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Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.
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 Schier unüberwindbar!
Immer wieder gerät man in Situationen, die sich nicht (ohne weiteres) verändern lassen, ausweglos erscheinen.
Die Kinder purzeln von einer schwierigen Phase in die nächste, noch schwierigere.
Die Eltern werden älter und hilfsbedürftiger. Aber noch lange nicht so, dass eine Senioreneinrichtung unumgänglich wäre. Die wollen sie auch überhaupt nicht akzeptieren… sie brauchen doch nur ‘ein bisschen’ Unterstützung hie und da.
Verlusterlebnisse belasten – ob nun eine geliebte Person stirbt, eine langjährige Partnerschaft in die Brüche geht, die Kinder flügge werden oder auch ‘nur’ der Arbeitsplatz (durch Arbeitslosigkeit oder Rente) verloren geht.
Finanzieller Druck belastet.
Überforderung kann viele Ursachen und Auswirkungen haben.
Krankheiten und/oder Behinderungen werfen Lebensentwürfe um.
Mobbing erzeugt unvorstellbar große psychische Belastungen.
Das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden oder nicht mehr zu können wie man will, belastet.
All diesen Situationen gemeinsam ist, dass sie sich nicht ohne weiteres verändern lassen. Das Leben hält keine ‘Undo’ Funktion bereit, sondern fordert uns jeden Tag aufs Neue – ohne Netz und doppelten Boden.
Wenn sonst keine Änderungsmöglichkeit bleibt, können wir nur unsere Einstellung zu den äußeren Umständen verändern, damit sie uns nicht mehr so stark belasten. Das klingt einfach – ist es aber nicht!
Gespräche und Bilder können helfen, das anzunehmen, was nicht zu ändern ist.
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 Lass’ es zu!
Das, was hier so wunderbar blüht ist ein Salbei, der inzwischen so etwa einen Kubikmeter groß ist. Geplant war das so eigentlich nicht. Üblicherweise ist ja Salbei so ein Topfkräutlein, das auf der Küchenfensterbank sein Dasein fristet oder in einem Garteneckchen bei den Kräutern vor sich hinwächst.
Dass dieser Salbei so wuchert, war nicht vorgesehen, passte gar nicht in die ursprüngliche Planung. Wie so oft im Leben, kommt irgendwas überraschenderweise ganz groß raus. Und dann?
Zeit und Mühe darauf verschwenden, es im Zaum zu halten? Das zu tun, was Salbei üblicherweise tut?
Oder einfach zulassen, dass dieser Salbei sich ausbreitet, weit über den Gewürz- und Teebedarf hinaus? Dass er auch durch seine Blüten erfreut, seinen Duft verströmt und mehr Raum einnimmt, als ihm üblicherweise zugestanden wird.
Stattdessen könnte ich an diese Stelle auch Buchs pflanzen, der dann ziemlich viel Gehätschel erfordert, aber dem ‘üblichen’ Bild mehr entsprechen würde.
Dieser Salbei ist an der Stelle vollkommen pflegeleicht, im Frühjahr schneide ich ihn nach der Blüte ziemlich weit runter, nach ein paar Wochen hat er wieder seine Größe erreicht.
Gießen? Nicht nötig!
Ungeziefer? Die paar Blattläuse, die manchmal drangehen, fressen die Marienkäfer.
Dem Salbei gefällt sein Standort und er dankt es mir schon seit etlichen Jahren, indem er auch die härtesten Winter übersteht.
Was das mit dem Thema meiner Seite zu tun hat?
Wie viele ‘Salbeibüsche’ warten in unserem Inneren nur darauf wuchern zu dürfen? Wie viele Talente werden nicht gelebt, weil ‘man das nicht tut’?
Was so leicht von der Hand geht, kann doch nichts wert sein….. oder vielleicht doch?
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Noch vor ein paar Jahren sah ich überall um mich herum Perfektion und mein eigenes Ungenügen.
 Was mich mein altes Haus lehrt – jeder hat ein Dreck-Eck!
Die Nachbarin spielte stets gut gelaunt mit ihren Kindern Brettspiele und lachte auch beim 100. Benjamin Blümchen „Törö“ noch. Ich selbst mochte „Mensch-ärgere-dich-nicht“ noch nie und musste ganz stark auf Durchzug schalten, um noch eine „Bibi Blocksberg, die kleine Hexe“ zu ertragen.
Bei einer Bekannten war die Wohnung auch mit 3 Kindern immer aufgeräumt, während bei mir ewig das Chaos tobte, Papierfetzen umherkullernden Wachsmalstiften nachflogen und die Wollmäuse entsetzt von dannen stoben.
