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	<title>malen-befreit.de &#187; senioren</title>
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		<title>Feng Shui gegen das Ger&#252;mpel des Alltags</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 10:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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<p>Ein, wenn nicht gar der Klassiker zum Thema &#8220;Loslassen&#8221;:</p>
<p>Karen Kingstons &#8220;Feng Shui gegen das Ger&#252;mpel des Alltags &#8221;</p>
<p>Wer hier viel Feng Shui erwartet, k&#246;nnte entt&#228;uscht <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/10/16/feng-shui-gegen-das-geruempel-des-alltags/">Feng Shui gegen das Ger&#252;mpel des Alltags</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=daskreativeha-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3499625849&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Ein, wenn nicht gar <strong>der </strong>Klassiker zum Thema &#8220;Loslassen&#8221;:</p>
<p>Karen Kingstons &#8220;Feng Shui gegen das Ger&#252;mpel des Alltags &#8221;</p>
<p>Wer hier viel Feng Shui erwartet, k&#246;nnte entt&#228;uscht werden, denn auch wenn Karen Kingston als international bekannte Expertin auf diesem Gebiet gilt, dreht sich dieses Buch doch sehr viel mehr um das Ger&#252;mpel.</p>
<p>Welche Arten davon gibt es &#252;berhaupt?</p>
<p>Kingston unterscheidet in:</p>
<ul>
<blockquote>
<li>Dinge, die man nicht gebraucht oder liebt</li>
<li>Dinge, die unordentlich und schlecht organisiert sind</li>
<li>zu viele Dinge auf zu engem Raum</li>
<li>alles, was nicht zu Ende gebracht wurde</li>
</blockquote>
</ul>
<p>Wie das Ger&#252;mpel das Leben beeinflusst und warum die Leute den Krempel &#252;berhaupt aufheben, sind weitere Fragen, denen sie sich widmet. Neben dem, mittlerweile ja in allen Varianten durchgespielten Gedankengang, dass das Festhalten an Altem verhindert, dass Neues den Weg findet, setzt Kingston dabei durchaus auch auf die Hintergr&#252;nde, die zu diesem Festhalten f&#252;hren.</p>
<p>An Beispielen f&#252;hrt sie aus, wie nach dem Loslassen ganz andere Bed&#252;rfnisse zum Vorschein kamen. Ob es nun die Zeitschriftensammlung ist, die darauf wartet, sortiert und gelesen zu werden, und damit die eigentlich gew&#252;nschte Urlaubsreise verhindert oder eine Sammlung von alten Postkarten auf dem Dachboden das eigentliche Bed&#252;rfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten und Beziehungen verdeckt &#8211; in ihren Beispielen steckt hinter dem Ger&#252;mpel eine ganz andere Ebene.</p>
<p>Sie l&#228;dt damit zum Nachdenken &#252;ber das eigene Ger&#252;mpel ein &#8211; denn in den seltensten F&#228;lle wird sich das im Buch Geschilderte direkt &#252;bertragen lassen. Sie sensibilisiert f&#252;r das Erkennen von &#8220;Ger&#252;mpel&#8221; und kann so durchaus dazu motivieren, das Thema anzugehen und auszumisten.</p>
<p>Wie das am geschicktesten angepackt wird, erkl&#228;rt sie ebenfalls ausf&#252;hrlich, ob es nun den Kleiderschrank (vielleicht sogar mit <a href="http://www.farben-reich.com/">Farbberatung</a>), den Schreibtisch, die Rumpelkammer oder den Keller betrifft.</p>
<p>Allerdings habe ich pers&#246;nlich so meine Schwierigkeiten damit, wenn es zu  &#8220;esoterisch&#8221; wird,  wenn beispielsweise das Entfernen zerbrochener Spiegel aus der  Wohlstandszone des B&#252;ros, f&#252;r neue Auftr&#228;ge aus heiterem Himmel,  respektive den gelben Seiten sorgt, dann melden sich bei mir sofort Zweifel.</p>
<p>Nichtsdestotrotz finde ich das Buch recht brauchbar als Anregung, um ein Grundverst&#228;ndnis zu erlangen.</p>
<p>Allerdings &#8211; und darin unterscheidet sich dieser Ratgeber nicht von vielen anderen &#8211; mit dem Lesen allein ist es ja nicht getan. Ich muss gestehen, ich lese gern Ratgeberb&#252;cher, aber das Umsetzen des Gelesenen f&#228;llt mir dann noch immer schwer oder gelingt gar nicht. Aus diesem Buch habe ich aber doch einiges mitgenommen, das Loslassen f&#228;llt mir leichter und immer mal wieder ertappe ich mich schmunzelnd beim Horten.</p>
<p>Doch wie so oft ist es eine Mischung aus ganz vielen Faktoren, die schlie&#223;lich eine Ver&#228;nderung bewirken. Was das Thema Ger&#252;mpel angeht, war bei mir ganz sicher mit ein Faktor das Ausr&#228;umen von Wohnungen alter Menschen, bei dem ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie alle ihre Marotten hatten und &#8220;Nester&#8221; mit ziemlich unsinnigen Gegenst&#228;nden angesammelt haben &#8211; Kronkorken, Br&#246;tchent&#252;ten (fein s&#228;uberlich glattgestrichen und gefaltet), Geschenkschleifen und Sardinendosen&#246;ffner zum Beispiel. Das w&#252;rde ich meinen Nachkommen dann doch gern ersparen&#8230;</p>
<p>Welche Erfahrungen haben Sie mit Ger&#252;mpel und Loslassen gemacht?</p>
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		<title>Schlaf gut!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 08:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>K&#246;nnt Ihr gut und genug schlafen?</p>
