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Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.
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Wie schon vorangekündigt stehen nun endlich die genauen Termine für das Malen in der neuen Praxis von Nicole Borheier:
Am Dienstag, 06. Juli 2010, von 19.00 – 21.00 Uhr, sowie Di, 13. Juli | Di, 20. Juli | Di, 27. Juli werde ich dort an vier Abenden begleitetes Malen als “Schnupperangebot” für insgesamt 70 Euro (zuzüglich 15 Euro für Material) anbieten.
Im wunderschönen Ambiente des alten Herrnsheimer Schloss gibt es dann die Möglichkeit an diesen vier Abenden die Seele baumeln zu lassen, innere Bilder aufs Papier zu bringen und so zu sich selbst zu finden.
Jeder Abend wird ein kleiner Urlaub für die Seele!
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es geht nicht um das fertige Bild, sondern darum das Bild zu malen.
Mehr über das begleitete Malen erfahren.
Wo ist das Herrnsheimer Schloss?
Wie kann ich mich dafür anmelden?
Die Anmeldungen für diese Veranstaltung bitte ausschließlich über Nicole Borheier.
Für Fragen stehe ich selbstverständlich gern zur Verfügung, Tel. 06238-1027 oder per Mail.
Ich freu’ mich drauf!
 An die Pinsel, fertig, los
 Ist das schon Mobbing?
Mobbing
Mobbing – der Begriff ist in aller Munde, doch bei Nachfrage zeigt sich, dass vielfach Unklarheit besteht, was genau eigentlich Mobbing ist.
Wo verlaufen die Grenzen zu normalen Streitigkeiten oder Konflikten?
Nehmen wir zunächst einen ganz ‘normalen’ Konflikt. Dieser entsteht spontan aus einer Situation heraus und wird zwischen den Kontrahenten offen ausgetragen. Er bezieht sich ganz unmittelbar auf ein Thema und kann kurzfristig geklärt werden. Wie ein reinigendes Gewitter wirkt er, wenn er konstruktiv ausgetragen wird. Fehlt die erforderliche Streitkultur, kann er sich durchaus auch über eine längere Zeit hinziehen und immer wieder aufflackern. Oft steht ein Konflikt am Anfang einer Mobbinggeschichte.
Mobbing sind subtile, absichtsvolle Handlungen, die darauf abzielen, den Kontrahenten zu vernichten und seine Seele anzugreifen. Es geht dabei schon lange nicht mehr um ‘die Sache’, sondern gegen die Person. Mobbing zieht sich immer über einen längeren Zeitraum. Der Gesetzgeber spricht von mindestens einem Vorfall pro Woche über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten.
Mobbing tritt bevorzugt überall dort auf, wo der Kontakt nicht ohne weiteres abgebrochen werden kann, speziell am Arbeitsplatz und in der Schule.
Wie wird gemobbt?
Mobbing hat viele Gesichter.
Gerade dadurch, dass es subtil und verdeckt von statten geht, wirken die Einzelvorfälle manchmal fast banal, das Opfer wird als überempfindlich angesehen.
Die Klassiker sind Ausgrenzen, Schweigen, nicht mehr Grüßen, Verleumdungen und Gerüchte in Umlauf bringen. Weiterlesen Ist das schon Mobbing?
Alles neu macht der Mai,
macht die Seele frisch und frei
so textete schon vor fast 200 Jahren Herman Adam von Kamp.
Für Kurzentschlossene bietet sich jetzt, im Mai 2010, die Gelegenheit bei einem Malsamstag am 15.5.2010 diesen
 Das kreative Häuschen
alten Sinnspruch in die Tat umzusetzen.
Von 10:00 bis 17:00 Uhr gebe ich auch Dir die Gelegenheit, Dir in meinem kreativen Häuschen Ballast von der Seele zu malen und ungesunde Verhaltensmuster zu entrümpeln.
Im Preis von 70 Euro sind ein Mittagsimbiss und Getränke enthalten.
Im Rahmen dieser Workshops können auch konkrete Anliegen bearbeitet werden. Für solche Fälle bitte ich bei der Anmeldung um einen Hinweis, damit wir Zeit für die notwendige Vorbesprechung einplanen können.
Anmeldungen sind ab sofort möglich, entweder per Mail oder telefonisch (06238) 1027.
Ich freue mich auf Dich!
Frühjahrsputz für die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entrümpeln – Teil 14
Nun fragst Du Dich vielleicht, was an diesem Satz denn so schlimm ist? Grundsätzlich nichts, außer wenn er im Übermaß und bei ganz bestimmten Situationen verwendet wird.
