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	<title>malen-befreit.de &#187; wut</title>
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	<description>Gut begleitet malen</description>
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		<title>Mut zur Wut</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 05:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wut ist ein sehr starkes Gef&#252;hl, eins, das uns abschreckt, ver&#228;ngstigt.</p>
<p>Und doch ist Wut auch ein sehr wichtiges Gef&#252;hl.</p>
<p>Wut kann es uns erm&#246;glichen, Grenzen zu <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/06/mut-zur-wut/">Mut zur Wut</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wut </strong>ist ein sehr starkes <strong>Gef&#252;hl</strong>, eins, das uns abschreckt, ver&#228;ngstigt.</p>
<p>Und doch ist Wut auch ein sehr <strong>wichtiges </strong>Gef&#252;hl.</p>
<p>Wut kann es uns erm&#246;glichen, <strong>Grenzen </strong>zu <strong>setzen </strong>- bis hierher und keinen Schritt weiter, eben ist genug!!!</p>
<p>Dieser <strong>positive Aspekt </strong>der Wut wird im Allgemeinen nicht gesehen &#8211; zu gro&#223; ist der <strong>Schaden</strong>, den <strong>unkontrollierte Wut </strong>anrichten kann.</p>
<p>Wer kennt ihn nicht, den W&#252;terich, der mit hochrotem Kopf, aufgeblasenen Backen und geballten F&#228;usten da steht.<br />
Nein &#8211; der passt nicht in unser <strong>Selbstkonzept </strong>vom vern&#252;nftigen, friedlichen Menschen. Den wollen wir nicht in uns tragen.</p>
<p>So wird die Wut unterdr&#252;ckt. Weil wir uns nicht trauen <em>&#8220;vor Wut zu schnauben&#8221;</em>, haben wir die <em>&#8220;Wut im Bauch&#8221;</em>.</p>
<p>Ab dem <strong>Kleinkindalter </strong>wird uns beigebracht, diese Wut zu unterdr&#252;cken, zumeist sehr erfolgreich<br />
W&#252;rden wir stattdessen lernen, diese <strong>Wut bewusst wahrzunehmen </strong>und <strong>positiv einzusetzen</strong>, w&#228;re unser Leben sicher viel leichter. Doch es ist nie zu sp&#228;t, auch im Erwachsenenalter ist es noch m&#246;glich, mit diesen <strong>Gef&#252;hlen </strong>wieder in <strong>Kontakt </strong>zu kommen und sie <strong>konstruktiv </strong>zu &#228;u&#223;ern.</p>
<p>Wenn sie wahrgenommen und ge&#228;u&#223;ert werden darf, dann kann uns die Wut helfen, rechtzeitig Grenzen zu setzen und nicht erst dann, wenn eigentlich schon alles zu sp&#228;t ist.</p>
<p>Wut l&#228;sst sich auch <strong>kreativ </strong>erarbeiten &#8211; <strong>Ton </strong>ist daf&#252;r ein ideales Material. In meinen <a href="http://malen-befreit.de/2010/03/01/osterferien-extratermine-fuer-kinder-und-jugendliche/">Kinderworkshops </a>biete ich <strong>spielerisches Arbeiten mit Ton </strong>an &#8211; dabei hat auch die Wut einen Raum.</p>
<p>Und wenn ich beim Malen bemerke, dass eins der Kinder Wut in sich tr&#228;gt, dann darf es ein Bild mit den H&#228;nden malen. Der <strong>direkte Kontakt </strong>mit den <strong>Farben </strong>und dem <strong>Papier </strong>l&#228;sst dieses Gef&#252;hl viel st&#228;rker zum Vorschein kommen. Gern kommen dabei dann auch die Fingern&#228;gel zum Einsatz, mit denen in die aufgetragene Farbschicht geritzt werden kann. Da werden die Fingern&#228;gel im Kopf des Kindes auch gern mal zu Katzentatzen, die dem Papier einen Hieb versetzen.</p>
<p>Das wirkt so <strong>befreiend </strong>und hinterl&#228;sst nur ein bisschen Farbe unter den Fingern&#228;geln als Folge.</p>
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		<title>Wenn Wut zu lange g&#228;rt</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 05:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Feickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[psyche]]></category>
		<category><![CDATA[begleitetes malen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Das Thema ist im Moment noch in allen Nachrichten aktuell, der Mord eines ehemaligen Sch&#252;lers an seinem fr&#252;heren Lehrer in Ludwigshafen. Der Tatort ist etwa <p>Weiterlesen <a href="http://malen-befreit.de/2010/02/20/wenn-wut-zu-lange-gaert/">Wenn Wut zu lange g&#228;rt</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema ist im Moment noch in allen <strong>Nachrichten </strong>aktuell, der <strong>Mord </strong>eines ehemaligen <strong>Sch&#252;lers </strong>an seinem fr&#252;heren <strong>Lehrer </strong>in <strong>Ludwigshafen</strong>. Der <strong>Tatort </strong>ist etwa 20 km von mir entfernt, verdammt nah.</p>
