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	<title>malen-befreit.de &#187; psychologie</title>
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		<title>Kannst Du auch anders?</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 05:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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<p>Ratgeberb&#252;cher im Bereich Psychologie und Lebensberatung gibt es ja nun wie Sand am Meer. Darunter sind hilfreiche, abgehobene, brauchbare, optimistische und hoch komplizierte.</p>
<p>Zur ersten Kategorie <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/27/kannst-du-auch-anders/">Kannst Du auch anders?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/03/ich-kann-auch-anders.jpg"><!-- --><img class="alignleft size-full wp-image-1678" title="ich kann auch anders" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/03/ich-kann-auch-anders.jpg" alt="" width="97" height="160" /></a></p>
<p><strong>Ratgeberb&#252;cher </strong>im Bereich <strong>Psychologie </strong>und <strong>Lebensberatung </strong>gibt es ja nun wie Sand am Meer. Darunter sind <strong>hilfreiche</strong>, abgehobene, brauchbare, optimistische und hoch komplizierte.</p>
<p>Zur ersten Kategorie m&#246;chte ich das neue Buch<em> &#8220;Ich kann auch anders&#8221;</em> von <strong>Roland Kopp-Wichmann</strong> z&#228;hlen und hier ein wenig genauer vorstellen.</p>
<p><em>&#8220;Ich kann auch anders&#8221;</em> widmet sich 10 h&#228;ufigen <strong>Psychofallen </strong>im <strong>Berufsalltag</strong>, wie man diese erkennt und auch welche M&#246;glichkeiten es gibt, sich daraus zu befreien.</p>
<p>Zu Beginn stellt der Autor seine Leits&#228;tze f&#252;r dieses Buch vor:</p>
<blockquote><p>Der Fisch ist der Letzte, der das Wasser entdeckt. (Ver&#228;nderung ist schwierig.)</p>
<p>Die Landkarte ist nicht die Landschaft. (Weil wir die Wirklichkeit nicht direkt erkennen k&#246;nnen, machen wir uns Landkarten von ihr.)</p>
<p>Das Symptom ist die L&#246;sung. (Unser Verhalten ist nie dumm oder schlecht, sondern immer die beste Wahl aus unseren M&#246;glichkeiten.)</p>
<p>Ich kann auch anders. (Wer ein Problem &#228;ndern will, muss erst herausfinden, wie er es erzeugt.)</p></blockquote>
<p>Sehr anschaulich und verst&#228;ndlich stellt Kopp-Wichmann in den n&#228;chsten Abschnitten anhand der Leits&#228;tze seine Landkarte vor:</p>
<p><strong>Ver&#228;nderung ist m&#246;glich, aber arbeitsintensiv. </strong>Wir verhalten uns so wie wir es tun, weil wir es in unserer Kindheit als wirksames Verhalten erlernt haben und unser &#8220;Autopilot&#8221; uns reagieren l&#228;sst. Dadurch verhalten wir uns manchmal unangemessen und &#252;bertragen unbewusste Konflikte in den Berufsalltag.</p>
<p><em>&#8220;Was hinter Ihren beruflichen Problemen steckt&#8221; </em>und <em>&#8220;Wie Sie sich daran hindern, Probleme zu l&#246;sen&#8221;</em> sind die beiden Kapitel, in denen der Leser die ersten anschaulichen Hintergrundinformationen &#252;ber die <strong>Landkarte </strong>erh&#228;lt.</p>
<p><em>&#8220;Wie sie sich aus einer Psychofalle befreien k&#246;nnen&#8221;</em> legt die <strong>Reiseroute </strong>dar. Mit den vier Werkzeugen der<strong> inneren Achtsamkeit, hilfreicher S&#228;tze, Experimente und dem Logbuch</strong> wird ein grunds&#228;tzlicher Weg aufgezeigt.</p>
