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	<title>malen-befreit.de &#187; würdigung</title>
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	<description>Gut begleitet malen</description>
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		<title>&#8220;Die ganze Welt ist ja so schlecht&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 05:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 7
<p>Kennt Ihr das? Von Anderen oder auch von Euch selbst? Wenn was schief l&#228;uft, dann <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/18/die-ganze-welt-ist-ja-so-schlecht/">&#8220;Die ganze Welt ist ja so schlecht&#8221;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Fr&#252;hjahrsputz f&#252;r die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entr&#252;mpeln – Teil 7</h1>
<p>Kennt Ihr das? Von Anderen oder auch von Euch selbst? Wenn was <strong>schief l&#228;uft</strong>, dann zieht es <strong>tausend negative Ereignisse </strong>nach sich. Ein <strong>bl&#246;der Vorfall am Vormittag </strong>im B&#252;ro und schon ist in der <strong>Mittagspause </strong>das hei&#223;geliebte Fleischk&#228;sbr&#246;tchen <strong>ausverkauft</strong>, auf dem R&#252;ckweg f&#228;ngt es aus heiterem Himmel an zu <strong>regnen</strong>, die <strong>Frisur </strong>ist <strong>ruiniert </strong>– ausgerechnet jetzt, wo noch ein <strong>wichtiger Kundentermin </strong>ansteht, der dann nat&#252;rlich auch entsprechend <strong>unbefriedigend </strong>abl&#228;uft. Auf dem <strong>Nachhauseweg </strong>sind dann alle <strong>Ampeln rot </strong>und die <strong>Parkpl&#228;tze voll</strong>. Der <strong>K&#252;hlschrank </strong>weist g&#228;hnende <strong>Leere </strong>auf und die letzte Packung <strong>K&#228;se</strong>, die sich noch in der Ecke versteckt h&#228;lt, ist vor 6 Wochen <strong>abgelaufen </strong>und w&#252;rde locker als Blauschimmel durchgehen, wenn es nicht eigentlich Emmentaler sein sollte&#8230;.</p>
<p><strong>Solche Tage gibt es hin und wieder.</strong> Aber manche Menschen haben diese &#8220;<em>Pechtage</em>&#8221; in ungesunder <strong>H&#228;ufung</strong>.</p>
<p><strong>Was ist da los?</strong></p>
<p>Hat sich die ganze Welt verschworen und unternimmt massive Anstrengungen, um demjenigen das Leben zur H&#246;lle zu machen?</p>
<p>Oder ist nicht vielmehr der <strong>Blick </strong>derma&#223;en auf die <strong>negativen Vorf&#228;lle gerichtet</strong>, dass die vielen sch&#246;nen und gelingenden Minuten gar nicht mehr <strong>wahrgenommen </strong>werden?</p>
<h2>Wie zeigt sich das beim begleiteten Malen?</h2>
<p>Beim Malen wird sehr schnell deutlich, wohin der <strong>Fokus </strong>des <strong>Malenden </strong>ausgerichtet ist. Wer an seinem Bild nur die Stellen wahrnimmt, die nach seiner Auffassung <em>nichts </em>sind, der lebt das h&#228;ufig auch au&#223;erhalb des Ateliers so. Je nach den anderen beteiligten <strong>Verhaltensmustern </strong>wird dann kritisiert, dass die Farbe ungeeignet weil zu dick, d&#252;nn, hell oder dunkel war oder auch, dass der Malende selbst dies, das und jenes &#8216;<em>verhunzt</em>&#8216; habe (der <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/16/das-geht-auch-noch-besser/">Perfektionist </a>l&#228;sst gr&#252;&#223;en). Doch ganz egal, ob die <strong>Ursache </strong>nun in <strong>&#228;u&#223;eren Einfl&#252;ssen </strong>oder im (vermeintlichen) eigenen <strong>Unverm&#246;gen </strong>gesehen wird – die <strong>Wahrnehmung </strong>wird <strong>zielsicher </strong>auf die weniger gelungenen Teile <strong>gerichtet</strong>.</p>