<p>Dass ausreichender Schlaf wichtig ist, um leistungsf&#228;hig und gut gelaunt in den Tag zu gehen, ist recht naheliegend und wohl <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/05/07/schlaf-gut/">Schlaf gut!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#246;nnt Ihr gut und genug schlafen?</p>
<p>Dass ausreichender Schlaf wichtig ist, um leistungsf&#228;hig und gut gelaunt in den Tag zu gehen, ist recht naheliegend und wohl auch allseits bekannt. Dass zu wenig Schlaf sogar einen fr&#252;hen Tod nach sich ziehen kann, war gestern in den <a href="http://de.news.yahoo.com/34/20100506/tsc-wenig-schlaf-frueher-tod-98fda55.html">Yahoo Nachrichten</a> zu lesen.</p>
<blockquote><p>Erh&#246;htes Diabetes-Risiko, verst&#228;rkte Neigung zu Depressionen – wer wenig  schl&#228;ft, spielt mit seiner Gesundheit. Wer regelm&#228;&#223;ig die „ideale  Schlafzeit“ von sechs bis acht Stunden unterschreitet, hat eine 12  Prozent h&#246;here Chance, innerhalb der n&#228;chsten 25 Jahre zu sterben.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Denn die Folgen fehlenden Schlafs sind immens: Eine deregulierte  Freisetzung von Wachstumshormonen beschleunigt das Altern, verlangsamt  die Wundheilung, erh&#246;ht den Blutdruck und schadet dem Immunsystem, fasst  Werner Stingl in der „&#196;rzte Zeitung“ zusammen. „In unserer modernen  Gesellschaft kann man einen generellen R&#252;ckgang der Schlafzeit  beobachten. Das gilt vor allem f&#252;r Vollzeitbesch&#228;ftigte, die regelm&#228;&#223;ig  &#220;berstunden einlegen sowie Schichtarbeiter“, so Cappuccio im „Sleep  Journal“.</p></blockquote>
<p>Also weniger &#220;berstunden schieben, rechtzeitig in die Heia und ihr werdet steinalt, lie&#223;e sich daraus jetzt folgern.</p>
<p>Doch f&#252;r manche Menschen ist das nicht so einfach. Die ganze Palette der Schlafst&#246;rungen, ihrer m&#246;glichen Ursachen und Behandlungsm&#246;glichkeiten sind auf <a href="http://www.schlafgestoert.de/site-13.html">dieser Website</a> sehr anschaulich dargestellt.</p>
<p>Allein acht verschiedene Hauptursachen f&#252;r Schlafst&#246;rungen machen die Betreiber aus:</p>
<blockquote>
<p style="padding-left: 30px;">1. Prim&#228;re Schlafst&#246;rungen (ohne k&#246;rperliche/psychiatrische Ursache)<br />
2. Schlafst&#246;rungen aufgrund von anderen k&#246;rperlichen Erkrankungen<br />
3. Schlafst&#246;rungen aufgrund von psychischen/psychiatrischen Erkrankungen<br />
4. Schlafst&#246;rungen aufgrund von Umwelteinfl&#252;ssen (z.B. L&#228;rm)<br />
5. Schlafst&#246;rungen aufgrund von Medikamenten/Drogen/Alkohol<br />
6. Schlafst&#246;rungen aufgrund von psychischen Belastungen<br />
7. Schlafst&#246;rungen aufgrund von Verhaltensgewohnheiten<br />
8. Vererbung/Genetik als Einflussfaktor bei Schlafst&#246;rungen</p>
</blockquote>
<p>Darunter sind eine ganze Reihe von Ursachen, die auf jeden Fall in &#228;rztliche Behandlung geh&#246;ren und nicht auf eigene Faust behandelt werden sollten. Im <a href="http://www.schlafgestoert.de/site-25.html">Teufelskreis der Schlafst&#246;rungen</a> wird aufgezeigt, wie sich diese verselbst&#228;ndigen k&#246;nnen.</p>
<p>So weit muss es aber nicht unbedingt kommen. Gerade die Gedanken und Bef&#252;rchtungen, die eine entscheidende Rolle f&#252;r das &#8216;nicht schlafen k&#246;nnen&#8217; spielen, lassen sich beispielsweise mit dem begleiteten Malen sehr gut entsch&#228;rfen.</p>
<p>Entweder, indem belastende Themen durch das Malen aufgearbeitet werden, oder wenn der Wunsch nach erholsamem, gutem Schlaf als konkretes Anliegen in einer Metapher gemalt wird. Dann kann schon ein Bild f&#252;r dauerhaft guten Schlaf sorgen.</p>
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		<title>Wenn es so es nicht weitergeht</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/04/27/wenn-es-so-es-nicht-weitergeht/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 07:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Zum gestrigen Thema &#8220;Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8221; habe ich einen hochinteressanten Beitrag in der ZDF Mediathek gefunden:</p>
<p>So geht es nicht weiter</p>
<p>In verschiedenen Konstellationen wird <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/27/wenn-es-so-es-nicht-weitergeht/">Wenn es so es nicht weitergeht</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum gestrigen Thema <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/26/wenn-die-eltern-aelter-werden/">&#8220;Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8221;</a> habe ich einen hochinteressanten Beitrag in der ZDF Mediathek gefunden:</p>
<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/989144/So-geht-es-nicht-weiter...#/beitrag/video/989144/So-geht-es-nicht-weiter...">So geht es nicht weiter</a></p>
<p>In verschiedenen Konstellationen wird aufgezeigt, wie sich f&#252;r Familien die Situation darstellt und welche L&#246;sungen gefunden werden. Vor allem aber wird ein kleiner Einblick in die Zeit bis zu diesen L&#246;sungen gegeben. Wie unterschiedlich die Beteiligten reagieren.</p>
