Grade gelesen und immer noch begeistert davon. Viel mehr als nur eine Musikerbiografie…
Ausführliche Besprechungen dazu habe ich hier und dort geschrieben, deshalb an dieser Stelle nur die Empfehlung.
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… können Sie jetzt auf dem Blog der Lifestylistin Simone Happel erfahren. Ihr Anliegen ist es, innere und äußere Freiheit, Beruf und Familie zu vereinbaren. Neben Empfehlungen zu diesen Themen, stellt sie auch jede Woche eine Lifestylistin der Woche vor. Manche ihrer Fragen haben mich dabei ins Schwitzen gebracht (Wer oder was mich auf die Palme bringt? Mich doch nicht…. oder vielleicht doch?). Andere zum Nachdenken (welche 3 Eigenschaften mich am treffendsten beschreiben?). Und was es nun mit dem Fahrstuhl und Astrid Lindgren auf sich hat? Lesen Sie selbst!
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![]() Schier unüberwindbar! Immer wieder gerät man in Situationen, die sich nicht (ohne weiteres) verändern lassen, ausweglos erscheinen. Die Kinder purzeln von einer schwierigen Phase in die nächste, noch schwierigere. Die Eltern werden älter und hilfsbedürftiger. Aber noch lange nicht so, dass eine Senioreneinrichtung unumgänglich wäre. Die wollen sie auch überhaupt nicht akzeptieren… sie brauchen doch nur ‘ein bisschen’ Unterstützung hie und da. Verlusterlebnisse belasten – ob nun eine geliebte Person stirbt, eine langjährige Partnerschaft in die Brüche geht, die Kinder flügge werden oder auch ‘nur’ der Arbeitsplatz (durch Arbeitslosigkeit oder Rente) verloren geht. Finanzieller Druck belastet. Überforderung kann viele Ursachen und Auswirkungen haben. Krankheiten und/oder Behinderungen werfen Lebensentwürfe um. Mobbing erzeugt unvorstellbar große psychische Belastungen. Das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden oder nicht mehr zu können wie man will, belastet. All diesen Situationen gemeinsam ist, dass sie sich nicht ohne weiteres verändern lassen. Das Leben hält keine ‘Undo’ Funktion bereit, sondern fordert uns jeden Tag aufs Neue – ohne Netz und doppelten Boden. Wenn sonst keine Änderungsmöglichkeit bleibt, können wir nur unsere Einstellung zu den äußeren Umständen verändern, damit sie uns nicht mehr so stark belasten. Das klingt einfach – ist es aber nicht! Gespräche und Bilder können helfen, das anzunehmen, was nicht zu ändern ist. ![]() Lass’ es zu! Das, was hier so wunderbar blüht ist ein Salbei, der inzwischen so etwa einen Kubikmeter groß ist. Geplant war das so eigentlich nicht. Üblicherweise ist ja Salbei so ein Topfkräutlein, das auf der Küchenfensterbank sein Dasein fristet oder in einem Garteneckchen bei den Kräutern vor sich hinwächst. Dass dieser Salbei so wuchert, war nicht vorgesehen, passte gar nicht in die ursprüngliche Planung. Wie so oft im Leben, kommt irgendwas überraschenderweise ganz groß raus. Und dann? Zeit und Mühe darauf verschwenden, es im Zaum zu halten? Das zu tun, was Salbei üblicherweise tut? Oder einfach zulassen, dass dieser Salbei sich ausbreitet, weit über den Gewürz- und Teebedarf hinaus? Dass er auch durch seine Blüten erfreut, seinen Duft verströmt und mehr Raum einnimmt, als ihm üblicherweise zugestanden wird. Stattdessen könnte ich an diese Stelle auch Buchs pflanzen, der dann ziemlich viel Gehätschel erfordert, aber dem ‘üblichen’ Bild mehr entsprechen würde. Dieser Salbei ist an der Stelle vollkommen pflegeleicht, im Frühjahr schneide ich ihn nach der Blüte ziemlich weit runter, nach ein paar Wochen hat er wieder seine Größe erreicht. Gießen? Nicht nötig! Ungeziefer? Die paar Blattläuse, die manchmal drangehen, fressen die Marienkäfer. Dem Salbei gefällt sein Standort und er dankt es mir schon seit etlichen Jahren, indem er auch die härtesten Winter übersteht. Was das mit dem Thema meiner Seite zu tun hat? Wie viele ‘Salbeibüsche’ warten in unserem Inneren nur darauf wuchern zu dürfen? Wie viele Talente werden nicht gelebt, weil ‘man das nicht tut’? Was so leicht von der Hand geht, kann doch nichts wert sein….. oder vielleicht doch? ![]() Was mich mein altes Haus lehrt: Mach’s dir einfach! Ein paar Steine und ein Brett drüber gibt auch eine Bank. Wenn die ersten Sonnenstrahlen an genau dieses Plätzchen fallen, schmeckt der Kaffee oder Tee dort genauso gut, wie auf einem luxuriösen Thron. Es braucht nicht immer viel Aufwand, um ein Ergebnis zu erzielen, das genau den vorgesehenen Zweck erfüllt. Diese ‘Bank’ entstand, weil genau an dieser Stelle die ersten Sonnenstrahlen am Vormittag in meinen Garten fallen. Um dann ein Viertelstündchen dort zu verweilen, Sonne zu genießen und die Seele baumeln zu lassen, reicht das Brett auf den Steinen völlig. Es war eine Lösung, die ganz schnell aus vorhandenem Material gemacht war. Und doch hat es lange gedauert, auf diese so simple Idee zu kommen.