<p>Zur inneren Achtsamkeit gibt es auf dem Pers&#246;nlichkeitsblog einen ausf&#252;hrlichen <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/215/achtsamkeit-das-beste-mittel-gegen-ihren-alltagsstress#more-215  ">Artikel </a>mit <a href="http://kopp-wichmann.podspot.de/files/5_minuten_achtsamkeit_.mp3">Podcast Anleitung</a>, um diesen Zustand zu erreichen.</p>
<p>F&#252;r jede Psychofalle gibt es dann im Buch zun&#228;chst eine Erl&#228;uterung des Themas, die den Umfang und die Auspr&#228;gung weiter verdeutlichen und Praxisbeispiele zeigen. Die Fragen zum Thema helfen zu erkennen, wie sehr dieses Thema Dich &#252;berhaupt betrifft.</p>
<p>Der Abschnitt <em>&#8220;Wie sich diese Psychofalle entwickeln kann&#8221;</em> leuchtet aus, welche Hintergr&#252;nde zu diesem Thema gef&#252;hrt haben. Wer mag kann sich noch tiefer mit den Hintergr&#252;nden auseinander setzen, daf&#252;r ist ein Abschnitt <em>&#8220;Wenn sie tiefer gehen wollen&#8221;</em> da.</p>
<p>Wenn die Hintergr&#252;nde erl&#228;utert sind, folgen die <strong>hilfreichen S&#228;tze </strong>f&#252;r das jeweilige Thema, die in der inneren Achtsamkeit ausgesprochen und auf ihre Wirkung beobachtet werden. So kann der Leser genauer eingrenzen, welcher Aspekt eines Themas bei ihm f&#252;r Schwierigkeiten sorgt.</p>
<p>Wie diese hilfreichen S&#228;tze denn aussehen?</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Mein Leben geh&#246;rt mir.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Ich muss nicht dauernd funktionieren.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Meine Grenzen machen mich sp&#252;rbar.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Es ist v&#246;llig in Ordnung, ab und zu Nein zu sagen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Es sind ein paar willk&#252;rlich ausgew&#228;hlte Beispiele zu unterschiedlichen Themen.</p>
<p>Nat&#252;rlich musste ich unbedingt ausprobieren, ob das funktionieren kann. Und obwohl ich sicher noch nicht sehr ge&#252;bt darin bin, in den Zustand der inneren Achtsamkeit zu gelangen, konnte ich doch feststellen, dass einige S&#228;tze eine ganz andere Wirkung erzielen als andere. W&#228;hrend manche S&#228;tze zu einem Thema fast keine Wirkung zeigten, f&#252;hrten bei mir andere zu einem Gef&#252;hl der Beklemmung rund um den Solarplexus. Bei anderen wurden meine F&#252;&#223;e eiskalt. Und manche lie&#223;en mich ganz leicht und entspannt werden.</p>
<p>Ob sich eine solche Wirkung nur mit Hilfe des Buches auch bei Personen erzielen l&#228;sst, die noch gar keine Erfahrung mit <strong>Prozessen der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung</strong> haben, kann ich nicht einsch&#228;tzen, vielleicht traut sich ja der eine oder die andere Leser/in dran und berichtet dann hier in den Kommentaren davon.</p>
<p>Zur Bewusstmachung von Themen ist das Buch aus meiner Sicht auf jeden Fall hilfreich.</p>
<p>Im n&#228;chsten Schritt bietet Kopp-Wichmann zu jedem Thema eine Reihe von <strong>Experimenten </strong>an, mit denen neues Verhalten ausprobiert und einge&#252;bt werden kann.</p>
