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Sabine Feickert
Ich bin Sabine Feickert und helfe als Bilderhebamme auch Deinen inneren Bildern auf's Papier.

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Der Veränderungsturbo Teil 2: Frustfresserei oder bewusster Genuss?

Das Essverhalten verändern ist eine der Veränderungen, die oft allein zu schaffen sind, auch wenn es schwierig ist und nicht immer gelingt.

Ich denke, sehr viel erfolgversprechender aber auch schwieriger als irgendwelche Wunderdiäten ist eine dauerhafte Veränderung des Essverhaltens, die dann auf lange Sicht zu dem gewünschten Ziel der Gewichtsabnahme führen kann.

Um zu erkennen, was ich verändern kann, muss ich zuerst einmal wissen, wie ich es denn jetzt überhaupt mache.

Auch das klingt wieder so selbstverständlich und einfach, schnell zeigt sich aber, das es genau das nicht ist. Es kann hilfreich sein, wenn Du Dir Dein bisheriges Essverhalten bewusst machst. Achte mal darauf, führe vielleicht sogar eine Liste, wann Du was und wie viel davon isst. Vielleicht hältst Du sogar schon mit fest, warum Du das gerade gegessen hast. War es wirklich Hunger oder doch vielleicht Langeweile, Verlockung, Frust oder Gier? Hat es gerade so gut geschmeckt, wolltest Du den Koch/die Köchin nicht kränken, meldet sich vielleicht im Hinterkopf die Stimme aus der Kindheit ‘Iss Deinen Teller leer!’?

Es gibt tausend Gründe für ein Verhalten, die genaue Motivation kann nur derjenige wissen, der sich so verhält. Im tiefsten Inneren zumindest, ist dieses Wissen da.

Eine Veränderung kann dann einsetzen, wenn wir uns dieses Wissen aus dem tiefsten Inneren bewusst machen und daraufhin dann anfangen, unser Verhalten zu ändern. Wenn ich erstmal weiß, dass dieses Stück Schokolade (oder die ganze Tafel), nichts mit Hunger zu tun hat, kann ich anfangen, mir meiner wirklichen Bedürfnisse bewusst zu werden und daran arbeiten, sie ihrem eigentlichen Sinn nach, zu befriedigen. Dann muss ich keine Frustschokolade mehr in mich reinstopfen, sondern kann mir einen anderen Weg, mit meinem Frust umzugehen, suchen. Dann kann ich aber auch das Stück Schokolade aus vollem Herzen genießen, zumindest dann, wenn ich mir bewusst bin, dass Genuss jetzt mein Bedürfnis ist. Und Genuss verträgt sich nicht, mit einer hastig heruntergeschlungenen Schokoladentafel, sondern verlangt nach dem langsamen, ganz bewussten Genießen, dem vollen Auskosten des Geschmacks.

Es erfordert nur eine gehörige Portion Mut, sich diesem Wissen zu stellen, denn wer gesteht sich schon gern ein, ich bin gierig oder frustriert?

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Gute Vorsätze für 2010 – die Top Ten

Laut einer Statistik von Forsa, sind das die häufigsten Vorsätze für das neue Jahr:

1. Stress vermeiden oder abbauen (59 Prozent)

2. Mehr Zeit für Familie und Freunde nehmen (51 Prozent)

3. Mehr Bewegung und Sport (50 Prozent)

4. Mehr Zeit für sich selbst (47 Prozent)

5. Gesünder ernähren (45 Prozent)

6. Abnehmen (34 Prozent)

7. Sparsamer sein (32 Prozent)

8. Weniger fernsehen (19 Prozent)

9. Weniger Alkohol trinken (13 Prozent)

10. Rauchen aufgeben (12 Prozent)

Ich muss zugeben, ich bin über die Reihenfolge doch (teils angenehm) überrascht. Gleichzeitit wird aber auch hier deutlich, wie bedeutsam Stress für die Menschen geworden ist. Stress als ein negativer Faktor, der die Lebensqualität mindert.

Auf dem zweiten Platz steht die Zeit für Familie und Freunde – hm. Macht das nun deutlich, dass diesen bisher zu wenig Zeit eingeräumt wurde, sie nicht wichtig genug genommen wurden? Oder soll es signalisieren, dass das Bewusstsein für die Wichtigkeit gestiegen ist? Wie auch immer diese Statistik nun zu werten ist, konzentrieren wir uns doch auf die wichtigsten Vorsätze und darauf, wie sie erfolgreich umgesetzt werden können.

Stress vermeiden oder abbauen – diesem Thema werde ich in der nächsten Zeit hier einigen Raum einräumen. Die Zeit für die Familie soll ihren Platz finden im Hinblick auf die familiären Beziehungen und ihre Qualität.

Und was die Zeit für sich selbst angeht, da möchte ich Euch auch die Wahrnehmungsübungen ans Herz legen, von denen sicherlich auch im Neuen Jahr die Eine oder Andere neu dazukommen wird.

Zu den Plätzen 6 bis 10 möchte ich den Kreativworkshop empfehlen und/oder die Veränderungsbremsen.