Wieviele Sonnenplätze entstehen gar nicht erst, weil in unseren Köpfen so viele Vorstellungen davon rumspuken, wie solche Plätze auszusehen haben? So wirklich neu ist es gar nicht, denn dieses ‘Baby’ beschäftigt mich schon sehr lange Zeit ganz intensiv. Und so war es eigentlich nur logisch, dass es irgendwann den Raum erhalten und einnehmen wird, der ihm zusteht.
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Alles, was es dazu zu sagen gäbe, habe ich im Prinzip schon hier geschrieben. Deshalb an dieser Stelle nur den Hinweis, dass es jetzt auch als E-Book bei Amazon erhältlich ist. Das Begleitete Malen dient der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Seine Wirkung geht dadurch weit über die rein entspannende Wirkung des Malens selbst hinaus. Wer im Rahmen von Persönlichkeitsentwicklung lernt, sich in gesundem Maß abzugrenzen, Perfektionismus abzulegen und gut auf sich selbst zu achten, der verhindert Stress und Burnout schon im Vorfeld. ![]() Bildgeburt … ist ja eine recht subjektive Angelegenheit und Geschmacksfrage. Erich Kästner bemerkte dazu in seiner unnachahmlichen Art und Weise: “Der Eine isst gern Leberwurst, der andre grüne Seife!” “Schönheit liegt im Auge des Betrachters” – auch das passt in diese Rubrik. In meiner Arbeit werde ich mit den unterschiedlichsten Bildern konfrontiert und immer mal wieder werde ich gefragt “Gefällt es Dir?” oder “Findest Du es schön?”. Diese Frage ist für mich ausgesprochen schwierig. Zum Einen – das ist der ‘fachlich-theoretische’ Teil, ist es ein Ziel meiner Arbeit, meine Malenden von der Notwendigkeit der Bestätigung aus dem Außen wegzuführen. Sie sollen sich selbst Anerkennung und Achtung geben können. Gerade Kinder führen mit dieser Frage die Erwachsenen gern aufs Glatteis. Kommt die fast schon automatische Bestätigung “ja, das ist schön geworden”, dann verliert das vermeintliche Lob ganz schnell seinen Wert durch den inflationären Gebrauch. Und – ganz am Rande – Kinder merken es sehr genau, wenn reflexhaft und unaufrichtig gelobt wird. Zum Anderen bin ich als Begleiterin, so in den Bildprozess integriert, dass ästhetisches Empfinden für diese Bilder gar keine Rolle spielt, gar nicht aufkommt. Selbst wenn ich das wollte und versuche – ich kann die Bilder, die ich begleitet habe, nicht unter ästhetischen Gesichtspunkten beurteilen. Das Bild ist für mich untrennbar mit seiner Entstehung verbunden. Wenn ich das Bild ansehe, dann sehe ich ganz automatisch auch das Mädchen, das in stiller Konzentration ganz versunken, mit leuchtenden Wangen malt. Ich sehe den Mann, der staunend wie ein kleines Kind vor seinem Werk steht – “das habe ich geschaffen?!?”. Ich sehe die Frau, die mit ihrem Bild wahre Kämpfe ausgefochten hat, weil das Bild werden wollte, was es werden muss. Ich sehe den kleinen Jungen, der die Lava aus dem Vulkan schleudern lässt und dabei selbst die Energie eines Vulkans verbreitet. Ich gebe die Frage normalerweise an meine Malenden zurück – “Findest Du es schön?” “Bist Du zufrieden damit?”. Oder ich schildere meinen Eindruck über den Malprozess. “Das hat Dir richtig Spaß gemacht.” “Das war ganz schön harte Arbeit.” Und hier und heute – so ganz unter uns – beantworte ich diese Frage mal: “Ja, ich finde jedes Bild, das in meiner Begleitung entsteht, anrührend und berührend. Es ist jedes Mal wieder schön, eine ‘Bildgeburt’ erleben zu dürfen. “ Kennt Ihr die beiden auch? Auch wenn sie eigentlich eher nicht gemeinsam auftreten, treten sie doch gern im Doppelpack auf. Das heißt – genau genommen – ist es eigentlich nur der Herr Erstmal, der wirklich auftritt. “Ich lege das erstmal dahin und demnächst wird es dann einen Platz bekommen.” Erstmal erscheint geradezu omnipräsent. Ob er nun in der Küche die dreckige Tasse erstmal auf den Tisch stellt, erstmal nur die schriftlichen Hausaufgaben macht, erstmal in Ruhe einen Kaffee trinken muss oder auch erstmal überlegt, wie das große Chaos in den Griff zu kriegen wäre – Erstmal ist überall dabei. Demnächst dagegen hält sich mit seinem Auftreten doch sehr zurück. Er liebt die große Ankündigung, lässt sich gern einladen und vorstellen, doch sein persönliches Auftreten bleibt ebenso aus wie das seines Vetters Godot. Und dennoch bin ich mir ganz sicher, dass es ihn gibt, diesen Herrn Demnächst. Ob ich mir jetzt erstmal eine Tasse Tee koche (oder vielleicht auch zwei – eine für mich und eine für Herrn Erstmal, der in seinem unermüdlichen Einsatz auch erstmal ein Päuschen vertragen könnte) und Euch demnächst dann berichte, wie der Herr Demnächst in Natura aussieht? Bildquelle: Wikicommons |
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