Wieder eine andere Bekannte war schon morgens früh beim Bäcker tiptop gestylt. Während ihre Tochter Mittagsschlaf hielt, bügelte sie noch schnell einen Korb Wäsche weg, um anschließend mit einer Zeitschrift auf der Couch zu relaxen. Meine Tochter hielt leider nicht viel von Mittagsschlaf – wozu auch, wenn die Mutter ohnehin nicht gern bügelt?
Ja überhaupt, was hab ich da nur falsch gemacht, dass mein Kind leider überhaupt nicht schlafen lernen wollte, egal wie viele Erziehungsratgeber zu diesem Thema ich verschlungen habe? Während die Tochter Papier schnipselte und bewachsmalte und so für nachwachsendes Chaos sorgte….
Irgendwann in dieser Zeit war ich zu Besuch bei meiner Tante – die Musterhausfrau aus dem 50er Jahre-Idyll. Alles immer aufgeräumt und sauber, Tante kochte, backte, nähte, gärtnerte, natürlich alles perfekt. Die Putzlappen wurden ihr im Kochwaschgang der Waschmaschine nicht weiß genug, weshalb sie sie im Topf mit Seifenlauge auf dem Herd auskochte. Und diese Ausgeburt an Perfektion meinte zu mir: „Ach weißt du, ich bin richtig froh um meine Holzfenster! Bei denen muss ich nicht jedesmal den Fensterrahmen mitputzen!“
Ok, klingt wahrscheinlich ziemlich banal, aber bei mir machte es in diesem Moment ‘klick’! Wenn sogar diese Tante ein „Dreck-Eck“ hatte, dann gab es Perfektion wohl wirklich nicht?
Im Lauf der Zeit gelang es mir immer besser, die „Dreck-Ecken“ der anderen zu erkennen und ganz erleichtert festzustellen, dass die vermeintliche Perfektion nirgendwo beheimatet war – außer vielleicht im Werbefernsehen.
Und nach und nach konnte ich meine eigenen „Dreck-Ecken“ sehr viel entspannter betrachten und angehen.
So richtig krass habe ich dann noch bei meinem eigenen begleiteten Malen erlebt – so ein großes Blatt und dann mit den Fingern malen … da bleibt keine Möglichkeit sich in kleinsten Details zu verlieren, immer wieder stand die Entscheidung an:
Das ist jetzt gut genug so!
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 Was mich mein altes Haus lehrt: Mach’s dir einfach!
Ein paar Steine und ein Brett drüber gibt auch eine Bank. Wenn die ersten Sonnenstrahlen an genau dieses Plätzchen fallen, schmeckt der Kaffee oder Tee dort genauso gut, wie auf einem luxuriösen Thron.
Es braucht nicht immer viel Aufwand, um ein Ergebnis zu erzielen, das genau den vorgesehenen Zweck erfüllt.
Diese ‘Bank’ entstand, weil genau an dieser Stelle die ersten Sonnenstrahlen am Vormittag in meinen Garten fallen. Um dann ein Viertelstündchen dort zu verweilen, Sonne zu genießen und die Seele baumeln zu lassen, reicht das Brett auf den Steinen völlig. Es war eine Lösung, die ganz schnell aus vorhandenem Material gemacht war.
Und doch hat es lange gedauert, auf diese so simple Idee zu kommen.
Wieviele Sonnenplätze entstehen gar nicht erst, weil in unseren Köpfen so viele Vorstellungen davon rumspuken, wie solche Plätze auszusehen haben?
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So wirklich neu ist es gar nicht, denn dieses ‘Baby’ beschäftigt mich schon sehr lange Zeit ganz intensiv. Und so war es eigentlich nur logisch, dass es irgendwann den Raum erhalten und einnehmen wird, der ihm zusteht.
Obwohl es ganz große Schwierigkeiten damit hat, sich Raum und Aufmerksamkeit einzufordern. Und dadurch immer wieder in Schwierigkeiten in einer lauten Welt gerät.
Stille Kinder (kleine und große) begegnen mir in meiner Arbeit immer wieder und liegen mir ganz besonders am Herzen.
Um ihnen einen angemessenen Rahmen zur Verfügung zu stellen, habe ich eine eigene Website eingerichtet, die sich ausschließlich mit ihnen beschäftigt.
Bitte leise und rücksichtsvoll eintreten:
 www.stilles-kind.de
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Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muß man es aber vorwärts.