<p>Als <strong>Malleiterin </strong>frage ich in solchen F&#228;llen nach, ob es denn auch <strong>Stellen </strong>gibt, die <strong>gut gelungen </strong>sind. Auf l&#228;ngere Sicht gelingt es den Malenden so, ihren <strong>Fokus gleichm&#228;&#223;iger auszurichten </strong>und auch <strong>Positives </strong>(wieder) <strong>wahrzunehmen</strong>.</p>
<p>Mit verschiedenen anderen Intervention lernen die Malenden, die <strong>Verantwortung </strong>f&#252;r ihr Bild (<strong>Handeln</strong>) zu <strong>&#252;bernehmen </strong>und erkennen auf Dauer ihre <strong>eigenen Einfluss- und Gestaltungsm&#246;glichkeiten</strong>.</p>
<p>Und k&#246;nnen im <strong>Idealfall </strong>nach einiger Zeit auch mal <strong>herzhaft </strong>&#252;ber eigene Missgeschicke <strong>lachen</strong>.</p>
<h2>Wann und warum sollte dieses Verhaltensmuster ver&#228;ndert werden?</h2>
<p>Immer dann, wenn eine <strong>Beeintr&#228;chtigung </strong>des <strong>Lebensgef&#252;hls </strong>auftritt, sollte an diesem <strong>Verhaltensmuster</strong> gearbeitet werden. Verst&#228;rkt es sich immer weiter, dann kann es zu anhaltend schlechter Stimmung, im Extremfall sogar zu Depressionen und/oder Burnout f&#252;hren. Gerade dann, wenn <strong>eigene Gestaltungsm&#246;glichkeiten nicht erkannt</strong> werden, <strong>Menschen </strong>sich ausgeliefert und <strong>hilflos/machtlos </strong>f&#252;hlen, ist es h&#246;chste Zeit, die <strong>eigenen M&#246;glichkeiten </strong>zu erkennen und zu nutzen.</p>
<p><strong>Nimm&#8217; Dein Leben in die Hand! </strong></p>
<p>Such Dir einen <a href="http://malen-befreit.de/termine-und-preise/">Termin </a>aus und melde Dich an!</p>
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		<title>Wasserfarben &#8211; oder &#8211; wie nehme ich meinem Kind den Spa&#223; am Malen?</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2010/02/25/wasserfarben-oder-wie-nehme-ich-meinem-kind-den-spass-am-malen/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 05:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[malen mit kindern]]></category>
		<category><![CDATA[zuhause]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
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		<category><![CDATA[würdigung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Womit d&#252;rfen Kinder malen?</p>
<p>Ich pers&#246;nlich finde Wasserfarben f&#252;r Kinder einfach furchtbar. Gut sie sind billig preiswert und der trockene Farbkasten ist ganz gut zu <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/02/25/wasserfarben-oder-wie-nehme-ich-meinem-kind-den-spass-am-malen/">Wasserfarben &#8211; oder &#8211; wie nehme ich meinem Kind den Spa&#223; am Malen?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_901" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/11/pinsel_und_farben.JPG"><!-- --><img class="size-thumbnail wp-image-901" title="pinsel_und_farben" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/11/pinsel_und_farben-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Womit d&#252;rfen Kinder malen?</p></div>
<p>Ich pers&#246;nlich finde <strong>Wasserfarben f&#252;r Kinder </strong>einfach <strong>furchtbar</strong>. Gut sie sind <span style="text-decoration: line-through;">billig</span> preiswert und der trockene Farbkasten ist ganz gut zu transportieren.</p>
<p>Liebe Kunstlehrer, bevor Ihr jetzt auf mich einpr&#252;gelt &#8211; ich kenne die entsetzten Blicke und Kommentare der Eltern, wenn f&#252;r <span style="text-decoration: line-through;">istdochnur</span> Kunst Geld ausgegeben werden soll. Von daher verstehe ich diesen Kompromiss irgendwo. Und die &#8220;besseren&#8221; Hersteller haben schon eine passable Qualit&#228;t.</p>
