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Speckstein bemalen

| 1 Kommentar

Ganz ehrlich – ganz unter uns: mich gruselts immer erstmal, wenn ich sowas (wie diesen Suchbegriff, der irgendjemanden hierher geführt hat) lese. Speckstein bemalen ist ganz sicher möglich (wahrscheinlich spätestens mit Acrylfarben) – aber WOZU???

Speckstein, das sind Steine, die sich durch ihre faszinierenden Strukturen auszeichnen. Die Maserung macht sie lebendig und einzigartig. Die Maserung regt die Phantasie an. Mir hilft sie bei der Arbeit mit Speckstein immer wieder, herauszufinden, was in diesem Stein steckt.

Ich arbeite gerne an der Maserung entlang, lasse mich auf das ein, was da zum Vorschein kommt. Arbeite mit dem was da ist.

Speckstein ist für mich das Material, das mich immer wieder ganz stark herausfordert. Die Arbeit daran ist ein Dialog. Die schönsten Arbeiten entstehen, wenn ich mich vom Material leiten lasse. Dann wird das Ergebnis immer stimmig – in irgendeiner Form.

WOZU also den Stein bemalen?

Um ihn so aussehen zu lassen, wie ich mir das vorstelle?

Kann ich ihn nicht aussehen lassen, wie er nunmal ist?

Mit all den Zeichen und Strukturen, feinen Rissen und Linien, Farbabweichungen, Macken?

Kann ich darin seine Einzigartigkeit und sein daraus resultierende Schönheit erkennen?

Ist es nicht genau das, was genau diesen Stein ausmacht?

Natürlich ist es ’nur‘ ein Stück Stein. Und doch kann der Umgang mit ihm viel bewirken, auch bei demjenigen, der ihn in Händen hält. Der Stein als Lehrmeister….

Specksteinanhänger

Zwei aus einem Stein

Autor: Sabine Feickert

Kreativer Kummerkasten.

Ein Kommentar

  1. also „meine“ kinder in den kursen haben oft das verlangen gehabt, den speckstein zu bemalen.
    ich habe sie dann gelassen und fand nichts schlimmes dabei!

    meist bleibt die farbe ja ohnehin nicht lange drauf…

    lg
    sh

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