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	<title>malen-befreit.de &#187; krankheit</title>
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		<title>Helft Nicky!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 21:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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…und pl&#246;tzlich war es dunkel


<p>Der Abend des 10.11.2011 in einem Wormser Vorort: Nicole verabschiedet sich mit einem
Kuss von Norbert und geht ins Bett, um ein <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2011/12/21/helft-nicky/">Helft Nicky!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.helft-nicky.de" target="_blank"><br />
<!-- --><img src="http://www.helft-nicky.de/banner/banner_he_er_300x163.png"><br />
</a></p>
<blockquote><header>
<h1>…und pl&#246;tzlich war es dunkel</h1>
</header>
<div>
<p>Der Abend des 10.11.2011 in einem Wormser Vorort: Nicole verabschiedet sich mit einem<br />
Kuss von Norbert und geht ins Bett, um ein bisschen zu lesen.<br />
Sie macht es sich mit ihrem Buch gem&#252;tlich und schmust noch einmal mit ihren Katzen,<br />
die ihr freundlicherweise auch noch einen kleinen Teil ihres Bettes zugestehen.<br />
Wie aus heiterem Himmel registriert Nicole, dass ihr Blutdruck urpl&#246;tzlich in die H&#246;he<br />
schie&#223;t – so schnell und unvermittelt, dass sie gar nicht wei&#223;, wie ihr geschieht. Der<br />
arterielle Druck erreicht den unvorstellbaren Wert von 300 (normal sind 120)!<br />
Nicole versucht vollkommen benommen vom Pochen in ihrem Kopf aus dem Bett zu<br />
steigen und erkennt, dass ihr die linke K&#246;rperseite nicht mehr gehorcht. Sie st&#252;rzt, ruft<br />
um Hilfe und trommelt verzweifelt mit ihrem rechten Fu&#223; auf den Boden, damit sie ihren<br />
Freund auf sich aufmerksam macht. Der pulsierende Kopfschmerz droht ihr f&#246;rmlich den<br />
Kopf zu sprengen. Und da das nicht m&#246;glich ist, l&#228;sst der Druck das n&#228;chstm&#246;gliche<br />
zerplatzen: eine Arterie im Gehirn.</p>
<p>Und pl&#246;tzlich ist alles dunkel.</p>
</div>
</blockquote>
<div>
<p>Eine Geschichte, die sich so &#228;hnlich ganz sicher jeden Tag etliche Male auf der Welt ereignet. Doch diesmal ist es nicht irgendwer auf der Welt. Nicole lebt nicht nur in meiner N&#228;he, sie ist auch eine &#8211; hmm &#8211; befreundete Kollegin. Sie hat wiederum gute Freunde und Freundinnen, ganz besonders Yvonne, die mich per Mail dar&#252;ber informiert hat. Sie schrieb mir (und vielen Anderen) was passiert war und was noch passieren soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><header>
<h1>Die Aktion</h1>
</header>
<p>“Hoffnung bedeutet: Das Beste in der Zukunft erwarten<br />
und daran arbeiten, es zu erreichen.”<br />
<em>Willibald Ruch (*1956), Prof. f&#252;r Pers&#246;nlichkeitspsychologie</em></p>
<p>Diese Seite bringt Menschen zusammen, die uneigenn&#252;tzig und freiwillig helfen m&#246;chten.<br />
Dabei geht es nicht um banale Geldspenden, sondern um Auktionen, f&#252;r die<br />
Gegenst&#228;nde oder Dienstleistungen von Ihnen zur Verf&#252;gung gestellt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Es werden f&#252;r Nicole in naher Zukunft viele Dinge finanziell zu stemmen sein (die Reha,<br />
Anschlussheilbehandlungen, evtl. Umbauten zu Hause oder schlimmstenfalls kompletter<br />
Umzug mit baulichen Erleichterungen , z. B. keine Treppen, Miete von nur noch einem<br />
Gehalt statt zweien, etc.), die definitiv nicht alle von der Krankenkasse bezahlt werden.<br />
Insbesondere spezielle Therapien, die helfen, aber vielleicht (noch) nicht von der Kasse<br />
anerkannt sind. Und ob und in welcher H&#246;he sie eine Fr&#252;hrente erh&#228;lt, steht noch v&#246;llig in<br />
den Sternen. Die b&#252;rokratischen M&#252;hlen mahlen hier sehr langsam…</p>
<p><strong>Der komplette Erl&#246;s aller Auktionen flie&#223;t auf ein extra eingerichtetes Konto und</strong><br />
<strong>kommt zu 100 % Nicole zugute – ohne jegliche Abz&#252;ge!</strong></p>
<p>Als Gegenleistung ist ein ausgewiesener Hinweis im Auktionstext des Gegenstandes / der<br />
Dienstleistung, von wem dieses Exponat stammt sowie die Nennung des Unternehmens /<br />
des Namens in der Rubrik „Geholfen haben bisher“ – kostenlose Werbung quasi.</p>
