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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Weiterführende Links zum Thema Beziehungen

Unsere Beziehungen sind ein riesengroßes und umfassendes Themengebiet, das ich hier nur in Teilen und aus meiner subjektiven Sicht ankratzen kann. Es gibt tausende von Ratgebern zum Thema Partnerschaft und Beziehungen und auch im Web gibt es jede Menge Informationen dazu. Einige, die mir besonders nützlich erscheinen, habe ich ausgewählt und möchte sie kurz vorstellen.

Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP)

Das Familienhandbuch ist ein umfassendes Nachschlagewerk zu allen Themen rund um die Familie. Verschiedene Autoren aus dem wissenschaftlichen und teilweise auch dem beratenden Tätigkeitsbereich haben zu diesem umfangreichen Werk beigetragen.

Auch der Bereich Partnerschaft weist eine ganze Reihe lesenswerter Artikel auf, die komplette Auflistung findet sich auf dieser Übersichtsseite:

Übersicht über die Partnerschaftsthemen

Speziell zu Trennung und Scheidung gibt es eine eigene Übersichtsseite.

Tolle Artikel dazu im Persönlichkeitsblog

Auch das Persönlichkeitsblog weist eine ganze Reihe sehr empfehlenswerter Artikel zu diesen Themen auf, ganz besonders möchte ich Euch die folgenden ans Herz legen:

Der Beziehungstest

Eine Liste der Warnzeichen für eine Beziehungskrise

Ein wirklich lesenswerter Beitrag über Affären und Seitensprünge

Austausch in Foren

Eine weitere interessante Möglichkeit, die das Web 2.0 bietet, ist natürlich auch der anonyme Austausch in Foren. Als “Klassiker” bieten sich dazu die Foren von Zeitschriften, wie beispielsweise eltern.de oder brigitte.de an

Die Partnerschaftsforen auf eltern.de

Foren zu Liebe und Beziehung auf brigitte.de

Austausch in der Cosmopolitan

Das alles sind wertvolle Möglichkeiten, solange noch nicht zu viel Sand im Getriebe knirscht.

Wenn aber so richtig der Wurm drin ist, Gespräche nicht mehr möglich sind, ohne in einen destruktiven Streit auszuarten, der Gedanke an Trennung immer lauter wird, dann erscheinen solche Möglichkeiten wohl als Farce.

Wo es in solchen Fällen Hilfe gibt, erfahrt Ihr morgen.

Beziehungsbild zum Valentinstag

Urlaubsbild mal anders

Ein gemeinsam gestaltetes Bild liefert einen sehr ergiebigen Ansatz, um (wieder) miteinander ins Gespräch zu kommen. Ob damit nun ein besonderes Ereignis, wie ein Urlaub, eine Hochzeit oder eine Schwangerschaft ‘aufbereitet’ wird oder ein ewiger Knatschpunkt aufs Papier (oder Tapet) gebracht wird – das gemeinsame Gestalten eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Auch um auszudrücken, “was bedeutet für uns denn unsere Partnerschaft” liefern Papier oder Leinwand den geeigneten Hintergrund.

Gerade für Menschen, die sich mit Worten schwertun, bietet sich die nonverbale Ausdrucksmöglichkeit geradezu an.

Paare können bei mir als gemeinsame Aktivität miteinander in diesen ganz anderen Dialog zu treten.

Die Paarbilder können gemalt oder als Collagen oder Materialbilder gestaltet werden.

Für die Materialbilder eignen sich handliche, leichte Gegenstände, wie zum Beispiel Muscheln, Schleifen, Stoffstücke aber auch kleine Steine, Figuren und ähnliches. Eigenes Material sollte in das Bild einfließen, verschiedenes steht hier auch zur Verfügung.

Wer sich jetzt bis zum Valentinstag (14.2.2010) anmeldet, kommt in den Genuss einer Sonderaktion:

2 Stunden Valentinsbild malen für 2 Personen für nur 100 Euro.

Eine Leinwand in der Größe 50×70 cm ist im Preis enthalten.

Die Termine dafür müssen wir individuell vereinbaren, damit das Atelier und ich dann nur für Euch da sind. Ruf gleich an 06238/1027 oder schicke mir eine Mail.

Ich freue mich auf Euch!

