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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Wahrnehmungsübung Rosenbusch

In dem Buch “Die Kunst der Wahrnehmung” von John O. Stevens gibt es eine sehr schöne Wahrnehmungsübung, eigentlich sogar eher eine Phantasiereise, die ich hier ganz frei und sehr stark verkürzt nacherzähle.

Dafür legt man sich bequem auf dem Boden oder auf eine feste Unterlage und spürt mit dem Körper den Bodenkontakt. Zunächst steht die Körperwahrnehmung im Vordergrund um Verspannungen aufzuspüren und zu lösen. Nach dieser Phase des Ruhe und Kontakt findens, beginnt das „Rosenbusch sein“.

Wenn du ein Rosenbusch bist, dann steht dieser Rosenbusch…

Wie ist dein Wuchs und wie sind deine Blüten?…

Deine Wurzeln sind in der Erde verankert, spüre den Wurzeln nach, wie fühlt es sich an?…

Wie geht es Dir, dem Rosenbusch, im Wechsel der Jahreszeiten?….

Im Buch sind Niederschriften von Gesprächen während dieser Übung zwischen dem Leiter und Teilnehmern enthalten, es ist ganz erstaunlich, wie unterschiedlich diese Rosenbüsche doch alle sind.

Ausgetrickst

Eine sehr gelungene Zusammenstellung von Telekolleg Beiträgen zur Wahrnehmung findet sich auf dem Psychosophieblog.

Im ersten Beitrag dort wird schon kurz aufgezeigt, was ich zum heutigen Schwerpunktthema machen wollte, das was landläufig gern als “optische Täuschungen” bezeichnet wird.

Dieser Begriff wird dem eigentlichen Phänomen jedoch nicht gerecht, es ist nicht die Optik, die hier getäuscht wird, sondern genauer betrachtet die Wahrnehmung. Die Optik (das Auge) sendet unverändert die gleichen Signale ans Gehirn, dort entscheidet sich, was wir ‘sehen’ oder nicht. Was siehst Du?

Noch mehr solcher Beispiele gefällig? Bei Michael Bach gibt es jede Menge davon.

Noch eine kleine Wahrnehmungsübung

Heute versuchen wir uns zwei Minuten lang auf die Wahrnehmung bei einem alltäglichen Vorgang zu konzentrieren, beispielsweise beim Spülmaschine ausräumen.

Wie fühlt sich das Geschirr an? Warm oder kalt? Glatt oder rauh? Feucht oder trocken?

Wie fühlt sich mein Rücken? Angestrengt? Verspannt?

Was höre ich? Klappern der Teller? Klirren des Bestecks?

Was rieche ich?

Was sehe ich?

Wie fühle ich mich dabei? Alle Last auf meinen Schultern oder Freude über das saubere Geschirr?

Wie geht es dir dabei?

kleine Wahrnehmungsübung am Montagmorgen

Hallo, ich wünsche Dir eine wunderschöne neue Woche!

Und damit sie gleich gut anfängt, biete ich Dir eine kleine Wahrnehmungsübung zum Mitmachen an.

Es ist ganz einfach (eigentlich;)) , nimm Dir zwei Minuten Zeit, setze Dich bequem hin und achte ganz bewusst darauf, was Du wahrnimmst. Bewerte deine Wahrnehmung nicht.

Was hörst Du?

Was siehst Du?

Was riechst Du?

Was schmeckst Du?

Was fühlst Du?

Was spürst Du?

Im Inneren und im Äußeren?

Äußere Deine Wahrnehmungen!

Ich sehe den Baum vor dem Fenster, seine Blätter bewegen sich im Wind.

Ich spüre, dass mein linker Fuß kälter ist als der rechte.

Ich höre fernen Autolärm und Vogelgezwitscher.

Ich fühle, wie angenehm weich mein Shirt auf der Haut ist.

….

Und – ganz einfach? Oder doch ganz schön schwer?

Was hast Du wahrgenommen? Ist Dir die Übung leichtgefallen?