<p>Aber trotzdem finde ich <strong>f&#252;r Kinder</strong> Wasserfarben einfach nur furchtbar oder genauer &#8211; <strong>ungeeignet</strong>.</p>
<p>Es wird in der Regel ein (oder manchmal sogar zwei) Borstenpinsel dazu verwendet. Nach ca. f&#252;nf Minuten hat der dann die gleiche schmutzig-grau-gr&#252;n-braune F&#228;rbung wie der zugeh&#246;rige Wasserbecher. Die Dreckbr&#252;he verteilt sich gleichm&#228;ssig auf alle weiteren Farben und verwandelt leuchtendes Gelb in gr&#252;nlichen Senf.</p>
<p>Zumeist decken die Farben auf dem Papier auch nicht, weil die Sch&#252;ler wenig Lust haben (oder es nicht wissen), die Farbe solange mit wenig Wasser anzur&#252;hren, bis sich Bl&#228;schen darauf bilden. Denn dann und erst dann, decken die Farben einigerma&#223;en.</p>
<p>Und die Pinsel? St&#246;rrische Borstenpinsel werden gebraucht, um das R&#252;hren im Farbnapf halbwegs unbeschadet zu &#252;berstehen. Mit diesen l&#228;sst sich dann aber nur sehr schwer die Farbe auf dem Papier auch wirklich auf die vorgesehenen Stellen bringen, wegstehende Pinselhaare sorgen daf&#252;r, dass die Farbe in die schon bemalten Stellen eindringt und dort dann zum Vermischen f&#252;hrt, wenn die dortige Farbe noch nicht vollst&#228;ndig getrocknet war. War sie es, dann legt sich die neu aufgetragene Farbe wie eine Lasur &#252;ber die vorhandene und helle Farben decken Dunkle keinesfalls ab.</p>
<p>Entgegen der landl&#228;ufigen Vorstellung sind Wasserfarben auch nicht mehr wasserl&#246;slich, wenn sie mal getrocknet sind &#8211; nein, auch nicht auf Textilien.</p>
<p>An den Zust&#228;nden in den Schulen werde ich hier sehr wahrscheinlich nichts &#228;ndern k&#246;nnen &#8211; aber, liebe <strong>Eltern</strong>, die Ihr zu Hause Euren <strong>Kindern </strong>etwas <strong>Gutes tun </strong>wollt:</p>
<p>Stellt ihnen zum Malen halbwegs vern&#252;nftiges, kindgerechtes Material in Form von Fl&#252;ssigfarben (Tempera oder Gouache) zur Verf&#252;gung!</p>
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		<title>Welche Erwartungen stelle ich an mich selbst?</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2009/12/18/welche-erwartungen-stelle-ich-an-mich-selbst/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 05:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Gut genug</p>
<p>Was erwarte ich eigentlich von mir selbst? </p>
<p>Eine gemeine Frage, ich geb&#8217;s zu.</p>
<p>Aber auch eine Frage, die ich mir in den letzten Jahren <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2009/12/18/welche-erwartungen-stelle-ich-an-mich-selbst/">Welche Erwartungen stelle ich an mich selbst?</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_543" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><!-- --><img class="size-thumbnail wp-image-543" title="silber" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/silber-150x150.jpg" alt="Gut genug" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Gut genug</p></div>
<p><strong>Was erwarte ich eigentlich von mir selbst? </strong></p>
<p>Eine gemeine Frage, ich geb&#8217;s zu.</p>
<p>Aber auch eine Frage, die ich mir in den letzten Jahren immer wieder gestellt habe und noch immer stelle. Und wenn ich sie n&#252;chtern betrachte, dann stelle ich fest, dass meine Erwartungen an mich selbst ziemlich hoch gesteckt sind. <strong>Ich verlange viel von mir.</strong></p>
<p>Doch immer &#246;fter &#252;be ich mich in <strong>Nachsicht mit mir selbst</strong>. Fange an, mir Fehler zuzugestehen. Akzeptiere, dass ich ein Mensch mit Schw&#228;chen bin. Ein Mensch mit Ecken und Kanten, mit Unzul&#228;nglichkeiten und Verletzlichkeit.</p>
