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	<title>malen-befreit.de &#187; selbstkonzept</title>
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		<title>&#8220;Ich w&#252;rd&#8217; ja gerne&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 08:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – 15. und letzter Teil
<p>Dieses Verhaltensmuster gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. &#8220;Ich w&#252;rd&#8217; ja gerne&#8230;aber ich <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/30/ich-wuerd-ja-gerne/">&#8220;Ich w&#252;rd&#8217; ja gerne&#8230;&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – 15. und letzter Teil</h1>
<p>Dieses Verhaltensmuster gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. <em>&#8220;Ich w&#252;rd&#8217; ja gerne&#8230;aber ich trau mich nicht&#8221;</em> oder <em>&#8220;Ich w&#252;rd&#8217; ja gerne&#8230;.aber dies und das hindert mich daran&#8221;</em> und nicht zuletzt <em>&#8220;Ich w&#252;rd&#8217; ja gerne&#8230;aber ich krieg&#8217;s nicht auf die Reihe.&#8221;</em> sind nur ein paar davon.</p>
<p>Allen gemeinsam ist, dass aus den unterschiedlichsten Gr&#252;nden ein <strong>Ziel </strong>nicht <strong>verwirklicht </strong>wird, ja oft gar nicht als solches wirklich ernsthaft betrachtet wird. <strong>Luftschl&#246;sser </strong>bauen kann eine sehr kreative und nette Besch&#228;ftigung sein, wenn allerdings handfeste <strong>Alltagsnotwendigkeiten </strong>in die Wolken gehoben werden, dann kann das schnell kritisch werden.</p>
<p>Dahinter steckt in der Regel die Annahme, nicht <strong>Herr &#252;ber das eigene Leben </strong>zu sein. Viele beeinflussende Faktoren verhindern, dass eigene Wege gegangen werden.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;</em><em>Wer etwas will sucht </em><em>Wege. Wer etwas nicht will sucht </em><em>Gr&#252;nde. &#8220;</em></p></blockquote>
<h2>Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?</h2>
<p>Auch vor dem leeren Blatt zeigt sich das Verhaltensmuster in genau dieser Form –<em> &#8220;Ich w&#252;rd&#8217; ja gern einen Mensch malen, aber das kann ich nicht!&#8221;</em> ist eine oft geh&#246;rte Aussage.<em> &#8220;Was hindert Dich, es zu versuchen?&#8221;</em> eine h&#228;ufige Antwort. Die Hinderungsgr&#252;nde sind h&#228;ufig fehlendes Zutrauen in die eigenen F&#228;higkeiten – im gesch&#252;tzten Malraum k&#246;nnen solche &#196;ngste langsam und schrittweise &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum abgebaut werden.</p>
<h2>Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster ver&#228;ndert werden?</h2>
<p>Wenn Du dieses Verhaltensmuster von Dir kennst und es gern ver&#228;ndern w&#252;rdest, dann lausche doch mal in Dich rein. Warum w&#252;rdest Du es gern ver&#228;ndern? Schr&#228;nkt es Dich ein? Machst Du Dich selbst unn&#246;tig klein und traust Dir nichts zu? M&#246;chtest Du Deine echten Ziele herausfinden aus der Vielfalt an M&#246;glichkeiten? Dich auf den Weg machen?</p>
<p>Dann such Dir einen <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">Termin </a>aus und melde Dich an!</p>
<p>Oder gibt es doch zu viele Gr&#252;nde, die Dich hindern? Welche sind das? Schreib&#8217; mir doch einen Kommentar dazu, wenn Du magst.</p>
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		<title>Ich kann das sowieso nicht – die &#8220;Kann-Nixe&#8221;</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/03/25/ich-kann-das-sowieso-nicht-die-kann-nixe/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 05:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 12
<p>Nat&#252;rlich hat jeder Mensch vieles, was er nicht kann. Sei es nun, dass er es <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/25/ich-kann-das-sowieso-nicht-die-kann-nixe/">Ich kann das sowieso nicht – die &#8220;Kann-Nixe&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 12</h2>