Spontan habe ich ein weinendes Kind vor Augen, das mit einer Verletzung – ganz gleich ob an Körper oder Seele zu einer Bezugsperson läuft und dann genau das zu hören bekommt: “Ist nicht so schlimm…” oder noch schlimmer “Stell Dich nicht so an…”
Wer oder was gibt dieser erwachsenen Person das Recht, zu urteilen, wie schlimm das nun für das betroffene Kind ist? Verletzungen werden bagatellisiert – auch dieses nicht-ernst-genommen-werden schmerzt.
Wer das als Kind zu oft gehört hat, neigt als Erwachsener dazu, seine eigenen Verletzungen selbst zu bagatellisieren, sich nicht ernst zu nehmen. Auch das ist eine Form der Selbstentwertung.
Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?
“Das ist jetzt nicht so geworden, wie ich mir es vorgestellt habe, aber das ist nicht so schlimm.”
Eine solche Aussage lässt mich aufmerksam werden. Doch nur zusammen mit anderen Faktoren ergibt sie als Gesamteindruck einen Hinweis darauf, dass hier vielleicht jemand an der Malwand steht, der sich selbst nicht schätzt. Ich muss im Gesamteindruck unterscheiden, ob sich hier gerade jemand von Perfektionismus befreit und Fünfe gerade sein lässt, oder wirklich eine Herabwertung dahintersteckt.
Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster verändert werden?
Das Bagatellisieren von Verletzungen oder Schmerzen kann zu einer massiven Selbstüberforderung führen. Wichtige Warnsignale von Körper und Seele werden missachtet und durch eine ständige Überschreitung von Grenzen können sich entsprechende Auswirkungen zeigen.
Wenn Du zu den Menschen gehörst, die auch krank am Arbeitsplatz erscheinen, weil es ‘nicht so schlimm’ ist oder Schmerz Dein Dauerbegleiter ist, dann ist es allerhöchste Zeit, dieses Verhaltensmuster aktiv anzupacken.
Aber auch wenn es Dich kränkt, dass andere Menschen respektlos mit Dir umgehen und eine innere Stimme Dir immer wieder flüstert ‘das ist nicht bös gemeint’, solltest Du vielleicht über diesen Aspekt nachdenken.
Wenn Dir der gesunde Menschenverstand schon einflüstert, dass es vielleicht besser wäre, Dich mal richtig auszukurieren oder Dir nicht alles gefallen zu lassen, dann zögere nicht länger und vereinbare einen Termin im Atelier.
Frühjahrsputz für die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entrümpeln – Teil 5
Ja klar, so ziemlich alles geht noch besser. 150%ig oder sogar 160%ig.
Wer genau genug schaut, findet überall Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten – nichts und niemand ist perfekt. Doch wer immer und überall so genau schaut und arbeitet, der verliert nicht nur den Blick fürs Große und Ganze, sondern setzt sich auch selbst unter immensen Druck. Einen Druck, der im extremsten Fall so weit führen kann, dass eine totale Lähmung eintritt.
Arbeiten werden gar nicht mehr in Angriff genommen, weil sie dem inneren Perfektionisten ohnehin nicht gut genug abgeliefert werden können.
Auch in den weniger krassen Fällen richtet Perfektionismus Schaden an. Er hinterlässt bei allem das miese Gefühl des ‘nicht Genügens‘. Denn wenn nichts gut genug ist, dann kann ich als Ausführender ja auch nicht gut genug sein. Perfektionismus kann in manchen Fällen von Außen auftreten, wenn Eltern oder Vorgesetzte diese Erwartungshaltung haben. In viel mehr Fällen wird aber der Perfektionismus zum hausgemachten Problem, die eigene Erwartungshaltung ist ungesund hochgesteckt.
Hier lässt sich die Paretoregel anwenden – in 20% unserer Zeit, erledigen wir 80% unseres Arbeitspensums. Warum also sollten wir uns die restlichen 80% der Zeit quälen, um weitere 20% Arbeit zu schaffen?
Oder – ganz flapsig formuliert – manchmal ist es gut, auch mal fünfe grade sein zu lassen!
Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?
Perfektionisten outen sich am Bild sehr schnell und offensichtlich. Sie können es nicht aushalten, wenn Linien nicht gerade sind, Farben nicht perfekt passen, ein Gesicht nicht gelingen will. Wenn die Abbildung nicht realitätsgetreu genug ausfällt, wird wieder und wieder verbessert, nach einer Vorlage verlangt und gehadert mit dem, was auf dem Bild ist.