Krisen als Chance nutzen

Sie kommen so unausweichlich wie der nächste Schneematsch – die Beziehungskrisen.

Aber irgendwie sind sie in unserem Bild davon, wie eine Partnerschaft auszusehen hat, nicht vorgesehen. Umso größer ist dann die Ratlosigkeit und die Verlockung sich zu trennen.

Nun will ich ganz sicher nicht ein ‘Durchhalten um jeden Preis’ predigen – es gibt ganz bestimmt Situationen, in denen Trennung für alle Beteiligten der beste Weg ist. Und doch glaube ich, dass es in vielen Fällen auch anders ginge, wenn die Krise als Chance gesehen und genutzt wird.

In solchen Zeiten, in denen ohnehin alles in Frage gestellt ist, bietet es sich doch geradezu an, auch wirklich alles zu hinterfragen. Wenn die Karten auf den Tisch gelegt werden und das zur Sprache kommt, was stört, nicht passt oder fehlt, dann können sich Erkenntnisse ergeben, die verblüffen. Oft liegen die Bedürfnisse gar nicht so weit auseinander und wurden doch von beiden Partnern über Jahre hinweg unterdrückt. Auch wenn Krisen oft sehr plötzlich in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar werden, so bahnen sie sich doch über einen langen Zeitraum ihren Weg.

Eine heftige Krise bietet die Chance, sich seiner eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen wieder bewusst zu werden und die des Partners zu erfahren. Gerade das, was im Alltag so oft unter den Tisch fällt, kann jetzt zum Thema werden. Wenn nichts mehr zu verlieren ist, verlieren Konventionen ihren Wert. Es wird möglich, ganz neue Werte zu etablieren, solche, die für das Paar passen, ganz unabhängig davon, was gesellschaftlich akzeptiert ist.

Nicht immer gelingt es einem Paar allein, so miteinander zu sprechen, dass die Chancen auch genutzt werden können. Heftige Emotionen brechen auf und schnell wird dabei eine Ebene erreicht, die verletzt. Gerade für Paare, die bisher nicht miteinander im Gespräch waren, kann es sehr schwer bis unmöglich sein, in einer solchen Situation allein miteinander klar zu kommen. Dann ist ganz sicher ein geschulter, neutraler Vermittler im Rahmen einer Paarberatung sinnvoll.

Eine andere Hilfe in Krisenzeiten möchte ich morgen vorstellen, als ein wertvolles Hilfsmittel in aktuellen Krisen, eine Bereicherung in jeder Beziehung und eine Vorbeugemaßnahme für die nächsten kritischen Zeiten, die ganz sicher kommen werden.

Meine 5 besten Tipps für eine langjährige, lebendige Beziehung

Auch hier gilt wieder: Der nachfolgende Artikel ist vollkommen subjektiv, nicht wissenschaftlich abgesichert und beruht lediglich auf meinen persönlichen Ansichten und Erfahrungen.

Glotze aus und eine gemeinsame Mahlzeit am Tag

Seit etwa 14 Jahren schauen mein Mann und ich kaum noch fern. Mittlerweile hat das TV-Programm in unserem Tagesablauf überhaupt keinen Platz mehr. Und uns fehlt dabei gar nichts, wir wüssten nicht, was wir uns überhaupt anschauen sollten.

Nachrichten sind über Radio, Internet und Tageszeitung ausreichend abgedeckt, Filme die wirklich interessant sind, sehen wir uns etwa fünf Stück pro Jahr auf DVD an.

Wir ernten damit noch immer ungläubige Blicke – “was macht ihr denn abends?”.

Eigentlich ganz einfach – unsere gemeinsame Hauptmahlzeit mit der ganzen Familie ist das Abendessen. Das findet relativ spät (zwischen 19 und 29 Uhr) statt, weil eins der Kinder immer irgendein Sporttraining, Tanzstunde oder sonstige Aktivitäten hat. Schon während des Kochens geht bei uns das große Erzählen los – was hat sich den Tag über ereignet, wen hab ich getroffen, was ist noch zu erledigen usw.