<p>Nat&#252;rlich hat jeder Mensch vieles, was er nicht kann. Sei es nun, dass er es noch nie probiert hat oder dass irgendwas wirklich nicht geht. Ich kann beispielsweise keinen neuen Weltrekord im 100 m Lauf aufstellen – das ist die schlichte Selbsterkenntnis einer &#252;ber Vierzigj&#228;hrigen. Aber ich kann versuchen, eine f&#252;r mich gute Zeit &#252;ber diese Strecke zu laufen, wenn ich das will.</p>
<p>Das ist die <strong>gesunde Auspr&#228;gung </strong>dieses Verhaltensmusters.</p>
<p>Die ungesunde Variante der <em>&#8220;Kann-Nixe&#8221;</em> w&#228;re aber, sich bei allem und jedem abzuwerten und selbst nieder zu machen. Zu verzagen und auf gar keinen Fall zu probieren. <em>&#8220;Malen? Das kann ich ja sowieso nicht!&#8221;</em> &#8211; ich wei&#223; gar nicht, wie oft ich genau diese Aussage schon geh&#246;rt habe. Auch meine Frage, ob er/sie es denn &#252;berhaupt schon mal ernsthaft versucht h&#228;tte, wird dann zumeist abgeb&#252;gelt –<em> &#8220;das wei&#223; ich auch so&#8221;</em>.</p>
<p>Die <em>&#8220;Kann-Nixe&#8221;</em> kann noch nicht mal die Aussicht ertragen, etwas vielleicht lernen zu k&#246;nnen, so tief ist die <strong>Selbstentwertung </strong>verwurzelt.</p>
<p>Gelingt einer <em>&#8220;Kann-Nixe&#8221; </em>dann mal wider ihr eigenes Erwarten doch etwas, dann findet sie 1000 Unzul&#228;nglichkeiten in ihrem Werk. Oder verlangt nach massiver Best&#228;tigung von au&#223;en, durch &#8216;fishing for compliments&#8217;.</p>
<h2>Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?</h2>
<p>Beim Malen (falls sich eine <em>&#8220;Kann-Nixe&#8221;</em> tats&#228;chlich mal ins Atelier verschwimmt) zeigt sich das Muster normalerweise recht schnell und deutlich. <em>&#8220;Eigentlich sehe ich in der Spur einen Mensch, aber Menschen kann ich nicht malen&#8221;</em>. <em>&#8220;Kann-Nixen&#8221;</em> k&#246;nnen sich als harte Brocken entpuppen, denen es erst &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum hinweg gelingt, ihr eigenes Werk und sich selbst anzunehmen.</p>
<p>Meine Hauptaufgabe ist dann oft, sie nach den kleinen Fleckchen suchen zu lassen, die sie selbst als gelungen akzeptieren k&#246;nnen.</p>
<h2>Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster ver&#228;ndert werden?</h2>
<p><em>&#8220;Kann-Nixen&#8221;</em> lassen sich gern und bereitwillig <strong>ausnutzen</strong>, ob nun im <strong>Privatleben </strong>oder im <strong>Beruf</strong>.</p>
<p>Wer im tiefsten Inneren davon &#252;berzeugt ist, nicht wertvoll zu sein und demzufolge auch seiner Arbeit keine Wertsch&#228;tzung entgegen bringt, wird keinen Widerstand aufbringen, wenn &#220;berstunden angeordnet werden oder famili&#228;re Leistungen gefordert werden.</p>
<p>Wer eins und eins zusammenz&#228;hlen kann, wird die m&#246;glichen Folgen schon auflodern und ausbrennen sehen.</p>
<p><strong>Deine &#8220;Kann-Nixe&#8221; ist noch ein &#8220;Kann-Nixchen&#8221; und Du m&#246;chtest sie gern in ihre Schranken weisen?</strong></p>
<p>Dann such Dir doch einen <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">Termin </a>aus und melde Dich an! <strong></strong> <a href="mailto:info@malen-befreit.de?subject=Anmeldung">Anmelde-Mail schreiben</a></p>
<p><strong>Sei Dir das wert!</strong></p>
<p>Hast Du selbst schon Erfahrungen gemacht mit solchen &#8220;Kann-Nixen&#8221; Gedanken? Hast Du vielleicht auch schon mal welche &#252;berwunden? Wie ist Dir das gelungen? Magst Du es in einem Kommentar erz&#228;hlen?</p>
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		<title>&#8220;Es geht schon – es geht ja noch – es geht schon wieder&#8221;</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/03/24/es-geht-schon-es-geht-ja-noch-es-geht-schon-wieder/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 05:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 11