<p>Und ich kann versichern, die sammelw&#252;tige kleine Dame, die sich stur in ihren Sessel setzt und das Mitkommen verweigert ist kein &#252;berspitzter Einzelfall, das geht noch weitaus drastischer &#8211; bis hin zum &#8216;auf-den-Boden-werfen-und-mit-den-F&#252;&#223;en-um-sich-treten&#8217;.</p>
<p>Allen, die in irgendeiner Form gerade in dieser Situation stecken, w&#252;nsche ich viel Kraft und gute Nerven &#8211; passt auf Euch auf!</p>
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		<title>Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8230;</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/04/26/wenn-die-eltern-aelter-werden/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 10:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Es kann schleichend kommen oder schlagartig. Es kann lang dauern oder nur eine kurze Zeit. Relativ unproblematisch vonstatten gehen oder belastend und zerm&#252;rbend werden.</p>
<p>Wenn die <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/26/wenn-die-eltern-aelter-werden/">Wenn die Eltern &#228;lter werden&#8230;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann schleichend kommen oder schlagartig. Es kann lang dauern oder nur eine kurze Zeit. Relativ unproblematisch vonstatten gehen oder belastend und zerm&#252;rbend werden.</p>
<p>Wenn die eigenen Eltern oder Schwiegereltern in die <strong>Hilfsbed&#252;rftigkeit </strong>kommen, dann kehrt sich das gewohnte Verh&#228;ltnis um. Nun m&#252;ssen die (hoffentlich erwachsenen) Kinder <strong>Verantwortung </strong>und <strong>F&#252;rsorge </strong>&#252;bernehmen.</p>
<p>Losgel&#246;st von der Frage, ob man <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2740/soll-man-mit-74-jahren-noch-mal-vater-werden">mit 74 Jahren nochmal Vater werden soll</a> und der daraus folgenden Diskussion, die mich zu diesem Artikel angeregt hat, bleiben verschiedene Grundthemen, die mit dieser Konstellation verbunden sind.</p>
<p>Der <strong>Rollenwechsel </strong>ist f&#252;r beide Seiten schwierig.</p>
<p>F&#252;r die Eltern ist der <strong>Verlust von F&#228;higkeiten und Autonomie </strong>ganz sicher nicht leicht zu verkraften.</p>
<blockquote><p>„Ich dachte, ich kann arbeiten und aktiv sein, bis ich  einmal tot umfalle. So lange nutzlos rumzuliegen, das w&#228;re mir nie in  den Sinn gekommen“, klagt ein bettl&#228;griger 79-J&#228;hriger.</p></blockquote>
<p>So zitiert der <a href="http://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/reha-pflege/altwerden/mentale-vorbereitung_aid_26415.html">Focus in einer Artikelserie zu diesem Thema</a> die Seite der betroffenen Elterngeneration. Doch der Fall der Aktivit&#228;t bis zum Ende ist eher die Ausnahme. Zunehmende <strong>Pflegebed&#252;rftigkeit</strong>, sowohl die Anzahl, als auch die Dauer betreffend sind die Regel.</p>
<p>F&#252;r die Kinder bedeutet das eine zunehmende, sich oft &#252;ber Jahre oder Jahrzehnte hinziehende Belastung. Zus&#228;tzlich zu Beruf, eigener Familie (wom&#246;glich noch mit Kleinkindern), fordern die Eltern Unterst&#252;tzung und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Im <a href="http://www.welt.de/print-welt/article704467/Wenn_Eltern_gebrechlich_werden.html">optimalen Fall</a> stehen gen&#252;gend finanzielle Mittel und vor allem eine rechtzeitige Einsicht der Elterngeneration zur Verf&#252;gung, um einen rechtzeitigen Umzug in eine &#8211; wie auch immer aussehende  &#8211; Senioreneinrichtung zu realisieren.</p>
<p>Dann bleibt der Kindergeneration <em>&#8216;nur noch&#8217;</em> die Belastung, mit Verfall der elterlichen F&#228;higkeiten, Krankheit und zuletzt dem Tod umzugehen &#8211; eigentlich hart genug.</p>
<p>In vielen F&#228;llen jedoch sind die Senioren weder vorbereitet, noch einsichtig. Aus dem eigenen Erleben und Umfeld kenne ich eher die F&#228;lle, in denen die Annahme jeglicher externer Hilfeleistung verwehrt wird, keinerlei realistische Einsicht in die eigene Situation vorhanden ist und mit rationalen Argumenten nichts erreicht werden kann. Dann werden die Eltern wie Kinder &#8211; und zwar wie zweij&#228;hrige Trotzk&#246;pfe, Windelpakete inklusive. Und dennoch k&#246;nnen sie nicht wie solche behandelt werden, weder vom moralischen Standpunkt aus, noch vom Rechtlichen.</p>
<p>Den h&#228;ufig erteilten Ratschlag, <a href="http://www.neue-oz.de/_bazillus/psychologie/_contents/rollenwechsel.html">sich in die alten Menschen hinein zu versetzen</a> empfinde ich nicht unbedingt als hilfreich. Nat&#252;rlich kann ich mich in den <strong>Verlust der Eigenst&#228;ndigkeit </strong>hinein f&#252;hlen und kann auch nachvollziehen, dass es schwer f&#228;llt, den eigenen Haushalt aufzul&#246;sen. Aber sp&#228;testens dann, wenn die <strong>mangelnde Einsichtsf&#228;higkeit </strong>aufgrund einer Erkrankung wie <strong>Demenz </strong>dazu f&#252;hrt, dass andere gef&#228;hrdet werden, ist f&#252;r mich das Ende der Empathie erreicht und die Notwendigkeit auch unpopul&#228;res Handeln, wenn n&#246;tig auch gegen den Willen des Betroffenen zu etablieren.</p>