Wenn sie überhaupt ans Bild gehen und nicht schon von vornherein mit den Worten “Ich kann überhaupt nicht malen”, sich gar nicht erst auf einen Versuch einlassen.
Hilfreich kann es da sein, wenn einzelne Bilder unter Zeitdruck gemalt werden müssen und Zugeständnisse an die eigenen Erwartungen gemacht werden können – aufgrund des Zeitrahmens. Hier wird auch immer mal wieder meine Frage auftauchen “Kannst Du es so lassen?“. Oder auch die Aufforderung “Mach es, so gut es geht!“.
Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster verändert werden?
Perfektionismus sollte auf jeden Fall abgebaut werden, wenn er zur Belastung wird. Zu hohe Ansprüche an sich selbst führen zu einem ungesunden Dauerdruck und hausgemachtem Stress. Kommen noch andere Faktoren dazu – und das ist in der Regel der Fall – ist der Weg in den Burnout vorgezeichnet.
Du willst der Perfektionismusfalle entkommen?
Dann such Dir einen Termin aus und melde Dich an – auch und gerade dann, wenn Du meinst, überhaupt nicht malen zu können.
Die Bilder muss niemand sehen, sie sind nur für Dich!
Irgendjemand fand in den letzten Tagen über die Google Suche “traurige rose malen” hierher und bietet mir willkommenen Anlass, darüber zu schreiben, wie Gefühle in Bildern ausgedrückt werden können.
Eine traurige Rose – da kann sich jeder etwas darunter vorstellen, sie lässt die Blütenblätter hängen, ist welk und dahinter steckt die Geschichte einer unglücklichen Liebe.
Die traurige Rose - das ist ein Symbol, allgemeinverständlich, genauso wie das gebrochene Herz.
Bettina Egger sagt sinngemäß, dass solche Bilder pure Illustrationen sind, die nichts im Innersten bewegen und berühren. Im begleiteten Malen ist daher eine Rose eine Rose und eine welke Rose eine welke Rose. Entscheidend für das Bild ist die Geschichte, die darin steckt.
Wenn ein Bild wirksam sein soll, dann muss es eine enge Verbindung zum Malenden haben, seine ganz eigene Geschichte erzählen. Zumindest im begleiteten Malen nach Bettina Egger. Es gibt kunsttherapeutische Richtungen, die auch mit symbolischer Darstellung arbeiten und damit auch sicher ihre Erfolge erzielen.
Das begleitete Malen hat jedoch das Ziel, dass der Malende mit seinem Bild in einer starken Verbindung steht und nicht nur seinen Seelenzustand illustriert. Deshalb kann im begleiteten Malen niemals die Rose traurig sein – höchstens derjenige, der sie gemalt hat.
Wann darf ich Dir dabei helfen, Deine eigene Traurigkeit in Bilder umzusetzen und zu überwinden?
Such Dir gleich jetzt einen Termin aus und melde dich an!
Hier geht’s zum Anmelde-Mail!
Der zweite Teil des Interviews mit Rolf Höge:
Der Weg in die zufriedene Abstinenz – bedeutet das letztendlich, für alle Situationen, in denen zuvor der Alkohol eine Rolle gespielt hat, neue Wege zu finden?
Es bedeutet zunächst einmal, eine Entscheidung zu treffen, nämlich die Entscheidung abstinent leben zu wollen. Damit ändert man die Blickrichtung von ‚ich will nicht mehr trinken’ hin zu ‚ich will zufrieden abstinent leben’
Wenn ich also diese Entscheidung getroffen habe, dann steht mir das ‚Lösungsmittel’ Alkohol in all den Problemsituationen nicht mehr zur Verfügung. Sich nach Stresssituationen abends gemütlich mit einem Glas Rotwein zu entspannen, taugt für einen Alkoholiker nicht als Entspannungsmethode. Sich mal eben etwas Mut anzutrinken, bevor man beispielsweise eine Frau zum Tanzen auffordert, ist ebenfalls nicht angesagt. Das Gefühl, sich ausgegrenzt zu fühlen, weil man auf Partys keinen Alkohol trinkt, kann man nicht einfach mal so wieder wegsaufen. Wenn die Entscheidung zur Abstinenz wirklich getroffen wurde, steht die Krücke Alkohol nicht mehr zur Verfügung. Und dann ist es tatsächlich so als würde man das Laufen neu lernen.