Beim Essen setzt sich das fort, auch die Kinder berichten über ihren Tag. Entsprechend lang dauert die Mahl- und Erzählzeit. Eigentlich läuft das so den ganzen Abend weiter – irgendwann wird der Tisch abgeräumt, die Kinder machen sich bettfertig, kommen nochmal in die Küche, weil ihnen noch etwas wichtiges eingefallen ist, was sie noch erzählen wollten.

Und wenn die Teenies dann in ihren Zimmern sind, sind wir als Paar schon so im Erzählen drin, dass wir erst dann ein Ende finden, wenn die Augen anfangen zuzufallen.

Erleichtert wird das natürlich dadurch, dass wir eine relative große und behagliche Wohnküche haben.

Was wir so viel zu erzählen haben?

Wenn sich nicht aus den Erlebnissen des Tages ein Thema ergibt, dann ganz sicher aus den Hobbies und Interessen oder Ideen und Wünschen. Das muss man vielleicht erst (wieder) lernen, wenn vorher das große Schweigen geherrscht hat, aber irgendwann ist es so notwendigund selbstverständlich wie Wasser – im Gespräch bleiben.

Rituale für die Partnerschaft

Das Wort Rituale klingt vielleicht nach Routine und Langeweile oder gar nach irgendwelchen stocksteifen, religiösen Veranstaltungen. Das soll hier nicht gemeint sein. Nehmen wir lieber die Definition, die das Familienhandbuch für Paarrituale anbietet:

“Rituale entstehen im Verlauf des Zusammenlebens aufgrund bestimmter, aber auch zufälliger Ereignisse oder sich im Alltag entwickelnder Handlungsmuster. Diese empfindet das Paar als so angenehm, dass sie regelmäßig oder unregelmäßig wiederholt werden.

Es handelt sich bei Ritualen um vom Paar gemeinsam entwickelte symbolische Handlungen. Symbolisch, weil sie als “Sinnbilder” aufgefasst werden können, die entscheidende hintergründige Bedeutungen besitzen. Sie können daher dem anderen über die sichtbare Handlung hinaus etwas zu verstehen geben. Dabei sind auch jene Rituale eingeschlossen, die sowohl täglich wiederholt als auch einmalig ausgeführt werden. Folglich können auch einmalige, spontane Inszenierungen und kleinere Feiern eines Ereignisses (z.B. die berufliche Beförderung eines Partners oder ein positiver Schwangerschaftstest) für die Partner Rituale darstellen. Entscheidend ist letztendlich, was das Paar mit den gemeinsamen Handlungen für sich hervorhebt sowie der Ablauf der Ausführung. “

Ob es nun das ausgiebige Sonntagsfrühstück, ein gemeinsamer Spaziergang, die Tasse Kaffee nach dem Essen ist, bleibt jedem selbst überlassen.

In der Regel entwickeln sich solche Rituale von selbst, aber warum nicht gezielt welche suchen und einführen?

An einem Strang ziehen

Ich sehe den Punkt, an dem eine Beziehung kippen kann, da, wenn nicht mehr an einem Strang gezogen wird. Sei es nun nur, dass es eigentlich keine gemeinsamen Interessen oder Ziele (mehr) gibt oder sogar offen (oder verdeckt) gegeneinander gearbeitet wird.
Die Kinderaufzucht allein ist als gemeinsames Ziel nur in begrenztem Umfang und für eine begrenzte Zeit tauglich.

Nicht nichts ohne Dich

Ein weiterer, ganz wichtiger Faktor ist für mich, dass jeder auch seine eigenen Interessen und Erlebnisse hat. Sei es nun eine Fortbildung, ein Sport, ein Hobby, solche Aktivitäten tragen ganz entscheidend dazu bei, dass der Horizont nicht hinter der Haustür endet.

Gerade wenn ein Partner einen großen Teil der Zeit im Haus verbringt – sei es nun wegen Kinderbetreuung, Altenpflege oder Homeoffice – ist es zwingend notwendig, auch mal raus zu kommen, andere Menschen zu treffen und neue Eindrücke zu gewinnen.

Die richtige Balance zwischen Gemeinsamkeit und Distanz zu finden ist nicht leicht, aber notwendig.

Liebe Dich selbst

Eigentlich sollte das ja mittlerweile in den Köpfen angekommen sein – wer sich nicht selbst liebt, kann auch keinen anderen Menschen lieben.

Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann auch für andere sorgen.

Und doch ist es in der Praxis für die meisten Menschen unglaublich schwer, sich selbst Liebe und Wertschätzung entgegen zu bringen. Auch im Malatelier zeigt sich das immer wieder – und kann dort zum Thema gemacht und bearbeitet werden.

Die 5 größten Beziehungsfallen

Der nachfolgende Artikel ist vollkommen subjektiv, nicht wissenschaftlich abgesichert und beruht lediglich auf meinen persönlichen Ansichten und Erfahrungen.

Was lässt Beziehungen scheitern? Woran liegt es, dass sich so viele Paare trennen und wie ließe sich das vielleicht verhindern? Was sind die Ursachen dafür?

Harmonie um jeden Preis (Streiten ist wichtig)

Vollkommene Harmonie, wortlose Übereinstimmung und niemals auch nur einen Hauch von Streit oder Missklängen – ist das nicht die ideale Beziehung?

Jeder kennt die Gedanken des anderen und natürlich laufen die niemals den eigenen entgegen.

Ganz ehrlich – für mich ist das mittlerweile eine echte Horrorvorstellung. “Reibung schafft Wärme” sagt der Volksmund so schön und treffend.

Streiten ist wichtig und sollte geübt und gepflegt werden. Damit meine ich jetzt nicht den destruktiven Streit, der in Brüllerei, Geschirr zerdeppern, Türen schlagen und möglicherweise körperliche Übergriffe eskaliert. Sondern den konstruktiven Streit, der den anderen nicht als Person angreift und dennoch unterschiedliche Meinungen zulässt. Nach zähem Ringen wird ein Kompromiss gefunden – oder auch nicht.

Das große Schweigen

Die Statistiken darüber, wie lange Paare miteinander sprechen, schwanken so zwischen 8 und 15 Minuten.

Hm – ich kann das ja kaum glauben und neige schon fast dazu, Churchill zu bemühen, der keiner Statistik glauben wollte, die er nicht selbst gefälscht habe.

Andererseits – gibt es sie ja, die Paare oder Familien, die ihre Mahlzeiten vor dem Fernseher einnehmen oder jeder dann, wenn er gerade will, die sich nur zwischen Tür und Angel begegnen und sich in gemeinsam verbrachter Zeit anschweigen.

Oder die andere Variante – einer schweigt, der andere hält Monologe. Und nicht zuletzt wird viel aneinander vorbeigeredet oder die Notwendigkeiten des Alltags durchgesprochen. Damit kommt man vielleicht über die statistischen Minuten hinweg, aber im echten Gespräch miteinander ist man trotzdem nicht.

Flaute im Bett

Hier behaupte ich, dass sie über kurz oder lang in jeder Beziehung mal einzieht – aus den unterschiedlichsten Gründen. Und auch wenn Frauenzeitschriften dieses Thema immer wieder aufgreifen und Tricks zeigen wollen, wie wieder frischer Wind in die Betten einzieht, glaube ich persönlich, dass auch solche Zeiten ganz einfach dazugehören.

Haus gebaut, Kind gekriegt, Scheidung eingereicht

Der Mix aus Stress, Schlafmangel und totaler Veränderung der Lebensumstände, das mit dieser Konstellation einhergeht, ist in meinen Augen eine der größten Gefahren für eine Partnerschaft.

Das Risiko, sich hier aus den Augen zu verlieren, ist extrem hoch.

Je nach Stärke der Harmoniebedürftigkeit, kann diese Situation mit mehr oder weniger langer Verzögerungszeit zum großen Knall führen. Ähnliche Situationen, in denen sich die Lebensumstände stark verändern, treten auch später noch auf, wenn die Kinder flügge werden oder der Renteneintritt zu ungewohnter Zweisamkeit führt.

Unzufriedenheit eines Einzelnen

“Mein Leben könnte so schön sein, wenn nicht mein Mann (meine Frau) immer vergessen würde den Müll runter zu bringen/wenn ich nicht immer allen hinterherräumen müsste/ wenn er(sie) doch nur auch mal was unternehmen würde…..usw”. Ein Partner ist unzufrieden – mit sich, seinem Leben, einer Situation. Anstatt zu überlegen (und umzusetzen) was wirklich erfüllend und sinnbringend wäre, wird die Verantwortung, um nicht zu sagen die Schuld beim Partner oder der Familie gesucht.