<p>Wenn der Vater noch Auto f&#228;hrt, obwohl er von den Reaktionen her dazu nicht mehr f&#228;hig ist, dann finde ich es grob fahrl&#228;ssig, ihn weiterhin fahren zu lassen. Und wenn die Mutter noch selbst kochen will, dann ist f&#252;r mich sp&#228;testens dann Ende der Fahnenstange, wenn sie sich bei aufgedrehtem Gashahn, laufendem Wasserhahn und offenstehendem K&#252;hlschrank aus der Wohnung aussperrt.</p>
<p>Sp&#228;testens dann muss das <strong>Verantwortungsgef&#252;hl </strong>siegen und eine L&#246;sung gefunden werden. Notfalls auch gegen den erkl&#228;rten Willen der Betroffenen.</p>
<p><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/04/wohin-mit-vater.jpg"><!-- --><img class="alignleft size-full wp-image-1832" title="wohin mit vater" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2010/04/wohin-mit-vater.jpg" alt="" width="106" height="160" /></a>Ganz anschaulich und eindrucksvoll wird diese Situation in der gelungenen Verfilmung des Buches <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596175305?ie=UTF8&amp;tag=daskreativeha-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596175305">Wohin mit Vater?: Ein Sohn verzweifelt am Pflegesystem</a><!-- --><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=daskreativeha-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3596175305" border="0" alt="" width="1" height="1" /> aufgezeigt. Die &#228;u&#223;eren Schwierigkeiten und die teilweise noch immer fehlenden legalen M&#246;glichkeiten treiben den Sohn zur osteurop&#228;ischen, illegal besch&#228;ftigten Pflegekraft. Das kann ganz sicher nicht das Patentrezept sein, ist in der Realit&#228;t jedoch eine verbreitete (Not-)L&#246;sung.</p>
<p>Politik und Gesellschaft sind gefragt. Aber auch jeder Einzelne. Die Elterngeneration sollte sich fr&#252;hzeitig Gedanken f&#252;r den &#8220;worst-case&#8221; machen. Und die Kindergeneration soll und muss sich jede nur denkbare Unterst&#252;tzung einholen.</p>
<p>Sei es nun Pflegedienst, NachbarschaftshelferInnen, Beratungs- und Koordinierungsstellen oder Krankenpflegeverein.</p>
<p>Und &#252;ber dem Ganzen nicht vergessen, auch <strong>auf sich selbst zu achten</strong>, die <strong>eigenen Grenzen und Freir&#228;ume achten </strong>und sich daf&#252;r gegebenenfalls <strong>Unterst&#252;tzung </strong>zu suchen.</p>
<p>Welche Erfahrungen habt Ihr in dieser Situation gemacht? Was oder wer hat geholfen?</p>
<p><em>Schreibt doch Eure Ansicht in einem Kommentar!</em></p>
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		<title>Was die Aschewolke mit Weihnachten und Pubert&#228;t zu tun hat?</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/04/22/was-die-aschewolke-mit-weihnachten-und-pubertaet-zu-tun-hat/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Aschewolke ging ja in den letzten Tagen st&#228;ndig durch alle Nachrichten, die wirtschaftlichen Folgen und die damit verbundenen politischen Fragen sind anderswo ausgiebig diskutiert.</p>
<p>Wo <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/22/was-die-aschewolke-mit-weihnachten-und-pubertaet-zu-tun-hat/">Was die Aschewolke mit Weihnachten und Pubert&#228;t zu tun hat?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Aschewolke </strong>ging ja in den letzten Tagen st&#228;ndig durch alle Nachrichten, die wirtschaftlichen Folgen und die damit verbundenen politischen Fragen sind anderswo ausgiebig diskutiert.</p>
<p><strong>Wo also ist der Zusammenhang mit Weihnachten und der Pubert&#228;t?</strong></p>
<p>Zun&#228;chst zu letzterem Thema &#8211; wir hatten Besuch von italienischen, genauer sizilianischen Austauschsch&#252;lern. Sie landeten letzten Dienstag ziemlich planm&#228;&#223;ig auf Frankfurt/Hahn, kamen dann von dort mit dem Bus zur Schule unserer Kinder. Noch vor der Aschewolke.</p>
<p>Die Woche Aufenthalt hier verging wie im Flug &#8211; doch jener, n&#228;mlich der nach Hause, war gecancelt worden.</p>
<p>Nat&#252;rlich waren sie hier gut untergebracht, h&#228;tten bei Bedarf auch noch l&#228;nger bleiben k&#246;nnen. Und trotzdem, wenn ich versuche mich in die Eltern in Italien hineinzuversetzen, dann wird mir mulmig. Ist es unter normalen Umst&#228;nden f&#252;r mich kein Problem, wenn meine Kinder in einer Gruppe verreisen, so w&#228;re mir schon ziemlich unwohl, wenn dann so ein unvorhersehbarer Fall eintritt.</p>
<p>Die R&#252;ckreise unserer G&#228;ste wurde umorganisiert, sie konnten am vorgesehenen Reisetag mit einem Bus starten, der sie zur F&#228;hre nach Genua brachte. Dort ging es dann mit dem Schiff weiter und nach 30 Stunden waren sie wohlbehalten in der Heimat angekommen.</p>
<p>Alles gut gegangen &#8211; und doch wurde mir dabei wieder bewusst, was die <strong>Pubert&#228;t der Kinder </strong>so mit sich bringt. Das <strong>Loslassen</strong>, auch <strong>unter erschwerten Bedingungen </strong>und ungew&#246;hnlichen Umst&#228;nden.</p>
