Es klingt vielleicht wie ein alter Hut – oder wie blanker Egoismus. Und doch ist es keines von beiden.
sorge gut für Dich selbst – nur wenn es Dir gut geht, kannst Du auch für andere sorgen
Das gilt jetzt ganz besonders für Mütter – die ganze Familie liegt flach, Muttern schleppt sich dahin und versorgt alle mit Tee, Essen, Medikamenten, frischer Wäsche… und dann?
Vor lauter Rennen für die Familie bleibt mir keine Zeit für mich, ich bleibe auf der Strecke…und dann?
Ich opfere mich für alle anderen auf…und dann?
Nein, die große Dankbarkeit dafür kommt nicht – zumindest nicht von der Familie. Warum auch? Haben sie Dich darum gebeten, dass Du Dich aufopferst? Ganz sicher nicht. Vielleicht sehen sie es noch nicht einmal.
Du fühlst Dich mißachtet und nicht wertgeschätzt. Du wirst unzufrieden und unleidlich, fängst womöglich an zu keifen, zu zetern und zu lamentieren. Du machst Deine Familie verantwortlich für Deine Unzufriedenheit.
Doch – Du kannst die anderen nicht ändern. Das einzige was Du tun kannst, ist Dich und Deine Sicht der Dinge zu ändern.
sorge gut für Dich selbst – sei es Dir wert
Nimm Dir Pausen, Du brauchst sie zur Erholung. Nimm Dir Zeit für Deine Interessen, Du brauchst sie als Ausgleich. Such Dir ein Hobby, das Dir Spaß macht, auch Dir steht das zu.
Wie schnurzpiepegal sind dreckige Socken vor der Waschmaschine oder unterm Bett, wenn Du gerade mit dem Fallschirm abgesprungen bist, einen supertollen Sonnenuntergang fotografiert oder Dich beim Sport ausgepowert hast.
sorge gut für Dich selbst – Du bist wertvoll!
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