<p>Und sollte Ihnen dennoch partout nichts einfallen, das Sie zur Versteigerung anbieten<br />
k&#246;nnen, ist eine Geldspende nat&#252;rlich auch m&#246;glich, sollte aber nicht die erste Wahl sein,<br />
damit das Konzept aufgeht → die Kontodaten finden Sie in der Rubrik „Spenden“.</p>
<p><strong>Ganz wichtig</strong> und nicht zu vergessen: die besten Auktionen bringen nichts, wenn nicht<br />
auch jemand da ist, der mitsteigert.<br />
Sollten Sie also helfen wollen, haben aber partout keine Idee, wie Sie sich mit einbringen<br />
k&#246;nnen: <strong>einfach mitbieten</strong>!<br />
<!-- --><img src="http://www.helft-nicky.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":-)" /></p>
<p>Au&#223;erdem ist eine <strong>Weiterverteilung</strong> dieser Aktion an Ihre Kontakte ausdr&#252;cklich<br />
<strong>erw&#252;nscht</strong>, denn je mehr Menschen hiervon erfahren, desto mehr k&#246;nnen wir gemeinsam<br />
erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>In den n&#228;chsten Tagen werden auf der <a href="http://www.helft-nicky.de/">Helft Nicky!</a> Homepage die ersten Auktionen eingestellt. Weitere Gegenst&#228;nde oder Dienstleistungen zum versteigern sind willkommen, aber ganz wichtig sind nat&#252;rlich auch Interessenten, die mitbieten.</p>
<p>Was hilft noch? Alles, was auf die Aktion aufmerksam macht. Blogger k&#246;nnen dar&#252;ber berichten, Websiteninhaber den <a href="http://www.helft-nicky.de/banner-share/" target="_blank">Banner </a>einbinden und ein solcher Fall rechtfertigt vielleicht auch mal eine eMail mit ganz gro&#223;em Verteiler.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8230;</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/04/26/wenn-die-eltern-aelter-werden/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 10:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es kann schleichend kommen oder schlagartig. Es kann lang dauern oder nur eine kurze Zeit. Relativ unproblematisch vonstatten gehen oder belastend und zerm&#252;rbend werden.</p>
<p>Wenn die <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/26/wenn-die-eltern-aelter-werden/">Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8230;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann schleichend kommen oder schlagartig. Es kann lang dauern oder nur eine kurze Zeit. Relativ unproblematisch vonstatten gehen oder belastend und zerm&#252;rbend werden.</p>
<p>Wenn die eigenen Eltern oder Schwiegereltern in die <strong>Hilfsbed&#252;rftigkeit </strong>kommen, dann kehrt sich das gewohnte Verh&#228;ltnis um. Nun m&#252;ssen die (hoffentlich erwachsenen) Kinder <strong>Verantwortung </strong>und <strong>F&#252;rsorge </strong>&#252;bernehmen.</p>
<p>Losgel&#246;st von der Frage, ob man <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2740/soll-man-mit-74-jahren-noch-mal-vater-werden">mit 74 Jahren nochmal Vater werden soll</a> und der daraus folgenden Diskussion, die mich zu diesem Artikel angeregt hat, bleiben verschiedene Grundthemen, die mit dieser Konstellation verbunden sind.</p>
<p>Der <strong>Rollenwechsel </strong>ist f&#252;r beide Seiten schwierig.</p>
<p>F&#252;r die Eltern ist der <strong>Verlust von F&#228;higkeiten und Autonomie </strong>ganz sicher nicht leicht zu verkraften.</p>
<blockquote><p>„Ich dachte, ich kann arbeiten und aktiv sein, bis ich  einmal tot umfalle. So lange nutzlos rumzuliegen, das w&#228;re mir nie in  den Sinn gekommen“, klagt ein bettl&#228;griger 79-J&#228;hriger.</p></blockquote>
<p>So zitiert der <a href="http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/reha-pflege/altwerden/mentale-vorbereitung_aid_26415.html">Focus in einer Artikelserie zu diesem Thema</a> die Seite der betroffenen Elterngeneration. Doch der Fall der Aktivit&#228;t bis zum Ende ist eher die Ausnahme. Zunehmende <strong>Pflegebed&#252;rftigkeit</strong>, sowohl die Anzahl, als auch die Dauer betreffend sind die Regel.</p>
<p>F&#252;r die Kinder bedeutet das eine zunehmende, sich oft &#252;ber Jahre oder Jahrzehnte hinziehende Belastung. Zus&#228;tzlich zu Beruf, eigener Familie (wom&#246;glich noch mit Kleinkindern), fordern die Eltern Unterst&#252;tzung und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Im <a href="http://www.welt.de/print-welt/article704467/Wenn_Eltern_gebrechlich_werden.html">optimalen Fall</a> stehen gen&#252;gend finanzielle Mittel und vor allem eine rechtzeitige Einsicht der Elterngeneration zur Verf&#252;gung, um einen rechtzeitigen Umzug in eine &#8211; wie auch immer aussehende  &#8211; Senioreneinrichtung zu realisieren.</p>