<p>Und wie jedes mal wieder macht sich die <strong>Fassungslosigkeit </strong>breit – <strong>wie kann so etwas passieren?</strong></p>
<p>Schnelle und einfache Erkl&#228;rungen werden dann gern gefunden – gewaltverherrlichende Computerspiele, aggressive Rockmusik bieten sich f&#252;rs einfache Gem&#252;t immer wieder an.</p>
<p>Der T&#228;ter selbst gibt nach <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article6463554/Ex-Schueler-toetet-Lehrer-aus-Rache-fuer-schlechte-Noten.html">Medienaussagen </a>als Motiv &#8220;sehr gro&#223;e Wut&#8221; an.</p>
<p>Es erscheint abstrus, unfassbar – Wut auf schlechte Noten und ungerechte Behandlung f&#252;hrt nach Jahren zu einem solchen Gewaltausbruch?</p>
<blockquote><p>Nach der Bluttat hat Bundespr&#228;sident Horst K&#246;hler eine verst&#228;rkte „Kultur der Aufmerksamkeit“ gefordert. „Das ist ein Langzeitthema, das uns besch&#228;ftigen wird“, sagte K&#246;hler bei einem Besuch in Trier. Die T&#228;ter litten oft l&#228;nger unter bestimmten Dingen, bis sie „explodierten“: „Wir m&#252;ssen alle viel aufmerksamer sein“, sagte der Bundespr&#228;sident.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article6463554/Ex-Schueler-toetet-Lehrer-aus-Rache-fuer-schlechte-Noten.html">welt.de</a></p>
<p>Ich denke, Herr K&#246;hler hat da schon einen guten Ansatzpunkt geliefert.</p>
<p>Der Knackpunkt ist in meinen Augen der <strong>Umgang mit Gef&#252;hlen</strong>, speziell der <strong>Wut </strong>und <strong>Aggression</strong>. Und das ist auch ein Ansatzpunkt f&#252;r Eltern, um zu verhindern, dass vielleicht eines Tages der eigene Nachwuchs derart ausrastet.</p>
<p>Gerade wenn die Kinder gr&#246;&#223;er werden und langsam anfangen sich vom Elternhaus zu l&#246;sen, wird der Einfluss der Freunde und Gruppen st&#228;rker. Der <strong>Charakter </strong>des Kindes <strong>pr&#228;gt </strong>sich auf dem Weg ins Erwachsenenalter <strong>aus </strong>und ver&#228;ndert sich vielleicht auch. Gerade dann ist es wichtig darauf zu achten, <strong>wie das Kind mit seinen Gef&#252;hlen umgeht</strong>.</p>
<p>Auch wenn Kinder &#8211; besonders die Jungs &#8211; in dieser Zeit anfangen sich abzukapseln und versuchen ihre Gef&#252;hle hinterm Berg zu halten, wird doch noch oft genug sichtbar, wie sie mit Wut umgehen.</p>
<p><em>Explodieren sie bei der kleinsten Kleinigkeit?</em></p>
<p><em> Oder fressen sie in sich hinein? </em></p>
<p>Beide Extreme sind nicht gut, vor allem der letztere Fall ist in meinen Augen gef&#228;hrlich und kann sich Jahre sp&#228;ter fatal auswirken. Entweder als Extremfall durch einen solchen Ausbruch nach au&#223;en oder aber auch gegen sich selbst gerichtet in Form von <strong>Krankheiten </strong>oder <strong>Suizidit&#228;t</strong>.</p>
<p>Je nachdem, wann es auff&#228;llt, dass ein Kind <strong>ungesund </strong>mit seiner <strong>Wut umgeht</strong>, gibt es eine ganze Reihe von M&#246;glichkeiten da gegenzuwirken.</p>
<p>F&#252;r Kinder bis ins Grundschulalter sind auf zzzebra.de eine Reihe von <a href="http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp?themaid=671">Spielen zum Umgang mit Wut und Aggressionen</a> zu finden.</p>
<p>Sp&#228;testens wenn sich die ersten Anzeichen der Pubert&#228;t zeigen, sind diese Spiele wahrscheinlich nicht mehr so angesagt. Als Angebote in diesem Alter eignen sich beispielsweise ein <strong>Sandsack</strong>, <strong>Wutzettel</strong>, die zerkn&#252;llt und geworfen werden d&#252;rfen oder auch <strong>Wutb&#228;lle </strong>zum Kneten und auf den Boden werfen. Die lassen sich auch selbst herstellen, eine Anleitung dazu gebe ich in den n&#228;chsten Tagen.</p>
<p>Auch alle <strong>kreativen Besch&#228;ftigungen </strong>wie <strong>Malen</strong>, <strong>Musik</strong>, <strong>Schreiben </strong>sind hilfreich.</p>
<p>Wenn sich aber abzeichnet, dass ein angemessener Umgang mit Wut und Aggression nicht m&#246;glich ist, dann sollte unbedingt <strong>professionelle Hilfe </strong>in Anspruch genommen werden.</p>
<p>Geeignet sind da beispielsweise <strong>Gestalttherapie</strong>, <strong>Kunsttherapie </strong>und <strong>Psychotherapie </strong>der unterschiedlichen Richtungen. Auch <strong>Heilpraktiker </strong>k&#246;nnen bei solchen Problemen ein guter Anlaufpunkt sein.</p>
<p>Ich selbst biete speziell f&#252;r dieses Problem die Arbeit mit Ton erg&#228;nzend zum Malen an – auch f&#252;r Kinder und Jugendliche.</p>
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