<p>Wo dieses Wissen fr&#252;her noch regelm&#228;ssig dazu gef&#252;hrt hat, dass ich Sachen gar nicht gemacht habe, weil <em>&#8216;Ich kann das sowieso nicht!&#8217;</em>, ist es jetzt immer &#246;fter so, dass ich es probiere <em>&#8216;so gut ich kann&#8217;</em>. Und dann stelle ich mit Freude und Erleichterung fest, dass ich es doch gut genug kann. Oder zumindest, dass ich mit &#220;bung dahin gelangen kann, es gut genug zu machen. Auch wenn es <strong>nicht perfekt</strong> ist.</p>
<p>Auch das gelingt mir noch nicht perfekt. Aber <strong>immer &#246;fter </strong>und <strong>immer besser</strong>.</p>
<p>Ausl&#246;ser daf&#252;r war &#8211; was auch sonst? &#8211; das begleitete Malen.</p>
<p>F&#252;r mich war das der Weg, mich selbst besser annehmen zu k&#246;nnen und die Angst vor Fehlern zu &#252;berwinden. Beim Malen wagte ich mich zu neuen Verhaltensmustern, probierte vieles aus, konnte auch mal F&#252;nfe grad sein lassen. Auf dem Papier kann alles korrigiert werden. So manches Mal wurde ich mit Hilfe meiner Bilderhebamme darauf aufmerksam, dass es so schon gut genug ist. <strong>Alles Wichtige ist auf dem Bild.</strong> Alles Wichtige ist getan.</p>
<p><strong>Mehr ist gar nicht n&#246;tig</strong>&#8230;was f&#252;r eine Erleichterung!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gold und Silber lieb ich sehr&#8230;</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2009/10/11/gold-und-silber/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 05:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
		<category><![CDATA[anerkennung]]></category>
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		<description><![CDATA[...die Kinder entdecken es zumeist recht schnell - im Atelier gibt es goldene und silberne Farbe. Sie sind begeistert und verwenden es gern auch mal gro&#223;fl&#228;chig. Die Erwachsenen tun sich damit schon schwerer. Gold und Silber (nebenbei bemerkt, es gibt auch rosa!) , das hat gleich so einen Touch von Kitsch, pfuib&#228;h;). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- --><img class="alignright size-thumbnail wp-image-543" title="silber" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/silber-150x150.jpg" alt="silber" width="150" height="150" />&#8230;die Kinder entdecken es zumeist recht schnell &#8211; im Atelier gibt es goldene und silberne Farbe. Sie sind begeistert und verwenden es gern auch mal gro&#223;fl&#228;chig.</p>
<p>Die Erwachsenen tun sich damit schon schwerer. Gold und Silber (nebenbei bemerkt, es gibt auch rosa!) , das hat gleich so einen Touch von Kitsch, pfuib&#228;h;).</p>
<p>Und gerade wenn nach einer Spur gemalt wird, dann f&#228;llt es uns Erwachsenen sehr schwer, wenn das, was wir da erkennen banal oder kitschig ist. Aber im begleiteten Malen darf genau das auch sein. Banales und Kitschiges. Nicht immer m&#252;ssen die gro&#223;en, ernsthaften Themen gemalt werden. Wenn uns danach ist und wir das erkennen, dann darf auch das Lebkuchenherz mit rosa Zuckergu&#223; aufs Papier. Und uns vielleicht an eine unschuldige Jugendliebe erinnern. Oder an ein gro&#223;es Liebesdrama. Oder die Dreizehnj&#228;hrige in uns wecken, die voller &#252;berkochender Emotionen die erste Verliebtheit erlebt.</p>
<p>Gerade Gold und Silber bieten sich auch an, um besondere Wertsch&#228;tzung auszudr&#252;cken. Ein gl&#228;nzendes Schmuckst&#252;ck, das wir unserem Selbstportrait umh&#228;ngen, um uns selbst besonders zu w&#252;rdigen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nur nicht loben!!!</title>
		<link>http://malen-befreit.de/2009/10/05/nur-nicht-loben/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 04:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
		<category><![CDATA[malen mit kindern]]></category>