(Sören Kierkegaard)
Gerade die Zeit zwischen den Jahren schreit geradezu danach, Bilanz zu ziehen und neue Ziele zu definieren.
Der Blick nach hinten – solange er nicht zum Erstarren und zur Rückwärtsgewandheit verführt – kann ein wertvoller Helfer sein.
Wie ist es dazu gekommen, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist?
Was waren Fehler? Was waren entscheidende Wendepunkte? Was hat mich weitergebracht und was zum Stillstand?
Im Nachhinein erklärt sich Vieles. Rätselhaftes wird plötzlich ganz klar und offensichtlich. Manche Veränderungen und Entwicklungen lassen sich weit zurückverfolgen, ihre Anfänge liegen Jahre und Jahrzehnte zurück.
Gibt es Muster, die sich durch mein Leben ziehen?
Ein Loch in der Straße, in das ich immer und immer wieder hineinfalle? Oder vielleicht inzwischen kenne und eine andere Straße nehmen kann?
Der Blick nach hinten gibt Raum für Trauer und Melancholie – Gefühle, die nicht unbedingt angesagt, beliebt sind. Und doch gelebt werden wollen, ja müssen, wenn sie sich nicht aufstauen und ansammeln sollen, und wie ein Kloß im Magen liegen bleiben und anfangen uns zu zerfressen. Oder sich wie eine dicke Decke über unsere Seele zu legen, die uns erstickt anstatt uns zu wärmen.
Der Blick nach hinten gibt aber auch Raum für Zufriedenheit und Stolz. Er zeigt, dass eine Entscheidung, die vielleicht sehr schwer zu fällen war, die Richtige gewesen ist. Er kann zeigen, dass sich Anstrengungen gelohnt haben. Und er kann zeigen, was gut für mich war, wovon ich in Zukunft mehr möchte.
Wie werde ich meine Ziele für die Zukunft ausrichten, was ist mir für die nächste Zeit wichtig?
Und manchmal befördert so ein Blick nach hinten auch etwas zu Tage, das zum Schmunzeln verführt. Beim Umräumen fiel mir dieser Tage ein alter Zeichenblock in die Hände. Die ältesten Zeichnungen darin sind über zwanzig Jahre alt. Und was finde ich bei denen?
 Das Thema verfolgt mich schon längere Zeit
(Bleistiftzeichnung ca. 1990)
 Speckstein 2010
(Klick aufs Bild erzählt die Geschichte dazu)
Doch zurück zur Zukunft, ich habe in diesen Rauhnächten einen ausgiebigeren Blick zurück gewagt, Bilanz gezogen, Trauer und Melancholie zugelassen und mich an meinen Erfolgen und Fortschritten gefreut.
Und bin jetzt dabei meine Ziele und Themen für 2011 zu finden – habt Ihr Eure schon?
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 Nimm' Dir ruhig!
“Du darfst Dir nehmen, so viel Du brauchst”, “Nimm Dir genug Farbe…”, “Du darfst Dir ruhig noch Farbe nehmen”…
Manchmal wiederhole ich diesen Satz im Atelier wie ein Plappergei.
Wann das ist?
Nun, immer dann, wenn ich mit Menschen male, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie zu denen gehören, die sich nicht genug von dem holen, was sie brauchen. Und dabei meine ich jetzt keineswegs nur die Farbe für ihr Bild.
Menschen, die zurückhaltend sind, eigene Wünsche und Bedürfnisse nicht anmelden und sie sich nicht erfüllen.
Das können kleine Menschen sein oder Große, denen diese ‘Erlaubnis’ gut tut, auch wenn sie anfangs vielleicht noch etwas verlegen darauf reagieren. Lieber quälen sie sich und versuchen auch noch das letzte Restchen an Farbe aus dem Pinsel rauszuquälen.
Ich phantasiere mal und stelle mir vor, dass es Menschen sein können, denen immer wieder gepredigt wird “Sei sparsam! Das ist teuer! Verschwende nichts!” usw.
Oft ziehen diese Menschen in Gruppen den Kürzeren, geben sich mit dem zufrieden, was übrigbleibt. Leben gegen ihre Bedürfnisse und halten unangenehme Situationen sehr lange aus.
Wenn ich zurückdenke, glaube ich, dass ich – wie sicher ganz viele - in meiner Kindheit auch nie oder nur sehr selten gehört habe “Nimm’ Dir so viel Du brauchst!”.