Aus diesem Grund halte ich auch Selbsthilfegruppen für wichtig. Denn dort sitzen trockene Alkoholiker, die bereits laufen können. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass ein Leben ohne Alkohol möglich und erstrebenswert ist.
Nun sage ich in meinem Ratgeber „Quo vadis, Alki?“ nicht, was man nun in der einen oder anderen Problemsituationen tun soll anstatt zu trinken. Denn es geht ja um Wege in eine „zufriedene“ Abstinenz, nicht um Trinkalternativen.
Zufriedene Abstinenz ist kein fertiges Produkt, kein Ideal, das am Ende eines langen, schwierigen Weges steht. Man kann sie nicht suchen, um sie letztendlich zu finden. Man muss sie entdecken, für sich ganz persönlich. Das heißt, man wird nicht irgendwann an einem Zielpunkt ankommen, den man dann „zufriedene Abstinenz“ nennt und den man nur zu halten braucht.
Zufriedene Abstinenz gleicht einer Entdeckungsreise, einer langen Fahrt und der Sinn dieser Fahrt ist die Reise selbst. Dabei kann man auch schon einmal in einen Stau geraten. Es gilt aber, sich auf dieser Fahrt selbst immer besser kennen und verstehen zu lernen und dabei mehr und mehr zu entdecken, was für einen ganz persönlich Zufriedenheit bedeutet.
Je mehr wir entdecken, was in unserem Leben Zufriedenheit, Wohlgefühl, Lebensfreude und positive Lebenseinstellung beinhaltet, um so mehr können wir bewusst und durch eigenverantwortliches Handeln dafür sorgen, diese Zustände herbeizuführen und zu steuern. Mit diesem Entdeckungsprozess erschaffen wir unser eigenes Wohlfühlland und gewinnen an Lebensqualität. Das gilt nicht nur für Alkoholiker.
Wir selbst steuern unsere Reise aufgrund ganz persönlicher Erfahrungen. Und so mag das, was mich zufrieden macht, nicht unbedingt jemand anders auch zufrieden stellen. Zwei trocken Alkoholiker können also für sich jeder einen anderen Weg in die zufriedene Abstinenz finden. Aber beiden ist die Entscheidung gemeinsam, zufrieden ohne Alkohol leben zu wollen.
Um dies leben zu können, muss sich wiederum jeder für sich in den unterschiedlichsten Lebenssituationen immer wieder fragen, ob das, was er gerade lebt, im Einklang mit seiner Entscheidung steht. Und er muss für sich natürlich heraus finden, was für ihn ganz individuell Zufriedenheit bedeutet, damit er überprüfen kann ‚fühlt sich so Glück an?’
Darin gibt mein Ratgeber etwas Hilfestellung.
Welche Rolle hat Kreativität dabei für Dich gespielt?
Nun, während meiner nassen Zeit, musste ich immer wieder Wege finden, um mich am Stoff zu halten. Neue Lügen, neue Ausreden und vieles mehr. Wissenschaftlich gesehen war ich also ‚kreativ’, denn ich hatte mir mit fortschreitender Alkoholerkrankung die „ Fähigkeit erworben, neue Problemstellungen durch die Anwendung dieser Fähigkeiten zu lösen:“ Allerdings war das sehr kontraproduktiv und hat mit der Kreativität wie ich sie als trockener Alkoholiker und Künstler verstehe, nicht viel gemeinsam.
Natürlich erwirbt man mit zunehmender Abstinenz auch neue Fähigkeiten mit den unterschiedlichsten Problemstelllungen umzugehen, ohne auf Alkohol zurückgreifen zu müssen. Das ist aber ein Entwicklungsprozess, ein Produkt der Abstinenz.
In meinem Wohnzimmer hängen Bilder an der Wand, die ich selbst gemalt habe. Die hängen nicht einfach da, weil ich nun eine Möglichkeit gefunden habe, meine Wände selbst zu schmücken. Jedes Bild, jedes abstrakt gemalt, spiegelt auch einen ganz bestimmten Aspekt meiner Persönlichkeit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt wieder. Mit jedem Bild habe ich etwas aus mir „herausgedrückt“, was in mir war und mich damit eben „ausgedrückt“. Auf den ersten Blick vielleicht eine kleine Wortspielerei. Näher betrachtet ist es aber genau das, was ich während meiner nassen Zeit nicht konnte: das, was in mir war, auch auszudrücken.