<p>Auch in der Form von &#8220;das ist noch gut genug&#8221; &#228;u&#223;ert sich dieses Verhaltensmuster gern. <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/24/es-geht-schon-es-geht-ja-noch-es-geht-schon-wieder/">&#8220;Es geht schon – es geht ja noch – es geht schon wieder&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<h1>Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 11</h1>
<p>Auch in der Form von <em>&#8220;das ist noch gut genug&#8221;</em> &#228;u&#223;ert sich dieses Verhaltensmuster gern. Es ist stark ausgepr&#228;gt bei Menschen, die f&#252;r sich selbst nur die allerniedrigsten Anspr&#252;che stellen. Sie begn&#252;gen sich mit vollkommen unzul&#228;nglichen L&#246;sungen, obwohl das gar nicht n&#246;tig w&#228;re – zumindest f&#252;r den au&#223;enstehenden Betrachter.</p>
<p>Ob das nun die alte Omi ist, die ihre zigfach geflickte Unterw&#228;sche verteidigt oder die junge Mutti in ausgeleierten Shirts und ausgewaschenen Jeans.</p>
<p><strong>Dieses Verhaltensmuster kann auf mangelnden Respekt vor sich selbst hindeuten.</strong></p>
<p><strong><em>Ich bin nichts wert, deshalb ist eine schlechte L&#246;sung f&#252;r mich gerade passend.</em></strong></p>
<p>Ganz fatal kann das Muster werden, wenn es im Hinblick auf die <strong>Gesundheit </strong>angewendet wird – eigentlich geh&#246;ren Kranke ins Bett oder aufs Sofa. Aber<em> &#8220;es geht schon wieder&#8221; </em>sagt der Kollege, der mit sichtlich erh&#246;hter Temperatur, laufender Nase und bellendem Husten hinterm Schreibtisch sitzt.<em> &#8220;Es geht schon&#8221; </em>sagt die Dreifachmutter, die mit beiden H&#228;nden ihren R&#252;cken h&#228;lt, mit schmerzverzerrtem Gesicht, w&#228;hrend sie sich vorn&#252;ber zum Korb mit nasser W&#228;sche b&#252;ckt.</p>
<h2>Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?</h2>
<p>Auch beim Malen fallen diese Aussagen immer wieder. Dabei wird aber offensichtlich, dass es eben nicht &#8216;geht&#8217;.</p>
<p>Anstatt die Hilfe der Malleiterin anzunehmen – das ist schlie&#223;lich ihre Aufgabe – wird auf eigene Faust gewurschtelt, das Bild wird immer schwieriger und unbefriedigender.</p>
<p>Als Malleiterin werde ich niemals in den Bildern meiner Malenden selbst reinmalen, aber durch kl&#228;rende Worte kann ich den Malenden helfen, Problemstellen zu erkennen, den weiteren Weg zu finden und Darstellungsm&#246;glichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Meine Hilfestellung wird bei solchen Malenden zun&#228;chst so aussehen, dass sie gar nicht als Angebot erkennbar ist. Auf Dauer wird die Erkenntnis, dass es manchmal mit Hilfe besser geht, so am Bild und im Verhalten sichtbar.</p>
<h2>Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster ver&#228;ndert werden?</h2>
<p>Wenn dieses Muster dominiert, ist es in der Regel schwierig, eine Ver&#228;nderung anzusto&#223;en, denn bis die Betroffenen selbst Hilfe in Anspruch nehmen, muss der <strong>Leidensdruck schon gigantisch </strong>geworden sein, bzw. der <strong>totale Zusammenbruch </strong>erfolgt sein.</p>
<p>Eigentlich sollten sp&#228;testens dann, wenn es <strong>allererste gesundheitliche Folgen </strong>gibt, eine Wendung eingeleitet werden.</p>
<p>Wer sich selbst aber so hintenanstellt, dass alles gut genug ist, kommt selten auf den Gedanken, dass ihm Hilfe zustehen k&#246;nnte. Zumeist erkennt das Umfeld jedoch schon fr&#252;her, dass es n&#246;tig ist, dass der/die Betroffene hilfebed&#252;rftig ist. Manchmal l&#228;sst sich dann das Annehmen von Hilfe erwirken, wenn sie gut &#8216;getarnt&#8217; wird und nicht offensichtlich als solche erkennbar ist. Zum Beispiel als Anliegen vorgetragen – <em>&#8220;ich w&#252;rde gern mal zum Begleiteten Malen gehen, aber allein mag ich nicht, gehst Du mit mir?&#8221;</em></p>
<p><strong>Du hast jemanden in Deinem Umfeld, der Dir am Herzen liegt und sich genau so verh&#228;lt?</strong></p>