Was ist denn nun der Unterschied zum Malen zu Hause?

Es sind nicht die Materialien allein

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Gedanke Einigen beim Lesen hier immer wieder durch den Kopf geht.

Einer meiner Malenden hatte ihn während des Malens ausgesprochen – und dann ein paar Unterschiede gleich selbst festgestellt:

Wer stellt sich daheim schon über zwanzig verschiedene Farbtöne bereit?

Dazu einen ganzen Haufen Pinsel und Farbschüsselchen?

Das große Papier gibt es auch nicht an jeder Ecke – Erwachsene malen auf 100×70 cm, Kinder auf dem halben Format.

Wer hat einen wirklich ungestörten Raum, in dem das Papier direkt an die Wand gehängt werden kann?

Das alles sind äußere Gründe, die sich noch irgendwie einrichten liessen.

Aber es ist noch mehr dabei:

Eine Kollegin hatte mich besucht und wir haben gemeinsam in meinem Atelier gemalt – jede für sich. Wir hatten alles – den Raum, die Farben, Papier und doch war es nicht das Gleiche. Die Atmosphäre ist völlig anders, wenn jeder so vor sich hinmalt.

Es fehlt die Sicherheit, dass – wenn immer es nötig ist – da jemand für mich da ist. Dass meine “Bilderhebamme” zur richtigen Zeit eingreifen wird und mich die ganze Zeit wohlwollend und aufmerksam begleitet – auch wenn sie vielleicht nur da steht und oberflächlich betrachtet nichts tut.

So wie die Hebamme bei der echten Geburt nur im richtigen Moment da sein muss, um das Richtige zu tun, so ist es auch bei der “Bildgeburt”.

Eigentlich kann man es gar nicht richtig erklären – probier’s doch einfach mal aus!

Der Veränderungsturbo Teil 1: Wer kann etwas ändern?

Ich kann es ändern

Es klingt zwar selbstverständlich, aber wenn wir die Veränderungsbremsen betrachten, zeigt sich schnell, dass es das nicht ist. Ich und nur ich kann mein Verhalten ändern. Damit erzwinge ich eine Änderung auch bei meinen Mitmenschen. Ihr Verhalten kann ich nur und ausschließlich auf diesem Weg beeinflussen.

Hör also auf, Deine Energie darauf zu verschwenden, wie sich der Rest der Welt verhalten müsste, damit es Dir besser geht und konzentriere Dich auf das, was Du dafür tun kannst.

Aber was kann ich denn tun, wenn die Lehrer langweiligen Unterricht machen?

Du kannst Dich selbst mit dem Thema beschäftigen und interessante Aspekte daran suchen. Dann wird auch der Unterricht interessanter.

Aber was kann ich denn tun, wenn die Kollegen sich fies verhalten?

Du kannst ihnen Grenzen setzen – ich gebe zu, das ist nicht einfach, wenn man es nie gelernt hat.

Aber was kann ich tun, in einer Situation, die einfach nicht lösbar ist?

Du kannst Deine Sicht darauf verändern, auch das ist nicht leicht.

Und wenn ich es selbst nicht kann?

Dann kannst Du Dir Hilfe dabei holen. Hilfe, die Dir dabei hilft, es selbst zu tun. Manchmal genügt eine Anregung von außen und hilft dabei, eine neue Sichtweise zu gewinnen. In anderen Fällen kann eine längerfristige Unterstützung durch einen Coach, einen Psychologen oder natürlich durch therapeutisches Malen hilfreich sein.

Und wie finde ich Hilfe für mein Problem?

Hier ist eine umfangreiche Auflistung von Hilfsangeboten im Bereich Familie und Soziales. Die genauen Stellen findest Du, wenn Du dann nach dem Angebot und Deinem Wohnort suchst.

Spezielle Angebote für Schwangere gibt es beispielsweise bei der Bundesstiftung für Mutter und Kind.

Wenn Du Unterstützung bei der Pflege oder Versorgung dementer Angehöriger brauchst, sind neben den örtlichen Beratungs- und Koordinierungsstellen oder den Pflegediensten auch die Alzheimer Gesellschaft ein möglicher Anlaufpunkt.