<p>Und damit w&#228;re jetzt auch der Bogen zu Weihnachten geschlagen, denn zu diesem Anlass hatte <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/">Roland Kopp-Wichmann</a> in seinem Blog <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/162/an-weihnachten-koennen-sie-feststellen-wie-erwachsen-sie-sind">einen Artikel</a> verfasst, der sich mit genau diesem Thema besch&#228;ftigt, wenn auch aus der anderen Perspektive. Wie sich noch <strong>Erwachsene </strong>damit schwer tun, sich von ihren <strong>Eltern zu l&#246;sen</strong>. Und wie notwendig diese <strong>Abl&#246;sung </strong>und das <strong>Loslassen </strong>doch ist &#8211; f&#252;r beide Seiten.</p>
<p>Die meisten von uns stecken in der einen oder anderen oder gar beiden Rollen zugleich in dieser Situation. Die Kinder werden gro&#223; und die Herkunftsfamilie besch&#228;ftigt und fordert doch immer noch.</p>
<p>Das Abl&#246;sen und das Loslassen sind <strong>Prozesse der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung</strong>.</p>
<p>Sie sind ganz sicher nicht einfach und manchmal ist Unterst&#252;tzung dabei hilfreich. <strong>Gespr&#228;che</strong>, <strong>Schreiben </strong>oder nat&#252;rlich das <strong>Begleitete Malen </strong>k&#246;nnen hier <strong>wertvolle Unterst&#252;tzung </strong>sein.</p>
<p>Probier&#8217;s doch mal aus und vereinbare gleich jetzt einen <a href="http://malen-befreit.de/2009/09/28/schnuppermalen/">Termin zum Schnuppermalen</a>.</p>
<p>Wie geht es Dir mit der Pubert&#228;t Deiner Kinder? F&#228;llt Dir die Abl&#246;sung von den eigenen Eltern in manchen Punkten schwer? Berichte doch in einem Kommentar von Deinen Erfahrungen!</p>
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		<title>Deutschland auf Platz 5!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 07:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Gerade geht es wieder durch die Medien, Deutschland ist international auf Platz 5 &#8211; was den Alkoholkonsum angeht.</p>
<p>Das wirklich erschreckende dabei ist f&#252;r mich gar <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/04/08/deutschland-auf-platz-5/">Deutschland auf Platz 5!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade geht es wieder durch die Medien, Deutschland ist international auf Platz 5 &#8211; was den Alkoholkonsum angeht.</p>
<p>Das wirklich erschreckende dabei ist f&#252;r mich gar nicht die Gesamtmenge (fast 10 Liter reiner Alkohol pro Person), sondern die Zunahme der Extremf&#228;lle, der &#8220;Komas&#228;ufer&#8221; bei Kindern und Jugendlichen und neuerdings auch Senioren, die neben Alkohol auch verst&#228;rkt medikamentenabh&#228;ngig werden.</p>
<p>Der K&#246;lner Stadtanzeiger hat gestern Abend einen <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1270399125486.shtml">ziemlich ausf&#252;hrlichen Artikel</a> zum aktuellen Suchtjahrbuch der <a href="http://www.dhs.de/">DHS </a>(Deutsche Hauptstelle f&#252;r Suchtfragen) online gestellt.</p>
<p>Sehr lesenswert ist auch ein Artikel aus dem Oktober 2009, der sich mit dem Problem der Alkoholabh&#228;ngigkeit bei Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt &#8211; leider wohl eines der Themen, das uns in den n&#228;chsten Jahren weiterbesch&#228;ftigen wird &#8211; <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1256138426973.shtml">Trinken bis der Arzt</a> kommt.</p>
<p>Der gleichnamige Dokumentationsfilm &#8211; zum immer wieder anschauen:<br />
<embed id=VideoPlayback src=http://video.google.de/googleplayer.swf?docid=-7204756965606530696&#038;hl=de&#038;fs=true style=width:400px;height:326px allowFullScreen=true allowScriptAccess=always type=application/x-shockwave-flash> </embed></p>
<p>Um tiefer in die Materie einzusteigen, empfehle ich auch hier wieder <a href="http://www.steffen-fluegler.de/index.php?page=book">&#8220;Treppe in die Dunkelheit&#8221;</a> von Steffen Fl&#252;gler &#8211; nach meiner Meinung <strong>das</strong> Buch zu diesem Thema, das jeder, der mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, gelesen haben sollte. Um sich nicht irgendwann vorwerfen zu m&#252;ssen:</p>
<blockquote><p>„Wir haben es nicht gesehen, einfach nicht gesehen. Nicht sehen wollen.“</p></blockquote>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=daskreativeha-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=383708115X" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>&#8220;Es geht schon – es geht ja noch – es geht schon wieder&#8221;</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/03/24/es-geht-schon-es-geht-ja-noch-es-geht-schon-wieder/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 05:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 11
<p>Auch in der Form von &#8220;das ist noch gut genug&#8221; &#228;u&#223;ert sich dieses Verhaltensmuster gern. <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/24/es-geht-schon-es-geht-ja-noch-es-geht-schon-wieder/">&#8220;Es geht schon – es geht ja noch – es geht schon wieder&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<h1>Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 11</h1>