<p>Dann bleibt der Kindergeneration <em>&#8216;nur noch&#8217;</em> die Belastung, mit Verfall der elterlichen F&#228;higkeiten, Krankheit und zuletzt dem Tod umzugehen &#8211; eigentlich hart genug.</p>
<p>In vielen F&#228;llen jedoch sind die Senioren weder vorbereitet, noch einsichtig. Aus dem eigenen Erleben und Umfeld kenne ich eher die F&#228;lle, in denen die Annahme jeglicher externer Hilfeleistung verwehrt wird, keinerlei realistische Einsicht in die eigene Situation vorhanden ist und mit rationalen Argumenten nichts erreicht werden kann. Dann werden die Eltern wie Kinder &#8211; und zwar wie zweij&#228;hrige Trotzk&#246;pfe, Windelpakete inklusive. Und dennoch k&#246;nnen sie nicht wie solche behandelt werden, weder vom moralischen Standpunkt aus, noch vom Rechtlichen.</p>
<p>Den h&#228;ufig erteilten Ratschlag, <a href="http://www.neue-oz.de/_bazillus/psychologie/_contents/rollenwechsel.html">sich in die alten Menschen hinein zu versetzen</a> empfinde ich nicht unbedingt als hilfreich. Nat&#252;rlich kann ich mich in den <strong>Verlust der Eigenst&#228;ndigkeit </strong>hinein f&#252;hlen und kann auch nachvollziehen, dass es schwer f&#228;llt, den eigenen Haushalt aufzul&#246;sen. Aber sp&#228;testens dann, wenn die <strong>mangelnde Einsichtsf&#228;higkeit </strong>aufgrund einer Erkrankung wie <strong>Demenz </strong>dazu f&#252;hrt, dass andere gef&#228;hrdet werden, ist f&#252;r mich das Ende der Empathie erreicht und die Notwendigkeit auch unpopul&#228;res Handeln, wenn n&#246;tig auch gegen den Willen des Betroffenen zu etablieren.</p>
<p>Wenn der Vater noch Auto f&#228;hrt, obwohl er von den Reaktionen her dazu nicht mehr f&#228;hig ist, dann finde ich es grob fahrl&#228;ssig, ihn weiterhin fahren zu lassen. Und wenn die Mutter noch selbst kochen will, dann ist f&#252;r mich sp&#228;testens dann Ende der Fahnenstange, wenn sie sich bei aufgedrehtem Gashahn, laufendem Wasserhahn und offenstehendem K&#252;hlschrank aus der Wohnung aussperrt.</p>
<p>Sp&#228;testens dann muss das <strong>Verantwortungsgef&#252;hl </strong>siegen und eine L&#246;sung gefunden werden. Notfalls auch gegen den erkl&#228;rten Willen der Betroffenen.</p>
<p><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/04/wohin-mit-vater.jpg"><!-- --><img class="alignleft size-full wp-image-1832" title="wohin mit vater" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/04/wohin-mit-vater.jpg" alt="" width="106" height="160" /></a>Ganz anschaulich und eindrucksvoll wird diese Situation in der gelungenen Verfilmung des Buches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596175305?ie=UTF8&amp;tag=daskreativeha-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596175305">Wohin mit Vater?: Ein Sohn verzweifelt am Pflegesystem</a><!-- --><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=daskreativeha-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3596175305" border="0" alt="" width="1" height="1" /> aufgezeigt. Die &#228;u&#223;eren Schwierigkeiten und die teilweise noch immer fehlenden legalen M&#246;glichkeiten treiben den Sohn zur osteurop&#228;ischen, illegal besch&#228;ftigten Pflegekraft. Das kann ganz sicher nicht das Patentrezept sein, ist in der Realit&#228;t jedoch eine verbreitete (Not-)L&#246;sung.</p>
<p>Politik und Gesellschaft sind gefragt. Aber auch jeder Einzelne. Die Elterngeneration sollte sich fr&#252;hzeitig Gedanken f&#252;r den &#8220;worst-case&#8221; machen. Und die Kindergeneration soll und muss sich jede nur denkbare Unterst&#252;tzung einholen.</p>
<p>Sei es nun Pflegedienst, NachbarschaftshelferInnen, Beratungs- und Koordinierungsstellen oder Krankenpflegeverein.</p>
<p>Und &#252;ber dem Ganzen nicht vergessen, auch <strong>auf sich selbst zu achten</strong>, die <strong>eigenen Grenzen und Freir&#228;ume achten </strong>und sich daf&#252;r gegebenenfalls <strong>Unterst&#252;tzung </strong>zu suchen.</p>
<p>Welche Erfahrungen habt Ihr in dieser Situation gemacht? Was oder wer hat geholfen?</p>
<p><em>Schreibt doch Eure Ansicht in einem Kommentar!</em></p>
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