Eine eigene Bastelkiste für Kinder zusammenstellen

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Mit ganz einfachen Materialien kann man eine kreativitätsfördernde Bastelkiste für Kinder zusammenstellen. Sie kann über Jahre hinweg immer wieder ergänzt werden und Grundlage für lange, sinnvolle Beschäftigung darstellen. Einen guten Grundstock an Materialien habe ich auf dem Foto zusammengestellt:

tollare box

Das muss in die Bastelkiste!

Was gehört unbedingt in die Bastelkiste?

Das Bastelkisten-Minimum:

  1. unterschiedliches Papier: von Zeitungen über bunte Prospekte bis hin zu einfachem Kopierpapier und farbigem Tonpapier sollte die Bastelkiste reichlich mit diesem Grundstoff ausgestattet sind. Auch Pappstücke, beispielsweise vom Cornflakes-Karton oder Rückseiten von Blöcken sind gern genommen. Raschelndes, knittriges Seidenpapier oder auch buntes Transparentpapier findet ebenfalls gerne Verwendung. Schöne Motive zum Ausschneiden bietet auch Geschenkpapier.
  2. Bastelschere: Hier bitte nicht am falschen Fleck sparen. Eine Ausschneideschere für Kinder muss stabil sein, abgerundete Spitzen und angenehme Griffe haben und vor allem gut schneiden.
  3. Buntstifte: Auch hier lohnt sich die etwas bessere Qualität. Für kleine Kinder sind oft die dickeren Buntstifte angenehmer zu handhaben. Die Mine darf nicht zu hart sein, sonst bricht sie leicht und malt nicht gut.
  4. Kleber: Empfehlenswert ist entweder der altbewährte und sauber zu handhabende Klebestift oder aber – gerade auch bei ganz kleinen Kindern oder großen Projekten – selbstgemachter Gummibärchenkleber.

Sinnvolle Ergänzungen der Bastelkiste:

  1. Ölkreide: Gibt nochmal ein ganz anderes Malgefühl als Buntstift. Als Alternative sind auch Wachsmalstifte, beispielsweise von Crayola oder Pelikan geeignet. Gerade hier kann ich von Billigprodukten nur abraten, erstens enthalten sie oft nur ganz wenige Pigmente und sind dadurch sehr blass und zweitens stinken riechen sie oft sehr ungesund. Wachsmalstifte sind etwas härter als Ölkreiden. Die Wahl kann auch abhängig davon getroffen werden, ob das Kind eher fest aufdrückt oder etwas behutsamer ans Werk geht. Die weichen Ölkreiden fangen gern an zu schmieren, wenn sie zu fest aufgedrückt werden.
  2. Bastelscheren mit unterschiedlichen Konturen: Die gibt es oft in Mehrfachpackungen als Sortiment mit unterschiedlichen Mustern. Nette Spielerei für Kinder mit guter Feinmotorik und Hang zu detailreichen, verspielten Basteleien, aber nicht unbedingt ein Muss.
  3. Glitzerkleber: Glitzer!!! der Himmel auf Erden für viele Kinder…
  4. Motivlocher: Die gibt es mit unterschiedlichen Motiven, manche Kinder lieben sie heiß und innig. Ausprobieren lohnt sich, ist aber kein Muss.
  5. Aufkleber: Ich kenne kein Kind, das sie nicht liebt, Motive gibts wie Sand am Meer.
  6. Stempel: Auch die mögen die meisten Kinder sehr gern und nutzen sie vielfältig.

Auch schön:

  1. Stoff- und Wollreste: Was der Näh- und Strickkorb hergibt. Kinder finden die tollsten Verwendungszwecke dafür. Ob nun das gemalte Pferd eine ‚echte‘ Mähne kriegt oder der gemalte Teddy eine weiche Bettdecke – Überraschungen sind garantiert!
  2. Spitzen: siehe oben – ich sag nur Spitzengardinen an den gemalten Häusern.
  3. besondere Papiere: Strohseide, Elefantenhaut, bedruckte und gemusterte Papiere, gekauft oder gefunden (bspw. als Verpackungsmaterial) – Kinder haben Ideen dazu!
  4. Lineal und Zirkel (ab etwa 5-6 Jahre): Kann man Kindern dazugeben, die Interesse an geometrischen Formen haben, ist aber kein Muss.
  5. Naturmaterialien: getrocknete Blätter, kleine Zweige, Gräser lassen sich gut aufkleben und in Bilder und Basteleien integrieren.
  6. Geschenkbänder, Geschenkpapier, Verpackungsmaterialien und was der Haushalt sonst noch hergibt….

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Autor: Sabine Feickert

Kreativer Kummerkasten.

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