<p>Auch in der Form von <em>&#8220;das ist noch gut genug&#8221;</em> &#228;u&#223;ert sich dieses Verhaltensmuster gern. Es ist stark ausgepr&#228;gt bei Menschen, die f&#252;r sich selbst nur die allerniedrigsten Anspr&#252;che stellen. Sie begn&#252;gen sich mit vollkommen unzul&#228;nglichen L&#246;sungen, obwohl das gar nicht n&#246;tig w&#228;re – zumindest f&#252;r den au&#223;enstehenden Betrachter.</p>
<p>Ob das nun die alte Omi ist, die ihre zigfach geflickte Unterw&#228;sche verteidigt oder die junge Mutti in ausgeleierten Shirts und ausgewaschenen Jeans.</p>
<p><strong>Dieses Verhaltensmuster kann auf mangelnden Respekt vor sich selbst hindeuten.</strong></p>
<p><strong><em>Ich bin nichts wert, deshalb ist eine schlechte L&#246;sung f&#252;r mich gerade passend.</em></strong></p>
<p>Ganz fatal kann das Muster werden, wenn es im Hinblick auf die <strong>Gesundheit </strong>angewendet wird – eigentlich geh&#246;ren Kranke ins Bett oder aufs Sofa. Aber<em> &#8220;es geht schon wieder&#8221; </em>sagt der Kollege, der mit sichtlich erh&#246;hter Temperatur, laufender Nase und bellendem Husten hinterm Schreibtisch sitzt.<em> &#8220;Es geht schon&#8221; </em>sagt die Dreifachmutter, die mit beiden H&#228;nden ihren R&#252;cken h&#228;lt, mit schmerzverzerrtem Gesicht, w&#228;hrend sie sich vorn&#252;ber zum Korb mit nasser W&#228;sche b&#252;ckt.</p>
<h2>Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?</h2>
<p>Auch beim Malen fallen diese Aussagen immer wieder. Dabei wird aber offensichtlich, dass es eben nicht &#8216;geht&#8217;.</p>
<p>Anstatt die Hilfe der Malleiterin anzunehmen – das ist schlie&#223;lich ihre Aufgabe – wird auf eigene Faust gewurschtelt, das Bild wird immer schwieriger und unbefriedigender.</p>
<p>Als Malleiterin werde ich niemals in den Bildern meiner Malenden selbst reinmalen, aber durch kl&#228;rende Worte kann ich den Malenden helfen, Problemstellen zu erkennen, den weiteren Weg zu finden und Darstellungsm&#246;glichkeiten aufzeigen.</p>
<p>Meine Hilfestellung wird bei solchen Malenden zun&#228;chst so aussehen, dass sie gar nicht als Angebot erkennbar ist. Auf Dauer wird die Erkenntnis, dass es manchmal mit Hilfe besser geht, so am Bild und im Verhalten sichtbar.</p>
<h2>Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster ver&#228;ndert werden?</h2>
<p>Wenn dieses Muster dominiert, ist es in der Regel schwierig, eine Ver&#228;nderung anzusto&#223;en, denn bis die Betroffenen selbst Hilfe in Anspruch nehmen, muss der <strong>Leidensdruck schon gigantisch </strong>geworden sein, bzw. der <strong>totale Zusammenbruch </strong>erfolgt sein.</p>
<p>Eigentlich sollten sp&#228;testens dann, wenn es <strong>allererste gesundheitliche Folgen </strong>gibt, eine Wendung eingeleitet werden.</p>
<p>Wer sich selbst aber so hintenanstellt, dass alles gut genug ist, kommt selten auf den Gedanken, dass ihm Hilfe zustehen k&#246;nnte. Zumeist erkennt das Umfeld jedoch schon fr&#252;her, dass es n&#246;tig ist, dass der/die Betroffene hilfebed&#252;rftig ist. Manchmal l&#228;sst sich dann das Annehmen von Hilfe erwirken, wenn sie gut &#8216;getarnt&#8217; wird und nicht offensichtlich als solche erkennbar ist. Zum Beispiel als Anliegen vorgetragen – <em>&#8220;ich w&#252;rde gern mal zum Begleiteten Malen gehen, aber allein mag ich nicht, gehst Du mit mir?&#8221;</em></p>
<p><strong>Du hast jemanden in Deinem Umfeld, der Dir am Herzen liegt und sich genau so verh&#228;lt?</strong></p>
<p>Vielleicht magst Du ihm/ihr einen <a href="http://malen-befreit.de/2009/11/26/nicht-nur-zur-weihnachtszeit-geschenkgutschein/">Malgutschein </a>schenken und einen <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">gemeinsamen Termin </a>vereinbaren?</p>
<p>Welche Erfahrungen hast Du gemacht &#8211; mit Hilfe annehmen oder Menschen, die das genau nicht k&#246;nnen?</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Du hast &#8216;nen Sprachfehler&#8221;</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/03/12/du-hast-nen-sprachfehler/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 05:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 3

&#8220;Du hast &#8216;nen Sprachfehler, Du kannst nicht Nein sagen&#8221;

<p>Es ist schon einige Jahre her, dass <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/12/du-hast-nen-sprachfehler/">&#8220;Du hast &#8216;nen Sprachfehler&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 3</h1>
<blockquote>
<h2>&#8220;Du hast &#8216;nen Sprachfehler, Du kannst nicht Nein sagen&#8221;</h2>
</blockquote>
<p>Es ist schon einige Jahre her, dass eine Bekannte dies erz&#228;hlte. Ein Kollege sprach sie so an und signalisierte ihr damit, dass sie ihre Arbeitshaltung &#252;berdenken muss.</p>
<p>Niemand lehnt gern ein <strong>begr&#252;ndetes Anliegen </strong>ab. Doch gerade in Beruf oder Familie werden oft so viele Anliegen an Dich herangetragen, dass es eigentlich <strong>zu viel </strong>wird.</p>