<p>Vielleicht magst Du ihm/ihr einen <a href="http://malen-befreit.de/2009/11/26/nicht-nur-zur-weihnachtszeit-geschenkgutschein/">Malgutschein </a>schenken und einen <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">gemeinsamen Termin </a>vereinbaren?</p>
<p>Welche Erfahrungen hast Du gemacht &#8211; mit Hilfe annehmen oder Menschen, die das genau nicht k&#246;nnen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mut zur Wut</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/03/06/mut-zur-wut/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 05:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
		<category><![CDATA[mal dich frei]]></category>
		<category><![CDATA[malen mit kindern]]></category>
		<category><![CDATA[wahrnehmung]]></category>
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		<category><![CDATA[wut]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wut ist ein sehr starkes Gef&#252;hl, eins, das uns abschreckt, ver&#228;ngstigt.</p>
<p>Und doch ist Wut auch ein sehr wichtiges Gef&#252;hl.</p>
<p>Wut kann es uns erm&#246;glichen, Grenzen zu <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/06/mut-zur-wut/">Mut zur Wut</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wut </strong>ist ein sehr starkes <strong>Gef&#252;hl</strong>, eins, das uns abschreckt, ver&#228;ngstigt.</p>
<p>Und doch ist Wut auch ein sehr <strong>wichtiges </strong>Gef&#252;hl.</p>
<p>Wut kann es uns erm&#246;glichen, <strong>Grenzen </strong>zu <strong>setzen </strong>- bis hierher und keinen Schritt weiter, eben ist genug!!!</p>
<p>Dieser <strong>positive Aspekt </strong>der Wut wird im Allgemeinen nicht gesehen &#8211; zu gro&#223; ist der <strong>Schaden</strong>, den <strong>unkontrollierte Wut </strong>anrichten kann.</p>
<p>Wer kennt ihn nicht, den W&#252;terich, der mit hochrotem Kopf, aufgeblasenen Backen und geballten F&#228;usten da steht.<br />
Nein &#8211; der passt nicht in unser <strong>Selbstkonzept </strong>vom vern&#252;nftigen, friedlichen Menschen. Den wollen wir nicht in uns tragen.</p>
<p>So wird die Wut unterdr&#252;ckt. Weil wir uns nicht trauen <em>&#8220;vor Wut zu schnauben&#8221;</em>, haben wir die <em>&#8220;Wut im Bauch&#8221;</em>.</p>
<p>Ab dem <strong>Kleinkindalter </strong>wird uns beigebracht, diese Wut zu unterdr&#252;cken, zumeist sehr erfolgreich<br />
W&#252;rden wir stattdessen lernen, diese <strong>Wut bewusst wahrzunehmen </strong>und <strong>positiv einzusetzen</strong>, w&#228;re unser Leben sicher viel leichter. Doch es ist nie zu sp&#228;t, auch im Erwachsenenalter ist es noch m&#246;glich, mit diesen <strong>Gef&#252;hlen </strong>wieder in <strong>Kontakt </strong>zu kommen und sie <strong>konstruktiv </strong>zu &#228;u&#223;ern.</p>
<p>Wenn sie wahrgenommen und ge&#228;u&#223;ert werden darf, dann kann uns die Wut helfen, rechtzeitig Grenzen zu setzen und nicht erst dann, wenn eigentlich schon alles zu sp&#228;t ist.</p>
<p>Wut l&#228;sst sich auch <strong>kreativ </strong>erarbeiten &#8211; <strong>Ton </strong>ist daf&#252;r ein ideales Material. In meinen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/01/osterferien-extratermine-fuer-kinder-und-jugendliche/">Kinderworkshops </a>biete ich <strong>spielerisches Arbeiten mit Ton </strong>an &#8211; dabei hat auch die Wut einen Raum.</p>
<p>Und wenn ich beim Malen bemerke, dass eins der Kinder Wut in sich tr&#228;gt, dann darf es ein Bild mit den H&#228;nden malen. Der <strong>direkte Kontakt </strong>mit den <strong>Farben </strong>und dem <strong>Papier </strong>l&#228;sst dieses Gef&#252;hl viel st&#228;rker zum Vorschein kommen. Gern kommen dabei dann auch die Fingern&#228;gel zum Einsatz, mit denen in die aufgetragene Farbschicht geritzt werden kann. Da werden die Fingern&#228;gel im Kopf des Kindes auch gern mal zu Katzentatzen, die dem Papier einen Hieb versetzen.</p>
<p>Das wirkt so <strong>befreiend </strong>und hinterl&#228;sst nur ein bisschen Farbe unter den Fingern&#228;geln als Folge.</p>
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