Diese Übung wird im Idealfall zu zweit gemacht, aber auch allein ist sie durchführbar.
Es wird zunächst aufgezählt, was wir alles meinen zu müssen.
- Ich muss zum Friseur,
- ich muss tanken,
- ich muss das Buch lesen,
- ich muss ….
Nach einigen Minuten des „müssens“ war mir ganz erdrückt zumute, alles fühlte sich schwer und zwanghaft an.
Im zweiten Teil der Übung wurden die gleichen Punkte umformuliert in „Ich entscheide mich für, weil…“.
- Ich entscheide mich dafür, zum Friseur zu gehen, damit meine Haare wieder schön aussehen.
- Ich entscheide mich dafür zu tanken, weil ich sonst auf der Heimfahrt mit leerem Tank liegen bleiben könnte.
- Ich entscheide mich dafür, das Buch zu lesen, weil es interessante Inhalte hat, die mich persönlich weiterbringen können.
Und obwohl sich in der Sache zunächst nichts geändert hat, wirkt das doch gleich ganz anders, weil die Entscheidungsfreiheit sehr viel deutlicher ausgedrückt wird.
Die Macht der Worte – es erstaunt mich doch immer wieder, wie sich Worte auf das Denken und Fühlen auswirken.
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