Mobbingopfer finden hier jede Menge Informationen, überwiegend zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz, speziell zum Thema Mobbing in der Schule gibt es auch diesen Anlaufpunkt .

Bei Depressionen gibt es eine Liste an Anlaufstellen und hier wird zuoberst die Telefonseelsorge mit den bundesweiten Rufnummern aufgeführt, die aber auch für alle anderen Probleme ein guter erster Ansprechpartner ist:
Tel: 0800 – 111 0 111 (24 Std/Tag, gebührenfrei, evangelisch)
Tel: 0800 – 111 0 222 (24 Std/Tag, gebührenfrei, katholisch)
Tel: 0800 – 111 0 333 (für Kinder und Jugendliche, gebührenfrei, Mo-Fr 14:00 – 19:00)
Tel: 0800 – 111 0 550 (für Eltern, gebührenfrei, Mo/Mi: 9:00 – 11:00 Uhr, Di/Do: 17:00 – 19:00)
Zur Onlinesucht gibt es mittlerweile auch eine ganze Reihe an Hilfsangeboten.

Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es eine Suchmöglichkeit nach Drogenberatungsstellen und eine Seite, die sich speziell an Jugendliche richtet.

Messies (desorganisierte Menschen) finden hier eine Anlaufstelle.

Möglichkeiten, wenn Du allein nicht weiterkommst, gibt es also jede Menge, in Anspruch nehmen musst Du sie selbst.

Und das bedeutet in der Regel auch, zumindest dort anzurufen oder hinzumailen.

Wenn Du für Dein Problem keinen Anlaufpunkt findest, dann mail mich an, ich helfe bei der Suche.

Doch es gibt auch eine ganze Reihe von Veränderungen, die wir allein schaffen können, mehr dazu gibt es in den nächsten Tagen.

Angehörige von Suchtkranken, Demenzpatienten, ADS-Kindern

Schreibabys, behinderten Kindern, Alkoholikern, Pflegekindern, verhaltensauffälligen Kindern, Parkinsonpatienten, MS-Kranken, Depressiven, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Pflegebedürftigen und ganz vielen Anderen, haben oft eins gemeinsam:

Sie stecken bis über beide Ohren in den Problemen ihrer Liebsten und vergessen dabei oftmals ihre eigenen Bedürfnisse.

Das laugt auf Dauer aus und kann im schlimmsten Fall zu Burnout und Depressionen oder auch zum körperlichen Zusammenbruch führen und damit dann auch dazu, dass es nicht mehr möglich ist, sich für die erkrankten Angehörigen einzusetzen.

“Achte auf Dich selbst!”

Das meint keineswegs Egoismus und Vernachlässigung der Pflichten, sondern beinhaltet die Erkenntnis, wenn es mir nicht gut geht, kann ich für niemanden sorgen.

Sorge also dafür, dass Du ausreichend Pausen hast, Zeit für Dich allein.

Gehe Deinen eigenen Interessen nach.

Besorg Dir Hilfe, nimm sie in Anspruch.

Definiere Deine Grenzen und achte darauf, dass sie eingehalten werden.

Gerade wenn so viel an Dir hängt, ist es wichtig, mit Deinen Kräften zu haushalten.

Selbsthilfegruppen können Dir Rückhalt und Verständnis geben. Beratungsstellen gibt es für so ziemlich jedes Problem, sie warten nur darauf, dass Du Kontakt zu ihnen aufnimmst.

Und auch das Begleitete Malen kann Dir eine hilfreiche Auszeit sein, um Kraft aufzutanken und Dir Deiner Gefühle und Bedürfnisse bewusst zu werden. Hast Du es schon mal ausprobiert?

Burnout – Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

Bist Du burnoutgefährdet?

Arbeitsumfang, Vielfalt der Aufgaben und Leistungsdruck nehmen in der heutigen Gesellschaft im beruflichen wie auch privaten Bereich stetig zu. Neben diesen erhöhten Leistungsanforderungen begünstigen auch persönliche Aspekte einen Burnout. Besonders gefährdet sind Menschen mit ausgeprägtem Perfektionismus, Helfersyndrom und krankhaftem Ehrgeiz. Ausgebrannt sein können nicht nur Manager, sondern auch Schüler, Studenten, Hausfrauen, Mütter, Arbeitslose oder Rentner. Umso wichtiger wird es für jeden, sich der Gefahr Burnout bewusst zu sein.