Mein Kopf war oft voll mit „mentalem Ballast“, mit einem Gedankengewitter, mit Selbstvorwürfen, Selbstverurteilungen, mit Tausenden von „wenn“ und „aber“, die Gedanken drehten sich wie in einem Hamsterrad. Gute Vorsätze hatte ich Tausende. Nichts davon konnte ich umsetzen, denn alle Vorsätze waren Teil dieses Hamsterrades, Gedanken, die sich abwechselten. Ruhe bekam ich nur, wenn ich das alles wegsoff, mir das Gehirn zu ballerte.
Und jetzt komme ich zu dem kreativen Prozess! – Alles, was einen Menschen dazu befähigt, vom Denken ins Handeln zu kommen, bezeichne ich als einen kreativen Prozess, der lebendig macht. Man ist nicht mehr passiv seinen Gedankenströmen ausgeliefert, sondern hält das Hamsterrad an. Das Anhalten führt ins Jetzt, in den gegenwärtigen Augenblick und damit in die Handlungsfähigkeit. Welche neuen Handlungsweisen man nun anwendet, anstatt in gewohnte Muster zurück zu fallen, ist eine Frage des kreativen Prozesses, den man bevorzugt. Das kann das Schreiben, das Malen, das Singen oder jede andere Aktion sein. Die Betonung liegt auf „Aktion“, nicht auf „denken“.
In „Quo vadis, Alki?“ beschreibe ich die Methode “Gedanken heraus schreiben“, eine sehr wirksame Methode, sich mentalen Ballasts zu entledigen, durch das Niederschreiben von Gedanken in wenigen Minuten.
Man nimmt dazu einen Stift, ein Blatt Papier, konzentriert sich auf seinen Gedankenstrom und schreibt schnell und ohne zu überlegen auf, was man im gegenwärtigen Augenblick gerade denkt, welche verschiedenartige Gedanken durch den Kopf rasen. Das darf gerne vollkommen zusammenhanglos sein. Man braucht keine gut formulierten Sätze, es genügen Stichworte. Wichtig ist, schnell zu schreiben, damit man nicht im Denken verharrt. Damit „entleert“ man seinen Kopf, indem man seinen inneren Gedankenstrom allein durch die Motorik des Schreibens, durch die Bewegung ins Außen bringt. Das entstresst und bringt oft auch ganz gute Textkreationen hervor.
Vielen Dank für die aufschlussreichen und interessanten Antworten.
Früher, zu Zeiten der Gebrüder Grimm, war das noch ganz einfach. Die gute Fee erschien und schon hatte man drei Wünsche frei, die auch garantiert erfüllt wurden.
Doch schon im Märchen vom Fischer und seiner Frau wird deutlich, dass die Sache mit der Wunscherfüllung auch damals schon nicht ganz so einfach war. Ihr erinnert Euch?
Der Fischer angelte einen Butt, der in Wirklichkeit ein verwunschener Prinz war. Voller Mitleid lies der Fischer den Butt wieder schwimmen und lief nach Hause und erzählte seiner Frau davon. Diese witterte ihre Chance und schickte den Fischer zurück ans Wasser, um sich vom Butt ein kleines Steinhaus anstatt ihrer armseligen Fischerhütte zu wünschen. Tatsächlich besaß der Butt die Fähigkeit der Wunscherfüllung und lies sie in ihr Steinhaus einziehen. Nachdem das so einfach war, wurden die Wünsche der Fischersfrau immer größer, erst wollte sie ein Schloß, dann König, Kaiser, Pabst und schließlich gar Gott werden.
Der Ausgang der Geschichte ist wohl allgemein bekannt.
Nun sind die Zeiten Gebrüder Grimm ja schon einige Jahre her, gute Feen und sprechende Fische weitgehend aus der Mode geraten.
Stattdessen wird beim Universum bestellt, Lotto gespielt, affirmiert, jede Menge Ratgeberliteratur gelesen und wenn alles nichts fruchtet oder zu unbequem ist, mit Stimulantien jeglicher Art nachgeholfen.
Und nun erzähle ich auch noch, dass man durch Bilder malen Wünsche erfüllen kann?
Die gute Nachricht dabei ist, es funktioniert tatsächlich. Die Schlechte – es ist nicht ganz so einfach wie es vielleicht scheinen mag.
Die Grundvoraussetzungen, damit es funktioniert sind:
Der Wunsch ist positiv und genau genug formuliert.
Positiv formuliert bedeutet, er enthält keine Verneinung.