Ein weiteres Thema, das mir ganz besonders am Herzen liegt und dem ich gern Raum geben möchte – Sucht und Suchtprävention.

Gern nehme ich auch Eure Anregungen an – gibt es Themen zu denen Ihr hier mehr lesen möchtet?

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Was ist nun die Wahrheit?

“Ich kann anderen ihre Wahrheit lassen”

Das ist wieder eine dieser Affirmationen, die zum Stirnrunzeln reizen.  Wahrheit, das ist doch etwas Eindeutiges, entweder etwas ist wahr oder eben nicht. Was soll das also, anderen ihre Wahrheit zu lassen?

Jeder nimmt die Welt unterschiedlich wahr, lass Dir mal von mehreren Personen die gleiche, banale Gegebenheit erzählen. Die Versionen können sich beträchtlich unterscheiden.

Nicht nur, dass manche Aussagen widersprüchlich sind, beim Einen fehlt etwas völlig, das beim Anderen im Mittelpunkt seiner Schilderung steht.

Wer hat nun Recht?

Aus seiner Sicht jeder, denn jeder schildert genau das, was er wahrgenommen hat.

Und jede Wahrnehmung ist subjektiv.

Ist es nun falsch, wenn Hans von den roten Schuhen der Frau erzählt und Peter von den langen blonden Haaren? Wer von beiden hat Recht? Hat sie nun rote Schuhe oder lange blonde Haare?

Oder sind vielleicht doch beides Qualitäten derselben Frau, die von verschiedenen Betrachtern unterschiedlich stark wahrgenommen werden?

Zugegeben, das Beispiel ist banal – und doch lässt es sich auch auf komplexere Sachverhalte übertragen.

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Einen sehr netten Adventskalender…

…gibt es auch dem Blog ‘jetzt ess ich’ von Susanne Hagedorn und Konstanze Moos. Die beiden Erährungsberaterinnen haben ihn unter das Motto “Aufmerksamkeit” gestellt. Und dieses Thema passt auch gut hierher, denn nicht nur beim Essen ist die Aufmerksamkeit, die Achtsamkeit wichtig. Es ist eine ganz allgemeine Lebenshaltung, die so selbstverständlich klingt und doch so schwer umzusetzen ist. Aufmerksam durchs Leben gehen – wie soll das funktionieren in unserer hektischen Zeit?

Immer mehr findet gleichzeitig statt, am Laptop tippen, währenddessen noch telefonieren, *bing* ‘you have mail’, im Hintergrund dudelt das Radio, eigentlich ist das eine totale Reizüberflutung. Die macht sich irgendwann bemerkbar, ob nun mit Kopfschmerzen, Druckgefühl oder anderen Warnsignalen. Warnsignale, die wir vielleicht gar nicht als solche wahrnehmen.

Gerade deshalb ist es wichtig, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit auf uns selbst zu lenken, uns ganz bewusst Inseln der Entspannung und Besinnung zu gönnen. Uns auf eine Sache zu konzentrieren, auf die aber voll und ganz.

a u f m e r k s a m!

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Wahrnehmungsmemory (nicht nur) für Kinder

Als meine Kinder noch im Krabbelalter waren, habe ich ihnen das auf die Schnelle gebastelt. Damals hatte ich noch keine Idee, dass auch sowas die Wahrnehmung schult, es machte ihnen einfach nur Spaß. Darf ja auch sein ;)

In leere Filmdöschen, Hüllen von Überraschungseiern oder andere gut verschliesbare, undurchsichtige kleine Behälter wurden verschiedene Kleinteile eingefüllt, die unterschiedliche Geräusche machen, wenn die Behälter geschüttelt werden. Möglich sind Reis, trockene Bohnen, Linsen, Büroklammern, Münzen, Salz und so weiter….schaut einfach mal in der Küche rum, was sich eignen könnte. Immer in zwei dieser Behälter kam die gleiche Füllung.

Bei Kindern, die feinmotorisch sehr geschickt sind und darüberhinaus sehr viel Kraft in den Fingern haben, empfiehlt es sich, die Döschen zusätzlich zu verkleben, damit keine Kleinteile verschluckt werden.

Beide Kinder fanden es spannend, die Behälter zu schütteln, nicht nur die Geräusche sind unterschiedlich, es fühlt sich auch ganz verschieden an.

Wie faszinierend, dass Dinge, die gleich aussehen, ganz unterschiedliche Geräusche machen. Und ganz unterschiedlich schwer sein können.

Die von mir beabsichtigte Memory-Variante “Finde die Gleichen” wurde erst später interessant, aber schon sehr früh waren diese Döschen immer wieder ein interessantes Untersuchungsobjekt.

Gerade mit solchen Kleinigkeiten, lässt sich die Wahrnehmung wunderbar trainieren – es werden gleich mehrere Sinne angesprochen.

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Interessantes Wahrnehmungsphänomen

Zum ersten Mal darüber gestolpert bin ich im Roman Die Dunklen
von Ralf Isau.

Synästhesie!

