Beim künstlerischen Malen gestalte ich ein Bild, ganz nach meinen Vorstellungen. Ich habe mehr oder weniger ein fertiges Bild im Kopf und bringe es auf das Trägermaterial, ob nun Papier oder Leinwand. Das gelingt mir mehr oder weniger gut, manchmal lasse ich auch den Zufall mitspiele, nutze Effekte, die die verwendeten Materialien hergeben.

Hier gab es eine genaue Vorstellung
Bilder im begleiteten Malen entwickeln eine Eigendynamik. Sie sind oft störrisch und zäh und offenbaren sich nicht auf Anhieb. Ich gehe ohne feste Vorstellung dran (im Idealfall), lasse mich leiten von dem, was kommt. Ich probiere und suche. Meine Bilderhebamme macht mich auf Unstimmigkeiten aufmerksam und stellt mir Fragen zum Bildinhalt, zur Geschichte, die in diesem Bild steckt. Diese Geschichte erschliesst sich auch mir als Malender erst beim Malen. Das Bild zeigt mir etwas – mal mehr, mal weniger offensichtlich. Das Bild hält mir einen Spiegel vor. Es zwingt mich, genau hinzuschauen.

Genau hinschauen
Das kann schmerzhaft sein. Das kann erleuchtend sein. Das macht was mit mir…es verändert mich. Es zeigt mir neue Wege. Es heilt mich. Es hilft mir…
ähnliche Beiträge
- Alles neu macht der Mai Alles neu macht der Mai, macht die Seele frisch...
- Stell’ Dir vor, Du malst ein Bild und Dein Leben verändert sich Ich gebe zu, es klingt nach Hokuspokus – ein Bild...
- Was erkennst Du in den Bildern? Diese Frage liegt oft unausgesprochen im Raum. Da ist die...
- “Das geht auch noch besser!” Frühjahrsputz für die Seele – ungesunde Verhaltensmuster entrümpeln – Teil...
- Was fehlt dem Bild? Was fehlt dem Bild nur? An diesem Dienstag kam der...
















kommentare