Also “nicht mehr rauchen/saufen/dick sein/depressiv sein….” funktioniert überhaupt nicht, weil unser Gehirn keine Verneinungen verarbeiten kann.
Und wenn wir noch so viele (gedankliche) Balken durch die Zigarette oder die Flaschen ziehen, so geht es nicht.
Da müssen schon genauere Gedanken und Situationen herhalten.
Wann genau greife ich zu Alkohol oder Schoki? Was wünsche ich mir stattdessen für diese Situationen? Du siehst – es ist im Vorfeld Einiges an Überlegungsarbeit und Ehrlichkeit zu sich selbst notwendig.
Es ist vielleicht auch gar nicht möglich, das ganze Thema am Stück zu bearbeiten, sondern es muss in viele kleine Einzelteile aufgedröselt werden.
Die dann, eins nach dem anderen, mit Geduld und Nachsicht mit sich selbst, angegangen werden können.
Stück für Stück – Bild für Bild.
Schmetterlinge im Bauch und Schweben auf rosaroten Wolken, so sieht es zu Beginn einer neuen Beziehung meist aus.
Ich kann mich – auch wenn es bei mir schon fast 23 Jahre her ist – noch gut daran erinnern.
Und doch hält irgendwann ganz schleichend der Alltag Einzug – Aufregung und Herzflattern lässt nach, stattdessen macht sich ein wohliges Gefühl der wachsenden Vertrautheit breit – im Idealfall. Es kristallisiert sich heraus: Das wird was Ernstes!
Die aktuellen Scheidungsraten liegen auf anhaltend hohem Niveau, knapp über 50% und beweisen, dass es nicht selbstverständlich ist, über Jahrzehnte eine lebendige und erfüllende Partnerschaft zu leben.
Ich persönlich glaube nicht unbedingt daran, dass das früher besser war – die Bereitschaft sich zu arrangieren und zu verharren war lediglich größer.
Noch weniger glaube ich allerdings daran, dass es Schicksal ist, ob sich nun der richtige Partner, der für immer, findet.
Beziehungspflege – so lautet für mich das Zauberwort, mit dem es gelingen kann, eine Beziehung über lange Jahre lebendig zu halten.
 Beziehungspflege
Beziehungspflege – jetzt neu mit einer Extraportion Harmonie!
Ach, wie interessant, „Love Care“ jetzt in der 500 ml Flasche für nur 7,99€ mit dem Plus an Aufmerksamkeit.
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Oder vielleicht nehme ich doch besser „Zweisamkeit“ mit 20% mehr Romantik? …
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Hier ist ja auch noch „Emotion“ im Sonderangebot, die 300 ml Flasche für 4,98€, das soll ganz gut sein, meint Petra, mit viel Sensibilität.
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„Hot Nights“ mit der Extradosis Erotik? Ach nein, danach ist mir eigentlich grad gar nicht…
Da bleib ich doch lieber bei meinem bewährten „Routine“ für nur einen Euro, auch wenn das aus 70% Langeweile besteht.
Im Drogeriemarkt steht diese Beziehungspflege allerdings nicht in den Regalen, sie erfordert vielmehr von den Partnern die Bereitschaft, sich aktiv um ihre Partnerschaft zu bemühen und einzusetzen.
Warum? Dafür gibt es im Persönlichkeitsblog eine wunderbare, ‘männerkompatible’ Erklärung.
Wie? Einige Möglichkeiten dafür werde ich in den nächsten Tagen hier aufzeigen.
Menschen, die an Demenz erkrankt sind, können im Malen, vor allem, wenn sie dies schon früher gern gemacht haben, eine sinnvolle Tätigkeit erleben. Aber auch wer seit der Kindheit nicht mehr gemalt hat, kann sich dieser Beschäftigung durchaus öffnen.
Der Umgang mit Farben stimuliert die Sinne und kann so wertvolle Anregungen geben. Beim Malen kann Vergangenheit aufgearbeitet werden, Erinnerungen finden ihren Platz. Trauer kann verarbeitet werden.
Als mobiles Malatelier komme ich dabei direkt zu den Betroffenen, ob nun in einer Pflegeeinrichtung oder im häuslichen Umfeld. Die Arbeit wird sorgsam an den Fähigkeiten und Bedürfnissen der malenden Person ausgerichtet, um Entspannung und Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.
Nähere Informationen dazu sind auf Anfrage erhältlich, per eMail oder telefonisch unter 06238/1027.
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