Sich nehmen, was man braucht – damit soll nun nicht dem blanke Egoismus das Wort geredet werden. Sondern dem sorgsamen Umgang mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen. Diese wahrnehmen und im sozial vertretbaren Rahmen erfüllen.
Nimm’ Dir noch ein bisschen – ganz egal, was Du gerade brauchst!
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Ein, wenn nicht gar der Klassiker zum Thema “Loslassen”:
Karen Kingstons “Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags ”
Wer hier viel Feng Shui erwartet, könnte enttäuscht werden, denn auch wenn Karen Kingston als international bekannte Expertin auf diesem Gebiet gilt, dreht sich dieses Buch doch sehr viel mehr um das Gerümpel.
Welche Arten davon gibt es überhaupt?
Kingston unterscheidet in:
- Dinge, die man nicht gebraucht oder liebt
- Dinge, die unordentlich und schlecht organisiert sind
- zu viele Dinge auf zu engem Raum
- alles, was nicht zu Ende gebracht wurde
Wie das Gerümpel das Leben beeinflusst und warum die Leute den Krempel überhaupt aufheben, sind weitere Fragen, denen sie sich widmet. Neben dem, mittlerweile ja in allen Varianten durchgespielten Gedankengang, dass das Festhalten an Altem verhindert, dass Neues den Weg findet, setzt Kingston dabei durchaus auch auf die Hintergründe, die zu diesem Festhalten führen.
An Beispielen führt sie aus, wie nach dem Loslassen ganz andere Bedürfnisse zum Vorschein kamen. Ob es nun die Zeitschriftensammlung ist, die darauf wartet, sortiert und gelesen zu werden, und damit die eigentlich gewünschte Urlaubsreise verhindert oder eine Sammlung von alten Postkarten auf dem Dachboden das eigentliche Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten und Beziehungen verdeckt – in ihren Beispielen steckt hinter dem Gerümpel eine ganz andere Ebene.
Sie lädt damit zum Nachdenken über das eigene Gerümpel ein – denn in den seltensten Fälle wird sich das im Buch Geschilderte direkt übertragen lassen. Sie sensibilisiert für das Erkennen von “Gerümpel” und kann so durchaus dazu motivieren, das Thema anzugehen und auszumisten.
Wie das am geschicktesten angepackt wird, erklärt sie ebenfalls ausführlich, ob es nun den Kleiderschrank (vielleicht sogar mit Farbberatung), den Schreibtisch, die Rumpelkammer oder den Keller betrifft.
Allerdings habe ich persönlich so meine Schwierigkeiten damit, wenn es zu “esoterisch” wird, wenn beispielsweise das Entfernen zerbrochener Spiegel aus der Wohlstandszone des Büros, für neue Aufträge aus heiterem Himmel, respektive den gelben Seiten sorgt, dann melden sich bei mir sofort Zweifel.
Nichtsdestotrotz finde ich das Buch recht brauchbar als Anregung, um ein Grundverständnis zu erlangen.
Allerdings – und darin unterscheidet sich dieser Ratgeber nicht von vielen anderen – mit dem Lesen allein ist es ja nicht getan. Ich muss gestehen, ich lese gern Ratgeberbücher, aber das Umsetzen des Gelesenen fällt mir dann noch immer schwer oder gelingt gar nicht. Aus diesem Buch habe ich aber doch einiges mitgenommen, das Loslassen fällt mir leichter und immer mal wieder ertappe ich mich schmunzelnd beim Horten.
Doch wie so oft ist es eine Mischung aus ganz vielen Faktoren, die schließlich eine Veränderung bewirken. Was das Thema Gerümpel angeht, war bei mir ganz sicher mit ein Faktor das Ausräumen von Wohnungen alter Menschen, bei dem ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie alle ihre Marotten hatten und “Nester” mit ziemlich unsinnigen Gegenständen angesammelt haben – Kronkorken, Brötchentüten (fein säuberlich glattgestrichen und gefaltet), Geschenkschleifen und Sardinendosenöffner zum Beispiel. Das würde ich meinen Nachkommen dann doch gern ersparen…
Welche Erfahrungen haben Sie mit Gerümpel und Loslassen gemacht?
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Da mir das Thema “Loslassen” in den letzten Tagen mehrfach begegnet ist, hab ich gerade gezielt danach gesucht und bin über eine Darstellung gestolpert, die mich doch sehr skeptisch gemacht hat:
Loslassen können ist eine reine „Kopf-Sache“.
heißt es da.
Ganz ehrlich – mich macht sowas sehr nachdenklich. Reine Kopfsache?