Quelle: therapie.de

Das Thema rückt ins öffentliche Interesse, die Arbeitswelt wird immer stressiger und der Druck wächst immer mehr. Zum immer größeren Arbeitspensum gesellen sich die Angst um den Arbeitsplatz und die unsichere wirtschaftliche Lage. Gesellen sich dann noch persönliche Voraussetzungen dazu, die das ausbrennen begünstigen, ist der Zusammenbruch schon fast vorprogrammiert.

An der Arbeitswelt lässt sich nicht so einfach etwas verändern. Doch die persönlichen Voraussetzungen sind der Ansatzpunkt, an dem sich die Gefahr verringern lässt, auch mit der Arbeit am Bild.

Wieviel Stress lasse ich zu und wie gehe ich mit ihm um?

Stress ist immer auch eine Sache der Wahrnehmung und somit sehr subjektiv. Was für den Einen schon puren Stress darstellt, nimmt der Andere noch ganz gelassen. Dabei spielt eine große Rolle, welche Erwartungen ich an mich selbst stelle, bin ich mein größter Kritiker oder kann ich auch mal Fünfe grad sein lassen? Wie hilfreich dabei die Arbeit am Bild sein kann, habe ich bereits hier beschrieben.

Auch Grenzen setzen ist eine Fähigkeit, die sich am Bild ganz ausgezeichnet trainieren lässt und die dann, ins Leben umgesetzt, dazu beiträgt die erforderliche Balance zu finden. Wenn ich meine Grenzen kenne und setzen kann, dann lerne ich automatisch auch “Nein” zu sagen, wenn es angebracht ist.

Und zu guter Letzt wirkt das Malen selbst auch noch entspannend, hilft dabei, die Gedanken loszulassen und den Kopf frei zu bekommen.

All diese Arbeit am Bild wirkt auch als Burnoutvorbeugung, kann aber auch, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, begleitend zu den anderen therapeutischen Maßnahmen, eingesetzt werden.

Mußestunden geniessen – auch ohne großen Aufwand

Dieses Jahr fallen die Weihnachtsfeiertage dafür ja recht günstig, es schliesst sich noch ein Sonntag an und bietet eigentlich die Gelegenheit, ein wenig freie Zeit für sich selbst zu reservieren.  Mußestunden – das klingt so schön altmodisch und betulich – aber ich muss gestehen, es fällt mir noch immer schwer, das auch in die Tat umzusetzen.

Muße – einfach nur die Seele baumeln lassen und nichts tun, eigentlich ist das doch etwas Herrliches.

Und trotzdem regt sich irgendwo im Hinterkopf das schlechte Gewissen. “Müßiggang ist aller Laster Anfang” weiß der Volksmund zu verkünden. Und anscheinend geht es nicht mir allein so, denn beim Suchbegriff “Mußestunden geniessen” spuckt mir die Suchmaschine gleich eine ganze Reihe von Reiseangeboten aus.

Mußestunden nur im Urlaub? Warum nicht in den Alltag integrieren? So als kleine Urlaube vom Alltag, jeden Tag ein paar Minuten ganz ohne Verpflichtungen und nur für mich. Einfach nur aufs Sofa legen, eine Tasse Tee dazu und alle Verpflichtungen mal warten lassen. Jetzt bin erstmal ich dran! Das Fachbuch darf zugeklappt bleiben, der Staubsauger an seinem Platz bleiben, die Arbeit läuft nicht weg, während ich meine Akkus auflade.

Meine Zeit für mich, die mir hilft, später wieder für alle anderen und alles andere dasein zu können. Es gelingt mir immer öfter immer besser. Die Zeit, die mich davor bewahrt, auszubrennen, oder so schön neudeutsch dem ‘burnout’ zum Opfer zu fallen.

Wie sieht es bei Euch damit aus? Könnt Ihr das geniessen und Euch zugestehen? Oder vertreibt Euch das Gemaule des schlechten Gewissens vom Sofa? Wie sehen Eure Mußestunden (oder -minuten) aus?