<p>Auch Dein Tag hat nur 24 Stunden&#8230;.und nicht alle diese Anliegen sind wirklich berechtigt oder notwendig.</p>
<p>Wenn Du es nicht schaffst, einen Teil der <strong>Anfragen abzulehnen</strong>, dann f&#252;hrt das zu einer <strong>hoffnungslosen</strong> <strong>&#220;berlastung </strong>und auf Dauer in den <strong>Burnout</strong>.</p>
<p>Es erfordert <strong>Mut </strong>und oft auch <strong>diplomatisches Geschick </strong><em>&#8216;Nein&#8217; </em>zu sagen. Aber Du wirst staunen, wenn Du es erstmal versuchst – es zieht keine fristlose K&#252;ndigung nach sich, wenn Du <strong>freundlich aber bestimmt </strong>erkl&#228;rst, dass diese Aufgabe nicht in Deinen <strong>Zust&#228;ndigkeitsbereich </strong>f&#228;llt oder nicht in Deinen <strong>Zeitplan </strong>passt. Und auch die langen Gesichter in der Familie bleiben nicht auf Dauer lang, wenn Du erkl&#228;rst, dass Du nicht f&#252;r diese &#8216;Mamataxifahrt&#8217; oder jenen &#8216;Omabotengang&#8217; zur Verf&#252;gung stehen kannst.</p>
<h2>Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?</h2>
<p><em>Nicht-Nein-sagen-k&#246;nnen</em>, das zeigt sich beim begleiteten Malen erst nach einiger Zeit. Es wird auch nicht so offensichtlich deutlich, wie andere <strong>Verhaltensmuster</strong>. Als Gesamteindruck wird es aber nach einigen Bildern erkennbar, wenn Malende beispielsweise <strong>sofort und bereitwillig auf Vorschl&#228;ge eingehen</strong>, auch wenn diese eigentlich ihrer <strong>urspr&#252;nglichen Intention </strong>zuwiderlaufen.</p>
<p>Dadurch, dass die Malenden aber in der Regel f&#252;r ihr Bild <strong>selbst verantwortlich </strong>bleiben, wird auf dem indirekten Weg das <em>Nein-Sagen </em>trainiert. Sie gewinnen <strong>Zutrauen in ihre eigenen F&#228;higkeiten </strong>und k&#246;nnen diese dann auf Dauer auch <strong>selbstbewusst </strong>vertreten. Zudem tritt das Verhaltensmuster <em>Nicht-Nein-Sagen-K&#246;nnen</em> auch nie allein auf, es gibt immer <strong>begleitende Muster</strong>, wie beispielsweise die <strong>Schwierigkeit Grenzen zu setzen</strong>. Dieses wird im Malen sehr offensichtlich und l&#228;sst sich gut bearbeiten – das wirkt dann auch auf das Nein-Sagen zur&#252;ck.</p>
<h2>Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster ver&#228;ndert werden?</h2>
<p>Der Terminkalender platzt aus allen N&#228;hten, Du f&#228;ngst schon an, Dich in &#8216;<strong>Notl&#252;gen</strong>&#8216; und <strong>Ausreden </strong>zu verstricken?</p>
<p><strong>Allerh&#246;chste Zeit f&#252;r ein bisschen &#8216;Sprachtraining&#8217;!</strong></p>
<p>Gerade wenn sich ein <strong>Gef&#252;hl der &#220;berforderung </strong>breit macht, wird es sinnvoll, diesen Punkt anzugehen, je fr&#252;her je besser.</p>
<p>Denn dieses <strong>Verhaltensmuster </strong>f&#252;hrt, wenn es zum <strong>Dauerbegleiter </strong>wird, auf dem <strong>sicheren Weg </strong>in den <strong>Burnout</strong>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wer sich immer mehr aufdr&#252;cken l&#228;sst, der implodiert irgendwann!</strong></p>
<p>Soweit willst Du es nicht kommen lassen?</p>
<p>Dann such&#8217; Dir schnell einen <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">Termin </a>aus und melde Dich an! Einfach nur ein <a href="mailto:info@malen-befreit.de?subject=Anmeldung">Anmelde-Mail</a> schreiben, der Rest geht wie von selbst.</p>
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		<title>Die Liebe in den Zeiten der Ver&#228;nderung</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/02/08/die-liebe-in-den-zeiten-der-veraenderung/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 05:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
<p style="text-align: center;">&#8220;Nichts ist so best&#228;ndig wie der Wandel.&#8221;</p>

<p>Schon vor etwa 2500 Jahren erkannte dies Heraklit von Ephesus (etwa 540 &#8211; 480 v. Chr.). Auch <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/02/08/die-liebe-in-den-zeiten-der-veraenderung/">Die Liebe in den Zeiten der Ver&#228;nderung</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8220;Nichts ist so best&#228;ndig wie der Wandel.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Schon vor etwa 2500 Jahren erkannte dies Heraklit von Ephesus (etwa 540 &#8211; 480 v. Chr.). Auch eine langj&#228;hrige Beziehung ist keine Konstante.</p>
<p>Es gibt ganz offensichtliche <strong>Zeiten der Ver&#228;nderung</strong>, die die Partnerschaft immer auch auf eine Probe stellen.</p>
<p>Fangen wir an beim <strong>Zusammenziehen</strong>. Da zeigt sich der Partner dann zwangsl&#228;ufig auch von anderen Seiten, morgens unausgeschlafen, verstrubbelt und vielleicht ziemlich morgenmuffelig. Oder als ausgesprochener Fr&#252;haufsteher, der aus dem Bett h&#252;pft und fr&#246;hlich singend die Dusche bev&#246;lkert. Was bei unverbindlichen &#220;bernachtungen noch problemlos mit verkl&#228;rtem Blick akzeptiert wird, kann sich im Zusammenleben als echte Zerrei&#223;probe erweisen. Ein anderes Thema in dieser Zeit kann auch der Umgang mit <strong>Geld </strong>sein – gemeinsame Kasse oder Getrennte? Wie werden die <strong>Aufgaben </strong>im Haushalt <strong>verteilt</strong>? Trifft da Chaot auf Ordnungsliebe, birgt das reichlich Z&#252;ndstoff.</p>