<p>Sollte Dir demn&#228;chst in der Fu&#223;g&#228;ngerzone jemand mit erhobenen Armen entgegen kommen, so muss derjenige nicht unbedingt von einem unsichtbaren Verfolger mit Waffe begleitet werden, sondern kann auch ein experimentierfreudiger <em>&#8220;Ich kann auch anders&#8221;</em>-Leser sein. Auch der notorisch unp&#252;nktliche Kollege, der pl&#246;tzlich zu jedem Meeting auf die Sekunde p&#252;nktlich erscheint, k&#246;nnte dieses Buch auf seinem Nachttisch liegen haben. Falls ich Dich mit diesen Beispielen jetzt verschreckt haben sollte &#8211; keine Angst, der &#252;berwiegende Teil der Experimente ist auch durchf&#252;hrbar, ohne offensichtlich befremdliches Verhalten an den Tag zu legen. Das w&#228;ren dann beispielsweise <em>&#8220;H&#246;ren Sie einen Tag auf zu jammern&#8221;</em>, <em>&#8220;Riskieren Sie pro Tag einen Konflikt&#8221; </em>oder auch<em> &#8220;Tun Sie mehr Dinge, die Sie gerne tun&#8221;</em>.</p>
<p>Wer Geschmack daran gefunden hat, erh&#228;lt in den Abschnitten <em>&#8220;Was Sie noch tun k&#246;nnen&#8221;</em> eine ganze Reihe weiterer Anregungen zu seinem Thema.</p>
<p><strong><em>Welche Themen das &#252;berhaupt sind?</em></strong></p>
<p>Auf dem Blog zum Buch ist eine <a href="http://www.ichkannauchanders-blog.de/die-10-haufigsten-psychofallen">Auflistung und Erl&#228;uterung der 10 h&#228;ufigsten Psychofallen</a>, die in diesem Buch behandelt werden.</p>
<p>Im Abschlusskapitel wird nochmals aufgezeigt, wie die M&#246;glichkeiten, die <em>&#8220;Ich kann auch anders&#8221;</em> anbietet, in die Praxis umgesetzt werden k&#246;nnen. Dazu empfiehlt es sich, das bereits in den Werkzeugen erw&#228;hnte Logbuch, ein leeres Notizbuch, anzuschaffen und begleitend zu verwenden.</p>
<p>Denn wirklich wertvoll ist Kopp-Wichmanns Buch nur dann, wenn es als Arbeitsbuch begriffen und verwendet wird und tats&#228;chlich zu eigener Aktivit&#228;t f&#252;hrt.</p>
<p><strong>Lesen allein gen&#252;gt nicht.</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich kann auch anders&#8221; </em>liefert die <strong>Landkarte </strong>und die <strong>Reiseroute </strong>– auf den <strong>spannenden Weg zu Deiner Pers&#246;nlichkeit und mehr Zufriedenheit und Erfolg im Beruf </strong>musst Du Dich selbst machen!</p>
<p>Das willst Du ausprobieren? <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3783134129?ie=UTF8&amp;tag=daskreativeha-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3783134129">&#8220;Ich kann auch anders: Psychofallen im Beruf erkennen&#8221; kannst Du hier gleich bei Amazon.de bestellen.</a></p>
<p><em><strong>Keine Lust allein zu reisen?</strong></em></p>
<p>Roland Kopp-Wichmann bietet auch <a href="http://www.seminare4you.de/">Pers&#246;nlichkeits-Seminare und Coaching </a>an.</p>
<p>Und auch bei mir im <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">Atelier </a>ist das Reiseziel das Gleiche, auch wenn die Landkarte und die Reiseroute sich ein wenig unterscheiden.</p>
<p><em><strong>Warum ich dann hier dar&#252;ber schreibe?</strong></em></p>
<p>Nun &#8211; ich bin der Auffassung, dass unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Situationen ihres Lebens auch unterschiedliche Wege zur Auswahl brauchen.</p>
<p>Hast Du einen ganz anderen Weg f&#252;r Dich gefunden? Wie sieht der aus? Berichte doch in einem Kommentar dar&#252;ber.</p>
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		<title>St&#246;rungen haben Vorrang!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 05:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[psyche]]></category>
		<category><![CDATA[psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[ruth cohn]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Psychotherapeutin und Begr&#252;nderin der TZI (Themenzentrierte Interaktion), Ruth Cohn, verstarb am 30.1.2010 im hohen Alter von 97 Jahren.</p>