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Ein halbes Jahr im Malraum…

… und ich darf Euch das erste und das letzte Bild in diesem Zeitraum zeigen. Der inzwischen zwölfjährige Maler hat sein Einverständnis dazu gegeben. Hier ist sein erstes Bild:

Das erste Bild

Das erste Bild

Natürlich war auch für ihn das Malen zunächst sehr ungewohnt. Die Bilder hängen direkt an der Malwand, so hoch, dass der Malende sich seinem Bild ganz öffnen muss. Das geht anfangs ganz schön in die Arme und Schultern, aber daran gewöhnt man sich und baut so, ganz nebenbei, auch noch Muskulatur auf.

Die Farben sind auch ganz anders als die herkömmlichen Wasserfarben, mit denen Kinder in der Schule malen. Sie sind dickflüssiger und streichen sich anfangs etwas zäh über das Papier. Aber nach ein bis zwei Maleinheiten klappt das alles ohne Probleme.

Und so sieht es beim neunzehnten Bild dann aus:

ein halbes Jahr später

ein halbes Jahr später

Die Darstellung ist wesentlich differenzierter geworden. Auch kleinen Details wird Aufmerksamkeit gewidmet. Die Feinmotorik hat sich deutlich weiterentwickelt.

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Wahrnehmungsübung “Ich muss nicht müssen”

Diese Übung wird im Idealfall zu zweit gemacht, aber auch allein ist sie durchführbar.

Es wird zunächst aufgezählt, was wir alles meinen zu müssen.

  • Ich muss zum Friseur,
  • ich muss tanken,
  • ich muss das Buch lesen,
  • ich muss ….

Nach einigen Minuten des „müssens“ war mir ganz erdrückt zumute, alles fühlte sich schwer und zwanghaft an.
Im zweiten Teil der Übung wurden die gleichen Punkte umformuliert in „Ich entscheide mich für, weil…“.

  • Ich entscheide mich dafür, zum Friseur zu gehen, damit meine Haare wieder schön aussehen.
  • Ich entscheide mich dafür zu tanken, weil ich sonst auf der Heimfahrt mit leerem Tank liegen bleiben könnte.
  • Ich entscheide mich dafür, das Buch zu lesen, weil es interessante Inhalte hat, die mich persönlich weiterbringen können.

Und obwohl sich in der Sache zunächst nichts geändert hat, wirkt das doch gleich ganz anders, weil die Entscheidungsfreiheit sehr viel deutlicher ausgedrückt wird.

Die Macht der Worte – es erstaunt mich doch immer wieder, wie sich Worte auf das Denken und Fühlen auswirken.

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Wenn Du es eilig hast, gehe langsam

Diese alte chinesische Lebensweisheit wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich und doch hat sicher jeder von uns es schon erlebt. Wir werden immer hektischer, nichts geht uns von der Hand, Mißgeschicke passieren und deren Beseitigung kostet uns jede Menge kostbarer Zeit, die wir ja jetzt eigentlich gerade gar nicht haben.

Gehe langsam – konzentriere Dich auf das, was Du tust und was gerade wichtig ist.

Besinne Dich auf Dich selbst und Dein Handeln.

Achtsamkeit, was nehme ich wahr?

Was geht in mir vor?

Eine kurze Pause vom hektischen Alltag, oder auch neudeutsch – “entschleunigen”.

Eigentlich klingt das so einfach und doch fällt es uns so schwer.

Ein langwieriger Prozeß ist es für mich, noch längst nicht abgeschlossen.

Aber es gelingt mir immer öfter immer besser.

Und wenn es das nächste Mal hektisch wird, fällt mir vielleicht gleich wieder ein “Wenn Du es eilig hast, gehe langsam.”

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Wahrnehmungsübungen für Kinder

Eine ganze Reihe sehr schöner Wahrnehmungsübungen für Kinder habe ich hier bei der Mütterberatung des Luippold Verlags gefunden.

Etwas kritisch betrachte ich allerdings diese Aufforderung:

“Wer sehen kann, kann auch zeichnen

Malen oder Zeichnen zu können, hat eine Menge damit zu tun, wie man das, was man zu Papier bringen möchte, sieht oder wahrgenommen hat. Deshalb sollten gerade Kinder in ihrer Fähigkeit zu malen, gefördert werden. Dabei trainiert sich das richtige Sehen bei jedem Mal ein klein wenig mehr – insbesondere dann, wenn das, was das Kind malen soll, vorgegeben wird. Das heißt, in diesen Fällen sollten Gegenstände abgemalt werden. Das kann eine Pflanze im Blumentopf sein, eine bestimmte Obstsorte aus der Obstschale, die Uhr an der Wand oder was Ihnen sonst noch einfällt.”

Das möchte ich in dieser Form auf größere Kinder (ab etwa 13 Jahre) einschränken, kleinere Kinder, bei denen die Malentwicklung noch nicht abgeschlossen ist, sind damit noch reichlich überfordert, zumindest wenn der Anspruch der realisitischen Darstellung ins Spiel gebracht wird.

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