist, sich auf neue Gedanken und Wege einzulassen. Und die Erklärung “weil das nun mal so ist” selbst in Frage stellt.
Warum werden Menschen mit blau gefärbten Haaren komisch angeschaut? Ja – warum eigentlich? Schadet jemandem dieses Anderssein?
Ist ein schrilles Outfit wirklich ein Zeichen dafür, dass der darinsteckende Kopf sich nicht mit ernsthaften Themen beschäftigt?
Wo holen mich Vorurteile immer wieder ein?
Pubertät und Adoleszenz – mehr Fragen als Antworten und gerade deshalb eine fruchtbare Zeit – für alle Beteiligten, die sich drauf einlassen können und wollen.
Das war für mich der Grund, das “rAFF dich AuFF – werd kreAtivFF!” Projekt ins Leben zu rufen und mich dort ehrenamtlich einzubringen, weil ich diese Arbeit mit Heranwachsenden so unglaublich spannend und bereichernd finde.
Und weil eine unabdingbare Grundlage für Kreativität genau dieses jugendliche In-Frage stellen ist, wer alles so akzeptiert wie es ist, kann keine neuen Ideen entwickeln.
So wie jeder ein inneres Kind in sich trägt, sollte sich auch jeder an den inneren Teenie erinnern, denjenigen der zweifelt und verzweifelt – an sich und der Welt und dann im nächsten Moment wieder vor Freude überläuft und nichts, aber auch gar nichts einfach so akzeptiert. Nicht immer und ständig, aber dann und wann.
Kennt Ihr Euren inneren Teenie noch?
Bildquelle: Wiki Commons
 Vernünftiges Werkzeug bitte!
Zumindest das, von dem mir gerade eine meiner Specksteinwerkstatt-Teilnehmerinnen berichtet hat. Es enthält wohl ein Buch, ein paar Schlüsselfeilen, einen Schleifschwamm und ein Specksteinöl, das auf den Steinen nicht hält.
Nun weiß ich zwar nicht, welches Set das im Detail ist, aber das spielt auch weiter keine Rolle.
Was ist unbedingt nötig, um Speckstein zu bearbeiten?
Selbst bei kleinen Steinen kommt man ohne Raspel nicht weit. Damit wird die grobe Form gestaltet. Es gibt sehr empfehlenswerte Speckstein Raspelfeilen, zur Not tut’s aber auch eine ausrangierte(!) aus dem Werkzeugkasten. Werkzeug, das mit Speckstein in Berührung gekommen ist, ist für sonstige Arbeiten verloren. Wenn Innenwölbungen gestaltet werden sollen (und das ist eigentlich fast immer der Fall), dann sind die unterschiedlich geformten gebogenen Specksteinraspeln ein Muss.
Feilen glätten den Stein vor und beseitigen die Riefen, die beim Raspeln entstanden sind. Schleifschwämme oder -papiere unterschiedlicher Körnung sorgen dann für den letzten Schliff und holen die Maserung des Steines überhaupt erst richtig raus.
Für die Endbehandlung tut’s auch Salatöl, das allereinfachste. Oder farblose Schuhcreme.
Mal ganz grob übern Daumen gepeilt kostet eine sinnvolle Werkzeuggrundausstattung etwa 30 Euro. Es gibt im Künstlerbedarf Startersets, die sich in dieser Größenordnung bewegen, sogar ein paar Steine dabei haben, und zumindest aus der Ferne einen halbwegs vernünftigen Eindruck machen.
Alles was drunter liegt, ist in meinen Augen für die Katz und Garant für Frust.
das musste ich jetzt einfach loswerden…
Gute Frage, die da jemand an Google gestellt hat und auf die hier bisher noch keine vernünftige Antwort zu finden ist. Das wird jetzt aber sofort nachgeholt, denn diese Frage hat wirklich ihre Berechtigung.
Beim begleiteten Malen malen Kinder mit weichen Haarpinseln und den schon mehrfach erwähnten Flüssigfarben (von Lascaux).
Das schult zum Einen die Feinmotorik, denn es ist gar nicht so einfach, den Pinsel in der richtigen Distanz zum Papier zu bewegen.
Der andere Grund ist, dass Kinder beim Malen mit den Händen ganz automatisch ins ‘Matschen’ verfallen. Die Farbe auf den Fingern verführt so dazu, dass dabei nach Herzenslust geschmiert und vermatscht wird. Dabei bleibt dann aber ein ganz wesentlicher Aspekt des begleiteten Malens, nämlich das Gestalten, auf der Strecke.
Urformen, Körper-Ego und alle weiteren Aspekte der kindlichen Malentwicklung werden aber nur beim Gestalten der Bilder gefördert, deshalb malen die Kinder im Malraum mit Pinseln.
Wenn ich aber merke, dass ein Kind Frust, Wut, Unruhe oder Aggressionen in sich trägt, dann darf es durchaus auch mal ein Bild mit den Händen malen. Damit es besser rutscht, darf dann das Papier eingekleistert werden. Dabei kommen oft auch die Fingernägel zum Einsatz und dürfen bleibende Spuren auf den Farbschichten hinterlassen.
Ungefähr so sehen diese Bilder dann aus:
 Mit den Händen gemalt
Sie haben durchaus ihren Reiz und auch ihre Berechtigung (lassen sich auch prima zu Hause malen), sind aber nicht der eigentliche Sinn des begleiteten Malens!
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Helft Nicky! Bitte mitmachen und weitersagen!
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