<p>Quelle: Ruth Cohn Institut </p>
<p>Nun gehe ich <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/04/stoerungen-haben-vorrang/">St&#246;rungen haben Vorrang!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Psychotherapeutin und Begr&#252;nderin der <strong>TZI </strong>(Themenzentrierte Interaktion), <strong>Ruth Cohn</strong>, verstarb am 30.1.2010 im hohen Alter von 97 Jahren.</p>
<p><a href="http://www.ruth-cohn-institute.org/" target="_blank">Quelle: Ruth Cohn Institut </a></p>
<p>Nun gehe ich davon aus, dass Du nicht unbedingt wei&#223;t, wer diese Dame war und was sie getan hat, doch bevor Du jetzt wegklickst, bitte ich um einen Moment der Aufmerksamkeit f&#252;r sie und ihre Arbeit.</p>
<p>Auch ohne Ruth Cohns Arbeiten n&#228;her zu kennen, k&#246;nnen die <strong>Grundgedanken </strong>f&#252;r jeden <strong>hilfreich </strong>sein, der in irgendeiner Art und Weise in <strong>Beziehungen </strong>zu anderen <strong>Menschen </strong>und <strong>Gruppen </strong>steht.</p>
<p>Ihre beiden urspr&#252;nglichen Grundannahmen (Postulate) m&#246;chte ich gern kurz erl&#228;utern.</p>
<h2>Sei Deine eigene Chairperson!</h2>
<p>Urspr&#252;nglich sprach <strong>Cohn </strong>vom <strong>Chairman</strong>, sp&#228;ter setzte sich der geschlechtsneutrale Begriff der <strong>Chairperson</strong> durch. Eine wirklich passende &#220;bersetzung daf&#252;r gibt es nicht, w&#246;rtlich &#252;bersetzt bedeutet es Obmann, Vorsitzender.</p>
<p>Gemeint ist damit, dass jeder Mensch <strong>sich selbst angemessen wahrnehmen </strong>soll, auch wenn er sich in einer Gruppe befindet. Jeder soll auf seine <strong>innere Stimme </strong>h&#246;ren, seine <strong>eigenen Gef&#252;hle</strong>, <strong>W&#252;nsche </strong>und <strong>Bed&#252;rfnisse</strong> wahrnehmen.</p>
<p><strong>Auf sich achten.</strong></p>
<p>Das klingt alles so selbstverst&#228;ndlich und doch r&#252;hrt ein gro&#223;er Teil der Probleme, die wir in unserer zivilisierten Welt haben, daher, dass eigene Bed&#252;rfnisse unterdr&#252;ckt und nicht wahrgenommen werden.</p>
<h2>St&#246;rungen haben Vorrang!</h2>
<p>Das meint, dass sich St&#246;rungen <strong>Vorrang nehmen</strong>. Wir erkennen damit an, dass es <strong>Faktoren </strong>gibt, die mich davon abhalten, meine <strong>Aufmerksamkeit </strong>dem eigentlichen <strong>Thema </strong>zu widmen oder uneingeschr&#228;nkt bei mir zu sein. Solange solche <strong>St&#246;rungen </strong>nicht <strong>gekl&#228;rt </strong>sind, beanspruchen sie immer einen Teil meiner <strong>Energie</strong>. St&#246;rungen k&#246;nnen dabei nicht nur <strong>&#228;u&#223;ere Einfl&#252;sse </strong>wie L&#228;rm, Temperatur usw. sein, sondern auch auf der <strong>Gef&#252;hlsebene</strong> angesiedelt sein wie beispielsweise Frustration oder Aversion oder auch Heiterkeit.</p>
<p>Eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte der Themenzentrierten Interaktion findet sich auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion">Wikipedia</a>.</p>
<p>Einen sehr empfehlenswerten Einstieg in die Materie gibt das gut lesbare Buch von Barbara Langmaack, das f&#252;r so manchen Aha-Effekt sorgt und begreifbar macht, was in Gruppen oder Teams denn immer so schief l&#228;uft.<br />
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