Einfach nur mit den Gedanken beschließen, “jetzt lasse ich los” und schon klappt das? Ein paar unterstützende Methoden dazugegeben und spätestens dann aber?
Ich zweifle – habe selbst erlebt, dass das mit vielen Problemen durchaus geht, mit anderen aber ganz hartnäckig nicht.
Manche Themen konnte ich nicht mit dem Kopf und meinem Verhalten lösen.
Eine viel tiefgreifendere Veränderung war notwendig, um das Thema wirklich be-greifen zu können.
Mir ein Bild zu machen.
Blockaden zu lösen.
Ich selbst habe viele meiner Themen begleitet gemalt und plötzlich ging das, was Jahre hartnäckig überdauert hat, ganz einfach. Andere Themen habe ich auf anderen Wegen gelöst. Menschen in meinem engen Umfeld habe durch kreatives Schreiben ganz erstaunliche Erfolge erzielt. Oder durch Klopfen, oder oder oder…
“Loslassen” sollten wir vielleicht den Glauben an die eine, einzig richtige Methode. An die einfachen, universell funktionierenden Möglichkeiten. So unterschiedlich wie die Menschen sind, sind auch ihre Themen.
Aber einen Versuch ist es immer wert, auch wenn ein Thema vielleicht bisher unlösbar erschien.
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Gerade bei der Arbeit mit Speckstein wird es oft offensichtlich – da macht sich jemand gerade das Leben unnötig schwer.
 So geht's leichter!
Werkzeuge für jeden Zweck stehen zur Verfügung. Raspeln für die grobe Form, Feilen für die Feinarbeiten, Schleifschwämme zum Glätten und für ganz grobe Veränderungen auch eine Säge. Ich erkläre die Abläufe und Funktion der Werkzeuge – eigentlich sollte alles klar sein.
Und doch gibt es immer wieder Kinder und Erwachsene, die versuchen mit der Feile einen großen Brocken wegzukriegen, die die Raspel quer führen oder mit der Kante des Werkzeugs arbeiten. Sie schuften und schaffen und doch geht es nicht voran.
Wenn man von außen draufschaut, wird es offensichtlich – hier quält sich jemand. Und die Frage “merkt der das denn nicht???” schleicht sich ganz automatisch ins Gehirn. Beim Beobachten und Nachfragen zeigt sich dann oft, dass sich das auch durch das Alltagsleben der Betreffenden durchzieht. Am Stein wird es offensichtlich, doch in vielen anderen Bereichen läuft es ähnlich.
Bei der Arbeit mit Speckstein lässt sich ein Bewusstsein dafür schaffen, zu erkennen – eben tue ich mir unnötig schwer. Innehalten und überlegen, wie oder mit welchem Werkzeug es besser gehen könnte, kann hier ganz gezielt gefördert werden.
Denn da liegt oft die Ursache für dieses unnötige Quälen, anstatt zu überlegen, wie es besser gehen könnte, wird mit dem Bekannten, Bewährten geklotzt und geschuftet. Oder, um mit Laotse zu sprechen:
Gönne dir einen Augenblick der Ruhe
und du begreifst,
wie närrisch du herumgehastet bist.
Laotse
Und abseits der Steine – wie oft quälen wir uns da mit den falschen Werkzeugen, dem falschen Herangehen? Ob nun im Beruf die Briefe mit der Tabellenkalkulation geschrieben werden, weil es noch keine Schulung für die Textverarbeitung gab (nicht lachen, ist wirklich vorgekommen!) oder im Haushalt die Unterhosen gebügelt werden, weil man das so macht – Beispiele für unnötige, selbstauferlegte und nicht erkannte Qualen gibt es sicher jede Menge.
Wenn Euch auch so ein typisches Verhalten einfällt, dürft Ihr es gern in einem Kommentar schildern. Wann und wie (oder bei wem) ist es Euch aufgefallen?
Merkst Du es, wenn Du Dir das Leben unnötig schwer machst?
Hast Du schon das Gefühl dafür entwickelt, dass so manches vielleicht einfacher gehen könnte? Oder schon einen Anstoß von Außen dazu bekommen?
Denn zumeist ist es doch so, dass es von Außen betrachtet offensichtlich ist, wenn sich jemand schwer tut, wenn das Werkzeug in der eigenen Hand liegt, fällt es aber überhaupt nicht auf, dass es auch leichter ginge.
Lust auf einen Impuls von Außen? Den gibt es zum Beispiel in der Specksteinwerkstatt, jeden Dienstag!
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Helft Nicky! Bitte mitmachen und weitersagen!
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