<p>Die n&#228;chste <strong>Belastungsprobe </strong>kann <strong>Schwangerschaft </strong>und <strong>Kleinkindzeit </strong>darstellen. War die Schwangerschaft vielleicht gar nicht oder nur einseitig erw&#252;nscht? Wer geht wann wielange in Elternzeit? Wie wird die <strong>Aufgabenverteilung </strong>aussehen? Mutiert die flippige Discog&#228;ngerin zur beh&#252;tenden Glucke? Wird dem leichtf&#252;&#223;igen Sonnyboy die Verantwortung zu viel? Fl&#252;chtet der frischgebackene Vater vor Augenringen, S&#228;uglingsgeschrei und B&#228;uerchengespr&#228;chen in &#220;berstunden oder gar in andere Arme? Wie sieht die Aufgabenverteilung tats&#228;chlich aus? Und wie ist es mit dem <strong>Geld</strong>? Wer arbeitet wann wie viel? Wie regeln wir die Kinderbetreung?</p>
<p>Konfliktpotential ohne Ende tut sich auf. Eine sehr schwierige Zeit kann das werden. Eine Zeit, in der es noch wichtiger als sonst ist, <strong>im Gespr&#228;ch </strong>zu <strong>bleiben </strong>und immer wieder neu zu schauen, was sich bew&#228;hrt hat, was sich ver&#228;ndert, was sich ver&#228;ndern muss.</p>
<p>Irgendwann ist das dann alles soweit eingespielt, das Kind/ die <strong>Kinder werden gr&#246;&#223;er</strong>, gehen zur Schule und neues Potential er&#246;ffnet sich. Wie hoch stecke ich die Anforderungen an den Nachwuchs? Wer hilft bei Schulschwierigkeiten und wie?</p>
<p>Mit Riesenschritten naht die <strong>Pubert&#228;t </strong>und bringt neuen <strong>Z&#252;ndstoff </strong>mit. Und doch auch Entlastungen – die Kinder werden gr&#246;&#223;er und selbst&#228;ndiger, langsam aber sicher bleibt mehr Zeit f&#252;r das Paar. Was tun mit dieser Zeit? K&#246;nnen wir noch was miteinander anfangen?</p>
<p>Die <strong>Kinder werden fl&#252;gge </strong>und verlassen das Haus – und nun? Gerade wenn ein Elternteil stark in Erziehung und Betreuung eingebunden war, w&#228;chst hier vielleicht der Wunsch nach einer <strong>neuen Perspektive </strong>und wirft die eingespielte <strong>Aufgabenverteilung </strong>m&#246;glicherweise wieder &#252;ber den Haufen.</p>
<p><strong>Wechseljahre</strong>, die f&#252;r die Frauen eine einschneidende Ver&#228;nderung darstellen und <strong>Midlife-Crisis </strong>tragen weiter dazu bei, dass kein Stillstand aufkommt. Und wenn das alles durchschippert ist, zeichnet sich schon der Eintritt ins <strong>Rentenalter </strong>am Horizont ab.</p>
<p>Das, was ich hier im Zeitraffer schildere, verteilt sich &#252;ber Jahrzehnte. Die <strong>Ver&#228;nderungen </strong>erfolgen selten abrupt. Gerade das birgt die Gefahr, dass eingeschliffene Verhaltensweisen beibehalten werden, obwohl sie nicht mehr von der Situation gerechtfertigt sind. So kann Unzufriedenheit entstehen, ganz subtil und lange unbemerkt, bis daraus dann die gro&#223;e Krise entsteht.</p>
<p>Im <strong>Gespr&#228;ch </strong>bleiben und <strong>sich selbst</strong> und die <strong>Partnerschaft </strong>immer wieder <strong>neu definieren </strong>hilft dabei diese Zeiten <strong>vertrauensvoll </strong>und <strong>vertiefend </strong>zu erleben.</p>
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		<title>Kann ich bei Dir auch ohne Gruppe malen?</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 05:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Manchmal gibt es Themen, die m&#246;chte man nicht vor einer Gruppe aufs Papier bringen. Auch wenn meine Gruppen ohnehin sehr klein sind (zur Zeit maximal <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/01/30/kann-ich-bei-dir-auch-ohne-gruppe-malen/">Kann ich bei Dir auch ohne Gruppe malen?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal gibt es Themen, die m&#246;chte man nicht vor einer Gruppe aufs Papier bringen. Auch wenn meine Gruppen ohnehin sehr klein sind (zur Zeit maximal 3 Personen), verstehe ich das vollkommen.</p>
<p><strong>Einzeltermine sind daher nach Absprache m&#246;glich.</strong></p>
<p>Auch Kinder in besonderen Situationen k&#246;nnen auf Wunsch einzeln malen.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich entsteht aber durch die Gruppe eine ganz besondere Atmosph&#228;re, so dass es schon sinnvoll und w&#252;nschenswert ist, zumindest einen Teil der Zeit im befruchtenden Rahmen einer Gruppe zu malen. Wann was sinnvoll ist, sprechen wir am Besten gemeinsam ab.</p>
<p>Wenn Du mich vor dem Malen erst einmal <strong>kennenlernen</strong> m&#246;chtest, lade ich Dich zu einem etwa halbst&#252;ndigen, <strong>kostenlosen und unverbindlichen Vorgespr&#228;ch</strong> ein.</p>
<p>Du kannst mir bei solchen Fragen oder Terminw&#252;nschen gern eine <a href="mailto:info@malen-befreit.de?subject=Ich m&#246;chte angerufen werden">Mail</a> schicken, ich rufe dann umgehend zur&#252;ck.</p>
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