		<category><![CDATA[atelier]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[würdigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird ein Bild besonders gelobt, zumeist ja f&#252;r ein positives Motiv, versucht das Kind immer mehr dieser “sch&#246;nen Bilder” zu produzieren. Die Themenwahl wird dadurch eingeschr&#228;nkt. Es traut sich nicht (mehr) auch Bilder zu malen, die keinen sch&#246;nen Inhalt haben. Gerade f&#252;r solche Bilder soll aber das Atelier den Raum geben, auch die unsch&#246;nen Seiten des Kinderlebens d&#252;rfen hier aufs Papier. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei mir im Atelier werden die Bilder <strong>gew&#252;rdigt</strong>, aber nicht gelobt.</p>
<p>Das h&#246;rt sich erstmal ganz sch&#246;n sonderbar an, hat aber durchaus seinen Sinn.</p>
<p>Wird ein Bild besonders gelobt, zumeist ja f&#252;r ein positives Motiv, versucht das Kind immer mehr dieser &#8220;sch&#246;nen Bilder&#8221; zu produzieren. Die Themenwahl wird dadurch eingeschr&#228;nkt. Es traut sich nicht (mehr) auch Bilder zu malen, die keinen sch&#246;nen Inhalt haben.<!-- --><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-504" title="schlange" src="http://malen-befreit.de/wp-content/uploads/2009/10/schlange-150x150.jpg" alt="schlange" width="150" height="150" /></p>
<p>Gerade f&#252;r solche Bilder soll aber das Atelier den Raum geben, auch die unsch&#246;nen Seiten des Kinderlebens d&#252;rfen hier aufs Papier.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus wird  eine Erwartungshaltung aufgebaut, das Kind lauert regelrecht auf mein n&#228;chstes Lob. Bleibt das aus, so erfolgt der Umkehrschlu&#223; &#8220;mein Bild ist nicht gut&#8221;.</p>
<p>Anstatt mit einem Lob in der Form: &#8220;Das ist aber sch&#246;n geworden!&#8221;, wird mit einer Aussage wie &#8220;das war ganz sch&#246;n viel Arbeit!&#8221; oder &#8220;da hast du dich aber sehr angestrengt!&#8221; das Tun des Kindes anerkannt.</p>
<p>Auch hilfreich sind Aussagen dar&#252;ber, wie das Bild auf mich wirkt: &#8220;Das macht mich richtig fr&#246;hlich!&#8221; oder auch &#8220;das macht mir Angst!&#8221;. Das besschreibt nur meine Gef&#252;hle, die des Kindes d&#252;rfen und k&#246;nnen v&#246;llig anders sein. Hat es beispielsweise ein beeindruckendes Monster gemalt, darf ich sagen &#8220;das macht mir richtig Angst&#8221; &#8211; f&#252;r das Kind kann dieses Monster dabei dann doch ein hilfreiches Wesen sein &#8211; &#8220;Gell, der sieht gef&#228;hrlich aus, der passt in der Nacht auf mich auf, dass mir niemand was tut! Ich habe einen Besch&#252;tzer, der sogar Dir Angst macht&#8221;.</p>
<p>Gerade in Gruppen ist darauf zu achten, dass die Kinder ihre Bilder auch nicht gegenseitig in der oben beschriebenen Form loben oder kritisieren.</p>
<p>&#8220;<a href="http://malen-befreit.de/2009/09/24/atelierregeln-fuer-kinder/">Jeder malt so, wie er es kann und will!</a>&#8221; gibt jedem Bild den verdienten Rahmen und verhindert Konkurrenzk&#228;mpfe zwischen den Kindern.</p>
<p>Die Bilder bleiben im MalAtelier und werden den abholenden Eltern nicht gezeigt. Erst zum Abschluss eines Kurses, trifft das Kind, das die Bilder gemalt hat, die Auswahl, welche davon es mit nach Hause nehmen m&#246;chte.</p>
<p>So k&#246;nnen die Kinder im gesch&#252;tzten Rahmen auch Themen bearbeiten, die sie besch&#228;ftigen, die aber nicht als sch&#246;n im landl&#228;ufigen Sinn gelten. Ob nun Eifersucht auf ein Geschwister, Trennungs&#228;ngste, Trauer, Mobbing oder Einsamkeit, die Palette der kindlichen Themen ist breit und sollte ihren gesch&#252;tzten Raum erhalten.</p>
]]></content:encoded>
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